Hallo, mich würde interessieren, ob und wenn ja, was ihr für den Aufbau bzw. die Erhaltung eurer Muskeln macht.
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Danke für die Antwort,
Ja, deine Frage erscheint in diesem Umfeld nicht so ungewöhnlich.
Nur gab es keinen weiteren Hinweis auf Deine Beweggründe oder Motivation. Die haben mich interessiert. Hast Du eine Diagnose?
Ich habe mich immer gerne bewegt. Das gilt auch heute. Fast täglich Radfahren und auch Gehen. Laufen, oder Traben ist für mich nicht mehr sinnvoll. Dazu bewege ich freie Gewichte, bzw. mein Körpergewicht. Mache also funktionale Übungen. Auch für Hände und Füsse. Atemübungen tun gut. Schwimmen tue ich hoffentlich bald draussen wieder. Das Chlorbad ist nichts für mich.
Echte Über-Belastung versuche ich zu meiden. Brennen und Schmerzen, teils tagelang sind sonst inzwischen die Folge. Sie haben eine Qualität die ich als belastbarerer, gesünderer Mensch nicht kannte.
Teilweise habe ich in begrenztem Rahmen kleine Verbesserungen erleben können. Bemerkenswerter Muskelaufbau oder Trainierbarkeit ist aber nicht mehr gegebe bei mir- derzeit.
Ich bin dankbar heute noch sehr viel mehr machen zu können als ich vor einem dreiviertel Jahr gedacht hätte. Ganz sicher bewege ich mich sogar mehr als die meisten noch gesunden Menschen- was aber an deren freiwillig "atroph" anmutenden Lebensweise liegt. Wo die Reise hingeht vermag ich gerade jetzt in diesem Moment nicht zu sagen. Ich glaube überzeugt an die Möglichkeit der Verbesserung oder des Erhaltes und folge und modifiziere eine umfangreiches "Behandlungsprotokoll"in diesem Sinne. Mein schulmedizinischer Arzt "warf" mir letzthin zumindest einen langsamen Verlauf vor.
Zur direkten "Muskelpflege" gehört bei mir eine zB. angemessene Eiweiss-Versorgung. Einige meiner Supplemente tun mir vor und nach Bewegung ebenfalls gut und sind spürbar hilfreich dabei. Eiskalte Bäder habe ich eine Zeitlang genommen- derzeit fehlt mir die Überwindung, obwohl sie sehr guttaten. Zurzeit bevorzuge ich eher heisse Bäder.
Der Sinn von blackroll und Dehnung erschliesst sich mir- praktizieren tue ich das derzeit nicht.
beste Grüße
brevZuletzt geändert von brevet400; 05.04.2017, 08:28.
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Dir ist aber schon bewusst, dass das weit entfernt von einem "lahmen Darm" ist? Nach der Definition spricht man erst von einer Verstopfung, wenn man länger als 3 Tage keinen Stuhlgang hat. Mag ja sein, dass deine Magen-Darm-Funktion sich verändert hat (wobei das im Rahmen von Myopathien vorwiegend bei Mitos, weniger bei anderen Myopathie-Formen, im letzten Fall eher bei best. fortgeschrittenen Dystrophie-Formen, passieren kann) und du vorher regelmäßig jeden Tag Stuhlgang hattest - nur ein lahmer Darm ist das trotzdem nicht. Und bei 2-3 Tage ohne Stuhlgang (eine Frequenz, welche auch Gesunde ohne Verdauungsprobleme mehr oder weniger regelhaft haben können) muss man auch nicht aufhören zu essen, der Dickdarm bietet genügend Stauraum. Wenn man bei einem stark verlangsamten (Dickdarm)transit zu essen aufhören muss, weil man eine starke Übelkeit und/oder Völlegefühl, Distension und Schmerzen hat, dann ist das ja, weil sich der Magen aufgrund des Staus im Dickdarm nicht mehr gut entleert, oder - im Extremfall - weil sich alles vom Dickdarm über den Dünndarm bis in den Magen zurückstaut. Aber wenn man "nur" mal 2-3 Tage keinen Stuhlgang hat, staut sich nichts per se zurück, noch dazu, wenn man sonst keine dramatischeren Symptome hat.wenn dann mal zwei bis drei Tage nichts geht
Da reagierst du vll auch ein wenig ängstlich auf deine Veränderung des Stuhlgangs. Und bei dieser Stuhlgang-Häufigkeit fällt es mir auch schwer zu glauben, dass da nichts zur Unterstützung/Anregung der Verdauung helfen soll.
Nur so zur Info: Ein langsam arbeitender Dickdarm produziert Stuhlgänge von 1/Woche. Ein extrem langsamer Dickdarmtransit (zusammen mit einem verlangsamten Transit im Magen und Dünndarm) führt zu eine Häufigkeit von max 1x Stuhlgang in 3 Wochen. Da kannst du dann wirklich nichts mehr essen, und dann hilft auch kein Abführmittel mehr, egal ob als Zäpfchen, Klysma, hoher Einlauf, orale Abführmittel bzw. die Kombination daraus.
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Woher kommt denn der Verdacht? da muss dich doch ein Arzt schon einmal klinisch begutachtet haben?abe zwei Überweisungen für dieses Quartal mit Verdacht auf Myoppathie
Sind bei dir vor allem proximalen Muskeln betroffen? Was kannst du noch machen, wo hast du Probleme?
Kannst du noch Hüpfen, mit beiden Beinen und auf einem Bein? Kannst du ohne Zuhilfenahme der Hände aus einem Stuhl aufstehen?
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Hallo Xinchou,
Korrigierts Du den Vitamin B12 Mangel tatkräftig? Das den viele Menschen haben ist bedenklich, aber hat mit Dir gar nichts zu tun.
Zwei jahre bevor der Abbau richtig losging war bei mir war bei mir ebenfalls der"Accu" leer. Natürlich sollte ich damals in eine Psychosomatik.. Ich hatte erstmal darauf bestanden, daß B12 kontroliert wurde. Es war so gut wie alles aufgebraucht. Nach 3-4 Spritzen ging es mir besser. Leider habe ich nicht schon damals begonnen mich mit diesen Themen weiter zu beschäftigen- es lief ja wieder irgendwie. Nun ist B12 OK. und ich verliehre trotzdem Muskeln und Kraft.
Meiner Meinung nach kommt ein Mangel selten alleine. Im Körper wirkt alles zusammen. Was so eine Situation systemisch veranstaltet weiß keiner veilleicht so richtig, aber man kann ja mal drüber nachdenken. Biochemische Tatsachen mit einem Schulterzucken, abfälligem Lächeln oder einer Überweisung in die Psychatrie abzutun ist zwar sehr üblich aber deswegen in meine Augen trotzdem nicht richtig.
Um diesbezüglich etwas zu erfahren beauftrage ich auch mal selber das Labor, bzw. berate mich mit einem Dr. med, den ich dahingehend als engagiert und kompetent erlebe.
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hallo,
Sind Deine B12 Werte immer noch so hoch?
Über welchen Labor-Wert wurde B12 bestimmt? Man kann zB im Serum, über die Bindung an das Transportmolekül und über Stoffwechselprodukte etwas erfahren. Nur über die beiden letzten kann man eine Aussage treffen wie Dein Körper mit dem B12 umgeht. Und eine Ahnung bekommen was dahinter steht.
B12 ist aber sicher nur ein Aspekt.
Die Aussage eines Arztes, das Blutbild sei ok. reicht mir inzwischen nicht mehr aus. Sagt nichts aus.
Zur Psyche: stimmt biochemisch was nicht (Mangel/ erhöhter Bedarf usw.) merkst Du das natürlich psychisch.
So wird meiner Meinung und Erfahrung nach in der Regel nicht gedacht und therapiert. Das was Du erzählst bestätigt mich in den Gedanken das so die Karre nachhaltig an die Wand gefahren wird.
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Das Problem an Muskel- und neuromuskulären Erkrankungen ist gerade, dass man verlorene motorische Fähigkeiten nicht mal kurz wieder herbeitrainieren kann. Je nach Erkrankung kann zu intensives Training sogar zu einer Verschlechterung der Symptomatik führen.Zitat von XinchouWarum? Ist diese Frage in einem Muskelforum ungewöhnlich?
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Stimmt. Kann ich bei mir bestätigen. Liegt oft am oxidativen Stress, warum Antioxidantien häufig helfen.
Zitat von Navigator Beitrag anzeigenDas Problem an Muskel- und neuromuskulären Erkrankungen ist gerade, dass man verlorene motorische Fähigkeiten nicht mal kurz wieder herbeitrainieren kann. Je nach Erkrankung kann zu intensives Training sogar zu einer Verschlechterung der Symptomatik führen.
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Ja, das ist bei mir auch so. Draufschaffen geht bei mir nicht, schon gar nicht da wo es deutlicher weggeht. Die etwaigen kleinen Verbesserungen betrafen nur Partien die gar nicht spürbar in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Und zu intenisv ist aller Wahrscheinlichkeit zu bald dasjenige was gestern nur anstrengend war.....
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