Hallo,
ich habe seit Juli 2007 Dermatomyositis mit Jo-1 Antikörper.
Die Krankheit brach bei mir sehr schnell und plötzlich aus. Innerhalb von 2 Wochen wurde ich zum Pflegefall.
Meine Diagnose ist zwar Dermato, ich habe aber keinerlei Hautveränderungen. Es fing bei mir in den Oberschenkeln an. Ich bekam Muskelkater in beiden Oberschenkeln, obwohl ich kein Training gemacht hatte, da wir gerade Sommerpause im Fussball hatten. Der Muskelkater wurde größer und ein paar Tage später kam ich kaum noch aus dem Bett.
Zuerst wurde ein grippaler Infekt diagnostiziert. Ich hatte Reizhusten und Gelenkschmerzen. Die Medikamente halfen natürlich nicht und ich ging wieder hin. Nun bekam ich Antibiotika und ich gab eine Urinprobe ab. Diese sah aus wie Kaffee. Daraufhin wurde eine Blutprobe genommen.
Die Antibiotika wirkten nicht und mein Zustand wurde immer schlechter. Als ich dann wieder zum Arzt ging entschieden wir im Krankenhaus weiter zu untersuchen.
Da meine Frau Krankenschwester ist, gingen wir in ihr Krankenhaus. Dort wurden die üblichen Untersuchungen gemacht und zuerst waren auch alle entspannt. Ich konnte mich endlich fallen lassen. Ich bin noch ins Krankenhaus gegangen! Wie dies ging ist allen ein Rätsel. Ich konnte ab dem Liegen im Krankenhaus nichts mehr.
Meine Anfangswerte: Puls 142, CK 25.000
Ich habe mich beim CK nicht verschrieben. Ich hatte wirklich 25-tausend. Dadurch wurde ich auf die Intensivstation gelegt, da man angst hatte, dass meine Nieren versagen könnten. Die Abbauprodukte der Muskellatur muss ja darüber ausgespült werden. Meine Frau konnte bei mir bleiben, da sie im Haus arbeitete und ebenfalls Krankenschwester ist. Ich blieb dann 4 Wochen im Krankenhaus. Man ließ mich dann mit einem CK von 6.000 nach Hause. Ich konnte nicht ohne Hilfe gehen und auch sonst brauchte ich bei allem Hilfe.
Ich lebte dann weitere 4 Wochen zu Hause auf einer Etage unseres Hauses und konnte den anderen im Garten nur vom Balkon aus zusehen.
Die Anfangsmedikamentierung begann mit 250 mg Cortison pro Tag, Pantozol für den Magen, Kreislaufsenker und weitere Kleinigkeiten. Das Cortison wurde dann nach 4 Monaten langsam runtergefahren und durch MTX ersetzt.
Ich kann jetzt sogar wieder arbeiten. Mein Arbeitgeber hat mir einen Heimarbeitsplatz eingerichtet, so dass ich nur maximal 3 mal pro Woche Vormittags zur Arbeit gehen und den Rest zu Hause arbeite. Nur so geht es.
Mir wurde eine Behinderung von 60% zuerkannt.
So jetzt reicht es erstmal. Ich schreibe später sicher weiter.
Gruß
Dono
ich habe seit Juli 2007 Dermatomyositis mit Jo-1 Antikörper.
Die Krankheit brach bei mir sehr schnell und plötzlich aus. Innerhalb von 2 Wochen wurde ich zum Pflegefall.
Meine Diagnose ist zwar Dermato, ich habe aber keinerlei Hautveränderungen. Es fing bei mir in den Oberschenkeln an. Ich bekam Muskelkater in beiden Oberschenkeln, obwohl ich kein Training gemacht hatte, da wir gerade Sommerpause im Fussball hatten. Der Muskelkater wurde größer und ein paar Tage später kam ich kaum noch aus dem Bett.
Zuerst wurde ein grippaler Infekt diagnostiziert. Ich hatte Reizhusten und Gelenkschmerzen. Die Medikamente halfen natürlich nicht und ich ging wieder hin. Nun bekam ich Antibiotika und ich gab eine Urinprobe ab. Diese sah aus wie Kaffee. Daraufhin wurde eine Blutprobe genommen.
Die Antibiotika wirkten nicht und mein Zustand wurde immer schlechter. Als ich dann wieder zum Arzt ging entschieden wir im Krankenhaus weiter zu untersuchen.
Da meine Frau Krankenschwester ist, gingen wir in ihr Krankenhaus. Dort wurden die üblichen Untersuchungen gemacht und zuerst waren auch alle entspannt. Ich konnte mich endlich fallen lassen. Ich bin noch ins Krankenhaus gegangen! Wie dies ging ist allen ein Rätsel. Ich konnte ab dem Liegen im Krankenhaus nichts mehr.
Meine Anfangswerte: Puls 142, CK 25.000
Ich habe mich beim CK nicht verschrieben. Ich hatte wirklich 25-tausend. Dadurch wurde ich auf die Intensivstation gelegt, da man angst hatte, dass meine Nieren versagen könnten. Die Abbauprodukte der Muskellatur muss ja darüber ausgespült werden. Meine Frau konnte bei mir bleiben, da sie im Haus arbeitete und ebenfalls Krankenschwester ist. Ich blieb dann 4 Wochen im Krankenhaus. Man ließ mich dann mit einem CK von 6.000 nach Hause. Ich konnte nicht ohne Hilfe gehen und auch sonst brauchte ich bei allem Hilfe.
Ich lebte dann weitere 4 Wochen zu Hause auf einer Etage unseres Hauses und konnte den anderen im Garten nur vom Balkon aus zusehen.
Die Anfangsmedikamentierung begann mit 250 mg Cortison pro Tag, Pantozol für den Magen, Kreislaufsenker und weitere Kleinigkeiten. Das Cortison wurde dann nach 4 Monaten langsam runtergefahren und durch MTX ersetzt.
Ich kann jetzt sogar wieder arbeiten. Mein Arbeitgeber hat mir einen Heimarbeitsplatz eingerichtet, so dass ich nur maximal 3 mal pro Woche Vormittags zur Arbeit gehen und den Rest zu Hause arbeite. Nur so geht es.
Mir wurde eine Behinderung von 60% zuerkannt.
So jetzt reicht es erstmal. Ich schreibe später sicher weiter.
Gruß
Dono

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