Erstmal hat die Diagnostik eine ganze Weile gedauert. Man geht ja erstmal zum Hausarzt, dann zum niedergelassenen Neurologen und bis ich dann den Termin für einen stationären Aufenthalt in der Uniklinik hatte verging schonmal ein halbes Jahr. Dann war das Ergebnis der Untersuchungen und der Muskelbiopsie uneindeutig, weswegen ich weitergeschickt wurde und mich auch nochmal in der Uniklinik Halle untersuchen lassen sollte, was dann wieder ein halbes Jahr später erfolgte, weil Halle auch nicht um die Ecke ist. Dazu kamen nach und nach noch weitere Meinungen von der DKD Wiesbaden und einem Spezialinstitut der Uniklinik München. Es wurde eine vollständige, genetische Analyse gemacht und zu einem Spezialisten nach Finnland geschickt und anschließend wurden Blutproben meiner Eltern und Schwester genommen um ebenfalls Genanalysen zu machen. Alles natürlich mit gewisser Wartezeit, was ja auch ok ist wenn es nichts lebensbedrohliches ist. Es wurde zwei Therapieversuche mit Kortison gemacht, der erste noch mäßig dosiert, beim zweiten Mal hochdosiert per Infusion für eine Woche (stationär) danach ein halbes Jahr langsames ausschleichen der Dosierung zuhause. Hatte überhaupt keine Wirkung auf die Entzündung, brachte aber starke Nebenwirkungen mit sich. Azathioprin kam nicht in Frage, weil ich das wegen des Chrons schon früher bekommen habe und jedes Mal innerhalb weniger Tage die Leberwerte extrem angestiegen sind, sodass es direkt wieder abgesetzt werden musste. Gegen Arava bin ich allergisch. Nach einer Remicade-Gabe hatte ich vor einigen Jahren einen Krampfanfall erlitten und musste danach auch noch für 2 Jahre mit Medikamenten gegen Epilepsie behandelt werden, deswegen will man das auch nicht mehr riskieren. Und die Therapie mit Immunglobulinen kam dann Anfang 2018 ins Gespräch, als dann auch rheumatische Ursachen endgültig ausgeschlossen waren, man wollte sich aber noch mit den anderen Unikliniken absprechen, ob sie das auch für sinnvoll halten und dann kam ja die plötzliche und völlig unerwartete Besserung durch den Osteopathen zu Stande, etwas weniger als eine Woche vor dem Termin für die erste Infusionsgabe.
Also es war nicht so, dass man längere Zeit einfach völlig untätig war. Man hat sich bemüht erstmal alle diagnostische Möglichkeiten auszuschöpfen und auch um zusätzliche Meinungen gebeten und mit anderen Unikliniken und Spezialisten zusammengearbeitet. Aber das kostet eben auch Zeit.
Nach der OP wird dann aber die Neurologie gefragt sein und irgendeine Form von immunsuppressiver Therapie wird man versuchen müssen. Außer es passiert ein Wunder und die Entzündung verschwindet nach der OP nach dort, woher sie ursprünglich so plötzlich gekommen ist.
Also es war nicht so, dass man längere Zeit einfach völlig untätig war. Man hat sich bemüht erstmal alle diagnostische Möglichkeiten auszuschöpfen und auch um zusätzliche Meinungen gebeten und mit anderen Unikliniken und Spezialisten zusammengearbeitet. Aber das kostet eben auch Zeit.
Nach der OP wird dann aber die Neurologie gefragt sein und irgendeine Form von immunsuppressiver Therapie wird man versuchen müssen. Außer es passiert ein Wunder und die Entzündung verschwindet nach der OP nach dort, woher sie ursprünglich so plötzlich gekommen ist.

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