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Schwäche in Armen, Schulter und z.T. in den Oberschenkeln

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    Schwäche in Armen, Schulter und z.T. in den Oberschenkeln

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich möchte zunächst kurz etwas zu meiner Person schreiben.
    Ich bin 22 Jahre alt, ca. 1,87 groß und wiege ungefähr 78kg.

    Seit ca. 11 Monaten merke ich, dass ich sehr wenig Kraft in den Armen und im Schulterbereich habe. Meine Arme fühlen sich „schwer“ und etwas steif an, und ich kann meine Hände nicht richtig zur Faust machen.
    Dieses Schwächegefühl habe ich auch beim Treppen steigen in den Oberschenkeln.

    Außerdem verspüre ich ständig Müdigkeit und Sehstörungen. Zeitweise sehe ich alles völlig normal und plötzlich wird alles unscharf, verschwommen mit einem Grauschleier.
    An dieser Stelle möchte ich bemerken, dass ich dieses Jahr im März erst bei einem Augenarzt zur Untersuchung für meinen Motorbootschein war und es wurde nichts Auffälliges festgestellt (Bin auch keine Brillenträger).


    Was kann die Ursache dafür sein?

    [ 09. August 2006: Beitrag editiert von: MARCO ]

    #2
    Hallo Marco,
    ich heiße Horst Wilkens und bin seit 2002 an der Neuromuskulären Krankheit MAD erkrankt. Die von Ihnen geschilderten Symtome treten bei mir auch auf.Damit Sie das Krankheitsbild feststellen lassen können empfehle ich Ihnen folgende Vorgehensweise:
    1. durch Ihren Hausarzt, eine Blutkontrolle, mit der Feststellung der CK-Werte und die Blutfett Werte Trigyzeride
    2. Ist der CK-Wert sehr hoch z.B.: > 300 U/l, dann sollten Sie an einen Neurologen mit Fachkenntnisse Neuromuskulärer Erkrankung überwiesen werden;
    3. ist kein Neurologe, wie vor beschrieben, vorhanden, dann lassen Sie sich zur Muskelsprechstunde des Neuromuskuläres Zentrum der Neurologischen Klinik der Friedrich-Alexander_UNI-Erlangen-Nürnberg, Schwabachanlage 6, 91054 Erlangen überweisen. Eine Terminvereinbarung können Sie in dem Sekräteriat 09131-853-6939 vornehmen.
    Danach sollte alles andere von alleine laufen, d.h. die medz. Betreuung und weitere Untersuchungen. Ein Teil der Untersuchungen sollte auch eine Muskelbiobsie sein. Damit kann dann Gentechnisch die Erkrankung genau bestimmt werden.
    Aber erst einmal nicht den 3. Schritt vor dem Ersten vornehmen.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Geduld.Sollten Sie weitere Fragen haben , so wenden Sie sich über dieses Forum an mich.
    Mit freundlichen Grüssen
    Horst W aus G.

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      #3
      Hallo Marco, hallo Horst

      eine genetische Bestimmung von Muskelerkrankungen wird über eine Blutprobe erreicht. Dazu bedarf es keiner Muskelbiopsie.
      Die Symptome, die Marco beschreibt, können jetzt alle möglichen Ursachen haben. Sie könnten muskulär bedingt sein, sie könnten aber auch nervlich bedingt sein, und natürlich könnten sie auch psychisch bedingt sein, oder gar blosse Erschöpfungsanzeichen. Das kann von hieraus nicht beurteilt werden. Eventuell ist Marcos Situation nur vorrübergehend, was natürlich die beste aller Möglichkeiten wäre.
      @Marco; warst Du denn deshalb schon bei einem Arzt?

      Liebe Grüße
      Guido

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        #4
        Danke Horst. Schritt 1-2 hab ich schon hinter mir. Unsere "Dorfärzte" scheinen damit leider ziemlich überfordert zu sein.

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          #5
          Hallo Marko,

          das können selbst Dorfärzte!!!
          Also darauf pochen, das sie dich ordentlichuntersuchen, weil "etwas nicht stimmt".

          Ein guter Arzt, der seine Patienten behalten will, wird sich dann auch kümmern.

          Setz dich also einfach durch.

          Gruß karin65

          (Mutter eines 6 Jungen der an DMD leidet)
          http://hanshickmann.de.tl/

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