Da hier ja schon einiges an Mito Diskussion gelaufen ist, und ich gerade selbst (zumindest aktuell) nicht recherchieren kann, mache ich dazu mal einen Thread auf. Fall da wer einen solide Antwort hat oder Literatur würde mir das helfen. Da nämlich bzgl der Mutation im RRM2B Mutatio (Assoziiert ua mit Mitochondrial DNA depletion syndrome 8B) gesprochen wurde. Pelztiert hatte da von einem MNGIE Like Syndrom gesprochen, der Prof allerdings von einem MNGIE. Jetzt ist natürlich die Frage ob der das like vergessen hat bzw was mich vorallem am meisten interessiert (auch überhaupt der Entscheidungsgrund sein wird ob ich die Fibroblasten machen werde) ist, ob die Knochenmarkstranplantation hier wirken kann. Soweit mir der Prof sagte, kann man nämlich manche Mitos mit dieser behandeln, das habe ich bisher nicht wirklich recherchiert bei welchen da geht, aber grundsätzlich habe ich schonmal irgendwo davon gelesen.
Hier ist der OMIM EIntrag: https://www.omim.org/entry/604712
Hier steht im OMIM:
https://www.omim.org/entry/604712
Therapieoptionen gibts ja bei MNGIE mehr wie nur die Enyzme:
https://www.dgn.org/leitlinien/2385-...e-erkrankungen
Also es könnte bei der klassischen MNGIE eine Hämodialyse helfen, eine Transfusion und die hämatopoietischer Stammzellen. Welche Therapieotion fällt bei meiner Mutation weg, sollten die Fibroblasten pos sein bei der RRM2B Mutation und eine Mito bestätigen? Ist nicht auch bei der RRM2B wenn es das MNGIE "like" (? Ist das nun ein like Syndrom? Da ja OMIM Typ schreibt...) auch das Thymidin- und Desoxyuridin zu hoch? Dann wäre doch die Behandlung gleich bzgl der Senkung des erhöhten Thymidin- und Desoxyuridin Spiegels? Und hat wer Infos bzgl Knochenmarksbio?
Hier ist der OMIM EIntrag: https://www.omim.org/entry/604712
Zitat von pelztier86
https://www.omim.org/entry/604712
| 8q22.3 | Mitochondrial DNA depletion syndrome 8A (encephalomyopathic type with renal tubulopathy) | 612075 | AR | 3 |
| Mitochondrial DNA depletion syndrome 8B (MNGIE type) |
https://www.dgn.org/leitlinien/2385-...e-erkrankungen
Kausal (bisher nur Einzelfälle): Reduzierung der Konzentrationen von Thymidin und Desoxyuridin in Blut und Geweben: Hämodialyse (Yavuz et al. 2007) – nur temporärer Effekt Transfusion von Thrombozyten (Lara et al. 2006) – nur temporärer Effekt Transplantation allogener hämatopoietischer Stammzellen (Hirano et al. 2006, Halter et al. 2011). Die gebildeten Leukozyten enthalten ausreichende Mengen an Thymidinphosphorylase, um die Thymidin- und Desoxyuridin-Spiegel zu senken. Eine klinische Studie ist zum Zeitpunkt der Drucklegung vorgesehen.

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