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Projekt autonome Dysfunktion....

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    Projekt autonome Dysfunktion....

    Hier habe ich öfter von autonomen Störungen gelesen und ich würde gerne einen Thread anregen, was man dagegen unternehmen kann, auch gegen das "nicht machbare" da meine Handmuskelkraft mir das schreiben gerade erlaubt. Über Forenempfehlungen dbzgl freue ich mich auch.

    Zudem möchte ich einen Querverweis zum HVS stellen, der oft damit einhergeht. Also alles was euch triggert und was ihr macht.

    Ich konnte folgende Trigger identifizieren. Kälte bei den Vasospasmen. Wärme bei den generellen Durchblutungsstörungen.
    Schwankungen des Blutzuckers, insb wenn er nach oben geht.
    HWS Probleme.
    RLF.
    Infekte.
    Nahrungsmittel.
    Medikamente. "Lustig erweise" nur die, die mir verschrieben wurden.
    Cortisol

    Gegen die HWS hilft ja nur Orthese oder HWS Versteifung...?
    Das Raumklima lässt sich konstant halten, zuerst dachte ich an eine Klima, aber selbst die teure Wind Free, erzeugt zuviel Zugluft. Geht zum Abkühlen wenn man nicht im Raum ist, sonst nicht. Man kann aber die Wände mit Wandheiuzung/Kühlung temperieren - > https://www.variotherm.com/de/produk...-verputzt.html
    RLF Fenta Luftwäscher oder Pflanzen um die RLF hoch zu halten, wird sie zu hoch kann man ja leicht entfeuchten.
    Infekte. Naja, schauen dass die Pflegepersonen immer gesund sind. Und die normalen Hygienebedingungen, Luftentkeimer sind wohl zu teuer, die richtigen, ansonsten reg Lüften wenn wer krank ist, auch wegen dem O2 der Atmung, wegen Kälte gibts Wärmerückgewinner.
    Medis, naja ist individuell.
    Nahrungsmittel, Tagebuch führen, bei mir mit dem Zucker würde Insulin helfen, das werden wir noch testen, aber unter ärztlicher aufsicht.
    Cortisol. Bei Stress etc helfen Medis, Dauerlösung ist es keine.

    Was habt ihr für Trigger, was macht ihr dagegen?

    #2
    Schlafmangel ist es bei mir auch noch, generell physische Überforderung.
    Hormonumstellung (in meinem Fall Menstruation, die ich leider wieder habe).
    physischer Stress auch bei kleinen Eingriffen, Blutentnahmen bspw.
    Dystonischer Anfall/Spastik
    ansonsten der Rest, den du aufgezählt hast, wobei die Nahrungsaufnahme ganz generell die AD verstärkt, nicht gut verträgliche aber noch mehr
    schlechtere Darmfunktion und/oder SIBO koppelt auch rück...

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      #3
      Schlafmangel ist bei mir auch dabei, aber den bekomme ich nicht in den Griff. Da müsste ich schon Babis schlucken...

      Bzgl Verdauung bin ich gerade drann, es gibt so Fertignahrung, die wird sogar von der KK bezhalt bei Indikation, muss man aber testen, dann gibt es vorverfautes EW zB, wo der Magen kaum was machen muss, es gibt Antiflat was man mir verschrieben hat, bezhalt man nichts für, dann gibts Papya Entzyme, man kann sich Buttersäureester herstellen lassen, da bin ich auch noch dran, mann kann mit Mikrobiotiker arbeiten, dann könnte man theoretisch sogar das Essen mit HCL vorverdauen, den PH senken und hat dann nenen Brei den der Magen nicht mehr bearbeiten muss, nachteil, Zucker. Müsste man Insulin spritzen, da nämlich Zucker Corti erhöht und Corti und Zucker die Blutviskusität erhöht.

      Gegen physischen Einmalstress helfen Benzos mit kurzer HWZ, dauerhaft würde ich sie wenn dann nur ganz nieder dosiert einsetzen, das ist aber ein kritisches Thema, da die plötzlich umschlagen können und man abhängig ist und mit AD zu enziehen ist doppelt beschissen.

      Hormone kann man gegensteuern. Aber das müsste der Arzt überwachen, ob da Nutzen/Risiko dafür steht, da habe ich keine Ahnung.

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        #4
        Achja schwer triggern mich auch Allergien. Da hilft nur Allergen meiden und Antihistamine.

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          #5
          Was noch auf die Liste kommt sind akute Zustände jeglicher Art (nur besonders. Infektionen und Unverträglichkeits/allergische Reaktionen und starke Schmerzen)
          starke psychische Erregung (im Übrigen in beide Richtungen, also Freude wie Trauer/Verzweiflung)
          Flüssigkeitsmangel
          länger andauernder Hungerzustand (also über mehrere Tage)

          An den meisten dieser Faktoren kann man nur schwer etwas ändern, insb. wenn man nicht völlig paranoid werden will.

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            #6
            Sorry, wenn das jetzt nach Gemecker kling, aber das sind doch alles Binsenweisheiten.
            It's a terrible knowing what this world is about

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              #7
              Die Auslöser sind (meist) einfach zu identifizieren, die Beseitigung kann aber sehr komplex sein. Da braucht man zT Experten verschiedenster Gebiete. An allen Triggern kann man was ändern. Wärme kann man auf 0,1 Grad genau einstellen, naja das ist schon extrem schwer aber 1 Grad geht, Flüssigkeitsmangel ist leicht zu beseitige, Hungerzustände gehen per Infusion, wenn der Magen/ Darm nicht ausreichend funktioniert, um ihn etwas zu entlasten, psychische Erregung lässt sich mit Meditation, oder Medis beseitige (zB wirkt L Theanin nachweislich, müssen nicht gleich Benzos sein). Die HWS kann man stabilisieren mit Ops. Usw.

              Es ist nur kostenintensiv. Auch eine Gabe von Sauerstoff kann helfen. Alleine die Raumtemp konstant zu halten und den Magen/ Darm optimal zu behandeln ist ne Wissenschaft für sich.
              Zuletzt geändert von letzte Frage; 24.01.2019, 20:35.

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                #8
                Hast Du schon einmal daran gedacht, dass es nicht immer eines großen Apparateaufwands und Medikamenten bedarf.
                It's a terrible knowing what this world is about

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                  #9
                  Sicher lassen sich auch so einige Trigger meiden, zB beim Essen, Ausschlussdiät, bis zu einem gewissen Punkt, darüber hinaus gehts dann an Enzyme, an die Nahrung der guten Balkterien mit Ballaststoffarmen Präbiotikan wie Buttersäure-Ester, bis hin zu einer Stuhl "Transplantation" usw. Ich mache auch alles, was ohne mega Kosten und Zeitaufwand sofort geht sofort, aber desto empfindlicher man auf Trigger reagiert, desto komplizierter wird das vermeiden der Trigger, insb wenn mehrere Synergetisch zueinander wirken.

                  Ich kam zB auf die Idee ne Wind Free zu kaufen, was ja im Klima Bereich schon High End ist, also was beseres/ teureres gibts hier nicht so schnell (wobei mir die Geschenkt wurde), sogar diese "Wind free" erzeugt soviel Wind, dass ich Gefäßspasmen bekomme. Also kann ich den Raum nur kühlen, wenn die läuft und ich nicht drinnen bin, also brauche in Wandkühler die dann verputzt werden,und die auch zum Heizen geeignet wären. Leider gibts da keine einfache und billige Lösung und mir selber was zu bauen, dazu reicht meine Muskelkraft bei weiten nicht mehr.
                  Zuletzt geändert von letzte Frage; 24.01.2019, 23:17.

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                    #10
                    Natürlich ist jeder mit einer Dysfunktion berentet oder arbeitslos...

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                      #11
                      Ein Autonome Dysfunktion kann ganz unterschiedlich ausgeprägt sein, ich hoffe mal du wirst nicht in den Genuss kommen, insb wenn diese dann Schmerzen, und Atrophien triggert, auch weil diese meist, also eine klinisch relevante, mit klinisch relevanten anderen Erkrankungen einhergeht.

                      Was ist denn bei deiner ANS Amblanz bei dir rausgekommen?

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                        #12
                        Wenn jemand keine ausgeprägte bis schwere autonome Dysfunktion hat, kann er es nicht nachvollziehen, welche Probleme und Einschränkungen damit auftreten können.
                        dann sollte er aber auch nicht darüber urteilen,

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                          #13
                          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                          Wenn jemand keine ausgeprägte bis schwere autonome Dysfunktion hat, kann er es nicht nachvollziehen, welche Probleme und Einschränkungen damit auftreten können.
                          dann sollte er aber auch nicht darüber urteilen,
                          Erinnert mich an einen Diabetiker, der immer meint wie tapern er mit seiner Diabetes lebt und hatte ne minimale Neuropathie und er kann ja arbeiten und ist so super und toll mit seiner Krankheit umgegangen und meinte dann, warum andere Diabetiker wegen einer Neuropathie wegen sowas im Rollstuhl sitzen, ne er nicht, er würde dagegen schon ankämpfen und meinte der Umgang meines Opas, mit seiner Diabetis, wäre ja total schwach usw... tja, bis er dann selber im Rollstuhl saß und einen völligen Nervenzusammenbruch hatte.

                          Das ist, wie ne Psychologin mal schrieb, eine recht renommierte, ein "Schutzmechanismus der aus Angst heraus resultiert" - man kommt selbst damit nicht klar, dass man so enden kann, jetzt geht man her und redet sich ein, man würde selber ja nie in die Situation kommen, und dann findet man Gründe dafür...

                          So ähnlich hat es Frankl auch in seinem Buch beschrieben, nicht direkt, aber diesen Schutzmechanismus hat er sehr oft beobachtet. Ich meine nicht, dass das mit urtielen zusammen hängt, sondern mit unbewusst unbewältigter Angst.

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                            #14
                            Da magst du recht haben. Trotzdem rechtfertigt das solch ein Verhalten bzw. Verurteilung anderer nicht.

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                              #15
                              Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                              Da magst du recht haben. Trotzdem rechtfertigt das solch ein Verhalten bzw. Verurteilung anderer nicht.
                              Natürlich nicht, aber bei selber Betroffenen ist das für mich ok, nur wenn dann die nicht Betroffenen ähnliches Verhalten zeigen ist es schon anders. Insb wenn die dann wegen ner Prellung in der Notaufnahme schreien vor Schmerzen oder "boa hatte ne Zahnwurzelbehandlung und unerträgliche Schmerzen" ... dann aber meinen andere würden bei wirklich schweren Schmerzen, jeder "richtige" Schmerzpatient weiß, dass ne Zahnwurzelentzündung oder so ne operative Kiefer Zahnbehandlung ja nicht "richtig" weh tut, übertreiben oder seien schwach... aber ja, die Leute wissen es einfach nicht besser.

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