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ALS-Diagnose bei meiner Mama – brauche Tipps zum Umgang

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    ALS-Diagnose bei meiner Mama – brauche Tipps zum Umgang

    Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum, weil bei meiner Mama vor einer Woche ALS diagnostiziert wurde.
    Kurz zur Geschichte: Vor etwa drei Jahren fing es damit an, dass sie ihren rechten Fuß nicht mehr richtig heben konnte. Seitdem folgte eine lange Diagnostik, und jetzt – drei Jahre später – kam die endgültige Diagnose. Das hat uns alle ziemlich getroffen.
    Auch für mich persönlich war das ein großer Schock und hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich versuche gerade, den Alltag so gut es geht weiterlaufen zu lassen, merke aber, dass ich psychisch sehr ausgelaugt bin.
    Habt ihr Tipps für mich als Angehörige, wie man mit so einer Situation besser umgehen kann?
    Vielen Dank euch.

    #2
    Du solltest dir auf jeden Fall psychiatrische Hilfe holen. Mein Mann hat nach meiner Diagnose ein paar Termine wahrgenommen die ihm gut geholfen haben, die Diagnose anzunehmen. Bei mir hat man auch drei Jahre gebraucht bis zur Diagnose. Ich habe zum Glück einen sehr langsamen Verlauf. Vielleicht hat deine Mutter das auch.
    Ich wünsche euch alles Gute.

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      #3
      Hallo und danke dir. Ich bin bereits auf der Suche nach einem Psychotherapieplatz, allerdings gibt es bei uns in der Region teilweise Wartezeiten von bis zu einem Jahr.
      Zum Glück bin ich ehrenamtlich in einem Mehrgenerationenhaus tätig, und dort hat mir eine Kollegin angeboten, mich in der Zwischenzeit zu unterstützen. Dafür werde ich in den nächsten Tagen einen Termin vereinbaren.
      Es ist wirklich traurig, dass man in Deutschland gerade in akuten Situationen so schwer einen Therapieplatz bekommt.

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        #4
        Hallo Seafarer_Anne,

        wichtig wäre perspektivisch einen halbwegs guten Hausarzt zu haben oder zu finden ... wird schwer genug, bei der Fachkompetenz dieser Gattung. Und man sollte früh mit dem Suchen anfangen, falls der eigene damit nicht umgehen kann oder will oder überfordert ist. Außerdem könnte auch ein guter Pulmologe wichtig werden.

        Zu der anderen Sache: Ob eine grute Dreiviertelstunde für solch ein Psycho-Gespräch die Lösung ist, muss jeder selbst wissen. Das Schwierigste ist ein gutes privates Umfeld zu haben und zu erhalten. Wenn es enger wird lichten sich bekanntlich die Reihen sehr stark.









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