Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Muskelschwäche, Faszikulationen, Zittern

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #91
    Hallo,

    nein, eigentlich nicht. Sicherlich gibts immer eine leichte Grundanspannung, wenn man unterwegs bei Kunden ist, aber nichts, was mich aus der Bahn werfen würde.

    Die Ursache für das Umfallen kenne ich natürlich auch nicht, aber den Kreislauf würde ich eigentlich ausschließen, da ich ja vollkommen klar, schwindelfrei usw war.

    Davor gab es nur das Zittern in den Oberschenkeln und das Gefühl, dass sie bald nicht mehr das Gewicht tragen können. Aber wie schon gesagt, ich bin mir nicht sicher, ob das Schwäche oder Erschöpfung ist.

    Du kannst mir glauben, dass ich aktuell versuche möglichst gar nicht daran zu denken. Das Problem ist, dass man ständig daran erinnert wird, wenn man beim Kunden sitzt und der Kugelschreiber unaufhörlich zittert. Während etwas ungemütlicheren Verhandlungen kann man das schon als Schwäche des Gegenübers deuten und das passt ja in so einer Situation gar nicht.

    Eine Fußheberschwäche habe ich auch nicht, merke nur, dass die Muskeln im Auto beim Bremsen und Gasgeben nach einer Weile weh tun.

    grüße

    Kommentar


      #92
      Die Ursache für das Umfallen kenne ich natürlich auch nicht
      Wie lange lag der letzte Aderlass zurück? Wurde danach das Blutbild mit Hb-Wert kontrolliert?
      Hast Du an dem Tag evtl. auch zu wenig getrunken?
      Viel gegessen hast Du nicht, schreibst Du bereits.
      Womöglich war es auch einfach die Summe aus mehreren einzelnen Störungen?

      Zittern:
      Wieviel Magnesium nahmst Du an dem Tag und in den Tagen zuvor ein?
      Zittern kann man auch bei einem Magnesiummangel. Bei Stress verbraucht man mehr Magnesium.

      Aber auch Unterzuckerung infolge zu geringer Nahrungszufuhr kann Zittern auslösen. Ebenso ein Calciummangel, ein B12-Mangel, aber auch ein Eisenmangel (infolge zu starker Aderlässe).
      Zuletzt geändert von Lilo-6; 29.10.2017, 13:37.

      Kommentar


        #93
        Die Probleme mit den Beinen hast Du bei langen Autofahrten und wenn Du länger gesessen hast?
        Eine Möglichkeit wäre, dass die großen Gesäßmuskeln sich verspannen oder verformen und so auf den Ischiasnerven (das Nervengeflecht liegt direkt unter diesen Muskeln) drücken.
        Das Portemonee würde ich bei längeren Autofahrten aus der Tasche nehmen.
        Versuche das mal. Manchmal liegt es nur an Kleinigkeiten.
        It's a terrible knowing what this world is about

        Kommentar


          #94
          Hallo,

          @ LILO: nehme täglich ca. 600-800 mg verteilt über den Tag ein. Und das schon einige Monate. Außerdem gibts morgens meine Dröhnung mit Vitamin C, K, D, B12, E und L-Carnetin (oder so ähnlich). Auch schon seit Monaten.

          aderlass liegt jetzt 3-4 Wochen zurück. Ferritin ist auf ca. 650 gefallen, wenn ich mich richtig erinnere. Was anderes würde im Blut nicht bestimmt. Leider auch kein CK o.Ä.

          @ Klaus: naja, ich kann das keiner bestimmten Tätigkeit zuordnen. Mal ist es da, mal eher weniger. Meist tritt es Morgens und abends auf ... dann aber ein paar Stunden lang. Mittags ist es meist besser. Wobei es manchmal auch ganztägig sein kann und dann wieder gar nicht.

          selbst wenn die Muskeln am schlimmsten Zittern, habe ich keine Probleme beim Aufstehen oder Treppensteigen. Limitierend ist hier nur, wenn Schmerz Auftritt.

          jetzt z.B. Gehts mir eigentlich ganz gut, nur die Wade zwickt wieder .... es ist ein ständiges auf und ab.

          Mein Geldbeutel bzw mein Kartenmäppchen steckt immer in der Brusttasche vom Jacket ... in den Hosentaschen ist maximal ein Feuerzeug

          obwohl ich manchmal schon das Gefühl habe, dass etwas auf den Ischias drückt ... aber beidseitig. MRT war ja in der Hinsicht leider ergebnislos.


          gruß

          Kommentar


            #95
            selbst wenn die Muskeln am schlimmsten Zittern, habe ich keine Probleme beim Aufstehen oder Treppensteigen
            Also dann kann das eigentlich nicht von einem Kraftverlust herrühren.
            Dann geht es vll tatsächlich in Richtung BFS.

            Kommentar


              #96
              Also wenn es das wäre, würde mir ein Riesen-Stein vom Herzen fallen. Aber hätte das ein Neurologe nicht auch merken müssen? Oder wenigstens als Beruhigungsdiagnose stellen können

              noch wichtiger wäre ja, wie bekomme ich den Mist wieder weg?

              Kommentar


                #97
                Ich denke mal, dass die Neurologen bei dir sensibilisiert wegen der Erkrankung deines Sohnes waren.

                Kommentar


                  #98
                  Zitat von SMArt_Erik Beitrag anzeigen
                  Also wenn es das wäre, würde mir ein Riesen-Stein vom Herzen fallen. Aber hätte das ein Neurologe nicht auch merken müssen? Oder wenigstens als Beruhigungsdiagnose stellen können

                  noch wichtiger wäre ja, wie bekomme ich den Mist wieder weg?
                  Ein Neurologe würde das wohl nicht sehen, weil er Dich in der konkreten Situation nicht sieht.
                  Wenn Du mit einer eingeschlafenen Hand zum Nero gehst ist es in der Praxis ja auch schon weg und welcher Nerv da wo kurzzeitig irritiert war kann er dann auch nicht herausfinden.
                  Wenn es das wäre würde das wohl eher ein Orthopäde sehen.
                  Ich nehme mal an, dass man das mit Physiotherapie behandeln kann.

                  Nur nochmal ganz allgemein: Bei Störungen des Bewegungsapparates ist es häufig AUCH hilfreich zum Orthopäden zu gehen. Wenn man den Verdacht hat, dass da was neuromuskuläres dahintersteckt sucht man sich am sich am besten einen älteren, eil die Muskelerkrankungen früher in deren Fachgebiet fielen und die häufig noch ein großes Wissen über Muskelerkrankungen haben.
                  Ich habe es 2 mal erlebt, dass ein Neurologe einzelne Beschwerden auf meine Muskelerkrankungen geschoben hat, was sich dann beim Orthopäden als ein lösbares Problem aus seinem Fachgebiet herausgestellt hat.
                  Zuletzt geändert von KlausB; 29.10.2017, 15:31.
                  It's a terrible knowing what this world is about

                  Kommentar


                    #99
                    Ja das macht schon Sinn.

                    bei einem Orthopäden war ich auch schon ... rein optisch müsste der eigentlich schon in der Antike angefangen haben zu praktizieren. Der hat sich die MRT Unterlagen angeschaut, bisschen an den Muskeln rumgedrückt und mich über den Hausarzt zum Neurologen geschickt. Die haben nichts pathologisches gefunden und einen essentiellen Tremor, eine somatoforme Störung und einen Ausschluss einer Amyotrophen Lateralsklerose auf dem Arztbrief vermerkt. EMG unauffällig, NLG unauffällig, EEG unauffällig etc ...

                    Denke mal, wenn ein Nerv physiologisch geschädigt gewesen wäre, hätte man das ja gesehen und es wäre nicht an allen Extremitäten gleichzeitig aufgetreten. Keine Demyelisierung, Nerven im Spinalkanal nicht geschwollen, alles in allem also unauffällig und mehr medizinisches Zeug, bei dem jedes Mal „ohne Gefund“ dahinterstand.


                    gruß

                    Kommentar


                      Guten Morgen zusammen,

                      heute Nacht war wieder wirklich übel mit Zittern und Faszikulieren. Leider habe ich das direkt an der Wade gemerkt, die sich in den letzten Wochen eigentlich wieder „aufgebaut“ hatte.

                      Da ich mir wahrscheinlich selbst nicht glauben würde, habe ich mal ein Bild gemacht. Beide Waden sind angespannt.

                      Als Kontrolle habe ich den Umfang (entspannt) gemessen. Keine Änderung zur letzten klinischen Untersuchung. Deswegen wird der Neurologe auch eine Ausrede finden.

                      Aber: der linke Oberschenkel hat über Nacht (!) 2 cm am Umfang abgenommen. Gestern Abend hat meine Frau gemessen und die gleichen Werte ermittelt, wie der Neurologe vor einem Monat .... nicht mal 12 Stunden später dann ganze 2 cm Unterschied? Wir haben wirklich mehrfach gemessen, um mögliche Fehler auszuschließen. Auch haben wir die Muskeln gelockert, weil Klaus ja mal vermutet hat, dass es an einer Verspannung liegen könnte. Das hat aber nur 3 mm gebracht.

                      Aber wie Pelztier schon mal erwähnt hat, das geht doch normalerweise nicht so schnell. Auf eine gesteigerte Selbstbeobachtung möchte ich es eigentlich nicht schieben, ich hätte normalerweise gar nicht die Zeit da jedesmal zu gucken und zu messen, wenn es nicht wirklich Probleme machen würde.

                      Gang auf den Fußspitzen und Fersen ist unauffällig, würde ich behaupten. Nur das Zittern ist noch da, Faszikulationen eher weniger.

                      Ich weiß wirklich nicht, wie sowas sein kann ... vor ein paar Wochen habe ich noch geglaubt es wäre besser geworden.


                      zittrige Grüße


                      Zuletzt geändert von Gast; 30.10.2017, 09:27.

                      Kommentar


                        Hallo Erik,


                        vor dem Hintergrund dessen, dass 2 Deiner Onkels wegen einer Leberzirrhose starben (was auf eine genetische Leberkrankheit schließen lässt), vor dem Hintergrund, dass Dein hohes Speichereisen Deiner Leber sicher auch geschadet hat und vor dem Hintergrund, dass Muskelprobleme und vor allem auch Zittern bei Leberkranken häufig sind, würde ich die Leber bei Dir nicht aus den Augen verlieren.
                        Die Cholinesterase (CHE) wäre da ein wichtiger Leber-Wert. Du schriebst oben, dass die noch nie bestimmt wurde.
                        Du warst zwischenzeitlich bei einem Gastroenterologen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
                        Hat denn dieser den Wert bestimmt? Wenn ja, wie hoch war er?
                        Die CHE ist auffällig, wenn sie niedrig oder erniedrigt ist.
                        Die Transaminasen (GPT und GOT) sagen nicht immer alles zur Leber aus. Bei schweren Leberschäden können diese beiden Werte auch normal sein, weil eine schwer geschädigte Leber diese nicht mehr bilden kann.

                        Wurde bei diesem Gastroenterologen auch das Gesamt-Eiweiß und das Albumin nochmals bestimmt? Wenn ja, wie waren diese Werte?
                        Dein oben genannter Eiweißwert war mit 6,8 nicht arg hoch. Ein weiterer Abfall wäre nicht erstrebenswert.

                        Gruß
                        Lilo

                        Kommentar


                          Hallo Lilo,

                          der Gastroenterologe hat bisher weder Blut noch Urin abgenommen und lediglich die Untersuchung per Ultraschall gemacht. Deswegen kann ich hierzu nicht viel sagen.
                          Ein großes oder kleines Blutbild wurde bisher auch bei anderen Ärzten nicht mehr erstellt. Lediglich die Kontrolle vom Ferritin.

                          hab auch schon überlegt, ob ich woanders ein Blutbild machen lasse und es selbst zahle. leider war dazu kein Mediziner in der Nähe bereit.

                          Gruß

                          Kommentar


                            Das Blutbild wäre natürlich auch sinnvoll, wenn man Aderlässe macht. Ich weiß aber nicht, zu welchem Zeitpunkt man das Blutbild nach einem Aderlass am besten macht. Denn die Werte werden sich womöglich nicht sofort verändert haben.

                            Aber die CHE wäre ein vielaussagender Leberwert, der, wenn er auffällig wäre, einen wichtigen Hinweis liefern würde.
                            Umgekehrt kann man aber auch leberkrank sein, wenn die CHE normal ist (denn es gibt auch andere Faktoren, die die CHE normal aussehen lassen bei Leberkranken).

                            PS:
                            Man kann auch in Laboren sich Blut nehmen lassen, wenn man es selbst bezahlt (IGEL-Leistung sollte man dann noch dazu sagen, weils dann billiger ist).

                            Kommentar


                              Wenn Du über Nacht am Umfang der Beine verlierst kann das eigentlich nur Wasser sein.
                              Ein echter (Muskel-)Gewebeverlust ist über ein paar Stunden höchst unwahrscheinlich.

                              Wenn Du tagsüber Wasser einlagerst und das über Nacht wieder verschwindet kann das ein Symptom einer beginnenden Herzschwäche sein.

                              Zu der Leber sag ich jetzt mal nichts.
                              Zuletzt geändert von KlausB; 30.10.2017, 12:03.
                              It's a terrible knowing what this world is about

                              Kommentar


                                Hallo Klaus,

                                danke für die Einschätzung.

                                Kurz noch zum Bild: Ihr seht da auch einen Unterschied zwischen den Waden, oder? Oder ist das gesteigerte Selbstbetrachtung?


                                Gruß

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X