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    "Wenns mir zu blöd is geh ich einfach."
    Das gilt auch für manche Ärzte.
    It's a terrible knowing what this world is about

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      Ich weiß net heute geht's mir so komisch im kopf fühl mich extrem benommen wie besoffen und hab Stiche im Hirn und leichte Kopfschmerzen im vorderen Bereich vom Kopf.
      Außerdem hab ich wirklich überall Muskelkater die Waden tuhen weh beim laufen und meine Fußgelenke schmerzen.
      Wenn etwas schweres hebe bekomm schmerzen in Unterarmen Schultern schmerzen und habe fast andauernt irgendwo nen Zucker alle paar Sekunden.

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        Das wie besoffen sein kenne ich, kommt aber bei mir von der HWS.

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          Typische Symptome von Überanstrengung. (wenn Du kein bekanntes HWS hast)
          Gegen das Benommensein und Kopfschmerzen als Erste Hilfe Traubenzucker.
          Viel trinken. Ruhig was Süßes.
          Wenn Erbrechen und Bewu0tseinstrübung oder gar kurze Ohnmacht dazu kommt ist es Zeit für eine Traubenzuckerinjektion durch den Notarzt bzw. ärztlichen Notdienst.
          Aber soweit ist es bei Dir ja wohl nicht gekommen.

          Wegen dem Muskelkater die Muskeln unbedingt schonen bis der ganz weg ist.
          It's a terrible knowing what this world is about

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            Den Muskelkater hab ich aber schon seit Wochen nur das der langsam immer stärker wird und sich ausbreitet.
            Traubenzucker hilft da auch nix.

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              Ich habe auch nicht behauptet, dass Traubenzucker gegen Muskelkater hilft.

              Gegen den Muskelkater hilft nur Schonung der Muskeln, wenn es denn einer ist.
              Kann schonmal ne Woche dauern.
              Wenn es länger dauert vielleicht mal einen Doc fragen.
              It's a terrible knowing what this world is about

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                Wie sehen denn deine Blutgaswerte aus?
                Hyperventilierst du chronisch?

                Könnte auch ein Synthom dafür sein.

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                  Nein ich hyperventiliere garnicht. Kann nur durchgehend schwer atmen.

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                    chronischen hyperventiliert merkt man selber nicht.
                    Man atmete dabei einfach immer zu schnell - dadurch sammelt sich mehr Luft als notwenig in der Lunge und das verursacht dann beim Einatmen wieder das subjektive Gefühl keine Luft zu bekommen.
                    Die langristigen Synthome und Schäden für den Körper sind allerdings Mittel schwer.


                    Schwindel, betrunkenheitsgefühl
                    Tinitus
                    Durchblutungstörungen der Finger in Füsse
                    Kopfweh
                    Konzentrationsschwierigkeiten uvm.



                    Die Blutgasanalyse gibt darüber Aufschluss.

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                      Die vielfältigen Beschwerden der chronischen Hyperventilation lassen sich einerseits durch die zugrundeliegenden psychischen Störungen und andererseits durch die respiratorische (=atmungsbedingte) Alkalose (=zu hoher pH-Wert, "Unter"säuerung) erklären. Das Krankheitsbild ist definiert durch eine über die physiologischen (=normalen) Bedürfnisse hinausgehende Erhöhung der Atemfrequenz und Atemtiefe, die zur Verminderung des pCO2 (=Kohlendioxid) im Blut führen. Angst, Panik und akute Stressoren sind die wichtigsten psychosozialen Ursachen für eine Hyperventilation.

                      Obwohl nach der klinischen Erfahrung überwiegend junge Frauen unter dem klinischen Bild eines akuten Hyperventilationsanfalls betreut werden, zeigen epidemiologische Untersuchungen, daß die Häufigkeit gleichmäßig auf die beiden Geschlechter verteilt ist. Mit fortschreitendem Alter nimmt die Häufigkeit bei beiden Geschlechtern ab: Wie bei den Patienten mit anderen funktionellen Syndromen manifestiert sich ein Hyperventilationssyndrom vor allem im zweiten und dritten Lebensjahrzehnt, bei über 60jährigen Menschen ist ein Hyperventilationssyndrom eher selten. Unter den klinischen Symptomen der Angstneurose beschrieb Sigmund Freud 1894 auch Störungen der Atmung, die er als "nervöse Dyspnoe (= Atemnot)" beschrieb: " . . . diese Anfälle sind nicht immer von kenntlicher Angst begleitet". In der Folgezeit haben eine Reihe von Autoren Emotionen, vor allem Angst, als Ursache der Hyperventilation beschrieben. Situationen, in denen starke Affekte wie Angst oder Wut unterdrückt werden müssen (beispielsweise am Arbeitsplatz), sind häufig die auslösende Ursache für einen Hyperventilationsanfall. Im ausführlichen ärztlichen Gespräch kann häufig keine belastende oder konfliktreiche Situation gefunden werden. Hyperventilationspatienten atmen hauptsächlich mit dem Thorax (=Brustkorb) und weniger mit dem Zwerchfell, das heißt der Atemtyp ist verändert. Ursache der gesteigerten Ventilation bei dieser Erkrankung ist die hohe Atemfrequenz mit inspiratorischer (=beim Einatmen) Verschiebung der Atemruhephase durch den veränderten Atemtypus. Die durch - oft nicht wahrgenommene - starke Gefühle wie Angst oder Wut induzierte Hyperventilation führt zu unangenehmen Symptomen, die wiederum Angst und Hyperventilation verstärken und so häufig einen Circulus vitiosus (=Teufelskreis) in Gang setzen.

                      Symptome: Häufig berichten die Patienten, "nicht richtig durchatmen zu können", gleichzeitig bestehen - neben einem Engigkeitsgefühl im Thorax - ein Zwang, tief atmen zu müssen, und Atemnot, die oft Ursache für den Arztbesuch ist. Es findet sich eine Tachypnoe (=hohe Atemfrequenz), die von unmotiviertem Gähnen, einer Seufzeratmung oder nervösem Hüsteln oder trocknem Reizhusten begleitet sein kann.

                      Neuromuskuläre (=Nerven/Muskel)Symptome: Parästhesien ("Ameisenlaufen"), Gefühllosigkeit und Zittern in den Extremitäten (=Arme, Beine), Kribbeln perioral (=um den Mund) sowie Verkrampfungen der Akren (=Finger), Lähmungen, Zittern und Muskelschmerzen.

                      Zerebrale (=Hirn) Symptome: Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen und ein Gefühl der Benommenheit ("Mattscheibe", "auf Wolken gehen").

                      Kardiale (=Herz) Symptome: Stechender Schmerz oder als dumpfes Druckgefühl retrosternal (=hinter dem Brustbein) und linksthorakal. Palpitationen (=übermäßiges "Herzklopfen, evtl. auch Extraschläge).

                      Gastrointestinale (= Magen/Darm) Symptome: Oberbauchbeschwerden entstehen meist durch eine die Hyperventilation begleitende Aerophagie (=Luftschlucken), die Aufstoßen, Meteorismus (=Blähungen), Flatulenz (=Pupse) und Dysphagie (= Schluckstörungen) verursachen kann. Die Beschwerden entsprechen häufig dem klinischen Bild funktioneller Unterbauchbeschwerden ("Reizdarm").

                      Vegetative und psychische Symptome: Müdigkeit und Schläfrigkeit, Konzentrationsstörungen, Vergeßlichkeit, Reizbarkeit sowie Wetterfühligkeit. Schwitzen, Harndrang sowie kalte Hände und Füße.

                      Aus einer depressiven oder ängstlichen Stimmungslage können sich phobische oder Panikzustände entwickeln.

                      Das chronische Hyperventilationssyndrom bietet oft große diagnostische Schwierigkeiten, da akute Anfälle oft fehlen, die Beschwerden sehr vage und sehr mannigfaltig sind und andere nicht direkt auf eine Hyperventilation zurückzuführenden psychischen oder somatischen Symptome im Vordergrund stehen.

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                        Frage zur atemmuskulatur. Mein größtes Problem ist immer noch meine Atmung ich bekomm zwar Luft aber die Bewegung der Muskulatur wenn ich das richtig deute fühlt sich garnicht gut an. Mitlerweile ist es so das das es zum Abend hin immer schlimmer auf dem Rücken einschlafen is ne Qual. Das seltsame is nu das nach dem aufstehen ich für paar Stunden etwas besser atmen kann die Muskulatur fühlt sich zwar trotzdem bei jedem Atemzug geschwächt an aber etwas besser nach dem aufstehen. Über den Tag zum Abend hin wirds aber immer schwerer. Falls es was neurologisches sein sollte kann man das irgentwie deuten könnte sich die Atmung während des schlafens etwas erholen ? Es ist nicht so das ich einfach Atemnot habe ich spür richtig stark wie sich ich glaub mein Zwerchfell oder so nur langsam bewegt und manchmal stottert. Das blöd zu beschreiben.

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                          Dieses Gefühl, dass deine Atemmuskulatur nicht mehr richtig arbeitet, hast du doch jetzt schon über ein Jahr - richtig?
                          Ich sage dir als jemand, der eine nachgewiesene Atemmuskulaturschwäche (Kraft nur bei 30% des Solls) hat: ich fühle meine Atemmuskulatur nicht als schwach.
                          Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie das gehen soll. Klinisch objektivierbare Zeichen einer beginnenden relevanten Atemmuskulaturschwäche sind Tachypnoe (schnelle, aber flache Atemzüge (d.h.mit geringem Tidalvolumen)) und Einsatz der Atemhilfsmuskulatur auch in Ruhe, dann tritt die sogenannte paradoxe Atmung auf, bei der sich bei der Einatmung der Bauch einzieht statt wie normal vorwölbt, und zwar erst im Liegen, dann auch in der aufrechten Position.
                          Die Atemmuskulaturkraft muss schon über 50-70% gesunken sein, damit eine Schwäche überhaupt beginnt klinisch relevant zu werden. Wenn der neuromuskuläre Patient zumindest noch ein wenig ambulant ist, also noch ein wenig laufen kann, dann macht sie sich mit einer zunehmenden Kurzatmigkeit unter Belastung bemerkbar. Noch später setzt dann eine Veränderung der Blutgase ein, erst im Schlaf (und diese kann sich insbesondere bei dem nicht mehr ambulanten Patienten, der natürlich keine Kurzatmigkeit bei Belastung haben kann, mit Kopfschmerzen am Morgen, Tagesmüdigkeit... äußern), dann auch tagsüber, im Sinne einer Hypoventilation/ventilatorischen Insuffizienz (Hyperkapnie (erhöhtes CO2) + Hypoxämie (erniedrigte Sättigung))
                          Während des Schlafens ist das Zwerchfell, der primäre Muskel für die Einatmung, besonders gefordert, zumindest wenn man nicht im Sitzen schläft. Insofern passt das nicht zu deiner Aussage, dass sich die Atmung im Schlaf erholen soll, so dass sie dann morgens besser funktionieren soll.
                          Ferner kann ich wirklich nichts mit deiner Beschreibung eines Zwerchfells, dass sich "nur langsam bewegt und stottert" anfangen, und kann das mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen.
                          Wenn du noch ambulant ist, wovon ich ausgehe, dann müsstest du also erstes eine Kurzatmigkeit bei Belastung merken, wenn tatsächlich eine beginnende relevante Atemmuskulaturschwäche vorläge.
                          Wenn man es schwarz auf weiß haben will, dann gehe in eine Lungenklinik, und lass bei der großen Lungenfunktionsmessung den PImax (maximale Kraft der inspiratorischen Atemmuskulatur, insbesondere des Zwerchfells), den PEmax (maximale Kraft der expiratorischen Atemmuskulatur) und den P0.1 (aktuelle Belastung der Atemmuskulatur) messen
                          Eine deutliche Erniedrigung des PImax ist der früheste Indikator einer Atemmuskulaturschwäche.

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                            Was ist denn das Problem?
                            Luft bekommst Du.
                            Atemnot hast Du nicht.

                            Wenn man in einer unentspannten Haltung einschlafen will ist das schwierig.
                            Aufgrund welcher medizinischen Tatsache muss man auf dem Rücken einschlafen?

                            Ich schlaf auch nicht auf dem Rücken ein.
                            Steh ich jetzt kurz vorm Lungenversagen oder hab ich gar ALS?
                            Zuletzt geändert von KlausB; 27.08.2016, 16:00.
                            It's a terrible knowing what this world is about

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                              Ja ich weiß ja auch nicht was das ist. Gefühlt is es ob mein Zwerchfell oder Muskeln in Brustkorb die für die Atmung zuständig sind nicht richtig arbeiten vorallem in der linken Seite und im unteren Bereich am Becken. Erst hatte ich extremes brennen in der Brust. Meine Mukkis sind alle paar Sekunden am blubbern an verschiedenen Stellen und Rauschen im Kopf hab ich durchgehend. Wenn meine Augen bewege schnell von links nach rechts bekomm sowas wie nen Stromschlag im Kopf und Adrenalin Stoß. Meine Arme und Beine tuhen immer mehr weh mitlerweile auch meine Hände. Eine erneute lungenfunktions Messung werde ich mit meinem Hausarzt demnächst besprechen. Danke für deinen Tipp. Ich will mich hier echt net lächerlich machen oder sonst was. Ich finde auch scheisse was du alles mitmachst und dir niemand groß hilft. Aber mir geht's echt auch heftig beschießen. Und von allen Neuros werde nur blöd angeschaut nach dem Motto Simulant. Das ist aber nicht der Fall ich verliere mein Job evtl bald meine Freundin usw. Ich schreibe hier echt net aus langweile oder so.

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                                und im unteren Bereich am Becken
                                Da ist das Zwerchfell sicherlich nicht.

                                Aber mir geht's echt auch heftig beschießen
                                Deine subjektive Empfindung und dein Leiden will ich dir auch gar nicht absprechen, aber du solltest meiner Meinung nach schon überlegen, ob zu der Empfindung, dass es dir "heftig beschissen" geht (also rein vom Körperlichen her), ein objektives Korrelat besteht. Ich kann es zumindest momentan und anhand deiner Beschreibungen deiner körperlichen Beschwerden nicht erkennen.

                                Das ist aber nicht der Fall ich verliere mein Job evtl bald meine Freundin usw. Ich schreibe hier echt net aus langweile oder so.
                                Das ist natürlich nicht schön, und hat sicherlich mehr Auswirkung auf deine Psyche.

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