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Behandlungsansätze Mito

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    #16
    Hey-

    da kam mein letzter Beitrag mit etwas Verzögerung- Ihr seid schon weiter.

    Zu dem Salatölen. PUFAs nehme ich nur spärlich. Kokosfett, Bio-Sahne,Fischöl und nur ganz wenig Oliven-öl. Die als gesund geltende Pflanzenöle sehe ich anders.

    NEM Aminos führe ich zu. Sehr ähnlich zu dem oben genannten Produkt. Allerdings inzwischen nur noch etwa Tag um Tag.
    Was die Zufuhr angeht: Ich denke darüber nach einiges intermittierend einzunehmen und tue das auch schon. Es entspricht eher meiner Vorstellung von natürlichen Abläufen.

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      #17
      Hallo,

      also in einer Studie konnte die Wirkung eines Glutamat Antagonisten mit Glutamin aufgehoben werden, ich weiß nicht ob es so wie Glutamat hirngängig ist, denke ich nicht, aber es sit definitiv nicht gut, wenn man tatsächlich klinisch relevant auf Glutamat reagiert. So sehe ich das zumindest, ich werdee das lieber mal ganz aus meiner Ernärhung tilgen und der Körper soll dann bitte selber herstellen, was er braucht. Es gibt nämlich zB bei Cholesterien Menschen, die produzieren eine Gewisse Menge, egal wie viel man von außen zuvor, deshalb ist für diese Menschen zB auch das Ei wirklich schädlich, während das bei anderen nicht gilt.

      @ Klaus, Was genau meinst du, mit Glutathion soll wie Glutamat wirken? Also bindet es an erregende Rezeptoren? Das wüsste ich nicht, ich dachte das ist nur dazu da, um intrazellulär zu entgiften?

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        #18
        @letzte Frage:

        300ckal aus KH sind 73g KH. Damit bist Du einiges, entscheidend, aber nicht so viel, über den öfter empfohlenen max. 50g KH, die bei einigen für eine milde Ketose reichen sollen.

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          #19
          Zitat von brevet400 Beitrag anzeigen
          @letzte Frage:

          300ckal aus KH sind 73g KH. Damit bist Du einiges, entscheidend, aber nicht so viel, über den öfter empfohlenen max. 50g KH, die bei einigen für eine milde Ketose reichen sollen.
          Ja die KH sind nur mal nach Gefühl eingestellt worden, ich suche immer noch nach einer guten KH Quelle. Zucker ist nichts, Gluten etc geht auch nicht. Ev Oligosaccharide?

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            #20
            Vorschlag: Süsskartoffeln, lecker. Kartoffeln gehen auch. Ist aber schnell zuviel, da sich die KH aus KH-armen Gemüsen und Beeren
            summieren. Knoblauch hat auch ordentlich KH. Sahne natürlich ebenfalls. Da kommst Du schnell auf die 50g als Obergrenze.
            Zuletzt geändert von brevet400; 14.05.2017, 14:31.

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              #21
              Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen

              @ Klaus, Was genau meinst du, mit Glutathion soll wie Glutamat wirken? Also bindet es an erregende Rezeptoren? Das wüsste ich nicht, ich dachte das ist nur dazu da, um intrazellulär zu entgiften?
              Innerhalb der Zelle neutralisiert Glutathion freie Radikale. Außerhalb, also solange es noch im Blut wird es schnell von Peptidasen inaktiviert und anschließend in die Aminosäuren, dazu zählt auch das Glutamat zerlegt. Sicher kommt auch einiges in der Zelle an aber ein Teil wird eben auch zu Glutamat.
              MMn spricht das nicht gegen Glutathion. Nur ist ds verwunderlich wenn Leute die das einnehmen das Glutamat so absolut verteufeln.

              Bei einigen Erkrankungen ist freies Glutamat wegen seiner Funktion als Botenstoff nicht gut. Das betrifft Erkrankungen bei eine Übererregung der Nerven die Ursache ist, wie z.B. Epilepsie. Aber das sind eben nur ganz bestimmte Fälle. Ein Zuckerkranker sollte ja auch nicht so viel Zucker essen.
              Zuletzt geändert von KlausB; 14.05.2017, 14:35.
              It's a terrible knowing what this world is about

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                #22
                @ Brev, ja an Kartoffeln dachte ich auch, aber diese haben eben wieder viel GLutaminsäure. Beeren etc sind mir ein bisschen zu kurzketting. Mal sehen was ich hier noch finde.

                @ Klaus, Ja das dachte ich mir auch schon, Glutathion wird sehr schnell in Glutamin aus diesem Grund könnten G Kapseln / Infusionen gefährlich sein, wenn man Epilepsie hat bzw wie ich epileptische Potenziale im EEG. Wenn ich zB viel Glutamin / Glutaminsäure esse, bekomme ich subklinische epileptische Anfälle, wie Stromschläge im Kopf mit seltsamen Tinnitus etc pp. D.h. wäre es aus dieser Sicht sinnvoller entweder Glutamat Antagonisten während der Gabe zu geben oder versuchen über Umwege Glutathion zu erhöhen, Granatapfelextrakt soll da helfen. S-Acetylglutathion soll übrigend nicht oxidieren und ganz in der Zelle ankommen, so werben die Herseller, aber bisher keine seriöse Studie gefunden.



                Ach hier gibts Quellen, die lese ich mal:

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                  #23
                  Die therapeutischen Vorteile des pharmazeutischen Wirkstoffes S-Acetylglutathion gegenüber „normalem“ reduzierten Glutathion wurden in der Anwendung und in mehreren Studien4–6 bestätig
                  4 Cacciatore I, Cornacchia C, Pinnen F et al. Prodrug approach for increasing cellular glutathione levels. Molecules 2012;15:1242–1264
                  5 Fraternale A, Paoletti MF, Casabianca A et al. Inhibition of murine AIDS by pro-glutathione (GSH) molecules. Antiviral Research 2008;77:120–127
                  6 Vogel JU, Cinatl J, Dauletbaev N et al. Effects of S-acetylglutathione in cell and animal model of herpes simplex virus type 1 infection. Med Microbio Immunol 2005;194,55–59

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                    #24
                    Ev paar Äpfel?



                    Aber wie kann der GI vom Apfel so gering ein??

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                      #25
                      S-Acetylglutathion hat wahrscheinlich Vorteile indem es die Inaktivierung verzögert. Aber ganz verhindern tut es das nicht.
                      It's a terrible knowing what this world is about

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                        #26
                        Es ist immer ein für und wieder. Beeren haben viele Antioxidantion etc. Ich versuche die auch natürlich über die Nahrung aufzunehmen. So jetzt gehe ich raus. Sonne lacht.
                        LG chris

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                          #27
                          Du meinst, dass die HWZ einfach etwas länger ist? Hast du mal eine Studie dazu gefunden / gelesen? Ich noch nicht, würde mich aber sehr interessieren. Da ich es eh hier habe mach ich ggf den Selbsttest mit Laborwerte.

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                            #28
                            Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
                            Ev paar Äpfel?



                            Aber wie kann der GI vom Apfel so gering ein??
                            Was hat das jetzt mit Glutamin zu tun?
                            Hierbei geht es doch um den Einfluß auf den Blutzuckerspiegel

                            Wenn man bei Glutathion Probleme sieht kann man darauf verzichten und andere Antioxydantien nehmen und ansonsten darauf vertrauen, dass der Körper sich selber ausreichend Glutathion zusammenbaut.
                            Zuletzt geändert von KlausB; 14.05.2017, 15:02.
                            It's a terrible knowing what this world is about

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                              #29
                              @ Brev, ja, das muss man halt individuell abwiegen.

                              @ Klaus ja, sry, ich habe da 2 Themen vermischt. Ich will einerseits den Blutzucker nieder halten, andererseits auch Glutamin/ Glutamat meiden. Da man bei wenig EW viel auf Fett und etwas auf KH zurückgreifen muss, ist das insofern ein indirekter Zusammenhang. Low Carb wurde bei der Behandlung von Mitos auch schon diskutiert und positiv bewertet.

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                                #30
                                Palatinose

                                Die natürliche Süße von Isomaltulose kommt der des Zuckers sehr nahe, die Substanz kann aber von Karies erzeugenden Bakterien der Mundflora nicht zur Säurebildung verwendet werden.
                                Genau wie Zucker wird Isomaltulose voll verstoffwechselt und weist deshalb denselben physiologischen Brennwert von 16,7 kJ/g (4 kcal/g) auf. Doch im Gegensatz zu Zucker findet dieser Prozess wesentlich langsamer statt, sodass die glykämische Wirkung sehr niedrig ist und die Glukose dem Körper über einen längeren Zeitraum zur Verfügung gestellt wird.
                                Für den Menschen bedeutet das: Wenn die Glukose nur langsam ins Blut übergeht, bleibt der Blutzuckerspiegel stabiler und dem Körper steht die Energie aus dem Kohlenhydrat über einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Die Frage nach der optimalen Verfügbarkeit von Energie ist sowohl in Medizin als auch Produktentwicklung von wachsendem Interesse, da dies eine bedeutende Rolle nicht nur für die körperliche, sondern auch für die geistige Leistungsfähigkeit spielen könnte.

                                Hallo,

                                Habe nun mal nen Selbsttest gemacht und die Auswirkungen auf den Blutzucker von Maltodextrin und Isomaltulose (Palatinose) verglichen.

                                (Für diejenigen die es nicht kennen, Isomaltulose ist eine Zuckerform die aus einer "besonderen" Verknüpfung von Glukose und Fruktose besteht und dadurch einen sehr niedrigen Glykämischen Index besitzt und dadurch sehr langsam verdaut werden soll im Gegensatz zu Maltodextrin etc. Es wird teilweise als revolutionäres Kohlenhydrat beschrieben was sich aber bisher nie durchsetzen konnte)

                                Verzehrt habe ich jeweils 40g Pulver mit Wasser. An zwei verschiedenen Tagen morgens auf nüchternen Magen.
                                Bei Maltodextrin ist der Blutzucker wie üblich sofort rasch angestiegen. Bei Isomaltulose erfolgte zuerst eine kurze Senkung um 5mg/dL und danach auch ein Anstieg in ähnlicher Geschwindigkeit wie bei Maltodextrin jedoch nicht ganz so hoch. Nach 60 min ist der Blutzucker beim Maltodextrin wieder dabei zu sinken und trifft sich ungefäh mit der Höhe der Isomaltulose.
                                Bei der Isomaltulose ist der Blutzucker nach ca. 90min wieder auf das Ausgangsniveau gesunken bzw hat sich wieder normalisiert. Kann man alles an der Skala sehen die ich angefertig habe mit Paint Bei Maltodextrin habe ich leider keine Messung nach 90 min durchgeführt.

                                Als Fazit kann man sagen das der Blutzucker bei Isomaltulose sichtbar langsamer steigt und ca. 20mg/dL unter dem Wert von Maltodextrin bleibt.

                                Jetzt frage ich mich ob dieser Wert bzw dieses Ergebnis Isomaltulose/Palatinose besonders macht und es sicht lohnt? Ist von 90 auf 132 innerhalb von 60 Min ein guter Wert bzw entspricht dem von einem langsamen Kohlenhydrat?

                                Ich dachte an eine Verwendung von Isomaltulose als zusätzlichen Kohlenhydratlieferanten (neben Reis, Haferflocken etc) während der Arbeit und Freizeit (Übliche Kraftaufbauphase, keine Diät).

                                LG und ein schönes Wochenende noch...

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