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Nasales Absaugen bei Maskenbeatmung

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    Nasales Absaugen bei Maskenbeatmung

    Ich denke, dass naseles Absaugen (nicht nur die Nase im vorderen Bereich) eine Möglichkeit sein kann, auch tiefer geflossenen Speichel schneller wieder herauszuholen.
    Statt den Hustenassistent zu bemühen (welcher bei meinem Männe im Sitzen nicht so funktioniert - wohl weil er ein Bulbärer ist).

    Habe in einem Selbstversuch einen Absaugschlauch CH12 in meine Nase eingeführt ca. die Distanz / Länge von Mundwinkel bis Ohr.
    (Nr. 12 ist für mich nur in einem Nasenloch möglich gewesen). Absaugapparat eingeschaltet (kleinste Stufe). War natürlich nix zum Absaugen da.
    So konnte ich aber spüren wie es sich etwa anfühlt.

    Wer hat Erfahrung damit und Tipps wie z.B. CH 12 doch du dick, oder wie tief sollte man rein, oder was sollte sonst beachtet werden (wie steriles handieren)?

    Ich glaube Gerd hat Erfahrung (mal was gelesen) - aber wer noch??

    #2
    Hallo Skyline,
    während meine Frau (Als-Diagnose 2010) ca. 1 1/2 Jahre lang maskenbeatmet wurde, habe ich das Absaugen selbst durchgeführt. *
    Zur Sekretlockerung (vor dem Absaugen) habe ich den Rücken anfangs mit der hohlen Hand von unten nach oben abgeklopft und später mit dem Vibramat massiert. Einen Hustenassistenten hatten wir damals noch nicht. #
    Nasal absaugen hat meine Frau nicht toleriert; deshalb habe ich oral abgesaugt. Zum leichteren Einführen durch Mund und Rachen waren die Katheter an der Spitze abgewinkelt.
    - Zur Einführungs-Tiefe: Ich habe den Katheter bis zur Bifurkation der Trachea eingeführt (merkt man nach einiger Übung am leichten Widerstand beim Einführen). Tiefer einführen ist wegen Verletzungsgefahr gefährlich, aber auch unnötig, da weiter unten die Flimmerhärchen den Sekrettransport übernehmen.
    - Zur Hygiene: Steriles Arbeiten ist unerlässlich!
    Alles Gute!
    __________________________________________________ ___
    * Dann wurde sie wegen nicht mehr beherrschbarer Probleme tracheostomiert. Seitdem wird sie von den Pflegerinnen durch die Atemkanüle abgesaugt.
    # Eine Alternative zum Hustenassistent wäre "The Vest"; kann man bei Dr. Winterholler in Rummelsberg testen.
    Zuletzt geändert von Blauracke; 31.03.2015, 10:27.

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      #3
      Danke Blauracke,

      ich komme zu dir zur Schulung, dann testen wir an mir dieses Absaugen und du unterrichtest mich!

      Kenne leider keinen, der mir das in der Praxis beibringen kann (korrektes orales und nasales Absaugen).
      Du hast es hier erklärt, aber ich kann das selbst nicht einfach nachvollziehen.
      Fragen:
      - welche Stärke hatten diese Katheter
      - welche Weichheit (weil: wir hatten a) CH 16 die sind starrer und andere b) CH16 die sind viel weicher, d.h. die biegen sich viel leichter. Es war jeweils anderer Hersteller)
      - wie hießen die (Firma, Produktname, Lieferant)
      - abgewinkelt - kann ich mir nicht vorstellen meinst du wie angespitzt?
      - wie viele Löcher an der Spitze (die o.g. starren hatten 2, unsere neuen haben 4 Löcher)
      - wie und wo finde ich die Bifurkation

      Zu "The Vest": Glaube funktioniert nicht mehr, da Männe empfindlich im "Gerippe" ist und es kann den Speichel womöglich noch tiefer "rütteln". Er hat kein Bronchiensekret sondern nur nach hinten gelaufenen Speichel wenn er nicht ständig abgesaugt wird.

      Wir werden von Heinen und Löwenstein versorgt - man glaubt nicht, dass die in Fragen nach den korrekten Kathetern nicht Bescheid wissen!
      Ich sage dort sitzen auch ein Haufen Deppen rum!

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        #4
        Hallo Skyline,
        meine Antwort findest Du in "Private Nachrichten".

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