Mal ein paar Fragen bevor ich den OA noch zu nerven, also die Verdachtsdiagnosen wurden ja schon besprochen, jetzt habe ich folgende Aussage des Humangenetikers erhalten:
Email 1
Danke für Ihre Anfrage. Wir machen die Diagnostik bei uns Exom-basiert, d.h. wir können technisch die kodierenden Sequenzen aller Gene erfassen. Bei der Auswertung können wir dann selbstverständlich auch unterschiedliche klinische Merkmale / Verdachtsdiagnosen berücksichtigen. Auf dem offziellen Befund wird das dann aber nicht vollumfänglich auftauchen, da darf man im Moment ohne Antragstellung nur 25 kb (entspricht 5-10 Genen) befunden. Falls wir etwas finden, würden wir diese Veränderung dann im Rahmen dieses kleinen Panels bis 25 kb mitteilen.
Ich hoffe das beatnwortet Ihre Fragen.
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Danke für die sehr hilfreiche Email.
So wie ich sie verstehe, würden alle Gene erfasst, die Defekte aber manuell ausgewertet bzw die Defekten Gene manuell interpretiert und entsprechend der wahrscheinlichsten Erkrankungen oder Erkrankungen dann im Befund nieder geschrieben?
Aber man könnte dann dennoch eher unwahrscheinliche Krankheiten ansehen und dann zb über den behandelnden Neurologe oder selbst in Erfahrung bringen? Nur galt ohne offiziellen Befund.
Kann man auch die Rohdaten erhalten, da ich auch Forscher in den USA kenne die genetisch am diversen neurodegenerativen Erkrankungen forschen, die könnten ev mit den Rohdaten was anfangen?
Ein offizieller Befund ist mir nicht so wichtig, wichtig wäre mir nur die Krankheit einzugrenzen. Auch wegen den Biopsien und der Behandlung, da man ja nicht unbegrenzt Färben kann bzw Muskeln rausschbeiden, ev hilft das den Neurophatologen..
Auf Überweißung würde dann zb stehen zb stehen VA Ionenkanaökrankheit, reicht dies oder müssten die einzelnen Krankheiten vom Neuro in der Überweißung stehen? Weil was ich weiß gibts ja hunderte Mutationen.
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Email 2
wir haben unterschiedlich stringente Filter und auch ganz hypothesenfreie statistische Priorisierungen. Die Rohdaten gehören nach unserer Sicht dem Patienten, diese geben wir gerne weiter. Ein Muster für den 10er Ü-Schein habe ich angehängt.
Da ihr euch ja schon mit den Genen näher befasst habt, insb PZT, aber wohl auch Klaus, vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen.
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Also hier die Diagnosen die auf den Ü Schein kommen sollten:
Ionenkanal
Isaac Syndrom
Motoneuronen, SMA und SBMA ausgeschlossen
Einschlusskörpermyositis
Kollagensynthesestörung autoimmun, DD EDS
Mitochondriale Myophatie
Porphyrie (wurde aber am Harn ausgeschlossen, also wenn dann nur die akute)
Hämoglobinopathie (HB Elektrophorese neg)
Alleine bei den Ionenkanälen gibts einige hundert Mutationen. So wie ich das verstehe würden alle angesehen, aber nur die auffälligen würden dann in den Befund kommen, ist das so richtig? Bzgl des Gendefektes, die Defekte werden ja klar ausgewertet als Defekt, oder gibts da einen Spielraum, wo man manuell dann eine Phatologie auswerten bzw die Höhe der Mutation festlegen muss, also Sensitivität/ Spezifität? Oder macht das das Labor?
Email 1
Danke für Ihre Anfrage. Wir machen die Diagnostik bei uns Exom-basiert, d.h. wir können technisch die kodierenden Sequenzen aller Gene erfassen. Bei der Auswertung können wir dann selbstverständlich auch unterschiedliche klinische Merkmale / Verdachtsdiagnosen berücksichtigen. Auf dem offziellen Befund wird das dann aber nicht vollumfänglich auftauchen, da darf man im Moment ohne Antragstellung nur 25 kb (entspricht 5-10 Genen) befunden. Falls wir etwas finden, würden wir diese Veränderung dann im Rahmen dieses kleinen Panels bis 25 kb mitteilen.
Ich hoffe das beatnwortet Ihre Fragen.
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Danke für die sehr hilfreiche Email.
So wie ich sie verstehe, würden alle Gene erfasst, die Defekte aber manuell ausgewertet bzw die Defekten Gene manuell interpretiert und entsprechend der wahrscheinlichsten Erkrankungen oder Erkrankungen dann im Befund nieder geschrieben?
Aber man könnte dann dennoch eher unwahrscheinliche Krankheiten ansehen und dann zb über den behandelnden Neurologe oder selbst in Erfahrung bringen? Nur galt ohne offiziellen Befund.
Kann man auch die Rohdaten erhalten, da ich auch Forscher in den USA kenne die genetisch am diversen neurodegenerativen Erkrankungen forschen, die könnten ev mit den Rohdaten was anfangen?
Ein offizieller Befund ist mir nicht so wichtig, wichtig wäre mir nur die Krankheit einzugrenzen. Auch wegen den Biopsien und der Behandlung, da man ja nicht unbegrenzt Färben kann bzw Muskeln rausschbeiden, ev hilft das den Neurophatologen..
Auf Überweißung würde dann zb stehen zb stehen VA Ionenkanaökrankheit, reicht dies oder müssten die einzelnen Krankheiten vom Neuro in der Überweißung stehen? Weil was ich weiß gibts ja hunderte Mutationen.
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Email 2
wir haben unterschiedlich stringente Filter und auch ganz hypothesenfreie statistische Priorisierungen. Die Rohdaten gehören nach unserer Sicht dem Patienten, diese geben wir gerne weiter. Ein Muster für den 10er Ü-Schein habe ich angehängt.
Da ihr euch ja schon mit den Genen näher befasst habt, insb PZT, aber wohl auch Klaus, vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen.
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Also hier die Diagnosen die auf den Ü Schein kommen sollten:
Ionenkanal
Isaac Syndrom
Motoneuronen, SMA und SBMA ausgeschlossen
Einschlusskörpermyositis
Kollagensynthesestörung autoimmun, DD EDS
Mitochondriale Myophatie
Porphyrie (wurde aber am Harn ausgeschlossen, also wenn dann nur die akute)
Hämoglobinopathie (HB Elektrophorese neg)
Alleine bei den Ionenkanälen gibts einige hundert Mutationen. So wie ich das verstehe würden alle angesehen, aber nur die auffälligen würden dann in den Befund kommen, ist das so richtig? Bzgl des Gendefektes, die Defekte werden ja klar ausgewertet als Defekt, oder gibts da einen Spielraum, wo man manuell dann eine Phatologie auswerten bzw die Höhe der Mutation festlegen muss, also Sensitivität/ Spezifität? Oder macht das das Labor?

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