Ich bin nicht sicher wie ich anfangen soll. Also mal ganz vom Anfang.
Schon im Kindergarten hasste ich regelrecht Ostereiersuchen, Schatzjagten und Verstecken weil ich mit den anderen Kindern nicht mithalten konnte. Laufen ging einfach nicht, einerseits mit Atmen, andererseits muskelmaessig. Dabei ist meine Lunge immer frei gewesen. Kraftmaessig lief ich auch immer hinterher, und bergauf gehen einfach eine Katastrophe: schwer atmen, schwere Beine, aber sobald ich stehen bleibe sind alle Beschwerden sofort weg. Mehrere Versuche mit Cardio und Muskeltraining in den letzten 10 Jahren waren nicht wirklich von Erfolg gekroent. Ich baue zwar schnell Muskeln auf aber wirklich staerker werde ich nicht. Wie man Krafttraining auf Kraftzuwachs betreibt weiss ich. Allerdings seltsam: Zum letzten Mal hatte ich vor 1.5 Jahren Krafttraining betrieben. Neulich baute ich eine Klimmzugstange in der Tuer zur Kueche ein, und schaffe auf einmal einen unterstuetzten Klimmzug! Das hatte ich auch nach monatelangem Training in der Vergangenheit nicht geschafft. Cardio... vor 5 Jahren sah es so aus dass ich nach nur 4-5 Wochen 3x Spinning in der Woche in eine Art 'Uebertrainingssyndrom' verviel und nichts mehr ging.
Vor 2 Jahren entschied ich mich Laufen lernen zu wollen, und nach 4 Wochen konnte ich tatsaechlich 400m ohne Gehpause laufen, zum ersten Mal in meinem Leben! Das war allerdings nach einem Jahr Eigengewichtsuebungen mit teilweise Cardiointervallen und Gewichtheben.... und...
... tja.. 3/4 Jahr vorher wurde ich nach einer sehr anstrengenden Cardio/Eigengewichtseinheit mitten in der Nacht wach und konnte nicht mehr atmen. Aerzte dachten an late onset Asthma, Bronchienkrampf, Panik, aber hatten weiter keine Idee. Erst 3 weitere Anfaelle spaeter, die jeweils 6 Wochen dauerten, wurde mir deutlich dass ich da mit 2 Arten Atemlosigkeit zu tun habe: einmal der Bronchienkrampf der mit Asthamedies behandelbar ist und jetzt seit ueber einem Jahr nicht mehr aufgetreten ist, und einer anderen Atemlosigkeit.
Diese zweite Atemlosigkeit tritt immernoch auf, immer nach einer Runde Cardio (gibt aber viel mehr Laeufe wo nichts passiert!), immer in der Nacht aus dem Schlaf hinaus, dauert meistens rund 3 Wochen und verschwindet wieder fuer einige Monate. Wenn ich nichts unternehme dann verschwindet die naechtliche Atemlosigkeit irgendwann am naechsten Tag und tritt in der kommenden Nacht wieder auf. Wenn ich am Abend laufe ist der Anfall in der kommenden Nacht schlimmer. Beim letzten Anfall habe ich festgestellt dass Calciumpulver in Wasser geloesst die Atemlosigkeit in 60 Minuten beseitigt, und dann habe ich bis zur kommenden Nacht Ruhe. Diese Atemnot fuehlt sich uebrigens an wie ein Drang zum Ausatmen: fuehle mich ok dabei, hyperventilieren gibt kurz Ruhe, einatmen hingegen fuehrt zur Atemnot. Dieses, zusammen mit dem Calcium scheint ein leichtes Azidoseproblem nahezulegen, mit dem Sportzusammenhang vielleicht mit Laktose die zu schnell gebildet und/oder nicht abgebaut wird? Wenn ich diese Atemnot habe atme ich unbewusst etwas anders: kuerzer ein und laenger aus, und allgemein etwas schneller. Festgestellt dass ich auf groesserer Hoehe oder im Flugzeug keine Atemnotanfaelle kriege, dafuer in der Nacht nach einem interkontinentalem Flug umso mehr. Kann aber auch Zufall sein. Zum Laufen: viele Laeufer werden meine Schnellheit nicht mal Laufen nennen, und 10km habe ich schon seit dem letzten Sommer nicht mehr geschafft, ueberwiegend weil ich ewig erkaeltet war, aber auch noch 1-2 dieser Anfaelle hatte. Also fuer mich sind 10km viel, fuer die meisten Leute peanuts.
In zwei aelteren Bluttests ist Bicarbonat minimal zu niedrig mit 18 [20-28]. Ein Blutgastest neulich war ok einschliesslich Laktose, allerdings hatte ich vorher Calcium genommen und fuehlte mich zu der Zeit wieder komplett normal. Scheinbar kann ich keinen Bluttest zeitnah mit der Atemlosigkeit bekommen
Bin seit dem erstmaligen Auftreten 2x umgezogen, erst international, dann im Land. Lebe nicht in Deutschland. Habe immerhin fast alle Ergebnisse aus Land1 zur Hand.
Tja, was jetzt? Aerzte schieben es auf die Psychoschine. Ich will das gerne glauben auch wenn ich nicht denke bewusste psychische Probleme zu haben. Und zu z.B. Hypoventilation bei Angststoerung kann ich auch nichts finden, mal abgesehen davon dass ich nachts nicht mit panik aufwache sondern am liebsten direkt weiterschlafen will. Schlafapnoe duerfte auch nicht zu stundenlangen Atemproblemen fuehren. Irgendeine Art 'Falschatmung' die sowas beguenstigt? Keine Ahnung. EKG, Langzeit-EKG (nicht waehrend Anfall) und Lufu bis jetzt immer ok.
Ansonsten: erneuter Anfall tritt immer mit 'Kribbeln' an bestimmten Koerperstellen auf. Engmaschige Vitamin B12 Spritzen helfen, und Verschlimmerung des Kribbelns wenn ich 4-5 Wochen lang keine Spritze kriege. Ab und zu anfangs wegknicken eines Knies, mit B12 schnell Verbesserung. Aber jetzt ist es trotzdem wieder aufgetreten. Diagnose der pernizioesen Anaemie glaube ich schon aus verschiedenen Gruenden, aber irgendein anderer Zusammenhang scheint da noch zu sein. Mit jedem neuen Anfall kriege ich ein paar wenige Einblutungen unter die Haut, ueberwiegend wo mehr Fettgewebe ist. weiblich, 43, nie geraucht, fast nie Alkohol, Normalgewicht.
Erkennt jemand dieses?
Schon im Kindergarten hasste ich regelrecht Ostereiersuchen, Schatzjagten und Verstecken weil ich mit den anderen Kindern nicht mithalten konnte. Laufen ging einfach nicht, einerseits mit Atmen, andererseits muskelmaessig. Dabei ist meine Lunge immer frei gewesen. Kraftmaessig lief ich auch immer hinterher, und bergauf gehen einfach eine Katastrophe: schwer atmen, schwere Beine, aber sobald ich stehen bleibe sind alle Beschwerden sofort weg. Mehrere Versuche mit Cardio und Muskeltraining in den letzten 10 Jahren waren nicht wirklich von Erfolg gekroent. Ich baue zwar schnell Muskeln auf aber wirklich staerker werde ich nicht. Wie man Krafttraining auf Kraftzuwachs betreibt weiss ich. Allerdings seltsam: Zum letzten Mal hatte ich vor 1.5 Jahren Krafttraining betrieben. Neulich baute ich eine Klimmzugstange in der Tuer zur Kueche ein, und schaffe auf einmal einen unterstuetzten Klimmzug! Das hatte ich auch nach monatelangem Training in der Vergangenheit nicht geschafft. Cardio... vor 5 Jahren sah es so aus dass ich nach nur 4-5 Wochen 3x Spinning in der Woche in eine Art 'Uebertrainingssyndrom' verviel und nichts mehr ging.
Vor 2 Jahren entschied ich mich Laufen lernen zu wollen, und nach 4 Wochen konnte ich tatsaechlich 400m ohne Gehpause laufen, zum ersten Mal in meinem Leben! Das war allerdings nach einem Jahr Eigengewichtsuebungen mit teilweise Cardiointervallen und Gewichtheben.... und...
... tja.. 3/4 Jahr vorher wurde ich nach einer sehr anstrengenden Cardio/Eigengewichtseinheit mitten in der Nacht wach und konnte nicht mehr atmen. Aerzte dachten an late onset Asthma, Bronchienkrampf, Panik, aber hatten weiter keine Idee. Erst 3 weitere Anfaelle spaeter, die jeweils 6 Wochen dauerten, wurde mir deutlich dass ich da mit 2 Arten Atemlosigkeit zu tun habe: einmal der Bronchienkrampf der mit Asthamedies behandelbar ist und jetzt seit ueber einem Jahr nicht mehr aufgetreten ist, und einer anderen Atemlosigkeit.
Diese zweite Atemlosigkeit tritt immernoch auf, immer nach einer Runde Cardio (gibt aber viel mehr Laeufe wo nichts passiert!), immer in der Nacht aus dem Schlaf hinaus, dauert meistens rund 3 Wochen und verschwindet wieder fuer einige Monate. Wenn ich nichts unternehme dann verschwindet die naechtliche Atemlosigkeit irgendwann am naechsten Tag und tritt in der kommenden Nacht wieder auf. Wenn ich am Abend laufe ist der Anfall in der kommenden Nacht schlimmer. Beim letzten Anfall habe ich festgestellt dass Calciumpulver in Wasser geloesst die Atemlosigkeit in 60 Minuten beseitigt, und dann habe ich bis zur kommenden Nacht Ruhe. Diese Atemnot fuehlt sich uebrigens an wie ein Drang zum Ausatmen: fuehle mich ok dabei, hyperventilieren gibt kurz Ruhe, einatmen hingegen fuehrt zur Atemnot. Dieses, zusammen mit dem Calcium scheint ein leichtes Azidoseproblem nahezulegen, mit dem Sportzusammenhang vielleicht mit Laktose die zu schnell gebildet und/oder nicht abgebaut wird? Wenn ich diese Atemnot habe atme ich unbewusst etwas anders: kuerzer ein und laenger aus, und allgemein etwas schneller. Festgestellt dass ich auf groesserer Hoehe oder im Flugzeug keine Atemnotanfaelle kriege, dafuer in der Nacht nach einem interkontinentalem Flug umso mehr. Kann aber auch Zufall sein. Zum Laufen: viele Laeufer werden meine Schnellheit nicht mal Laufen nennen, und 10km habe ich schon seit dem letzten Sommer nicht mehr geschafft, ueberwiegend weil ich ewig erkaeltet war, aber auch noch 1-2 dieser Anfaelle hatte. Also fuer mich sind 10km viel, fuer die meisten Leute peanuts.
In zwei aelteren Bluttests ist Bicarbonat minimal zu niedrig mit 18 [20-28]. Ein Blutgastest neulich war ok einschliesslich Laktose, allerdings hatte ich vorher Calcium genommen und fuehlte mich zu der Zeit wieder komplett normal. Scheinbar kann ich keinen Bluttest zeitnah mit der Atemlosigkeit bekommen
Bin seit dem erstmaligen Auftreten 2x umgezogen, erst international, dann im Land. Lebe nicht in Deutschland. Habe immerhin fast alle Ergebnisse aus Land1 zur Hand. Tja, was jetzt? Aerzte schieben es auf die Psychoschine. Ich will das gerne glauben auch wenn ich nicht denke bewusste psychische Probleme zu haben. Und zu z.B. Hypoventilation bei Angststoerung kann ich auch nichts finden, mal abgesehen davon dass ich nachts nicht mit panik aufwache sondern am liebsten direkt weiterschlafen will. Schlafapnoe duerfte auch nicht zu stundenlangen Atemproblemen fuehren. Irgendeine Art 'Falschatmung' die sowas beguenstigt? Keine Ahnung. EKG, Langzeit-EKG (nicht waehrend Anfall) und Lufu bis jetzt immer ok.
Ansonsten: erneuter Anfall tritt immer mit 'Kribbeln' an bestimmten Koerperstellen auf. Engmaschige Vitamin B12 Spritzen helfen, und Verschlimmerung des Kribbelns wenn ich 4-5 Wochen lang keine Spritze kriege. Ab und zu anfangs wegknicken eines Knies, mit B12 schnell Verbesserung. Aber jetzt ist es trotzdem wieder aufgetreten. Diagnose der pernizioesen Anaemie glaube ich schon aus verschiedenen Gruenden, aber irgendein anderer Zusammenhang scheint da noch zu sein. Mit jedem neuen Anfall kriege ich ein paar wenige Einblutungen unter die Haut, ueberwiegend wo mehr Fettgewebe ist. weiblich, 43, nie geraucht, fast nie Alkohol, Normalgewicht.
Erkennt jemand dieses?


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