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Kopfschmerzen, Schwindel, Muskelstörungen - ratlos

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    Kopfschmerzen, Schwindel, Muskelstörungen - ratlos

    Hallo. Seit ein paar Wochen plagen mich verschiedene Symptome, deren Ursache bisher nicht wirklich geklärt werden konnte. Ich bin schon eine Weile hier angemeldet, war aber noch unentschlossen, ob ich wegen dieser Sache eine Thread starten soll. Es lässt mir aber eben doch nicht wirklich Ruhe … und hier bin ich nun.

    Ich versuche alles, was mir irgendwie wichtig oder zusammenhängend erscheint, aufzuzählen. Wenn etwas unklar ist, fragt ruhig nach.
    Erstmal kurz zu mir. Ich bin weiblich und gerade 31 geworden. Es gab keine schwerwiegenden Krankheiten in meinem bisherigen Leben, selbst Erkältung/Grippe war selten. Ich bin sogar einigermaßen sportlich. Letzten November dann fing es mit Kopfschmerzen an. Jeden Tag über Stunden, letztendlich einseitig migräneartig mit Sehstörungen, Lichtempfindlichkeit – das volle Programm eben. Die Schmerzen verschwanden nach ca. einem Monat von selbst wieder und ich hatte vorerst Ruhe.
    Jetzt 2018 im Frühjahr fing es wieder an. Spannungskopfschmerzen diesmal. Verglichen mit den Schmerzen im Winter aber harmlos. Merkwürdig wurde es, als eine Gleichgewichtsstörung dazukam, wegen der ich z.B. nicht den Kopf drehen konnte, ohne zur Seite zu kippen. Mein Hausarzt vermutete einen Lagerungsschwindel, der HNO aber schloss das nach verschiedenen Lagerungsmanövern aus. Der HNO wollte nun wiederum ein MRT von Kopf u. Halswirbelsäule. Auch das zeigte keine Auffälligkeiten. Dieses thermische Verstibularisdings wurde gemacht (dieser Test, bei dem man abwechselnd warme und kalte Luft in die Ohren bekommt), meine Augenbewegungen waren normal. Das Ungleichgewicht kam also nach Meinung des HNO nicht von den Ohren.

    Bis hierhin waren schon ein paar Wochen vergangen. Die erste Untersuchung überhaupt war ein Blutbild gewesen, wobei Nieren, Leber, Schilddrüse und auf Diabetes getestet wurde. Da hier alles unauffällig war, schlug der Hausarzt noch vor, Vitamin D und B12 testen zu lassen. Vitamin D war deutlich zu niedrig, B12 kurz davor. Ich bekam also Vitaminpräparate verschrieben, die ich jetzt auch schon eine Weile nehme.

    Nach dieser Zeit hatte ich allmählich gelernt, mit dem Schwindel klarzukommen. Ich ging wieder arbeiten. Es war unerträglich heiß gewesen an dem Tag, die große Lagerhalle natürlich nicht klimatisiert. Irgendwie hielt ich bis zum Feierabend durch, war groggy, hatte Kopfschmerzen, war aber stolz, dass ich es durchgezogen hatte.
    Am nächsten Morgen kam dann sprichwörtlich das böse Erwachen. Ich hielt die Schmerzen zuerst für Muskelkater, bemerkte dann jedoch, dass es sich eher wie Gliederschmerzen bei einer Grippe anfühlte. Mir tat wirklich alles weh, sogar das Gesicht, wenn ich die Augen oder Augenbrauen bewegte oder gähnte. Und dazu bestialische Kopfschmerzen.
    Beim Hausarzt zeigte sich dann, dass ich mich auch nicht normal bewegen konnte. Er wollte, dass ich seine Zeigefinger greife und fest drücke und ich war schon etwas erschrocken als meine Hände nicht zugreifen konnten, als ich es wollte. Am Tag vorher hatte alles noch reibungslos und normal funktioniert.

    Mein Hausarzt schickte mich direkt ins Krankenhaus, wo ich 5 Tage blieb. Während dieser Zeit wurde Nervenwasser entnommen und untersucht. Ich hatte schon mehrere Zecken gehabt (bin gegen FSME geimpft worden letzten Sommer), man testete also auf Borrelien und alles mögliche andere. Auch hier alles negativ.
    Während der Tage im Krankenhaus normalisierte sich meine Muskulatur wieder einigermaßen. Also ich konnte mich wieder besser bewegen, auch wenn zwischendurch einzelne Muskeln zuckten und mir alles wahnsinnig schnell einschlief, wenn ich nur 10 Minuten ruhig saß oder lag.
    Woher diese Störungen nun kamen, konnte sich weiterhin niemand erklären. Zu den Kopfschmerzen vermutete man Migräne, was auch in der Familie liegt.

    Nach meiner Entlassung war ich noch eine ganze Weile zu nichts zu gebrauchen. Zunächst mal waren da die Nachwirkungen der Lumbalpunktion und insgesamt dauerte es etwa 2 Wochen, bis ich mich wieder weniger erschöpft fühlte bzw. bis meine Muskeln endlich aufhörten, wehzutun.

    Letzten Donnerstag war ich nun mit Freunden schwimmen, weil das bei der Hitze wirklich die einzige Betätigung ist, bei der ich nicht kurz vorm Kollaps stehe. (Temperaturen über 25°C sind für mich Folter …) Obwohl ich vorsichtig war, viel getrunken und mir oft Pausen gegönnt habe, war ich danach wieder für 3 Tage erschöpft und hatte schmerzende Muskeln. Nicht so schlimm wie das Mal davor aber.

    Momentan wird auf nichts weiteres mehr untersucht. (Aus Eigeninitiative will ich aber noch zum Orthopäden gehen.) Zweimal wurde der Verdacht geäußert, es wäre Psychosomatik. Es gab jedoch auch hier keinen Auslöser, keinen Streit oder Kummer oder irgendwelche lebensverändernden Umstände. Was mich inzwischen aber belastet, sind diese Symptome. Ich versuche schon irgendwie in Bewegung zu bleiben, weil ja nur Rumhängen auch nicht sinnvoll ist, bin aber trotzdem oft erschöpft. Und ich habe langsam ein schlechtes Gewissen, weil ich jetzt schon mehrmals Tage hintereinander zu müde für alles war und schon so lange bei der Arbeit fehle.

    Die ersten Anzeichen waren meiner Meinung nach schon die ungewöhnlich starken Kopfschmerzen im November. Dieses Jahr hat es etwa März/April angefangen, schleichend mit kurzen Beschwerden, die sich langsam steigerten. Anfang Juli kamen nach der scheinbaren Überanstrengung am heißen Arbeitsplatz die steifen, schmerzenden Muskeln hinzu. Seitdem will immer mal ein Arm und vor allem das linke Bein nicht so richtig. Laufen kann ich aber größtenteils normal. Ich sitze also nicht panisch hier und male mir das Schlimmste aus. Aber so mindestens einmal am Tag mache ich mir doch schon Gedanken.

    Ich fasse nochmal kurz zusammen:
    Migräneartige Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, schmerzende steife Muskeln, schnell erschöpft. (Muskelschmerzen bessern sich nicht durch Wärme wie z.B. ein Bad. Beweglichkeit ist besser bei Abkühlung – schwimmen im Freibad ging gut.)
    Es wurde Blut untersucht, MRT (im Mai) von Kopf/HWS, Hörtests gemacht, Augenbewegungen gecheckt. Nervenwasser entnommen. Es ist kein Mangel (Eisen, Magnesium usw.), kein Diabetes. Schilddrüse, Leber, Nieren waren normal. Oligoklonale Banden u. Borrelien negativ.
    Abgesehen von Vitaminmangel (D und B12) wurde nichts festgestellt. Vitaminzusätze werden seit ca. 4 Wochen genommen. Sonst keine Medikamente. Keine Drogen, selten Alkohol, Nichtraucher.

    Meine Ärzte sind wie gesagt ratlos und haben mir die Zeit über sowieso nie erklärt, in welche Richtung sie denken und untersuchen wollen – abgesehen von dem kurzen Verdacht auf Neuroborreliose. Mir ist klar, dass mir hier niemand die rettende Diagnose stellen kann, aber evtl. hat jemand eine Idee oder Ratschläge.

    #2
    Hallo Nachtfalter,

    was sagen den der Neurologe oder Endokrinologe zu deinen Symptomen, warst du bei einem von den beiden oder bei beiden schon mal ?

    Dein Verdauungstrakt , dein Wasserhaushalt st das auch alles in Ordnung ?
    Zuletzt geändert von Gast; 31.07.2018, 22:42.

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      #3
      xxxxxxxxxx
      It's a terrible knowing what this world is about

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        #4
        Hallo. Ich war vor den Muskelproblemen, als es nur um Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörung ging (und weil alles andere schon nichts ergeben hatte), beim Neurologen. Im Krankenhaus war ich dann auch in der neurologischen Abteilung. Beide haben mich nicht sonderlich ernst genommen, weil bei den Untersuchungen Reflexe usw. funktioniert haben. Und weil eben das Nervenwasser normal war. Dass ich mit geschlossenen Augen nicht auf der Stelle treten konnte, Zuckungen und taube/eingeschlafene Gliedmaßen hatte, wurde dann auf die Psyche geschoben.

        Verdauung und Wasserhaushalt sind, sagen wir, relativ normal. Bei der Hitze trinkt man eben fiel (auch um Kopfweh vorzubeugen), schwitzt viel, muss öfter mal. Muss allerdings sagen, dass ich seit letztem Mittwoch etwas Probleme mit der Blase hab und erst dachte, es wäre eine Blasenentzündung. Nach einem Tag becherweise Tee und Warmhalten waren die Beschwerden abends wieder weg, aber dabei fiel mir auf, dass ich mindestens 2x gehen muss, bis die Blase tatsächlich leer ist.

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          #5
          Hallo, du berichtest von mehreren Zeckenstichen und genau hier würde ich nochmal kräftig ansetzen. Meist siind die Nervenwasseruntersuchung auf Borreliose eh falsch Negativ insbesondere wenn es sich nicht um eibe Neuroborreliose sondern eine Borreliose die sich auf andere Regionen bezieht beschränkt.

          Desweiteren konnen Zecken noch viel mehr Pathogene, Bartonella, Yersienien, Clamydien uvm. übertragen die mindestens genau so schlimm sein können.

          Hattest du einen Bluttest auf Borrelien?

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            #6
            Hi Borrelio, es wurde im Krankenhaus Blut und Nervenwasser entnommen. Das negative Ergebnis auf Borrelien stammt, soweit ich weiß, nur vom Liquor. Es heißt im Befund Borrelien-ASI (IgG/IgM) beides negativ.
            Ich hatte letzten Sommer eine Zecke, die noch sehr klein bzw. jung war. Fast durchsichtig, man konnte grade so die Beine erkennen. Die Bissstelle war unauffällig. Zwei Wochen später fühlte ich mich krank (Kopfschmerzen, steifer Nacken) und ging logischerweise zum Arzt. Der sagte, das wären bloss Nackverspannungen. Trotzdem sollte ich die FSME-Impfung beginnen. Insgesamt wurde dann letzten Sommer 2x gegen FSME geimpft - die dritte, abschließende Injektion würde jetzt ein Jahr später anstehen, aber ich habe Bedenken deshalb. Überhaupt wurden letztes Jahr außer FSME noch alle möglichen Impfungen aufgefrischt, wie Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, und zuletzt MMR - alles in ein paar Wochen.
            Ich halte ja Impfungen an sich für eine gute Sache, hatte deshalb anscheinend auch keine Kinderkrankheiten. Aber jetzt im Nachhinein frage ich mich, ob das alles wirklich so sinnvoll war. Vor allem, da ich ja ursprünglich zum Arzt bin, weil ich mich nach der Zecke schlecht gefühlt hatte.

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              #7
              Hey Nachtfalter,
              das könnte doch glatt nach einen klassischen Fall einer verschleppten Borreliose mit ggf. Co-Erregern klingen. Es gibt Berichte darüber das gerade das Impfen gegen die FSME eine deutliche Verschlimmerung der bestehenden Borelliose verursacht, da hier das Immunsystem für einen moment geschwächt wird, das gilt natürlich auch für die anderen Impfungen die du erfahren hast.

              Das die Bisssteelle keine Wanderröte hatte bedeutet nicht viel aber deine Symptomatik zwei Wochen nach den Einstich kann ein deutlicher Hinweiß sein. Ich würde selbst definitiv nochmal einen Elisa plus Westernblot nachschieben, dieser kann zwar auch negativ sein trotz bestehender Borreliose aber wenn er postiv ist hast du direkt einen Ansatz..
              Zuletzt geändert von Borrelio; 01.08.2018, 17:39.

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                #8
                Borrelio,
                über Elisa und Westernblot musste ich jetzt erstmal nachlesen. Die Begriffe sind mir zwar schon untergekommen, aber was das genau ist, wusste ich nicht. (Ganz verstanden hab ich zwar trotzdem nicht, aber ich weiß zumindest jetzt worum es geht ...)
                Dass es nochmal in Richtung Borreliose gehen würde, hätte ich nicht erwartet. Im Krankenhaus hieß es ja negativ und auch keine Antikörper. Dann andererseits liest und hört man ständig, dass kein Test wirklich sicher ist, dass man trotz negativen Ergebnissen doch alles mögliche haben kann. Leider sehen die meisten Ärzte das anders - wenn die nichts finden, hat man auch nichts und bildet sich alles nur ein. Ich hatte vor, morgen zum Hausarzt zu gehen. Der hat bis jetzt gutes Duchhaltevermögen gezeigt, ich könnte ihn also auf diese weiteren Tests ansprechen. Falls er doch nicht mitspielt, ist es wahrscheinlich trotzdem machbar(?). (Selbst ein Labor raussuchen?)
                Das war aber auf jeden Fall schon mal hilfreich, vielen Dank.

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                  #9
                  Hey Nachtfalter,

                  ja das mit den Tests ist leider ein verdammt leidiges Thema es gibts nichts was so richtig eine Borreliose bestättigt und nichts was sie wirklich ausschließen kann, teilweiße heißt es da einfach auf sein Bauchgefühl hören und die Symptome beobachten. Der Arzt wird, wenn überhaupt, einen Elisa anordnen und sollte der postiv sein schiebt das Labor automatisch einen Westernblot nach, leider ist der Elisa der Test von beiden der nicht so senstiv ist deswegen würde ich auch bei negativen Ergebniss immer einen Westernblot verlagen ggf. selber bezahlen und wenn er dann postiv sein sollt bei der GKV einreichen.

                  Wie gesagt, alles kann nichts muss... das heißt ich will nicht sagen du hast eine Borreliose aber man sollte Sie defintiv so gut es geht ausschließen und das ist mit einer Nervenwasseruntersuchung sicherlich nicht getan.

                  LG

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                    #10
                    Hi, kurzes Update. Ich bin am Donnerstag, anscheinend da ich ohne Termin aufgekreuzt bin, bei einem der andern Ärzte in der Praxis gelandet, der mal wieder nichts ernst genommen hat und wieder von Stress anfing und ich bräuchte nur Ruhe. Habe verständlicherweise etwas säuerlich reagiert und nochmal auf die Tests (Elisa und Westernblot) bestanden. Heute sollte ich zum Blutabnehmen antanzen, wurde aber zuerst nochmal zum Arztgespräch gerufen. Chefarzt der Praxis kam dazu und erklärte die Tests, die ich wollte, für unnötig. Blut wurde trotzdem abgenommen, aber es werden damit nun andere Untersuchungen gemacht. Was genau weiß ich nicht, da mir wie immer nichts erklärt wurde und der Chefarzt es dem andern auch nur in Kürzeln diktiert hat. Am Mittwoch erfahre ich dann, was dabei herausgekommen ist.
                    Verschrieben bekam ich jetzt Neurexan. Das ist ein (teures) homöopathisches Mittel gegen nervöse Unruhe und Schlafstörungen (letztere habe ich auch schon ewig, deshalb "Nachtfalter"). Im besten Fall hilft es vielleicht mit der Frustration umzugehen, die sich allmählich breitmacht.

                    So langsam bin ich es wirklich leid, dass ständig alles auf Stress (der nichtmal vorhanden ist) oder die Psyche geschoben wird. Ich habe seit April Beschwerden, die sich immer wieder steigern, dann mal vorübergehend bessern, aber immer wiederkommen. Ich habe gerade jeden Tag Kopfschmerzen, meine Muskeln machen nach der kleinsten Anstrengung Probleme. Obwohl ich regelmäßige Bewegung und Sport gewohnt bin/war. Aber niemand findet das bedenklich. Ständig heißt es, ich bin ja noch so jung. Als ob man unter 50 nicht krank werden dürfte.
                    Ich bin also zumindest für heute bedient. Am Mittwoch kann ich glücklicherweise wieder zu dem anderen Arzt, der mich die Wochen zuvor behandelt und auch ins Krankehaus überwiesen hat. Der hat zumindest die steifen unbeweglichen Muskeln schon mit eigenen Augen gesehen.

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                      #11
                      Hallo
                      Ich glaube eine Borelliose ist ausgeschlossen worden im Spital.
                      Oder?
                      Du hattest eine Lumpalpunktion Und das Nervenwaaser würde auf Botelluise untersucht oder?
                      Da kann denke ich nichts mehr sein...

                      Lg

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                        #12
                        Hallo Baal.
                        Ja, über Liquor wurde Borreliose ausgeschlossen. Es gab aber eben hier und auch in meinem privaten Umfeld Argumente, dass die Untersuchung des Nervenwassers allein nicht aussagekräftig genug ist. Es heißt, dass es für Borreliose keinen 100%igen Test gibt, der sie klar bestätigen bzw. ausschließen kann (oft gelesen, oft gehört mittlerweile), deshalb wurde mir geraten weitere Untersuchungen zu machen, die dann im Ganzen vielleicht eindeutiger gewesen wären.

                        Ansonsten:
                        War gestern gefrustet, aber hab mich inzwischen wieder beruhigt. Und erinnert, dass die jetzt vom Hausarzt angeordneten Untersuchungen vom Blut für irgendwelche Entzündungswerte sind. Das klingt ja auch nicht verkehrt und evtl. wird sich dabei etwas zeigen. Werde ich morgen erfahren.

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                          #13
                          Hey🤗
                          Ist es denn möglich, das man mit sauberem Liquor Borelliose haben kann?

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                            #14
                            Das Problem ist, dass diese Verfahren, auch der Western Blot nur nachweisen kann, dass man Antikörper gegen Borrelien im Blut hat.

                            Das heißt aber nicht, dass man eine Borreliose hat sondern nur, dass man mal mit Borrelien Kontakt hatte.
                            Ein direkter Nachweis wäre nur, wenn man bei einer mikroskopischen Untersuchung zufällig eine Borrelie entdeckt.
                            It's a terrible knowing what this world is about

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                              #15
                              Nicht bei jeder Borreliose werden AK gebildet, also man kann mit sauberer Liqour ne aktive Borreliosen haben, man kann mit AK keine haben. Das Problem bei der Borreliose ist, dass sie unbemerkt Langzeitschäden verursacht. Ich würde bei VA Borreliose nei Langzeit Antibiose machen, die hat wesentlich weniger NW, wie wenn man ne aktive Borreliose nicht behandelt. Da gehen kognitive Funktionen verloren und da kann in ganz schlimmen Zuständen münden. Ne leichte Borreliose ist ohne AK kaum nachzuweißen, ne akute merkt man aber klinisch.

                              Muss aber jeder selber wissen, Antibiotika haben auch einen Haufen NW. Man merkt aber bei einer längeren Antibiose ob es einen besser geht. Placebo nicht ausgeschlossen.

                              Muss man zum Experten gehen, da gibts in ganz DE nur ne handvoll.

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