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    #16
    " Lebendimpfstoffen mit Vektorviren" beschrieben. Er hat auch genetische Elemente"

    Jeder Impfstoff enthält genetische Elemente. Das ist ja das Prinzip jeder Impfung.

    Genetisch Impfstoffe wie Biontech enthält allerdings künstlich hergestellte genetische Elemente (mRNA) in einer natürlicherweise nicht vorkommenden Form. Diese Art genetischen Materials in die Zelle einzubringen wird seit ca. 20 Jahren versucht. Dabei gab es aber immer wieder gravierende unerwartete Langzeitfolgen, die dazu führten, dass es dafür nie eine reguläre Zulassung gab. Es gab lediglich Notfallzulassungen gegen einige schwerste seltenen Erkrankungen und selbst diese wurden entweder nach Jahren zurückgezogen oder die Abwendungsvoraussetzungen stark beschränkt.

    Die Verabreichung "reiner" mRNA hat immer wieder zu Überraschungen geführt, die keiner erwartet hat und sogar für unmöglich gehalten wurden. Wobei "reine" mRNA auch nicht ganz stimmt: Bedingt durch das Herstellungsverfahren ist darin auch DNA enthalten. Trotz aller Versuche möglichst alle DNA aus dem Impfstoff zu entfernen.

    Beeinflussen will ich hier auch keinen. Aber man sollte schon möglichst gut informiert sein um zu entscheiden welche Risiko man bereit ist zu tragen. Das gilt für jedes Medikament.

    Aber egal welcher Impfstoff: Das größere Risiko ist immer eine Coronaerkrankung.
    Zuletzt geändert von KlausB; 05.04.2021, 21:28.
    It's a terrible knowing what this world is about

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      #17
      Hier der aktuelle Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts zu den in D verimpften Corona-Impfstoffen:
      https://www.pei.de/SharedDocs/Downlo...cationFile&v=4
      Danach hat prozentual gesehen der Impfstoff von Moderna die wenigsten schwereren Ereignisse.
      Vielleicht ändert sich das noch, wenn damit auch mehr ältere und damit kränkere Menschen geimpft werden?
      Denn beim Impfstoff von Biontech sind die schwereren Impfereignisse womöglich auch auf das anfangs hohe Alter der Geimpften zurückzuführen.

      Man sollte bei den Impfereignissen immer das jeweilige Alter und Geschlecht erfahren und ggf. noch, ob die Geimpften schwerere Vorerkrankungen hatten.


      @Klaus:
      Ich erkenne aus Deinem letzten Beitrag, dass Du eine gewisse Skepsis gegenüber mRNA-Impfstoffen hast.
      Diese ist m. E. durchaus berechtigt.
      Aber auch der Impfstoff von astrazeneca hat wie man auch aus dem Sicherheitsbericht erkennt, Risiken.
      Und auch in den täglichen Meldungen kommen immer wieder neue seltene Ereignisse nach Impfungen vor.
      Es sind nicht nur die Hirnvenenthrombosen, die dabei auffallen.

      Man kann keinem zu einem bestimmten Impfstoff raten.

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        #18
        Risiken für Bebenwirkungen kurz nach der Impfung haben alle Impfstoff ungefähr gleich viele.
        Nur sind die langfristigen Risken der mRNA-Technologe nicht bekannt. Erfahrungen mit dieser Technologie aus den letzten Jahren führen bei mir aber nicht gerade zu überschwänglichem Optimismus. Was bei den Pharmaunternehmen aufgrund hoher Gewinnaussichten, falls diese Technologie breite Zustimmung der Zulassungsbehörden findet, sicher anders ist.

        Die Informationspolitik zu den mRNA-Impftoffen ist auch, vorsichtig gesagt, eher zurückhaltend. Das fängt schon bei den Inhaltsstoffen an. AstraZeneca ist da offener.

        Zur Hirnvenenthrombose:
        Das Risiko bei AstraZeneca beträgt 1 : 100.000.
        Bei Thrombosespritzen (Heparin) 1 : 10.000 (daher ist dieses Phänomen auch bekannt).
        It's a terrible knowing what this world is about

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          #19

          Nun gibt es auch (für mich erwartungsgemäß) beim Impfstoff von Johnson & Johnson Hirnvenenthrombosen.
          Es ist wie der von astrazeneca auch ein Vektorimpfstoff.
          Das Unternehmen setzt deswegen die LIeferungen an die EU aus.

          https://www.tagesschau.de/ausland/am...hnson-103.html
          https://web.de/magazine/news/coronav...uropa-35715576

          Ich hoffe, dass die Amerikaner klären können, wieso es zu den Thrombosen kommt. Denn vielleicht liegt dies tatsächlich an den jeweiligen Geimpften, so dass man ggf. für andere Menschen Entwarnung geben könnte?



          Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
          Zur Hirnvenenthrombose:
          Das Risiko bei AstraZeneca beträgt 1 : 100.000.
          Bei Thrombosespritzen (Heparin) 1 : 10.000 (daher ist dieses Phänomen auch bekannt).
          Sicher ist das Risiko vergleichsweise gering für eine Hirnvenenthrombose. Da ich selbst bereits mind. eine hatte, ist es für mich vermutlich höher als für andere.
          Dennoch würde ich vermutlich auch dann mich nicht damit impfen lassen, wenn ich keine Hirnvenenthrombose gehabt hätte. Denn ich habe mehrere Vorerkrankungen und sehe daher das Risiko für schwerere Nebenwirkungen bei mir als höher an, als bei Menschen, die im wesentlichen noch gesund sind.

          Man müsste daher bei der Risikoeinschätzung ( = 1 : 100000) die Gesunden herausrechnen und dann das Risiko neu bewerten. Vielleicht käme man dann auf 1 : 1000 oder 1 : 5000 ?

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            #20
            Inzwischen gibt es auch erste Zahlen zu diesen Thrombosen durch mRNA.Impfstoffe aus USA und GB.
            Es wäre möglich, dass wir bisher nur dadurch verschont geblieben sind das bisher vorwiegend Ältere mit Biontech und Moderna geimpft wurden.
            Jeder Impfstoff simuliert ja eine Erkrankung um das Immunsystem zu aktivieren und eines der Symptome einer schweren Coronainfektion ist nun mal die Thrombozytopenie.
            Wäre es von daher auch denkbar, dass eine Coronainfektion kurz nach der Impfung, wenn das Immunsystem noch die Impfung "verdaut" unmittelbar zu diesem Endstadiumssymptom führt?
            It's a terrible knowing what this world is about

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              #21
              Ja, dass es auch bei den anderen Impfstoffen zu Thrombosen kommt, behauptet eine Studie aus Oxford. Es gibt im Netz aber Stimmen, die die Daten etwas anzweifeln.
              Das PEI hat zumindest beim Impfstoff von Biontech über ca. 7 Hirnvenenthrombosen ohne Thrombozytopenie berichtet. Immerhin gab es bei diesen nicht die Thrombozytopenie.
              Ich suche immer noch die Meldungen zu den Thrombosen bei Moderna.
              Denn ich hatte mich schon mit diesem Impfstoff etwas "angefreundet".

              Ich habe andererseits noch die Hoffnung, dass die EU noch eine andere Art von Impfstoffen zulässt. Aber ich befürchte, dass auch bei anderen Impfstoffen es zu Thrombosen deshalb kommt, weil die Impfung, wie Du schreibst, eine Erkrankung simuliert und bei einer Covid-Erkrankung Thrombosen häufiger schon vorgekommen sind.

              Ich frage mich, was die Menschen machen, die Embolien und (Hirnvenen-)Thrombosen bereits hatten? Lassen sich diese impfen und womit? Und gab es bei diesen Zwischenfälle?
              Es wäre für mich interessant, Antworten zu diesen Fragen zu bekommen.

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                #22
                Der Studie aus Oxford traue ich auch nicht so ganz, weil die den AstraZemeca federführend entwickelt haben.
                Andererseits gibt es auch Berichte aus USA, z.B. der New York Times, wonach es dort mehr als 30 bekannt gewordene Fälle bei Biontech und Moderna (bei 30 Mio. Impfungen) gegeben hat. Die EMA sagt das läge im Rahmen der normalen Häufigkeit.
                Andererseits hat die EMA die Impfung mit dem Vektorimpfstoff Johnson & Johnson gestoppt weil dort 7 Fälle bei 7 Mio. Impfungen aufgetreten sind.
                Da frage ich mich, warum bei gleicher Häufigkeit unterschiedliche Maßstäbe an die Vektor- und an die mRNA-Impfstoffe angelegt werden.

                Insgesamt werden die mRNA-Impfstoffe auffallend unkritisch betrachtet und wenig auf Nebenwirkungen geprüft. Auch das verschwiegen wird, dass der Stoff aus technischen Gründen DNA enthält, die vollkommen synthetisch hergestellt ist und nirgends, auch nicht in Viren in der Natur vorkommt stört mich etwas.
                Wahrscheinlich ist das ungefährlich. Aber warum verschweigt man das. AstraZeneka sagt wenigstens, dass da auch Wirts-DNA drin ist, wie auch in Grippeimpfstoffen.

                Das kann doch nur Marketing- und/oder politische Gründe haben. Schließlich wartet die gesamte Pharmaindustrie darauf, dass diese Technologie nicht nur für Impfstoffe sondern für eine Unmenge anderer Medikamente (z.B. gegen Krebs, Diabetes usw.) allgemein zugelassen wird. Erst das würde ungeahnte Einnahmequellen erschließen.
                Versucht wird das seit ca. 20 Jahren, ist aber immer an unvorhergesehenen NW, vor Allem solchen, die erst später, meist nach Jahren aufgetreten sind gescheitert. Über eine Notzulassung ist keines hinausgekommen.
                Aktuelles Beispiel ist das 2 Mio-Euro Wundermedikament gegen SMA, dessen Anwendung vor wenigen Wochen eingeschränkt wurde.

                Trotz Allem ist bei allen Impfstoffen das Risiko gering, im Vergleich zu Corona.

                Übrigens: Ein Verschwörungstheoretiker bin ich ganz sicher nicht. Aber ich erwarte, dass man auch über Tatsachen aufgeklärt wird, die vielleicht gerade nicht politisch opportun sind, selbst wenn irgendwelche Radikale das vielleicht missbrauchen könnten. Muss man sich von von solchen kleinen Randgruppen sein Leben diktieren lassen?
                It's a terrible knowing what this world is about

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                  #23
                  Ich gebe Dir in all Deinen Argumenten Recht.
                  Die von Dir gennanten Risiken, die bei mRNA-Impfstoffen denkbar sind, sehe ich auch.
                  Daher tue ich mich noch schwer damit, mich mit mRNA-Impfstoffen impfen zu lassen und "erhoffe", dass die evtl. schwereren Folgen sich so schnell wie möglich zeigen, bevor noch Millionen weiterer Menschen damit geimpft sind und vor allem hoffe ich auf viel mehr Aufklärung.

                  Ich kritisiere daher die fehlenden Informationen zu den Impfstoffen.
                  Man erfährt auch nicht, zumindest nicht zeitnah und mit Details dazu, wie oft es zu schwereren Zwischenfällen wie Hirnvenenthrombosen gekommen ist.
                  Wenn es zu solchen Zwischenfällen kam, sollte man auch erfahren, welche Risikofaktoren bei den davon Betroffenen es gibt oder gab.
                  Werden diese Fälle denn nicht auf z. B. "Faktor V Leiden" oder andere Gerinnungsproblematiken untersucht? Wird nicht geprüft, welche Medikamente, die eine Thrombose fördern könnten, zuvor eingenommen wurden? Ich denke an die Pille oder an Medikamente wie Melperon, Pipamperon. Letzteres war nämlich schuld daran, dass mein Vater vor 8 Jahren eine 2. ("normale") Thrombose bekam.

                  Andererseits gibt es auch Berichte aus USA, z.B. der New York Times, wonach es dort mehr als 30 bekannt gewordene Fälle bei Biontech und Moderna (bei 30 Mio. Impfungen) gegeben hat
                  Die EMA sagt das läge im Rahmen der normalen Häufigkeit.
                  Diese EMA hat noch selbst dann, als bei AstraZeneca die Zahl der Hirnvenenthrombosen überdurchschnittlich hoch wurde, den Zusammenhang mit der Impfung verneint, wohingegen Lauterbach (bei Maybrit Illner?) schon von Impffolgen geredet hat.
                  Ich habe deshalb schon Zweifel an den Beurteilungen der EMA.

                  Denn man muss bei der Prüfung der Häufigkeit folgendes noch bedenken:
                  Es gibt bei solchen Ereignissen wie Sinusvenenthrombosen eine unbekannt hohe Dunkelziffer, weil es auch mildere Verläufe gibt.
                  Diese Thrombosen müssen meines Wissens auch nicht gemeldet werden, so dass man die Häufigkeit vor den C-Impfungen nur grob schätzen kann.
                  Weiterhin muss man bei der Prüfung der "normalen Häufigkeit" auch bedenken, dass man die gleichen Zeiträume vergleicht.
                  Wenn z. B. eine Häufigkeit von 300 Thrombosen jährlich als normale Häufigkeit angenommen wird, kann ich nicht bei 250 Thrombosen innerhalb von 8 Wochen, die nach Impfungen aufgetreten sind, sagen, die normale Häufigkeit von 300 ist bei 250 Thrombosen noch nicht überschritten.
                  Ebenso muss ich dann noch alle Thrombosen, die parallel dazu bei Nichtgeimpften auftreten, miteinbeziehen, wenn ich die Zahlen miteinander vergleichen will.
                  Aber die Hirnvenenthrombosen, die bei Nichtgeimpften in der normalen Häufigkeit auftreten, werden doch nicht gemeldet!

                  Dass Du kein Verschwörungstheoretiker bist, glaube ich sofort. Ich bin das auch nicht.
                  Auch ich will, wie Du auch, nur aufgeklärt sein über ALLES, was man zu den Impfstoffen und den Impffolgen weiß,
                  Denn eine "Geheimniskrämerei" führt bei mir dazu, dass ich wegen Mißtrauen nicht das tue, was man mit der Verheimlichung erreichen will, nämlich mich impfen zu lassen.










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