Es bestehen bei Dennis wahrscheinlich mindestens zwei Probleme:
1. Die Borreliose: Diese sollte zuerst behandelt werden. Die zwei Wochen Doxycyclin sind dafür aber nicht geeignet, da die Infektion lange zurückliegt. Es käme eine Kombinationstherapie in Frage, z. B. 2 x tgl. 100 mg Minocyclin (ist liquorgängig), 200 mg Quensyl (als "Türöffner" für Borrelien innerhalb von Blutzellen) und 500 mg Tinidazol gegen die zystische Form der Borrelien). Danach sollte man schauen, was an Symptomen noch übrig bleibt.
2. Das zweite Problem, welches auch der Borreliose-Spezialist nicht der Borreliose zuordnen konnte, ist das POTS und die sehr dehnbare Haut. Hier kommt tatsächlich eine SFN in Frage. Insbesondere bei POTS tritt diese ja häufig auf. POTS kann hier auch als Folge angesehen werden. Für POTS gibt es zunehmend Hinweise für ein autoimmunes Geschehen. Bei den betroffenen Patienten werden oft Autoimmunantikörper gefunden, z. B. Antikörper gegen den Angiotensin-II-Typ-1-Rezeptoren, gegen den Alpha-1-Adrenozeptor oder gegen den Antiganglion-Acetylcholin-Rezeptor. Das sollte im Januar in der ANS geklärt werden.
1. Die Borreliose: Diese sollte zuerst behandelt werden. Die zwei Wochen Doxycyclin sind dafür aber nicht geeignet, da die Infektion lange zurückliegt. Es käme eine Kombinationstherapie in Frage, z. B. 2 x tgl. 100 mg Minocyclin (ist liquorgängig), 200 mg Quensyl (als "Türöffner" für Borrelien innerhalb von Blutzellen) und 500 mg Tinidazol gegen die zystische Form der Borrelien). Danach sollte man schauen, was an Symptomen noch übrig bleibt.
2. Das zweite Problem, welches auch der Borreliose-Spezialist nicht der Borreliose zuordnen konnte, ist das POTS und die sehr dehnbare Haut. Hier kommt tatsächlich eine SFN in Frage. Insbesondere bei POTS tritt diese ja häufig auf. POTS kann hier auch als Folge angesehen werden. Für POTS gibt es zunehmend Hinweise für ein autoimmunes Geschehen. Bei den betroffenen Patienten werden oft Autoimmunantikörper gefunden, z. B. Antikörper gegen den Angiotensin-II-Typ-1-Rezeptoren, gegen den Alpha-1-Adrenozeptor oder gegen den Antiganglion-Acetylcholin-Rezeptor. Das sollte im Januar in der ANS geklärt werden.

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