Hallo zusammen,
ich bin seit etwas über einem Jahr erkrankt und mehrere Allgemeinmediziner haben sich an einer Diagnose die Zähne ausgebissen. Ich habe mich jetzt endlich überwunden, aus eigener Initative einen Termin bei einem Neurologen zu machen aber bis dahin sind es natürlich noch ein paar Monate, sodass ich mich sehr über euren Rat und eure Einschätzung freuen würde, weil mich die Ungewissheit doch langsam sehr stark belastet.
Angefangen hat es mit einem stechenden Schmerz im Rücken morgens nach dem Aufwachen, der durch Rückendehnen aber schnell abgeklungen ist. Danach folgten ein bis zwei Wochen später Symptome, die nach einer Virusinfektion aussahen (Hautausschlag, schnelle Erschöpfung, Blutbild unauffällig bis auf sehr niedrigen Leukozytenwert). Nach einigen Wochen beginnt auch dies langsam abzuklingen und es entwickelten sich stattdessen bis heute anhaltende Beschwerden in Hüfte und Beinen: In den Muskeln am Oberschenkelansatz zieht und sticht es wie verrückt, meine Beine fühlen sich schwer an. Zeitweise kommen lumbagoartige Krämpfe an einem Bein dazu. Mit Dehnen und Bewegung wird auch dies zeitweise etwas besser, morgens und nach Belastung und darauf folgendem Liegen auf dem Rücken wird es aber wieder schlimmer.
Dazu kommen und gehen nach und nach einige andere Symptome: Starkes Herzklopfen. Zittern in den Fingern. Häufiges Wasserlassen. Fremdkörpergefühl, Jucken und Rötungen in den Augen. Hitze- und Kribbelgefühl in Händen und Füßen vor allem nach dem Aufwachen. Meine Arme schlafen schnell ein, Ellenbogen und Handballen sind druckempfindlich. Phasenweise sind meine Bewegungen etwas unsicher. Zuletzt habe ich ein leichtes Taubheitsgefühl an Armen, Beinen und am Kopf entwickelt. Nicht so, dass Körperstellen völlig taub sind aber so, dass sich die Körperstelle komisch anfühlt. Das kommt und geht relativ schnell und ich habe das Gefühl, dass es ca. täglich die Körperseite wechselt.
Was ich nicht habe: Sehstörungen, Potenzprobleme, Probleme mit der körperlichen Leistungsfähigkeit (nicht mehr jedenfalls), Schwindelgefühle, Lähmungserscheinungen; Beschwerden, die über einen längeren Zeitraum ohne zwischenzeitliches Nachlassen anhalten.
Was mein Arzt schon ausschließen konnte: Leber- und Nierenprobleme, Borreliose, HIV, Röteln. Mein Leukozyenwert ist auch schon seit vielen Monaten wieder normal.
Ich würde mich sehr über eure Meinung freuen!
ich bin seit etwas über einem Jahr erkrankt und mehrere Allgemeinmediziner haben sich an einer Diagnose die Zähne ausgebissen. Ich habe mich jetzt endlich überwunden, aus eigener Initative einen Termin bei einem Neurologen zu machen aber bis dahin sind es natürlich noch ein paar Monate, sodass ich mich sehr über euren Rat und eure Einschätzung freuen würde, weil mich die Ungewissheit doch langsam sehr stark belastet.
Angefangen hat es mit einem stechenden Schmerz im Rücken morgens nach dem Aufwachen, der durch Rückendehnen aber schnell abgeklungen ist. Danach folgten ein bis zwei Wochen später Symptome, die nach einer Virusinfektion aussahen (Hautausschlag, schnelle Erschöpfung, Blutbild unauffällig bis auf sehr niedrigen Leukozytenwert). Nach einigen Wochen beginnt auch dies langsam abzuklingen und es entwickelten sich stattdessen bis heute anhaltende Beschwerden in Hüfte und Beinen: In den Muskeln am Oberschenkelansatz zieht und sticht es wie verrückt, meine Beine fühlen sich schwer an. Zeitweise kommen lumbagoartige Krämpfe an einem Bein dazu. Mit Dehnen und Bewegung wird auch dies zeitweise etwas besser, morgens und nach Belastung und darauf folgendem Liegen auf dem Rücken wird es aber wieder schlimmer.
Dazu kommen und gehen nach und nach einige andere Symptome: Starkes Herzklopfen. Zittern in den Fingern. Häufiges Wasserlassen. Fremdkörpergefühl, Jucken und Rötungen in den Augen. Hitze- und Kribbelgefühl in Händen und Füßen vor allem nach dem Aufwachen. Meine Arme schlafen schnell ein, Ellenbogen und Handballen sind druckempfindlich. Phasenweise sind meine Bewegungen etwas unsicher. Zuletzt habe ich ein leichtes Taubheitsgefühl an Armen, Beinen und am Kopf entwickelt. Nicht so, dass Körperstellen völlig taub sind aber so, dass sich die Körperstelle komisch anfühlt. Das kommt und geht relativ schnell und ich habe das Gefühl, dass es ca. täglich die Körperseite wechselt.
Was ich nicht habe: Sehstörungen, Potenzprobleme, Probleme mit der körperlichen Leistungsfähigkeit (nicht mehr jedenfalls), Schwindelgefühle, Lähmungserscheinungen; Beschwerden, die über einen längeren Zeitraum ohne zwischenzeitliches Nachlassen anhalten.
Was mein Arzt schon ausschließen konnte: Leber- und Nierenprobleme, Borreliose, HIV, Röteln. Mein Leukozyenwert ist auch schon seit vielen Monaten wieder normal.
Ich würde mich sehr über eure Meinung freuen!

Dass meine Symptome nicht so recht zu den "typischen" neurologischen Erkrankungen passen, ist halt etwas ambivalent. Schön, wenn es nichts Schlimmes, Unheilbares ist. Aber das bringt mich eben auch nicht weiter.
Bzgl Virusinektion werde ich mich nochmal einlesen, ich glaube aber eine leichte erkennt man fast gar nicht, zumindest meinte das mal ein Prof zu mir. Pilze und so kann man ja auch nie ganz ausschließen.

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