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Lokalanästhesie

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    Lokalanästhesie

    Da bei mir noch keine genaue Diagnose steht aber eine Muskelatrophie gesichert ist,habe ich mal eine Frage zu eure Erfahrungen mit sagen wir längeren örtlichen Betäubungen wie zb Zahnarzt. Klar, muss dazu der Arzt auch auch äussern. Aber daher Frage ich ja nach euren Erfahrungen.

    Bei mir musste zum Glück seit Beginn der grösseren Probleme sag ich mal, nix Gemacht werden. Aber irgenwann kommt ja bestimmt mal was.
    Zuletzt geändert von Henryette; 12.11.2016, 11:39.

    #2
    Hallo Henryette,
    nachdem scheinbar niemandem etwas dazu einfällt, schreib ich dir halt kurz was :-)
    Ich kann dir auch nicht viel sagen, außer dass ich noch nie irgendwelche Probleme mit Lokalanästhesien gehabt habe.
    Dass man bei Vollnarkosen aufpassen muss, weiß ich. Von örtlichen Betäubungen ist mir nichts bekannt... hast du da schon einmal was gehört, dass es Probleme geben könnte?
    TAKE IT ISI!

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      #3
      Hallo Henryette, nimm mir nicht übel, dass ich den folgenden Text nicht umformuliere. Er ist ein Auszug aus einem Buch, dass ich gerade über meinen Verlauf schreibe, in dem ich aber genau darauf ein Stück eingehe. Vielleicht hilft es dir ja irgendwie bei deiner Frage (und jeder Körper reagiert da natürlich unterschiedlich - das sind nur Erfahrungen und kein Angst machen!)
      Mit 21 dann verletze ich mir das Sprunggelenk, ein simples umknicken, doch es beschert mir mehr als 18 Monate durchgehende extreme Schmerzen, Schienen, tapes und Verbände und diverse Arztbesuche, bis endlich ein Arzt auf Röntgenbildern ein eindeutiges Indiz für eine OP sieht. Die OP dauert deutlich länger als geplant, weil die Ärzte nicht die Situation am dann offenen Fuss vorfinden, die sie auf den Röntgenbildern vermutet haben. Von der OP zurück in meinem Zimmer angekommen, verändert sich mein Gesundheitszustand, die Muskeln erschlaffen völlig, mein Herz rast. Selbst meine Blase kann ich nicht mehr kontrollieren und es scheint, als wenn alle Muskeln plötzlich streiken. Neben meinem Bett stehen fünf weiß bekittelte Männer und fachsimpeln über mein immer extremeren Blutdruck und mein scheinbar nicht zu steigen aufhörenden Puls. Im Nachhinein betrachtet würde ich vermuten, dass schon damals mein Körper das Narkosemittel nicht verkraftet hat oder nicht verarbeiten konnte. So war letztlich ein Blasenkatheter nötig und auch mein restlicher Körper beruhigt sich nur äußerst langsam. Der Heilungsverlauf meines Fußes ist mehr als doppelt so lang wie ursprünglich veranschlagt doch alle schieben ist darauf, dass die Schmerzen schon so lange vorher bestanden haben. Damit ist das Thema wieder erledigt. Ein ähnlicher Vorgang passiert dann auch mit meinem Daumen, nur eine von vielen vielen Verletzungen, die letztlich aber nach einem Jahr operiert wird. Auch hier reagiere ich extrem auf die Narkose, muss letztlich sogar aus der Praxis getragen und ins Taxi verfrachtet werden, weil der Arzt Feierabend machen will. Während der OP habe ich einen wachen Moment, die Narkose scheint nicht so lange zu halten wie veranschlagt. Ich mache die Augen auf, starre den Arzt an, auch wenn ich die Situation nicht wirklich greifen kann, ich weiß, dass ich hier auf dem Tisch liege. Ich höre die Wortte „scheiße, spritz nach“, dann bin ich wieder weg im Lummerland. Im Aufwachraum boykottiere ich deren Funktion und habe nur kurze wache Momente, in denen ich wirre Sachen mache, blöd vor mich hinlache, bevor ich wieder zusammensacke. Ich setze mich auf, versuche mir die Schuhe alleine anzuziehen und falle in genau dieser Position mit einem halben Schuh an zur Seite. Ein Bild für Götter. Ein weiterer wacher Moment zeigt mir, dass der Arzt endlich die Praxis schließen möchte und er meinen Partner anweist, das Auto vorzufahren. Er trägt mich noch eigenhändig mit auf die Beifahrerseite – dunkel. Wieder kurz online bekunde ich lautstark, Hunger zu haben. Ich will jetzt zu Mc Donalds. Die Auffahrt zum mc drive erlebe ich schon nicht mehr. Auch diesmal scheint es, als würde mein Körper die Narkose nicht verarbeiten können. Erst am nächsten Morgen scheine ich meinen Rausch ausgeschlafen zu haben, die Krämpfe jedoch bleiben über mehrere Tage. Keiner reagiert. Es folgen unzählige weitere Verletzungen, die ich nur noch mehr oder weniger Ärzten vorstelle, mir ein Augenrollen abhole und wieder der Praxis verwiesen werde. Ich erinnere mich an einen Arzt, der mir nach einer massiven Handverletzung anbietet, mir eine Spritze zu geben. Auf die Frage wofür oder wogegen diese Spritze sei antwortet er, „na so allgemein“. Wie allgemein? Die haben doch gerade gesagt ich habe nichts. „Ja wollen sie jetzt eine Spritze oder nicht“, fährt mich der Arzt an. Ich lehne dankend ab, eine Spritze für etwas dass ich nicht habe brauche ich nun wahrlich nicht. Dasselbe Szenario bei unzähligen Zahnarztbesuchen. Meine Zähne reagieren nie so wie geplant, es läuft grundsätzlich bei den Untersuchungen und Eingriffen etwas schief, weil mein Körper immer anders als vorhergesagt reagiert. Ich habe Schmerzen ohne Ende, Narkosemittel sind oft nach zehn Minuten schon nicht mehr wirksam, und so spritzt man im 10-Minuten- Takt die Betäubungsmittel nach, damit ich die Situation irgendwie ertrage. Schon hier fällt auf, dass ich meinen Mund kaum aufhalten kann, im Gegensatz zur großen Klappe die ich sonst habe ist der Zahnarztaufenthalt für mich eine Tortur. Mein Kiefer krampft und zittert unkontrolliert und erschwert der Zahnärztin enorm ihren Job. Mit 31 muss ich mich notfallmäßig beim Gynäkologen vorstellen, wegen massiver Schmerzen im Unterleib. Eine Untersuchung zeigt, dass ich Zysten im Gebärmutterhals habe. „Kein Problem“ die Worte der Ärztin, das machen wir jetzt schnell ambulant. Ich schaue sie ängstlich an, berichte ihr von diversen „Narkose- und Betäubungsmittelzwischenfällen“ aber sie ist zuversichtlich- ist doch nur eine kleine Spritze. Bei den meisten Leuten wahrscheinlich eine gute Idee, ich fahre noch mit dem Auto nach Hause und merke, wie im Auto, und diesmal nur mit örtlicher Betäubung mein Körper unkontrolliert zu zucken anfängt. Ich schleppe mich noch nach Hause, falle ins Bett, während ich nicht mehr steuerbar zucke und mein Körper wie unter Schüttelfrost vor sich hinvibriert. Meine Zähne klappern. Eine irgendwie wirklich angstmachende Situation. Dieses Mal braucht mein Körper gut drei Tage um die örtliche Betäubung zu verkraften. Ein zweites mal probiere ich bei der Zyste nur 3 Wochen später das Ganze mit dem selben Ergebnis. Die mehr als 10 Zysten danach lasse ich entweder ohne Betäubung oder später gar nicht mehr behandeln und halte aus und sitze auf Sitzringen, bis sie alleine platzen...

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        #4
        Zitat von Henryette Beitrag anzeigen
        Da bei mir noch keine genaue Diagnose steht aber eine Muskelatrophie gesichert ist,habe ich mal eine Frage zu eure Erfahrungen mit sagen wir längeren örtlichen Betäubungen wie zb Zahnarzt. Klar, muss dazu der Arzt auch auch äussern. Aber daher Frage ich ja nach euren Erfahrungen.

        Bei mir musste zum Glück seit Beginn der grösseren Probleme sag ich mal, nix Gemacht werden. Aber irgenwann kommt ja bestimmt mal was.
        Hallo Henryette,
        Gibt es bei dir etwas neues?

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