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Schlürfgang durch Spastik?

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    Schlürfgang durch Spastik?

    Hallo,

    meine Knacken der Beine hat sich jetzt geändert, jetzt habe ich eine dauerhafte Tonuserhöhung die sich durch einen Schlürfgang der Beine abzeichnet, ich kann die Beine nicht mehr richtig heben. Klingt das jetzt eher nach einer Spastik? Eine zusätzliche Schwäche vermute ich eher weniger, da die Beine durch erhöhte Steifigkeit zu diesem Schlüfgang gekommen sind. Auch ist Springen fast nicht mehr möglich.

    #2
    Meinst Du mit "Tonus" so ein Spannungsgefühl in den Muskeln?
    Ist das Gefühl stärker nach längerem Sitzen oder Ruhephasen?
    Zuletzt geändert von KlausB; 27.06.2018, 23:01.
    It's a terrible knowing what this world is about

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      #3
      Kommt drauf an, was du unter Schlürfgang verstehst.
      ein typisch spastischer Gang beinhaltet eine Zirkumduktion des Beines, außerdem ist der Fuß nach innen gedreht, Beine und Hüfte sind eher etwas flektiert.
      wenn du das Bein nicht mehr gut heben kannst, muss ja in irgendeiner Art und Weise eine kompensation dafür erfolgen, sonst könntest du gar nicht mehr gehen.
      Beim Wort Schlürfgang denke ich aber eher an eine Bewegungsstörung aus dem Parkinson-Formenkreis.
      Zuletzt geändert von pelztier86; 28.06.2018, 00:03.

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        #4
        Mir gehts gerade echt zu schlecht um das näher auszuführen, ich werde das nochmal näher erklären. KA was heute schon wieder ist, erst waren die Muskeln ganz steif, dann gings mir wesentlich besser, danach wurden die Muskeln wieder schlaff und ich habe das Gefühl einer Minderdurchblutung des Gewebes, dort wo es warm wird stinkt es nach Verwesung (ich kenne den Verwesungsgeruch vom KH bei Toten), dazu kommt starker Tinnitus, kogn Benommenheit, ich hab aber auch 50mg Lyrica genommen, aber daran liegts eher nicht, da ich diesen Zustand immer wieder habe. Ich habe etwas H Milch mit Haferflocken gegessen, ev liegts an den bakterien? Wenn das kommt habe ich stark erhöhte Darmbewegungen und sofortigen Stuhlgang, dazu kommt, die Haut kalt/feucht wird, ich weiß werde und friere und die Muskeln sehr viel schwächer. Außerdem ein brennen rechts im Colon neben dem Bauchnarbel, außerdem hatte ich stark das Gefühl von zu dicken Blut, zuerst sehr hoher Druck im Kopf, danach das Gefühl von zu dünnen Blut (schlechte Durchblutung der Hände, nach Waschen werden sie ganz kalt).

        Ob ev zuviel Histamin im Darm die Perambilität stört und so Viren/ Pilze / Bakterien ins Blut wandern? PZT ich schick dir demnächst mal ein Video was ich meine.

        @Klaus, der Muskeltonus ist einfach dauerhaft erhöht, im sitzen wie im gehen, wenn man den Muskel knetet spürt man, dass die Muskeln auf der Oberseite härter sind wie die auf der Unterseite, nach 50my Lyrica ist das wesentlich besser geworden, gestern hatte ich 10mg Dazepam. Aber das ist auch keine Dauerlösung.

        Das ZSE meint auch, dass meine Vermutung, dass es mit dem Darm zusammenhängen könnte, durchaus stimmen könnte, aber die verweisen mich auch nur an ein Zentrum für Darmkrankheiten. Hab jetzt mal den Stuhl eingeschickt um ihn auf Bakterien / Viren testen zu lassen. Wegen dem Histamin Ernähre ich mich aktuell histaminarm, dazu ein H1 und H2 Antihistamin und DAO Kapseln, ich suche noch nach DAO Injektionsampullen, aber die findet man nicht so leicht. Was mir auch immer wieder auffällt, ich habe rote Augen und pumpiges Gesicht, sowie ne dicke Zunge, das ist, wenn der Tonus hoch ist, weg. Meine These, es wird Adrenalin ausgeschüttet, Adrenalin wirkt bei allergien hoch effektiv, und dadurch wird das besser ... auf die Idee komme ich, da Kortison das gleiche macht und Korti ja Adrenalin triggert.

        Ich bin jetzt eh dabei mir einen Keimfreien Raum einzurichten, ev gehts mir dann besser.

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          #5
          Vielleicht ist es auch eine Zuckerproblematik? Die Steifigkeit wird durch KH getriggert und danach sind die Muskeln ganzu schlaff, eine These wäre, dass der Körper dann im Stress zuviel Insulin ausschütet, und es dann zu einem Unterzucker kommt...? Also zuerst Überzucker, dann Unterzucker ... hab leider grad keine Messtreifen da.

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            #6
            Irgendwie glaube ich, dass ich auch massiven Unterzucker haben könnte. Ich hab gerade gelesen, dass bei steilem Blutzuckerabfall, trotz normalen Blutzucker Unterzucker auftreten kann, das würde sehr gut passen, ich recherchiere das mal im Diabetes Forum.

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              #7
              Wenn die Symptomatik so fluktuiert, ist es entweder eine Stoffwechselproblematik oder aber eine Kanalerkrankung oder Erkrankung der neuromuskuläre Übertragung oder der Erregbarkeit.

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                #8
                Ich hab gerade gelesen, dass bei steilem Blutzuckerabfall, trotz normalen Blutzucker Unterzucker auftreten kann, das würde sehr gut passen, ich recherchiere das mal im Diabetes Forum.
                Eine Hypoglykämie ist eindeutig definiert als subnormaler Blutzuckerspiegel.
                Natürlich kann man schon Symptome haben, wenn der Bluzuckerspiegel sehr schnell stark sinkt, dabei aber noch im normalen Bereich bleibt; diese Symptome ähneln dann auch sehr den Symptomen, die man bei echtem Unterzucker hat.
                Trotzdem ist das dann aber keine Hypoglykämie im eigentlichen Sinne, und die Symptome entstehen infolge des drastischen Abfalls und nicht infolge eines erniedrigten Blutzuckerspiegels.

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                  #9
                  habe das Gefühl einer Minderdurchblutung des Gewebes, dazu kommt starker Tinnitus, kogn Benommenheit, Wenn das kommt habe ich stark erhöhte Darmbewegungen und sofortigen Stuhlgang, dazu kommt, die Haut kalt/feucht wird, ich weiß werde und friere und die Muskeln sehr viel schwächer. Außerdem ein brennen rechts im Colon neben dem Bauchnarbel, außerdem hatte ich stark das Gefühl von zu dicken Blut, zuerst sehr hoher Druck im Kopf, danach das Gefühl von zu dünnen Blut (schlechte Durchblutung der Hände, nach Waschen werden sie ganz kalt).
                  Wie gesagt, das habe ich schon oft gesagt: das ist autonome Dysfunktion.

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                    #10
                    Ja genau so habe ich das auch im Diabetis Forum gelesen, ich stelle die Symptome gleich nochmal rein. Dass ich eine autonome Dysfunktion vermutlich auch habe, ist mir klar, aber die Frage ist jetzt ob diese Infekt/ Zucker getriggert ist, denn ich denke der Zuckerabfall kann die Autonome Dysfunktion triggern.

                    Der Tinnitus und das Ohrensausen passt aber eher nicht zur autonomen Dysfunktion, das ist eher Zeichen einer Durchblutungsstörrung/Unterzuckerung des Gehirns, also entweder ner Überwässerung, ner Untersuckerung, einem Vasospasmus oder sonst was. Glaube ich zumindest, ich hätte jetzt noch nicht gelesen, dass eine autonome Dysfunktion 1:1 Unterzuckerungsymptome oder Symptome einer Blutarmut machen kann.

                    Wegen der Benommenheit könnte ich mir auch vorstellen, dass Darmgase ins Blut gelangen, insb Ammoniak, müsste man mal den Spiegel messen....

                    Kann man ne autonome Dysfunktion vorbeugen? Man kann die Temp konstant halten, den Blutzuckerspiegel konst halten, bei Viren und Baktieren aufpassen, und ggf mit Medis arbeiten, aber gibts da sonst noch was? Ich könnte mir bei den Beschwerden aber auch einen Infekt vorstellen, fühlt sich igw so an wie ich es von Samonellen/UNorovieren kannte, nur noch viel übler...
                    Zuletzt geändert von letzte Frage; 28.06.2018, 01:39.

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                      #11
                      PS: Aber die Myophatie/Degeneration des Unterfetthautgewebes sieht igw bei mir ganz anders aus, wie zB bei dir, da muss ich mal recherchieren ob das bei mir auch zu einer autonomen Dysfunktion passt, ich vermute eher einen Misch-Masch aus Unterzucker/oder Immundefekt / oder Histaminproblematik und evinfolge dessen einer Schädigung der Kappilare, die eine autonome Dysfunktion sekundär triggert.

                      Ich glaube auch nicht, dass deine Beschwerden primär nur von einer autonomen Dysfunktion kommen, du hast ja auch die das Gerinnungsproblem gehabt..

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                        #12
                        Jetzt etwas Haferflocken gegessen und mir gehts wesentlich besser ... glaube schon, dass das mit dem Zucker zusammenhängt.

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                          #13
                          Eine autonome Dysfunktion kann durch sehr viele Faktoren getriggert werden, u.a. durch eine rasche starke Veränderung des Blutzuckerspiegels.

                          Der Tinnitus und das Ohrensausen passt aber eher nicht zur autonomen Dysfunktion
                          Irrtum, das ist sogar ein relativ häufiges Symptom bei autonomer Dysfunktion.
                          Durchblutungsstörungen, die auch sehr schwer sein können, sind Folge der gestörten Vasomotorik im Rahmen der autonomen Dysfunktion.
                          Auch Benommenheit ist ein häufiges genanntes Symptom bei Dysautonomie.

                          Ich habe es dir schon oft genannt: lass doch mal in Richtung Issac's syndrome/Morvan syndrome schauen, das würde recht gut passen, da es eine neuromuskuläre Übertragungsstörung bzw. abnorme Erregbarkeit der Nerven mit Faszis, Anfällen mit schweren Krämpfen, fluktuierendem Muskeltonus kombiniert mit einer autonomen Dysfunktion und zum Teil auch ZNS-Beteiligung. Das wäre insofern wichtig abzuklären, da es potenziell behandelbar ist.

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                            #14
                            Aber die Myophatie/Degeneration des Unterfetthautgewebes sieht igw bei mir ganz anders au
                            Inwiefern?

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                              #15
                              "...There are 14 published reports of Morvan syndrome. Patients present with signs and symptoms of neuromyotonia, including generalized nerve hyperexcitability causing muscle fascicula‐tions, cramps, and pain; dysautonomia with hypertension, tachycardia, hyperhidrosis, constipation, and itching; and CNS manifestations of encephalopathy, anorexia, insomnia, visual hallucinations, and paresthesias. Diagnostic evaluation often yields abnormal nerve conduction studies, elevated creatinine kinase levels, and indications of autoimmune disorders such as oligclonal bands in the CSF or serum voltage‐gated potassium channel antibodies. Treatment options include immunosuppression via pulse corticosteroids, plasma exchange, or intravenous immunoglobulin. Many of the cases described in the literature have been associated with alterations in the immune system likely secondary to autoimmune disorders, heavy metal exposure, and previous malignancy...."

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