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Muskelschwäche, Faszikulationen, Zittern

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    Ich dachte da zuerst an ein Muskelödem.
    Aber Klaus wird schon Recht haben...
    Du wirst Wasser in den Füssen sammeln.
    Deswegen ist es morgens wieder gut

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      Ich sehe gar kein Bild.
      Prinzipiell können aber starke Verspannungen Differenzen im Muskelumfang machen, und selbst wenn du glaubst, dass du beim Messen entspannt warst, muss das ja nicht der Fall gewesen sein.
      Wenn nur die Wade an Umfang zugenommen hat, der Knöchel- und Fußbereich aber nicht, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es vom Herzen bzw. den anderen inneren Organen, deren Dysfunktion periphere Ödeme verursachen kann, kommt.
      Zuletzt geändert von pelztier86; 30.10.2017, 15:28.

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        Ich denke auch eher, dass das irgendwie mit den Bedingungen bei der Messung zusammenhängt.
        Das Muskeln in so kurzer Zeit schwinden ist wohl eher unrealistisch. Ausnahme: Raptomyolyse oder MH. Da hättest Du aber weitere Symptome und wärest sicher auf dem Weg zum Arzt und nicht hier unterwegs.
        Man kann es mit der Beobachtung und der Rummesserei am Körper auch übertreiben.
        Wenn man seinen Körper so ganz genau beobachtet findet wohl jeder irgendetwas.

        Wen das von Herz oder anderen Organen müsste sich das jede Nacht nach vergleichbarer Tagesaktivität wiederholen.
        It's a terrible knowing what this world is about

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          naja, mit Messen kenne ich mich berufsbedingt ein bisschen aus. Die Messpunkte/Stellen sind immer gleich, da die Neurologin ziemlich genau beschrieben hat, wie gemessen wird ( Unterschenkel 15 cm unter der Unterkante der Kniescheibe, Oberschenkel 15 cm oberhalb) Referenzwerte kommen von der Untersuchung. Messung im Liegen ohne Anspannung der Muskeln. Gleiches Messverfahren, gleicher Messaufbau, gleiches Messmittel.

          Da ein Ödem ja eine Wasseransammlung wäre, müsste ja bei Druck nur ein moderater Widerstand zu spüren sein. Spanne ich die Muskeln an, sind sie knallhart.... also keine Spur von weichem Bindegewebe. Außer das bisschen Babyspeck an den Oberschenkeln... das ist aber beidseitig gleich.

          wie gesagt, gesteigerte Selbstbeobachtung gibts nur, wenn was weh tut ... und das müsste wiederum ja einen Grund haben.

          versteht mich bitte nicht falsch, in letzter Zeit gibt es keine ALS Angst mehr ... auch wenn ich diese Option nicht so kategorisch ausschließen kann. Sie ist aber aus dem Bereich der hohen Wahrscheinlichkeit gerückt.

          mittlerweile versuche ich nur herauszufinden, was es sein könnte, um entweder etwas dagegen zu tun oder mich damit abzufinden.


          und da die Forenmitglieder bei Weitem mehr Einblick in die Medizin haben, als ich, hoffe ich auf einen möglichen Input, wonach ich schauen könnte.

          PS: Pelztier ... nur für dich nochmal das Bild:

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            Wenn Du Dich mit Messungen auskennst, dann weißt Du ja auch wie man sich vernessen kann.
            Bei einer Messreihe aus 2 Messungen ei denen zudem der Bezugspunkt (Kniescheibe) zudem zumindest geringfügig variabel kann
            lässt kaum Rückschlüsse auf ein sich mittelfristig oder langfristig entwickelndes (krankheits-)Geschehen zu.

            Lediglich kann so etwas auf ein einmaliges (traumatisches) Ereignis hindeuten, was aber im Falle der körperlichen Gesundheit mit nicht übersehbaren weiteren Symptomen verbunden ist.

            Vielleicht führst Du die Messungen mal über ein paar Tage durch.

            Beim Muskel besteht noch die Möglichkeit das der zu den Zeiten der Messung einen unterschiedlichen Tonus hatte. Also eine Grundanspannung die immer vorhanden ist und deren Stärke man weder wahrnimmt noch willentlich beeinflussen kann.
            Zuletzt geändert von KlausB; 30.10.2017, 19:14.
            It's a terrible knowing what this world is about

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              Hallo zusammen,

              die Messungen habe ich schon ein paar mal gemacht, allerdings immer mit dem gleichen bzw. unterschiedlichen Ergebnis.
              An manchen Tagen waren die Umfänge kleiner als an anderen.

              Wenn ich aber den Durchschnitt auf längere Sicht betrachte, ist dieser gleich. Also keine maßgebliche Änderung.

              War letzten Donnerstag mal wieder beim Hausarzt, um die Ergebnisse des Gastroenterologen zu besprechen. Nach Blutkontrolle und 24 Stunden Urin.

              War natürlich nichts.

              Da leider in letzter Zeit immer mal wieder das Zittern nachts in den Armen und Beinen in Ruhe, sowie bei leicht gebeugten Knien und generell in den Händen auftritt, hat er mich 20 Kniebeuge machen lassen, die kraftmäßig kein Problem waren. Nur danach wurde das Zittern so stark, dass ich mich setzen musste. Er sagte erstmal nichts dazu und wollte, dass ich am nächsten Tag nochmal vorbeikomme. Leichter gesagt als getan, ich hatte in meinem Leben noch nie so einen starken Muskelkater in den Oberschenkeln, wie nach diesen popligen Kniebeugen. Das Zittern ist zwar mittlerweile wieder etwas zurückgegangen, aber der Muskelkater ist geblieben. Hab mich trotzdem irgendwie hingequält und er meinte, er hätte den Muskelkater schon vermutet.

              Dann hat er mir eine Überweisung an die Neurologie auf den Tisch gelegt.

              Verdacht auf Morbus Parkinson


              Weiß gerade gar nicht so richtig, wie ich das einordnen soll.
              Zittern leuchtet mir irgendwo ein ... aber wegen einem Muskelkater? Ich hab natürlich nachgefragt, wie er auf sowas kommt, er hat aber nichts dazu gesagt und meine nur „zum Ausschluss“.

              Macht der Verdacht irgendwo Sinn? Faszikulationen bei Parkinson hab ich noch nie gehört und vor allem nicht mit 34.



              Gruß

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                Der Verdacht macht für mich keinen Sinn.
                Du hast das Zittern ja nicht in Ruhe, sondern nach Belastung.
                Prinzipiell kommt das auch beim BFS vor.
                Und von einer Belastungsschwäche kann das Zittern auch nicht herrühren, weil du ja selbst sagst, dass du kraftmäßig bei den Kniebeugen keine Probleme hattest, und die Kniebeugen bis zum Schluss durchziehen konntest.
                Muskelkater nach einer für das Individuum ungewöhnlichen Belastung ist normal und tritt auch bei gesunden Menschen auf.

                Könntest du dir vorstellen, dass du zumindest vorerst die Situation einfach mal so akzeptierst, wie sie ist, und dann schaust, wie schwer die Symptome dann wirklich für dich sind, und ob du nicht einfach mit ihnen weiterleben kannst, so wie andere Menschen damit leben müssen, dass sie weniger intelligent, gutaussehend, physisch oder psychisch belastbar als andere sind?
                Es ist nicht völlig auszuschließen, dass du irgendeine Erkrankung hast oder entwickelst, aber nach dem momentanen Stand der Dinge zu urteilen, sieht das nicht nach einer schwerwiegenderen Erkrankung aus, und so solltest du m.M.n. deiner Familie und dir selbst zuliebe zumindest versuchen das fürs Erste zu akzeptieren, dass du etwas weniger belastbar als früher bist...

                Der Tremor bei Morbus Parkinson ist ja nur ein Symptom unter mehreren und auch unter weiteren auffälligen Befunden. Die du alle nicht hast.
                Außerdem ist der häufigste Tremor, der beim Morbus Parkinson auftritt, der Ruhetremor, also bei völlig entspannten Muskeln.

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                  Hallo Pelztier,

                  nur um Missverständnisse auszuschließen ... ich war nicht wegen Beschwerden beim Hausarzt, sondern wegen der Durchspräche der Ergebnisse des Gastroenterologen.

                  Normalerweise geht es aktuell eigentlich mit den Beschwerden, aber wenn mich der Hausarzt fragt, ob es was neues gibt, sage ich es ihm eben.

                  Und dass da ein Zittern der Beine und Arme während des Schlafens ist, das meine Frau stört, scheint mir nicht übertrieben.

                  Daraufhin kam er wohl auf die Idee mit den Kniebeugen.


                  du kannst mir ruhig glauben, ich komme von allein nicht auf die Idee so nen Schmarn, wie Parkinson, beim Arzt vorzuschlagen.


                  gruß

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                    Das habe ich auch nicht anders verstanden...

                    Kommentar


                      Ich verstehe dich aber auch ... sicher gibt es hier Leute, die unter erheblich schwerwiegenderen Symptomen leiden als ich.
                      Aber wie gesagt ... auf meinem Mist ist das nicht gewachsen.

                      auf der anderen Seite: Stell dir vor du fährst in einem Auto (mit), bei dem eine Warnlampe während der Fahrt aufleuchtet.
                      Ist es da clever zu sagen, dass andere Autos schon mit Motor- oder Getriebeschaden in der Werkstatt stehen, mein Auto aber noch fährt und deswegen brauch ich nicht nachschauen, was die Warnlampe bedeutet? Wenn es dann eine einfache Lösung gibt, wie z.B. Öl auffüllen, um die Werkstatt zu vermeiden, geh ich lieber dem KFz-Schlosser pelztier weiter auf die Nerven

                      gruß

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                        Der Verdacht Deines Hausarztes aufgrund der Sache mit den Kniebeugen ist nicht ganz unbegründet. Das einmal zu überprüfen ist sicher nicht verkehrt.

                        Warst Du wegen dem nächtlichen Zitterns mal im Schlaflabor? Normalerweise die Motorik während des Schlafes ausgeschaltet, abgesehen von kurzen, meist unbewussten Wachphasen.

                        Nimmst Du eigentlich irgendwelche Medikamente, auch rezeptfreie oder Nahrungsergänzungsmittel?
                        Hast Du irgendwann einmal ein trizyklisches oder atypisches Neuroleptikum genommen?

                        Vielleicht wiederhole ich da etwas, aber den gesamten Threat habe ich momentan nicht im Blick.
                        It's a terrible knowing what this world is about

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                          Hallo Klaus,

                          aktuell nehme ich folgende Nahrungsergänzungsmittel:

                          - Vitamin D3
                          - Vitamin K2
                          - Vitamin E
                          - Vitamin B12
                          - Calcium
                          - Magnesium
                          - Kalium
                          - Zink
                          - L-Carnetin

                          zur Beruhigung sehr sehr selten mal Johanniskraut oder Neurexan ( beides rezeptfrei und maximal einmal im Monat)


                          gruß

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                            Lass das doch mal weg.
                            Zunächst Calcium und Kalium und Magnesium. Dann Carniin.
                            It's a terrible knowing what this world is about

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                              kann es ja mal probieren

                              Kommentar


                                Hallo
                                Dein Vergleich mit dem Auto passt leider gar nicht zu den Muskelerkrankungen.
                                Denn die meisten sind überhaupt nicht zum "reparieren"

                                Falls du nichts entündliches hast (ich weiss nicht ob das schon mal untersucht wurde) kann man den Abbau Prozess leider nicht mehr aufhalten.
                                Man kann nur mit Physio und Psychotherapie versuchen die körperlichen und physischen Fehlbelastungenn (leider oft Depressionen usw) an der Oberfläche zu verbessern.

                                Lass dir von eine Spezialisten helfen in der Diagnose Findung. Gewöhne dich aber langsam an den Gedanken, das die meisten Muskulären Dinge nicht zum Heilen sind.

                                Das Einsehen und Akzeptieren müssen, das man nicht mehr gesund werden kann, das ist das Schlimmste bei den Neuromuskulären Dingen!
                                Lass alles abklären, was an DD möglich wäre, egal ob Parkinson oder Ms oder sonst was...Und zwar schnell!


                                Mach das Beste daraus.
                                Zuletzt geändert von Baal; 06.11.2017, 11:37.

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