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Schwitzen und MNE

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    Schwitzen und MNE

    Hey Leute,

    in letzter Zeit schwitze ich stark, das hatte ich nie. Ich frag mich jetzt, ob das was hormonelles sein könnte, was krebsbedingtes (bei meinen ganzen CTs) oder was benignes, oder ob es mit der MNE/ Epi zusammenhängen könnte.

    Was meint ihr? Sollte man mal Krebsbiomarker checken lassen? Wenn ja, welche?

    LG

    #2
    Endlich mal was Neues? - Und immer noch nicht ernsthaft krank!

    Aber da Du dauernd mit Deinen Biomarkern kommst:
    Biomarker taugen nichts zur Diagnostik.
    Auch Krebsbiomarker nicht.
    It's a terrible knowing what this world is about

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      #3
      Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
      Endlich mal was Neues? - Und immer noch nicht ernsthaft krank!

      Aber da Du dauernd mit Deinen Biomarkern kommst:
      Biomarker taugen nichts zur Diagnostik.
      Auch Krebsbiomarker nicht.
      Biomarker alleine taugen nichts für eine Diagnose, hab ich aber auch nie behauptet, aber sie sind auch unverzichtbar für den Diagnoseprozess, zB PSA beim Prostatakrebs.

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        #4
        Und warum taugen Biomarker nicht's ?

        Weil Ärzte sie oftmals FALSCH bewerten!

        Und dennoch geben sie Hinweis(e) auf ein Geschehen (Geschehnisse)

        Das sie zur Diagnostik zu erstmal nix taugen ist Richtig und versteht sich eh von selbst. (Hinweis gebend sind sie allemal) Voraussetzung wäre ein verantwortungsbewußter Arzt der sie Richtig zu deuten vermag, sag ich mal so.

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          #5
          das schwitzen kann auch von medikamenten kommen, wenn du welche nimmst.
          gruß sandmann

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            #6
            Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
            Biomarker alleine taugen nichts für eine Diagnose, hab ich aber auch nie behauptet, aber sie sind auch unverzichtbar für den Diagnoseprozess, zB PSA beim Prostatakrebs.
            Gerade der PSA-Wert ist sowas von nutzlos, wenn nicht bereits weitere Befunde auf einen Prostatakrebs hinweisen.
            Selbst dann hat ein einmaliger Wert keine Aussagekraft. (O-Ton meiner Urologin als ich mit einem Anfangsdacht auf Krebs im Urogenitaltrakt da war)
            Da wird der PSA bestimmt und dann wird fleißig drauflos gestochen. Dadurch entstehen dann ebensoviele Prostataschäden, wie potenziell tödliche Prostatakarzinome entdeckt werden.
            Zuletzt geändert von KlausB; 15.04.2018, 15:15.
            It's a terrible knowing what this world is about

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              #7
              Autonome Dysfunktion, entweder durch Medikamente bedingt oder im Rahmen deiner Erkrankung.

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                #8
                Weiß nicht, ob du dich mittlerweile dbzgl. getestet hast:



                GM2-gangliosidosis (McKusick 268800 and 272800) is a rare hereditary, progressive disorder of ganglioside metabolism caused by deficiency of lysosomal beta-hexosaminidase (EC 3.2.1.52) activity. It is characterized by severe central nervous system involvement. Involvement of the peripheral and auton …


                A definitive, clinically oriented guide to the pathology of genetics of developmental neuropathology Developmental neuropathology relates to the wide range of disorders affecting the developing brain or pre- and post-natal life, with emphasis on the genetic and molecular mechanisms involved. This book provides a practical guide to diagnosing and understanding these disorders affecting this vulnerable population and potentially stimulates further advances in this exciting area. It also addresses the controversies in inflicted head injury in infants. The fourth major title to be approved by the International Society of Neuropathology (ISN), Developmental Neuropathology offers in-depth chapter coverage of brain development; chromosomal changes; malformations; secondary malformations and destructive pathologies; developmental vascular disorders; acquired metabolic and exogenous toxins; metabolic disorders; Rett syndrome and autism; and infectious diseases. The text provides: Clinical, disease-oriented approach to the pathology and genetics developmental neuropathology Fuses classical and contemporary investigative approaches Includes genetic and molecular biological pathogeneses Fully illustrated Approved and endorsed by International Society of Neuropathology Developmental Neuropathology is the perfect book for practicing neuropathologists, pediatric pathologists, general pathologists, neurologists, and geneticists in deciphering the pathology and pathogenesis of these complex disorders affecting the nervous system of the embryo, fetus, and child.

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                  #9
                  Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                  Autonome Dysfunktion, entweder durch Medikamente bedingt oder im Rahmen deiner Erkrankung.
                  Ich denke auch an eine autonome Dysfunktion, auch Herzrhythmusstörungen und weitere EKG Auffälligkeiten passen dazu. Ich hatte ja auch einen Tremor eine Zeit lang.

                  Nein noch nicht, das werde ich aber noch angehen. Danke für den Hinweis.

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                    #10
                    Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                    Gerade der PSA-Wert ist sowas von nutzlos, wenn nicht bereits weitere Befunde auf einen Prostatakrebs hinweisen.
                    Selbst dann hat ein einmaliger Wert keine Aussagekraft. (O-Ton meiner Urologin als ich mit einem Anfangsdacht auf Krebs im Urogenitaltrakt da war)
                    Da wird der PSA bestimmt und dann wird fleißig drauflos gestochen. Dadurch entstehen dann ebensoviele Prostataschäden, wie potenziell tödliche Prostatakarzinome entdeckt werden.
                    Der PSA ist umstritten, das stimmt. Aber zB bei DHT, einem Testo Metaboliten, hat es sich bewert zu untersuchen, ob das Medi auf die Prostata geht. Wenn der PSA nicht steigt, steigt auch das Prostata Risiko nicht, und umgekehrt.

                    Natürlich sind Biomarker umstritten, aber selbst die Bildgebung ist zT umstritten (die Lunge zeigt öfter Flecken, auch wenn kein Krebs vorliegt). Nur eine Biopsie kann wirklich eine Diagnose ermöglichen, außer der Krebs ist schon recht groß, dann sieht man ihn im MRT.

                    Das Problem ist, dass es ohne Biomarker auch nicht geht. Wie sagen die Mediziner immer "die Zusammenschau der Befunde ist wichtig". Ein Biomarker dient ja erstmals nur als Verlaufskontrolle oder um einen Verdacht zu erhärten.

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                      #11
                      Hormonstatus kann nie schaden, sonst würde ich mit sowas eher zum Endokrinologen oder Internisten gehen. ICh hab bisher eigentlich gegenteiliges Problem, ich schwitze kaum, auch im sommer nicht..was mir schon ein paar mal den Kreislauf ruiniert hat im Sommer. Auch nicht besser.

                      wär halt noch interessant, wo du am meisten schwitzst und was du genau unter starkes schwitzen verstehst? Schweißflecken.. in ruhe, bei Belastung,....tropft richtig..
                      Zuletzt geändert von springmausi; 16.04.2018, 18:45.
                      LG Silke

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                        #12
                        Zitat von springmausi Beitrag anzeigen
                        Hormonstatus kann nie schaden, sonst würde ich mit sowas eher zum Endokrinologen oder Internisten gehen. ICh hab bisher eigentlich gegenteiliges Problem, ich schwitze kaum, auch im sommer nicht..was mir schon ein paar mal den Kreislauf ruiniert hat im Sommer. Auch nicht besser.

                        wär halt noch interessant, wo du am meisten schwitzst und was du genau unter starkes schwitzen verstehst? Schweißflecken.. in ruhe, bei Belastung,....tropft richtig..
                        Also jeden Tag habe ich das schwitzen nicht, ich denke wenn es hormonell wäre, müsste es doch immer sein? Beim mir schwankt das ganz seltsam, mal schwitze ich obwohl es kühl ist, dann ist es heiß und ich schwitze nicht. Klingt für mich wie die von PZT erwähnte autonome Dysfunktion. Außer ab und an Benzos, bisschen Schmerzmittel (Opis) oder THC, alles wirklich sehr sehr selten (alle Wochen mal) nehme ich nichts, also daran kanns auch nicht liegen.

                        Ich schwitze meist an den Händen, da so stark, dass sich Flüssigkeit an Tisch ansammelt. Aber zum Teil auch am ganzen Körper, zwar auch Achseln aber nicht überwiegend.

                        Ich habe früher nie geschwitzt, nichtmal bei schweren Kraftsport. Woher das kommt ist mir echt noch ein Rätsel.

                        Belastung oder Ruhe ist egal, ich schwitze nicht mehr, wenn ich mich mehr belaste. Also meist ist das einfach in Ruhe.

                        Ev geh ich mal zum Endo, aber soll ich zu dem gehen nur weil ich schwitze? Der hält mich doch für beklopt, oder?
                        Zuletzt geändert von letzte Frage; 17.04.2018, 09:02.

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                          #13
                          Belastung oder Ruhe ist egal, ich schwitze nicht mehr, wenn ich mich mehr belaste. Also meist ist das einfach in Ruhe.

                          Servus LF, warum sollte dich der Endokrinologe für bekloppt halten?

                          Ich hatte das auch, mich hielt er nicht für bekloppt, ganz im gegenteil er nahm mich ernst, hatte an zwei Organen Tumore SD und re. NN.

                          Darf ich dich dich fragen, welche Opiate in Verbindung mit THC du nimmst? Wäre möglich das die nicht Harmonieren.

                          Wenn du antworten möchtest, gerne in PN.

                          Zuletzt geändert von Gast; 17.04.2018, 09:34.

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                            #14
                            Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
                            Belastung oder Ruhe ist egal, ich schwitze nicht mehr, wenn ich mich mehr belaste. Also meist ist das einfach in Ruhe.

                            Servus LF, warum sollte dich der Endokrinologe für bekloppt halten?

                            Ich hatte das auch, mich hielt er nicht für bekloppt, ganz im gegenteil er nahm mich ernst, hatte an zwei Organen Tumore SD und re. NN.

                            Ok gut, bzw nicht gut. Naja, du hast schon Recht, besser ich gehe mal zu einen.

                            Wie wurde der Tumor festgestellt? Per Ultraschall oder mit Biomarkern?

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                              #15
                              Für das Schwitzen ist hauptsächlich der Botenstoff Acetylcholin zuständig.
                              Der wird durch Benzos gehemmt. Ist es evtl. so, dass Du es gewohnt bist wenig zu schwitzen aufgrund der Benzo-Einnahme und, da diese mit der Zeit in der Wirkung nachlassen, Du jetzt wieder mehr schwitzt und das als unangenehm, weil ungewohnt empfindest?

                              Gegen unnatürlich starkes Schwitzen werden Acetylcholinhemmer eingesetzt, u.a. auch Benzos.
                              Das sind aber Leute bei denen der Schweiß nur so läuft.

                              Im Übrigen reichen gerade bei Hormonen geringe Schwankungen, die durchaus vorkommen. Das Schwitzen wäre dann wohl eher nicht immer. Da was zu diagnostizieren ist aber sehr schwierig, weil kaum messbar.
                              It's a terrible knowing what this world is about

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