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Kostenübernahme von Q10 + Vitaminen

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    Kostenübernahme von Q10 + Vitaminen

    Hallo! Als Therapieversuch bei meiner Muskelerkrankung (CPEO) wurde mir die Einnahme von Q10, Vitamin B2 + C von der Klinik Bergmannsheil in Bochum empfohlen. Eine erste Anfrage bei meiner Krankenkasse zur Kostenübernahme dieser Medikamente wurde abgelehnt mit der Begründung, daß es sich um Nahrungsergänzungsmittel handelt.
    Hat jemand Tipps oder detailliertes Infomaterial über Studien, die den Therapieerfolg belegen, welche ich meiner Krankenkasse vorlegen/nennen kann, damit doch eine Kostenübernahme möglich werden kann? Für Anregungen/Erfahrungsaustausch wäre ich dankbar!
    Vielen Dank, Andrea

    #2
    Liebe Andrea.

    Leider ist es relativ schwierig, auch Krankenkassen überzeugendes, Infomaterial zur Verfügung zu stellen. Es sind zwar verschiedenste Substanzen bei den unterschiedlichen mitochondrialen Erkrankungen in Studien untersucht worden, jedoch sind die gewonnenen Daten nicht so, dass man klare Beweise für die Wirkung hat.
    Bei manchem Betroffenen wirkt eine Substanz, beim nächsten Betroffenen nicht.
    Trotzdem ist es natürlich immer einen Versuch wert
    1. die Substanzen einzunehmen
    2. bei der KK eine Kostenübernahme zu erreichen.
    Es gibt eine Leitlinie Mitochondriale Erkrankungen, die ich Ihnen auf Wunsch als pdf-Datei zusenden kann, in der die Mehrzahl der Erkrankungen und viele Substanzen kurz beschrieben werden. Wenn Ihnen dann der behandelnde Arzt auch für sie individuell eine positive Wirkung bestätigen kann, sollte man einen Versuch bei der KK wagen.
    Ich stehe Ihnen jederzeit auch gerne telefonisch zur Verfügung (07665/9447-33).<P>Mit freundlichen Grüßen<P>Dr. Jens-Peter Weber<BR>Medizinischer Referent der DGM

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      #3
      Guten Tag, Herr Dr. Weber,
      vielen Dank für Ihre Antwort. Schicken Sie mir doch gerne einmal die genannte pdf-Datei zu. Möglicherweise habe ich dann noch ergänzende Unterlagen zu den mir bereits vorliegenden. Interessieren würde mich folgendes: ich kenne einige wenige Betroffene mit demselben Krankheitsbild. Von allen weiß ich, daß sie zumindest mit dem Coenzym Q10 behandelt werden. Da dieses Enzym nicht gerade preiswert ist, haben alle versucht, die Kostenübernahme ebenfalls bei ihrer Krankenkasse zu erreichen, jedoch mit unterschiedlichem Erfolg. Anhand welcher Richtlinie entscheidet eine Krankenkasse, ob ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament bezahlt wird? Gibt es da keine bundeseinheitliche Gesetzgebung, daß jeder Patient, egal welcher Krankenkasse zugehörig, eine Gleichbehandlung erwarten kann, was die Therapie seiner Erkrankung angeht?
      Vielen Dank
      Andrea S.

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        #4
        Hallo Andrea,
        habe deinen Beitrag gelesen, wir haben bis jetzt Glück, denn mein Sohn nimmt seit Januar eine Art mitochindrialer Cocktail wo unter anderem auch Q10 dabei ist. Bis jetzt (wir hoffen auch weiterhin) hat die Kasse alles bezahlt bzw. haben wir immer ein Rezept erhalten mit Vermerk Diagnose CPEO und ID Nummer. Ich weis ja nicht wie alt du bist, vielleicht gehen die Kassen bei Kindern anders damit um was natürlich nicht richtig wäre!
        Mich würde interessieren, welche Symptome du genau hast und wie es bei dir angefangen hat. Würde es dir was ausmachen, mit dies zu schilder?
        Viele Grüße sendet
        Elvi
        (Mutter eines bald 13jährigen Sohnes mit CPEO)
        elvi

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          #5
          Hallo Elvi, vielen Dank für Deine mail. Gerne gebe ich Dir weitere Infos über meine Erfahrungen mit der CPEO. Bei Interesse gib mir doch der Einfachheit halber mal Deine direkte mail-Adresse durch, ok? Ich bin übrigens 41 Jahre alt.
          Vielleicht bis bald? Gruß von Andrea

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