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    Flugreisen

    Hallo Ihr,

    ich weiß nicht, welches die richtige Rubrik ist, deshalb habe ich jetzt meinen Beitrag in 2 Rubriken gepostet:

    Ich habe ein Problem, von dem ich gern wissen würde, ob irgendwer ähnliche Sorgen hat/hatte:

    Ich höre immer und überall, wie toll doch der Service an den Flughäfen sei. Das ist auch so, aber bei mir hört das immer am Flieger auf - nämlich genau dann, wenn ich in die "völlig behindertenfreundliche" Reihe 4 (wahlweise auch 8) umgesetzt werden soll.

    Ich bin eben nicht fit - wie der querschnittsgelähmte Standardrollstuhlfahrer - und auf Hilfe angewiesen. da aber Reihe 4 genauso eng ist wie alle anderen Reihen, bekommen mich meine Begleiter dort nur mit selbstmörderischen Aktionen rein, bei denen ich mich schon verletzt habe. Und von rückenschonend will ich gar nicht reden (ich hatte vor ein paar Jahren ne Wirbelsäulen-OP, da tut so etwas supergut

    Reihe 1, wo alles wunderbar klappen würde, ist stets für Mutter mit kind reserviert und kann von Rollifahrern nicht reserviert werden. Notfalls, wenn gerade keine Mutter zur Hand ist, müssen Sicherheitsbedenken herhalten - welche, kann mir dann niemand sagen (wenn ich nicht vor der Notausgangstür sitze). Sei eben Anweisung...

    Da ich keine Lust habe, jedesmal mit den Stewardessen zu streiten bis der dann evtl einsichtige Pilot kommt, würde ich jetzt mal gern hören, wie es bei anderen da so aussieht...

    LG, Nancy

    #2
    hallo,
    die Problematik der geschilderten Ereignisse kann ich leider nur voll bestätigen.
    Im Sommer 2004 wollte ich mit meiner Frau noch einmal an das von mir geliebte Mittelmeer fliegen.
    Mein damaliger Krankheitszustand war an der Grenze ,sich evtl. in ein solches Abenteuer zu stürzen.
    Meine Problematik bestand in folgenden Kriterien:
    Rollstuhlfahrer mit stark eingeschr. Rumpfstabilität und eine Körpergröße von knapp 2 mtr.Die Flughafenleute des Flughafens Saarbrücken erwiesen sich als sehr kooperativ. Leider scheiterte die Reise dann auch an den vormals geschilderten Vorschriften der Fluggesellschaften.
    Mittlerweile hat die ALS solche Fortschritte gemacht, dass ein Verlassen des Hauses einen Abenteuerurlaub voll ersetzen kann.
    Man sieht an diesen Barrieren, mit welcher Gedankenlosig - und Gleichgültigkeit unsere -Fun- Gesellschaft mit kranken und Behinderten umgeht.
    Heute mache ich meine Abenteuer und Reisen im Kopf und lasse mich von nichts und Niemanden aufhalten. mit herzlichen Grüßen

    rufmich

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