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Gdb 60 %

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    Gdb 60 %

    Hallo an Alle

    Ich hab nen Antrag beim Versorgungsamt gestellt. Jetzt hab ich 60 % mit G bekommen.Bin ich verplichtet das meinem Arbeitgeber mitzuteilen.Das geht aus dem Schreiben nicht hervor.Und ich hab keine Ahnung.Möchte das eigentlich auch noch für mich behalten.


    Liebe Grüsse an euch alle !!!

    Hallo Gaby

    Sieht nicht gut aus bei meinem Papi.
    Es ist Darmkrebs und der hat in die Leber gestreut.Operation muss sein sonst hätte er nur noch wenige Tage.Aber ob sein schwaches Herz die OP verkraftet ist auch noch fraglich.Bin jeden Tag bei ihm .Und ich denke auch nur jeden Tag ein Stück weiter.


    meld mich wieder

    Liebe Grüsse
    Schnecke

    #2
    Hallo Schnecke,
    Du bist nicht verpflichtet!
    Liebe Grüsse, Guido.

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      #3
      Liebe Schnecke,

      jetzt weiss ich gar nicht was ich dir schreiben soll,
      es tut mir wahnsinnig Leid.

      Ich möchte dich mal ganz lieb in den Arm nehmen,
      dich einfach mal festhalten.

      Wünsche dir sehr viel Kraft und gebe die Hoffnung niemals auf.
      Alles im Leben hat seinen Sinn,
      wenn wir es auch manchmal gar nicht verstehen können warum uns oder unseren Lieben so viel Leid heimsucht.

      Melde ich wenn du mich brauchst.

      ganz liebne Grüße schicke ich dir und ich werde an euch denken.
      liebe grüße<BR>Gaby

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        #4
        Hallo Schnecke,

        ich habe auch 60 Grad Schwerbehinderung mit dem Kennzeichen G.
        Ich habe es meinen Arb eitgeber gemeldet. Ich genieße dadurch in gewisser Weise Kündigungsschutz und habe im Jahr 6 Tage mehr Urlaub.
        Ich brauchte es auf Arbeit aber auch nicht geheim zu halten da mir jeder ansieht das etwas nicht in Ordnung mit mir ist.
        Um jeglichen Gerede vorzubeugen bin ich in die Offensive gegangen und habe es öffentlich gemacht.

        Weist Du eigentlich das Dir regelmäßig eine Reha-Kur genehmigt werden kann ?
        Bei solchen Erkrankungen wie wir Sie haben und zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit kannst Du aller 2 Jahre eine Kur beantragen.
        Ich habe eine entzündliche Muskelerkrankung und fahre im Januar 06 das zweite mal zur Kur.

        Viele Grüße
        Christine

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          #5
          Hi Schnecke,
          zu bendenken ist auch, dass der Arbeitgeber dann Geld sparen kann. Er muss nämlich Behinderte beschäftigen (5% der Belegschaft, oder so), sonst muss er eine Ausgleichsabgabe zahlen. Es kann daher sogar sein, dass der Arbeitgeber positiv auf Deine Schwerbehinderung reagiert. Sprich doch mal ganz offen mit ihm drüber .

          Viele Grüße,
          Constanze

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            #6
            Hallo constance,
            der Arbeitgeber muss nicht müssen. Auch wenn die Gesetzeslage eine Kündigung wegen Behinderung in bestimmten Fällen verbieten mag, so kann der Arbeitgeber immer noch andere Gründe finden, um Kündigungen auszusprechen. Betriebbedingte z.B. Die Behinderung spielt dann überhaupt keine Rolle mehr.
            Ja, die Arbeitgeber bekommen sogar Geld, wenn sie Behinderte beschäftigen, dennoch gibt es immer wieder Beispiele, wo Behinderte ihren Arbeitsplatz verlieren.
            Ich würde erstmal die nächste Sozialberatung des DGM fragen, wie die das beurteilen. Und dann gibt es dieses bestimmte Amt, dessen Name ich jetzt nicht weiß, die aber für solche Angelegenheiten zuständig sind, die also letztenendes das Geld bezahlen, um den Arbeitsplatz behindertengerecht auszustatten. Die haben auch reichlich Erfahrung mit Behinderung und Betrieben.
            Natürlich, das Beste ist immer frei raus. Also zum Arbeitgeber gehen und ansprechen. Aber noch besser ist es, wenn ich schon die ganzen Informationen habe, die den Arbeitgeber interessieren: Kündigungsschutz, Urlaub, Gehalt, Kosten für bestimmte Umbauten...
            Wenn ich ohne diese Informationen einfach auftauche und sage: guten Tag, ich bin jetzt 60% behindert, dann kann es schon passieren, dass der Arbeitgeber rot sieht.

            Liebe Grüße, Guido

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              #7
              Hallo Guido
              Dank dir für deinen letzten Beitrag ! Es ist toll das du dich so gut auskennst.
              Das alles war für mich sehr wichtig.Ich kann nicht einschätzen wie mein Arbeitgeber reagiert auf diese Behinderung , ich werd mich da auf jeden Fall erstmal weiter informieren.Oft ist es ja so , sobald ein Arbeitgeber davon weiss , versucht er die Person schnell loszuwerden .


              Hätte mich schon eher gemeldet und bedankt
              weil dein Beitrag echt hilfreich für mich ist.Ich war für eine Woche in Dänemark, mit meiner Freundin und zwei Golden - Retrievern
              Das war dringend nötig.Mein Papa hat vor kurzem die Diagnose Darmkrebs bekommen, ist schon operiert,wird aber immer schwächer .Der Krebs hat in die Leber gestreut, es sieht also nicht gut aus.
              Ich musste etwas Kraft tanken ,für das was da noch kommt.

              Liebe Grüsse
              Schnecke

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                #8
                Hallo Schnecke,
                Dänemark, Freundin, Hunde, Luft, viel Wasser, lange Strände: Toll! Eine Woche, das war sicher richtig gut. Durchatmen.
                Mit deinem Vater ist das natürlich eine schreckliche Entwicklung. Für ihn, aber auch selbstverständlich für dich. Da ist so wenig zu machen und gerade dieses nur Zuschauen- können ist für viele Angehörige von Krebserkrankten eine ganz schlimme Situation. Ich wünsche Dir viel Kraft, damit Du dieser Situation begegnen kannst.
                Vielleicht weißt Du das schon, von der Deutschen Krebshifle e.V. gibt es eine Heftreihe: Die blauen Ratgeber. Da stehen ganz viele Informationen drin. Heft Nr. 30 heißt zum Beispiel: Hilfen für Angehörige. Ich habe jetzt leider keine Internetadresse, aber Du kannst da auch anrufen: Mo. - Do. 9 - 16 Uhr. Tel.:0228 729900

                Ich weiß jetzt wieder, wie das zuständige Amt heißt, das für Behinderung und Arbeitsplatz zuständig ist: natürlich das Versorgungsamt.
                Ganz viel Kraft für dich und liebe Grüße, Guido.

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