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    DGM-Forum

    Hallo,

    aufgrund einiger Beiträge bzgl. dieses Forums möcht ich auch etwas dazu schreiben ...

    Im August 2016 habe ich mich hier das erste Mal angemeldet. Mein erster Beitrag ..... "Total aus der Bahn". Damals war dieses Forum für mich der einzige Ort, an dem ich meine Beschwerden mitteilen konnte und das Gefühl hatte, auch "verstanden" zu werden. Da war Konrad, Pelztier, Klaus, Medien Wien, LF, Smoykie, Kraftlos u. User aus anderen Unterforen .. Ich wusste nichts, absolut gar nichts außer, dass es mir von Tag zu Tag schlechter ging und nicht mal so recht wusste warum?!

    Auch ich habe meinen Ärger über den einen oder anderen Beitrag oder auch das Forum, schon geäußert... Jetzt nach doch schon 2,5 Jahren möchte ich sagen, dass ich hier sehr viel lernen durfte, ich habe Zeiten da schreibe ich mehr und in Zeiten, wenn es mir nicht so gut geht, eben etwas weniger.

    Die letzten zwei Jahre war Marathon pur für mich und dementsprechend war ich oft unzufrieden mit mir und der Welt, weil es für mich bzgl. Diagnosefindung doch noch alles zu langsam ging ... zu Unrecht!

    Noch habe ich nicht alles umsetzen können aber einen nicht unerheblichen Teil schon, wenn ich nicht so viele Tipps und Ratschläge hier bekommen hätte, wäre ich noch lange nicht da wo ich jetzt bin.
    Diese Woche kam mein Rentenbescheid und so langsam fange ich an alles zu realisieren. Ich bin froh, dass ich hier sein kann und dafür möchte Allen hier mal ganz lieb Danke sagen!

    Angelika
    Zuletzt geändert von Gast; 01.02.2019, 21:56.

    #2
    Schön, dass jemand auch mal etwas Positives über das Forum misamt der User, die sich trotz ihrer mal größeren, mal kleineren eigenen Probleme und größeren und kleineren Defiziten und Fehlern bemühen anderen weiterzuhelfen zu sagen weiß.
    Es gibt sicherlich einiges zu verbessern, aber sich nur beklagen, jedoch nichts für eine Verbesserung tun, finde ich immer befremdlich und nicht konstruktiv.
    Zuletzt geändert von pelztier86; 01.02.2019, 22:32.

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      #3
      Angelika,
      herzlichen Glückwunsch und willkommen im Klub ;o)

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        #4
        Danke euch Beiden!

        Nun da ich etwas zur Ruhe kommen darf, habe ich vieles überdacht und würde "heute" natürlich auch einiges anders angehen, egal ob es sich um Arzttermine handelt, Forum, zwischenmenschliches oder andere Dinge.

        Viele die hier das erste Mal schreiben, befinden sich in ähnlicher Situation als ich damals und sind enttäuscht, wenn sie nicht die erhoffte Zusprache oder Hilfe erhalten, die Erwartungen sind oft einfach zu hoch, andererseits denke ich erwarten wiederum die "alten Hasen" manchmal am Anfang zu viel von den Neuankömmlingen. Da prallen Welten aufeinander und ich sehe es heute als "normal" an, dass es da knistert.

        Ich denke, es kann nur funktionieren, wenn jeder dem Anderen (Andersdenkenden) gegenüber den nötigen Respekt und Toleranz entgegenbringt.
        Natürlich kann man jetzt sagen, schöne Worte, aber man kann es zumindest versuchen und wenn jeder ein bisschen dazu beiträgt, müsste es auch funktionieren ...

        Oft weiß man erst, dass man etwas verloren hat, wenn es bereits verloren ist!

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          #5
          Hallo ihr Lieben. Dein Artikel hat mich bewogen, mal in meinen ersten Beitrag zu schauen. Es war im März 2015. Mein Papa war gerade notfallmässig tracheotomiert worden und gerade in der Beatmungs WG eingezogen. Ich hatte vorher eine Zeitlang still mit gelesen. Auch mir hat das Forum sehr geholfen. Was mich beeindruckt hat, war die Schnelligkeit. Wenn es eine ernsthafte Anfage gibt lässt die Reaktion nicht lange auf sich warten. Ich hatte meinen Beitrag um 10.28 geschrieben und die erste Antwort von Blauracke kam um 11. 58 Uhr. Innerhalb von 1 Tag hatten noch Wolfgang , peterw, Vitalis, Skyline und Li geantwortet. Gerd NF ein bisschen später.

          Und noch sehr oft in dieser schweren Zeit war mir das Forum eine grosse Hilfe, durch konkrete Ratschläge aber auch seelische Unterstützung. Wenn ich abends im Bett lag und nicht schlafen konnte, wenn mein Papa mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus lag und ich jeden Tag am Bett sass obwohl er nicht ansprechbar war, dann hat mir dieses Forum das Gefühl vermittelt, nicht allein zu sein. Man kann über solche Probleme nicht mit Aussenstehenden reden.

          Auch damals hat es ab und zu "geknirscht" , wie es nun mal in der Kommunikation von Menschen passiert. Aber wir können mit Freundlichkeit und Respekt solche Krisen überwinden.
          Ein Problem ist glaube ich, dass es verschiedene Gruppen hier gibt. Die Leute, die noch auf der Suche nach einer Diagnose sind und auch viel Interesse an theoretischen und wissenschaftlichen Diskussionen haben und die die ihre Diagnose schon haben und jetzt mit dem Alltag klar kommen müssen. Vielleicht hilft es, wenn man sich anschaut welche Frage eigentlich gestellt wird und wirklich auf den TE eingeht. Für wissenschaftliche Diskussionen kann man ja eine neuen Faden eröffnen. Und das zweite ist , ein bisschen mehr Freundlichkeit miteinander und Respekt für die Verschiedenartigkeit der Menschen. Wir haben alle unterschiedliche Charaktere und Erfahrungen , das soziale Umfeld und die Interessen sind verschieden und deshalb kann nicht für alle der gleiche Weg richtig sein.

          Also vielen Dank allen, die sich hier konstruktiv einbringen und bitte nicht das Forum schliessen. Wenn es brennt, bekommt man hier schneller Hilfe als an allen Kontaktadressen der Welt.
          LG und ein schönes Wochenende Birgit

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