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Myothonie Typ Becker: Hat jmd Erfahrung im Fitness Studio gemacht mit der Krankheit.

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    Myothonie Typ Becker: Hat jmd Erfahrung im Fitness Studio gemacht mit der Krankheit.

    Hallo Zusammen,

    Ich leide seit meinem sechsten Lebensjahr an der Muskelerkrankung und richtig diagnostiziert wurde sie im Jahr 2000 von Prof. Jerusalem an der Uni Klinik Bonn, der leider verstorben ist.

    Dann im Jahr 2002 habe ich das Medikament Mexitil verschrieben bekommen. Dieses muss ich mitlerweile in einer höhren Dosis nehmen. Drei mal täglich in abständen von 8 Stunden.

    Seit dem ich dieses Medikament nehme geht es mir erstaunlich besser und ich habe eine gehobenere Lebensqualität.

    In der Schulzeit konnte ich nicht richtig sport machen und habe ein Artest bekommen das ich nicht alles mit machen kann.

    Nun wollte ich aber Sport machen und zwar in einem Fitness Studio. Wollte ein wenig Kraftaufbauen das ich auch mal was schweres die Treppen hochtragen kann. Würde mir sehr helfen. Meine Ärztin hat mir zwar gesagt das ich Sport machen kann, aber es klang so als ob sie nicht ganz sicher wär ob das gut für mich wäre. Sie meinte falls es komplikationen gäbe solle ich mich bei ihr melden.

    Jetzt wollte ich mal fragen ob jemand von euch hier Sport treibt bzw. ins Fitness Studio geht. Klar ich werde kein Leistungssportler aber ein wenig mehr kraft wäre für das altägliche leben nicht schlecht.

    Ich bedanke mich schon mal das ich hier eine Communitie gefunden hat die für Muskelerkrankungen sich vereinigt hat!


    liebe Grüße

    Nanakie

    [ 13. Juni 2007: Beitrag editiert von: Nanakie ]

    [ 13. Juni 2007: Beitrag editiert von: Nanakie ]

    #2
    Hallo Nanakie,

    meine Geschichte ähnelt deiner sehr. Allerdings weiß ich schon seit meinem 14. Lbensjahr, dass es Myotonie ist, unter der ich leide, wobei ich heute mit 45 fast sagen würde: litt, denn dank Mexitil bin ich seit inzwischen über 10 Jahren nahezu vollkommen symptomfrei.

    Ich glaube auch, dass zusätzlich der Sport die Restsymptome hat schwinden lassen. Meine Empfehlung wäre, möglichst wenig Kraft-, dafür umsomehr Ausdauersport, am besten Schwimmen, was ohnehin lockernd wirkt. Ich selbst schwimme inzwischen ca. 15 km in der Woche, fahre Rad und quäle nur gelegentlich meine Hanteln. Meine Leistungsfähigkeit liegt deutlich über dem Durchschnitt meiner Altersgenossen, was ich auch der hohen Motivation zuschreibe, die die plötzliche Möglichkeit mit sich bringt, Dinge zu können, an denen man in der ersten lebenshälfte kläglich gescheitert ist.

    Also nochmal zusammenfassend meine Erfahrung: Sport treiben kann nur gut sein. auch Höchstleistungen sind kein größeres Problem ais bei "normalen" Menschen.

    Gruß

    Speedo

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