Hallo, ich hoffe, dass ich mit meinen Fragen hier richtig bin und ihr mir weiterhelfen könnt. Zunächst zur Vorgeschichte:
Ich war vor ein paar Wochen gezielt wegen Muskelschmerzen beim Neurologen. Bekannt ist, dass ich seit einiger Zeit erhöhte ANA-Titer habe (aber bisher lt. Rheumatologen vor 1 Jahr kein sicherer Hinweis auf entzündlich-rheumatische Erkrankung; ANA 1:320, anti-RNP70, Lymphopenie). Außerdem hatte ich auch eine Radiojodtherapie wegen einer Schilddrüsen-Autonomie (keine Autoimmunerkrankung) mit kurzzeitiger Hyperthyreose, aber inzwischen stabile normale SD-Hormonwerte.
Der Neurologe hat ein EMG gemacht, dass er auffällig nannte, und Blutwerte bestimmen lassen: CK +245 (<170), Myoglobin 39 (<70), ANA +1:160 (<1:80) nukleolär, ENA negativ (diverse aus Myositis-Profil), normal: TSH, fT3, fT4 ...
Er meinte, es wäre etwas mit den Muskeln. Bevor man eine unspezifische Kortikoid-Therapie beginnen würde, sollte man lieber gründlich nach der Ursache suchen. Er hat mir eine ÜW gegeben, auf der steht "Hochgradiger V.a. chronische Myopathie im Rahmen einer bislang nicht spezif. Immunerkrankung, CK leicht erhöht. Bitte Mitbeurteilung, ggf. Muskel-PE" Außerdem die Email-Adresse und Telefonnummer der Hochschulambulanz in Berlin-Buch (Frau Prof. Dr. Spuler) http://www.muskelforschung.de/de/sta...-mmh-de/mmh-de
Im Arztbrief ist zum EMG zu lesen:
"Im M. tib. ant. li keine PSA, keine neurogenen oder myopathischen Schädigungszeichen.
Im M. rect. fem. li. und M. delt. post. re. keine PSA. Bei Willkürinnervation teils sehr dichtes Entladungsmuster, im MRF mit Turnzahlen bis <700/sek., im MDP re. bis >800/Sek. ohne eindeutige Amplitudenreduktion. Keine neurogenen Schädigungszeichen.
Beurteilung: Myalgien und flukturierende Schwäche mgw. im Kontext einer chronischen immunvermittelten Myopathie, auch zT Myopathie-syspektes Bild im EMG..."
Der Neurologe war ein Arzt einer großen Praxis mit 5 Neurologen und wohl der, der sich laut Anmeldeschwester am besten mit Muskelkrankheiten auskennt. Trotzdem meinte er, dass er da nichts weiter machen können und ich zu Spezialisten müsse.
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Ich meine: Kennt der Neurologe sich nun mit Muskelkrankheiten überhaupt nicht aus oder muss es wirklich eine Spezialambulanz sein? Das Problem sind nämlich die Wartezeiten bzw. Annahmemodalitäten. Habe heute in Berlin-Buch angerufen. Ablauf ist folgender: nachdem man seine Daten über die Homepage übermittelt hat, bekommt man nach 2-3 Wochen (!) Bescheid, ob man einen Termin erhält oder nicht (!), der dann so pi mal Daumen in weiteren 2-3 Monaten wäre. Positiv, dass es nicht erst in einem Jahr wäre, aber negativ, dass man auch komplett aus dem Raster fallen könnte. Der Neurologe, der mir die ÜW ausgestellt hat, meinte, dass es sehr wichtig wäre, dass die Muskel-Diagnostik durch qualifizierte Leute gemacht wird und von Frau Dr. Spuler würde er viel halten. Andererseits habe ich hier im Forum gelesen, dass sie die Sprechstunde ja gar nicht mehr macht und User mit der jetzigen Ärztin (Frau Dr. Grieben ?) unzufrieden waren.
Wie sind eure aktuelle Erfahrungen zur Hochschulambulanz in Berlin-Buch der Charité/MDC Lindenberger Weg bei Frau Dr. Spuler/Frau Dr. Grieben? Welche Rolle spielt die Kompetenz von Frau Dr. Spuler im "Hintergrund"? Befundet sie die Biopsien selber oder macht das ein Pathologe?
Außerdem habe ich dann auch mal bei der Charité direkt wegen der Muskelambulanz angerufen. http://neurologie.charite.de/patient...uskelambulanz/ Frau Irlbacher ist jetzt in einem MVZ und arbeitet nicht mehr dort. Deswegen gäbe es auch einen Rückstau und Termine erst so ca. Ende des Jahres. Außerdem bräuchte man auch schon Vorbefunde (MRT, Lungenarzt). In dem MVZ von Frau Dr. Irlbacher habe ich heute niemanden tel. erreicht.
Auf der Liste der DGM steht auch noch Prof. Vogel in der Poliklinik des Helios-Klinikums Berlin-Buch. Er arbeitet nur noch 1x die Woche und nimmt eigentlich keine neuen Patienten mehr auf, aber da ich zufällig wegen einer anderen Sache vor Jahren sein Patient war, habe ich einen Termin im Juli bekommen. Weiß jemand, ob er irgendwie näher mit Frau Spuler zusammenarbeitet bzw. wie seine Kompetenz bei Muskelkrankheiten ist bzw. warum er auf der Liste stand?
Wobei man doch eigentlich annehmen könnte, dass die Biopsie-Befundung in Berlin sowieso bei einer gemeinsamen zentralen Stelle durchgeführt wird, oder wie muss man sich das vorstellen?
Und kennt sich jemand von euch mit EMG-Befunden aus, wie die Werte (Turnzahlen >700/sek) zu interpretieren sind oder hat einen Link für weitere Infos?
Ich war vor ein paar Wochen gezielt wegen Muskelschmerzen beim Neurologen. Bekannt ist, dass ich seit einiger Zeit erhöhte ANA-Titer habe (aber bisher lt. Rheumatologen vor 1 Jahr kein sicherer Hinweis auf entzündlich-rheumatische Erkrankung; ANA 1:320, anti-RNP70, Lymphopenie). Außerdem hatte ich auch eine Radiojodtherapie wegen einer Schilddrüsen-Autonomie (keine Autoimmunerkrankung) mit kurzzeitiger Hyperthyreose, aber inzwischen stabile normale SD-Hormonwerte.
Der Neurologe hat ein EMG gemacht, dass er auffällig nannte, und Blutwerte bestimmen lassen: CK +245 (<170), Myoglobin 39 (<70), ANA +1:160 (<1:80) nukleolär, ENA negativ (diverse aus Myositis-Profil), normal: TSH, fT3, fT4 ...
Er meinte, es wäre etwas mit den Muskeln. Bevor man eine unspezifische Kortikoid-Therapie beginnen würde, sollte man lieber gründlich nach der Ursache suchen. Er hat mir eine ÜW gegeben, auf der steht "Hochgradiger V.a. chronische Myopathie im Rahmen einer bislang nicht spezif. Immunerkrankung, CK leicht erhöht. Bitte Mitbeurteilung, ggf. Muskel-PE" Außerdem die Email-Adresse und Telefonnummer der Hochschulambulanz in Berlin-Buch (Frau Prof. Dr. Spuler) http://www.muskelforschung.de/de/sta...-mmh-de/mmh-de
Im Arztbrief ist zum EMG zu lesen:
"Im M. tib. ant. li keine PSA, keine neurogenen oder myopathischen Schädigungszeichen.
Im M. rect. fem. li. und M. delt. post. re. keine PSA. Bei Willkürinnervation teils sehr dichtes Entladungsmuster, im MRF mit Turnzahlen bis <700/sek., im MDP re. bis >800/Sek. ohne eindeutige Amplitudenreduktion. Keine neurogenen Schädigungszeichen.
Beurteilung: Myalgien und flukturierende Schwäche mgw. im Kontext einer chronischen immunvermittelten Myopathie, auch zT Myopathie-syspektes Bild im EMG..."
Der Neurologe war ein Arzt einer großen Praxis mit 5 Neurologen und wohl der, der sich laut Anmeldeschwester am besten mit Muskelkrankheiten auskennt. Trotzdem meinte er, dass er da nichts weiter machen können und ich zu Spezialisten müsse.
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Ich meine: Kennt der Neurologe sich nun mit Muskelkrankheiten überhaupt nicht aus oder muss es wirklich eine Spezialambulanz sein? Das Problem sind nämlich die Wartezeiten bzw. Annahmemodalitäten. Habe heute in Berlin-Buch angerufen. Ablauf ist folgender: nachdem man seine Daten über die Homepage übermittelt hat, bekommt man nach 2-3 Wochen (!) Bescheid, ob man einen Termin erhält oder nicht (!), der dann so pi mal Daumen in weiteren 2-3 Monaten wäre. Positiv, dass es nicht erst in einem Jahr wäre, aber negativ, dass man auch komplett aus dem Raster fallen könnte. Der Neurologe, der mir die ÜW ausgestellt hat, meinte, dass es sehr wichtig wäre, dass die Muskel-Diagnostik durch qualifizierte Leute gemacht wird und von Frau Dr. Spuler würde er viel halten. Andererseits habe ich hier im Forum gelesen, dass sie die Sprechstunde ja gar nicht mehr macht und User mit der jetzigen Ärztin (Frau Dr. Grieben ?) unzufrieden waren.
Wie sind eure aktuelle Erfahrungen zur Hochschulambulanz in Berlin-Buch der Charité/MDC Lindenberger Weg bei Frau Dr. Spuler/Frau Dr. Grieben? Welche Rolle spielt die Kompetenz von Frau Dr. Spuler im "Hintergrund"? Befundet sie die Biopsien selber oder macht das ein Pathologe?
Außerdem habe ich dann auch mal bei der Charité direkt wegen der Muskelambulanz angerufen. http://neurologie.charite.de/patient...uskelambulanz/ Frau Irlbacher ist jetzt in einem MVZ und arbeitet nicht mehr dort. Deswegen gäbe es auch einen Rückstau und Termine erst so ca. Ende des Jahres. Außerdem bräuchte man auch schon Vorbefunde (MRT, Lungenarzt). In dem MVZ von Frau Dr. Irlbacher habe ich heute niemanden tel. erreicht.
Auf der Liste der DGM steht auch noch Prof. Vogel in der Poliklinik des Helios-Klinikums Berlin-Buch. Er arbeitet nur noch 1x die Woche und nimmt eigentlich keine neuen Patienten mehr auf, aber da ich zufällig wegen einer anderen Sache vor Jahren sein Patient war, habe ich einen Termin im Juli bekommen. Weiß jemand, ob er irgendwie näher mit Frau Spuler zusammenarbeitet bzw. wie seine Kompetenz bei Muskelkrankheiten ist bzw. warum er auf der Liste stand?
Wobei man doch eigentlich annehmen könnte, dass die Biopsie-Befundung in Berlin sowieso bei einer gemeinsamen zentralen Stelle durchgeführt wird, oder wie muss man sich das vorstellen?
Und kennt sich jemand von euch mit EMG-Befunden aus, wie die Werte (Turnzahlen >700/sek) zu interpretieren sind oder hat einen Link für weitere Infos?

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