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Erhöhter Creatinkinase Wert / warum ?

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    Erhöhter Creatinkinase Wert / warum ?

    Hallo liebes Forum

    Folgender Fall. Ich bin 24 Jahre alt und wurde vor ca zwei Monaten aufgrund einer Trigeminusneuralgie ins Krankenhaus eingewiesen . Bei der Kontrolle der Blutwerte wurde ein ernorm erhöhter Ck wert bei mir festgestellt. Dieser lag bei ungefähr 10000 ( und nein kein Tippfehler).
    Ich selber konnte mir keinen Reim darauf machen .ich habe zwei Wochen zuvor an einem firmenlauf teilgenommen und bin halt mehr oder weniger unvorbereitet 6 KM gelaufen. Klar ich war sehr erschöpft und hatte schon den einen oder anderen Muskelkater . Allerdings bin ich generell nicht unsportlich , habe 6 Jahre professionell getanzt ....
    Die Ärzte haben den Ck wert zunächst auf den Lauf geschoben , waren sich selbst aber sehr unsicher damit .
    Naja ich wurde dann nach 3 Tagen mit einem Wert von 2500 entlassen . Zu der trigeminusnerv Geschichte ( das MRT hat wohl eine gutartige Wassereinlagerung im Kopf festgestellt , was aber nach dem Krankenhaus Aufenthalt und bis heute keine Probleme mehr macht ) .
    Zurück zum CK wert ... Dieser liegt jetzt nach 2 Monaten immernoch bei 800. Was ja immernoch hoch ist und all dass in der Ruhephase . Jetzt soll ich demnächst eine Biopsie machen lassen , damit man sich Mal die Muskelfasern anschaut .

    Also im großen und ganzen , woher kommt sowas ? Wie ist all dass nachzuvollziehen ohne jegliche Symptome. Also ich habe keine schmerzen in den Muskeln oder generell Probleme . Ich hatte in der Vergangenheit desöfteren krampfende Waden oder hatte tatsächlich leicht das Gefühl dass ein Muskelaufbau bei mir irgendwie ziemlich lange dauert - andererseits kann ich mir dass jetzt im Nachhinein auch gut einbilden .

    Muss ich mir bei derart werten jetzt Gedanken machen eine muskelkrankheit auszubrueten ? Und verläuft sowas mit keinerlei Symptomatik ?

    MFG Dennis ,
    Bin gespannt auf eure Antworten

    #2
    Hattest Du vor der Blutentnahmeirgendwelche Medikamente (z.B. Antikonvulsiva) gegen die Trigeminusneuralgie bekommen?

    Das nach 2 Wochen die hohen Werte noch mit dem Lauf zusammenhängen kann eigentlich nicht sein, es sei denn Du bist da knapp an einer Rabdomyolyse vorbeigeschrammt.

    Grundsätzlich sollte man allerdings nicht völlig unvorbereitet wettkampfmäßige Hochleistungen erbringen, auch nicht wenn man nicht muskelkrank ist und gerade dann nicht, wenn man früher mal sportlich sehr aktiv war aber unmittelbar davor nicht trainiert hat.


    Der einmalig hohe Wert deutet nicht unbedingt auf eine Muskelerkrankung hin. Das die Werte aber über längere Zeit immer noch erhöht sind KANN auf eine Muskelkrankheit hinweisen.

    Ist denn auch eine Analyse auf einen Makro.CK gemacht worden. Der könnte zu falsch hohen Werten führen.


    Welche weiteren Untersuchungen der Muskeln sind denn noch gemacht worden?
    Gibt es denn Muskelerkrankungen in der familiären Vorgeschichte?

    Wenn es eine Muskelerkrankung ist, ist es wohl eine leichte Form. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass man zunächst außer der CK-Erhöhung keine Symptome hat.
    It's a terrible knowing what this world is about

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      #3
      Hallo
      danke für deine schnelle Antwort erstmal.

      Ich habe ca 5 Tage lang Antiepileptika eingenommen . Undzwar Carbamazepin - der Arzt hat aber auch schon gesagt , dass es eigentlich nicht von dieser Art Medikament kommen kann. Ich habe ebenfalls das Gefühl , dass die Werte nicht nach 2 Wochen noch so stark erhöht sein sollten. Am 17.05 habe ich das Krankenhaus mit einem Wert von 2500 verlassen und war einen Monat später immernoch bei 800. Klar zu hoch - allerdings Tendenz ja fallend.
      Makro CK finde ich jetzt auf meiner Liste nicht , nur einen CKmb Wert welcher bei rund 60 lag.

      Weitere Untersuchung wurden noch nicht gemacht . Das einzige was sich die Ärzte jetzt angeschaut haben waren die Ck Werte. Anhand dessen hat er jetzt eine Muskelbiopsie angeordnet. Jetzt möchte ich aber nicht so einen Eingriff machen , ohne dass man da irgendwie auf etwas schließen kann. Man fällt schließlich wieder bei der Arbeit aus ... und verliert halt einige Tage . Natürlich geht Gesundheit vor , aber anhand dieser Werte jetzt direkt ne Biopsie vornehmen ? Ich weiß ja nicht .

      mfg Dennis

      Edit : Meine Oma hat unter einer Kollagenose gelitten ( Meine Mutter sagt allerdings wurde die irgendwie in den Wechseljahren ausgelöst, weil sie damit damals nicht zum Arzt gegangen ist )
      Zuletzt geändert von Denvin; 20.07.2018, 14:17.

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        #4
        Unter Carbamazepin kann es zu einem Abfall der Natriumkonzentration kommen was zu einem starken CK-Anstieg führt. Auch Muskelkrämpfe, die ebenfalls als Nebenwirkungen auftreten können führen dazu. Carbamazepin wirkt direkt auf die Natriumkanäle.

        Der einmalig sehr hohe Anstieg des CK ist eigentlich nicht problematisch.

        Der weiterhin erhöhte Wert ist das Problem.

        Bevor man da aber gleich zur Muskelbiopsie greift sollte man aber ausschließen, dass der Wert verfälscht ist.

        Dazu sollte man z.B. den Makro-CK mit einer CK-Massebestimmung ausschließen.
        Das ist zwar eine aufwändigere Analyse, aber bevor man da an Dir rumschnippelt sollte man das doch tun, zumal es bei Dir keine klinischen Symptome wie Muskelschwäche etc. gibt.

        Außerdem stehen vor der Biopsie doch zunächst weiter Untersuchungen. Was ist denn da bei Dir gemacht worden?

        Wenn ein Arzt nur aufgrund eines Laborwertes gleich das Skalpell zückt nach dem Motto "Keine Ahnung was das ist aber wir schneiden sie erstmal auf. Vielleicht finden wir ja was (oder auch nicht)" wäre ich erstmal vorsichtig.

        Ich würde da erstmal zu einem Neurologen gehen der sich mit neuromuskulären Erkrankungen auskennt. Wenn der irgendeinen Verdacht hat würde ich mich in eine Muskelambulanz überweisen lassen. Wenn die zu dem Schluss kommen, dass eine Biopsie sinnvoll wäre, dann kann man ja mal darüber nachdenken.

        Bis man die Termine bekommt dauert es recht lange, aber solange Du keine Beschwerden hast kannst Du Dir ja die Zeit nehmen. Geh das mal ganz entspannt an und lass Dich nicht verrückt machen.
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          #5
          Genau dass ist der Grund wieso ich mir hier erstmal gerne noch Meinungen einholen wollte . Ich wurde ja im Prinzip selber total überrannt mit all dem . Auch ich hätte gedacht , dass eine Biopsie eine der späteren Methoden ist an die man sich ranwagt. Verliere ja wieder hier schon meinen Glauben an die Ärzte ... Es hieß dass Carbamazepin für solche Werte nicht verantwortlich sein können . Ich sollte mich nach meiner Entlassung in neurologische Hände geben . Das habe ich getan , dieser schaute sich einfach nur meinen Ck wert nochmal einen Monat später an und Zack : ich bekam direkt die Einweisung ins Krankenhaus für eine Muskelbiopsie . Also es passiert Grade alles nur anhand eines Wertes . Da mir das ganze ebenfalls wenig gefällt und ich aufgrund der Biopsie nicht wieder ausfallen möchte ( ganz zu schweigen davon , an mir rumschnippeln zu lassen , was ja eventuell gar nicht nötig ist ) , werde ich mir vielleicht doch nochmal lieber ne Zweitmeinung abholen .
          Der Neurologe war sogar selbst in dem Krankenhaus tätig . Verstehe nicht wieso man nicht erstmal andere Tests durchführt und mich direkt zur Biopsie schickt .

          So anbei : thc macht nichts mit den Ck werten oder ? Weiß dass jemand ?

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            #6
            Hi Denvin,

            THC macht NICHT'S mit den CK-Werten.

            Ich nehme es seit über fünf Jahren, auf BtmG - Rezept

            Was man zu Cannabis (THC) wissen sollte es wirkt Muskelerschlaffend und solange du noch nicht weißt ob du eine Neuromuskuläre Erkrankung hast, möchte ich dir empfehlen damit eher VORSICHTIG umzugehen.

            Solltest du Beispielsweise eine Mitochondriale Myopathie haben, wäre Cannabis (THC), sag's mal so, das AUS für deine Muskulatur.

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              #7
              Zitat von Konrad Beitrag anzeigen
              Hi Denvin,

              [COLOR=#333333]

              Solltest du Beispielsweise eine Mitochondriale Myopathie haben, wäre Cannabis (THC), sag's mal so, das AUS für deine Muskulatur.

              Wie kommst Du denn darauf?
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                #8
                Und wieso sollte ich denn nicht darauf kommen, was steht den in deinem schlauen Buch, warum THC für Mito-Patienten als Medikament, nicht in Frage kommt, habe auch keinen Bock das mit dir schon wieder zu zerpflücken, hatten wir doch schon ausführlich in Diskussion, du lieber Klaus, Sharon, Tascha und meine Wenigkeit. Gelle

                Nix für ungut, Konrad
                Zuletzt geändert von Gast; 21.07.2018, 16:52.

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                  #9
                  Aber das bedeutet doch nicht das AUS für die Muskeln, sondern lediglich eine weiter herabgesetzte Leistungsfähigkeit der Muskeln während der Einwirkung von THC und nicht eine dauerhafte Schädigung.

                  Für die Muskeln besteht da nicht das größte Problem, es sei denn die Atemmuskulatur ist betroffen.

                  Denvin hat z.Zt. keinerlei Symptome und wirklich belastbare Hinweise auf eine Mito oder Muskelerkrankung gibt es auch nicht.


                  Abgesehen davon ist natürlich ein dauerhafter Drogenkonsum (illegale oder legale), auch von Cannabis nicht förderlich für die Gesundheit.
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                    #10
                    Wo steht den das daraus keine dauerhafte Schädigung der Muskulatur resultieren kann ?

                    Und weshalb bekommen es Mito-Pat. denn (in der Regel) nicht verordnet weil die Atemmuskulatur mit betroffen sein kann oder wie darf ich das verstehen ?

                    Geschrieben habe ich, solltest du Beispielsweise eine Mitochondriale Myopathie haben, was hast du gelesen Klaus ?

                    Ferner gehe ich davon aus , das du meinen gesamten Beitrag gelesen hast und nicht nur das Fett geschriebene, da habe ich auch geschrieben (solange du nicht weißt ob du eine Neuromuskuläre Erkrankung hast, eh egal darfst mich gerne wiederholen, nix für ungut.

                    Das es förderlich sei für die Gesundheit habe ich mit keinem Wort erwähnt, ist es gesundheitlich gesehen sicher nicht, da magst du recht haben, bestreite ich auch nicht, Was wäre denn aus deiner Sicht gesehen z.B. in meinem Fall für mich förderlich für meine Gesundheit.
                    Zuletzt geändert von Gast; 21.07.2018, 18:05.

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                      #11
                      Mito-Patienten bekommen es deswegen nicht, weil die Mito auch anderes Gewebe betreffen kann, insbesondere auch Nervenzellen (wovon man ausgehen muss, da man das diagnostisch nicht ausschließen kann). Das erhöht das bei Cannabis vorhandene Risiko von Hirnschädigungen erheblich.


                      In Deinem Fall, wie bei jede Verordnung von Medikamenten und jedes Medikament ist eine Droge, ist das eine Abwägung der Risiken gegen den Nutzen. Jedes Medikament hat Risiken.
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                        #12
                        Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                        Mito-Patienten bekommen es deswegen nicht, weil die Mito auch anderes Gewebe betreffen kann, insbesondere auch Nervenzellen (wovon man ausgehen muss, da man das diagnostisch nicht ausschließen kann). Das erhöht das bei Cannabis vorhandene Risiko von Hirnschädigungen erheblich.


                        In Deinem Fall, wie bei jede Verordnung von Medikamenten und jedes Medikament ist eine Droge, ist das eine Abwägung der Risiken gegen den Nutzen. Jedes Medikament hat Risiken.
                        OK Klaus hast mich überzeugt

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                          #13
                          Man muss die Leute ja nicht gleich so erschrecken.
                          Zumal wenn sie gesund sind und es nur einen auffälligen Blutwert der noch nicht abgeklärt ist.
                          Wenn man nur nach einzelnen Blutwerten ginge könnte man sicher bei jedem irgendeine Erkrankung vermuten.
                          It's a terrible knowing what this world is about

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                            #14
                            Wenn ich Denvin, erschreckt haben sollte, wovon ich zu diesem Zeitpunkt nicht ausgehe, hoffe ich doch und gehe davon auch aus, das Denvin sich mir gegenüber dazu äußern wird, und nur dann werde ich mich gegenüber Denvin zur Sache auch äußern und mich gegebenen falls ENTSCHULDIGEN !!

                            Und da Denvin, wovon du ausgehst keinerlei Symptome und Anzeichen auf eine NME hat, soll er sich doch auch ab und an was gönnen und seine Freude dran haben
                            Zuletzt geändert von Gast; 21.07.2018, 19:19.

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                              #15
                              Ich wollte Dich nicht angreifen.
                              Sicher hattest Du nicht die Absicht ihn zu erschrecken, sondern wolltest ihm einen Rat geben.
                              It's a terrible knowing what this world is about

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