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Totale Überreiztheit - keiner weiß Rat

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    #46
    kraftlos schrieb:
    Jetzt schlafe ich gefühlt 6 Stunden durch, zwar noch mit verlängertem REM Schlaf Anteil, aber nur selten mit Schlafparalysen und Krampfanfällen. Da nehme ich doch gerne den Beelzebub in Kauf ...

    Wurde Dein Schlaf dann auch im Schlaflabor unter dieser Medikamenteneinnahme überprüft?
    Wenn ich die Beipackzettel solche Psycho-Medikamente lese, finde ich in fast jedem oder gar jedem, dass diese zu Atemaussetzern führen können. Atemaussetzer sind immer mit Sauerstoffentsättigungen verbunden.
    Mir wäre das Risiko solcher Sauerstoffentsättigungen Grund genug, keine derartigen Medikamente einzunehmen. Denn ich gehe davon aus, dass dies auf Dauer nicht ohne negativen Auswirkungen bleiben wird.
    Hinzu kommt, dass Menschen mit einer Mito eh eine zu geringe Sauerstoffversorgung im Körper aufgrund der Mito bereits haben.
    Ich schlafe auch schlecht. Ich würde aber NIE deswegen Schlaftabletten oder Psychopharmaka einnehmen.
    Wenn ich solche Medikamente schon mal versuchsweise genommen hatte, war ich am nächsten Tag noch schlimmer dran als ohne.


    Anmerkung:
    Mein Eindruck ist, dass man bei Schlafstörungen oft gar nicht nach Ursachen sucht und den Patienten dann gleich die "chemischen Keulen" verschreibt.
    Dabei gibt es so viele organische Ursachen von Schlafstörungen, die teils auch therapierbar sind.
    Ich denke an Eisenmangel, Blutarmut, Leberkrankheiten, usw.
    Zuletzt geändert von Lilo-6; 28.08.2017, 12:34.

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      #47
      Was kraftlos hat ist eine Form der Narkolepsie.

      Benzos haben da zwar eine Wirkung auf das subjektive Schlaferlebnis und führt auch objektiv zu einer vermeintlichen Verbesserung des Schlafes, sind aber für eine Dauermedikation, die sich bei der Erkrankung meist nicht vermeiden läßt nicht geeignet.
      Zum Test für einige Tage kann man das nehmen. Eine Dauermedikation ist ein Off-Laber-Use.

      Die Benzos verlieren nach und nach ihre Wirksamkeit. Wenn man dann an der Höchstdosis angekommen ist hat man ein Problem, weil man dann auch in der Abhängigkeit ist.
      Geeigneter sind da bestimmte bestimmte Neuroleptika und auch gewisse Antipsychotika, die hier schon in geringer Dosierung wirksam sind. Da hat man das Problemder Hochdosierung wegen eines Gewöhnungsprozesses nicht und kein körperliches Suchtpotential. Allenfalls ein psychisches, was sich bei jeglicher Art der Einflussnahme auf psychische Prozesse nicht vermeiden läßt.
      Diese Medis setzen auch direkt an Stoffwechselprozesse an die den Schlaf steuern und bei derartigen Erkrankungen gestört sind, während Benzos am GABA-Rezeptor ansetzen und daher lediglich eine (gewollte) Sedierung erzeugen, die Qualität des Schlafes aber negativ beeinflussen.
      Auch was Pelztier über die Atmung schreibt trifft zu. Man merkt es nur aufgrund der Sedierung und der durch die Benzos verursachten Amnesie während der Hauptwirkphase nicht.
      Zuletzt geändert von KlausB; 28.08.2017, 13:17.
      It's a terrible knowing what this world is about

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        #48
        Hallo ich bin's mal wieder.

        Bei mir wurde nun letzte Woche auch noch ein Diabetes Tp II. diagnostiziert. Ärzte im KH. haben nie was gesagt....

        Soll schon länger bestehen.

        Nun nehme ich seit ein paar Tagen Metformin. Das Medikament erster Wahl bei Ärzte.

        Ich bekomme aber fürchterliche Nierenschmerzen davon. Morgen habe ich mir nun nochmal einen Termin erkämpt-sollte erst Mitte Nov.

        wiederkommen. Angeblich soll man da keine Nierenschmerzen von bekommen, aber die Nieren müssen sich ja meiner Meinung auch

        umstellen + ich habe ja noch den ADH-Mangel, der auch den Wasserhaushalt regelt. -> Also das Hormonspray dagegen.


        Muskelsprechstunde ist erst im November. Dann wir hoffentlich mal was wegen des Kopfes in die Wege geleitet.


        LG Bella2

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          #49
          PS.

          Habe gerade gelesen, dass man wenn man regelmäßig Ibuprofen einnimmt, die Wirkung von Metformin verstärkt und der Kreatininwert

          darf nich zu hoch sein. Ist er aber meistens. Ich verstehe diese Ärzte nicht. Kopschüttel. Da sagt man alles was man einnimmt

          und eine Blutuntersuchung wurde auch nicht gemacht. Lediglich der 2 Stündige Zuckertest.

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            #50
            Auf Metformin sollte bei mitochondrialen Erkrankungen verzichtet werden.

            Siehe hier Beitrag Nr. 5 = Übersicht zu den Therapiemöglichkeiten:


            Auszug:
            Patienten mit Mitochondrien-Er-krankungen können auf bestimmte Medikamente

            empfindlicher reagieren. Bei der medikamentösen

            Behandlung epileptischer Anfälle sollte auf Valproat
            und Barbiturate verzichtet werden, da dieses die Mi-
            tochondrienfunktion beeinträchtigen kann. Die Be-

            handlung eines Diabetes mellitus erfolgt nach allge-
            meinen Richtlinien, auf Metformin sollte aber ver-

            zichtet werden. Wenn eine Antibiotika-Therapie er-

            forderlich ist, sollten einige Wirkstoffe vermieden

            werden: Linezolid, Aminoglykoside, Chlorampheni-
            col und Tetrazykline. Auch manche Narkosemittel
            sollten bei Mitochondriopathien vermieden werden
            (Details dazu im Abschnitt „Anästhesie bei mito-
            chondrialen Erkrankungen“). Möglicherweise haben
            auch Statine (Cholesterin-Senker) und das Schmerz-
            /Fieber-Medikament Paracetamol einen negativen
            Einfluss auf die Mitochondrien.

            Wenn Du einen Diabetes hast, so würde ich alle denkbaren Ursachen eines Diabetes abklären lassen.
            U. a. auch die sog. Eisenspeicherkrankheit. Denn die macht eigentlich früher oder später immer einen Diabetes.
            Sie ist bei Frauen nur schwerer abzuklären, solange die Frauen noch nicht in den Wechseljahren sind.
            Denn wichtig dazu ist zu prüfen ob man zuviel Eisen hat. Die Transferrinsättigung und das Ferritin sind dann hoch.
            Da aber Frauen durch die Periode immer wieder Eisen verlieren, sind diese Werte womöglich nicht sooo auffällig.
            Es gibt aber einen guten Gentest.
            Natürlich kann ein Diabetes auch noch andere Ursache haben.

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              #51
              Hallo liebe Lilo-6,

              ich habe das Medikament wieder abgesetzt, da ich es wie oben geschrieben eh nicht durch das Ibuprofen vertrage.

              Ich will auch keine Laktatzidose oder einen Nierenschaden davon bekommen.

              Das einzig positive war, das es auf meine seit der Pubertät erhöhten männl. Hormone gewirkt hat.

              Hatte zuletzt im Mai meine Periode und so kam sie sofort. Leider soll das, dass einzige Medikament sein, was bei PCO hilft.

              Aber dann lieber weiter Haarausfall.

              Ich wiege durch Psychotabletten 93 KIlo, bei einer Größe von 1.60cm. Die versuche ich jetzt nach 5 Jahren endlich auszuschleichen.

              In Der Familie ist auch Diabetes bekannt.

              Meine Hausärztin meinte, ich bräuchte keine Metformin Tabletten.

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                #52
                "Nun nehme ich seit ein paar Tagen Metformin. Das Medikament erster Wahl bei Ärzte. "
                Das trifft wohl bei Diabetes zu.

                Aber bei einer Mito sollte man alles vermeiden, was die Nieren belastet, weil die Nierenzellen einen sehr hohen Energiebedarf haben. Die Energie liefern bekanntlich die Mitochondrien. Da die bei Mito nicht so richtg funktionieren, sollte man eben alles vermeiden was zu mehr Arbeit der Nieren führt.
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                  #53
                  Danke für deinen Hinweis KlausB.

                  Aber wie werden dann Leute behandelt, die Metformin brauchen, aber nicht nehmen können?


                  LG Bella2

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                    #54
                    PS.

                    Was ich auch bei der Einnahme von Metformin gemerkt habe, meine Zuckersucht war weg. Es ist ein gutes Medikament, aber eben nicht bei
                    Wechselwirkungen.

                    Das mit der Sondernarkose ist mir auch bekannt. Steht auch in meinem Portemmonaie.
                    Ich glaube, da war vor vielen Jahren in meiner Familie mal einer verstorben deswegen.

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                      #55
                      Besonders gut kenn ich mich da nicht aus.
                      Aber es soll verschiedene Medikamente als Alternative geben.

                      m besten Du gehst zu einem Diabetologen. In Deinem Fall bist Du bei einem Spezialisten, der sich nicht nur mit der allgemeinen Standardtherapie auskennt wohl am Besten aufgehoben.
                      It's a terrible knowing what this world is about

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                        #56
                        Gibt es denn überhaupt andere Tabletten bei Diabetes als Metformin?

                        Das hätte mich auch interessiert, weil ich auch mit einem Diabetes rechnen muss.
                        Ich dachte immer, dass man, wenn Metformin nicht in Frage kommt, das Insulin spritzen muss ?

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                          #57
                          Ich hab da nur mal so gegooglet und mindestens 2 alternative Medikamente gefunden.
                          Ob das in Frage kommt kann Dir sicher ein Diabetologe beantworten.
                          Hausärzte oder normale Internisten sind da sicher überfordert.

                          Liebe Lilo,
                          das ist hier keine Plattform für Wahlwerbung.
                          Würdest Du bitte Dein Profilbild ändern!
                          Zuletzt geändert von KlausB; 19.09.2017, 19:04.
                          It's a terrible knowing what this world is about

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                            #58
                            Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                            Ich hab da nur mal so gegooglet und mindestens 2 alternative Medikamente gefunden.
                            Ob das in Frage kommt kann Dir sicher ein Diabetologe beantworten.
                            Hausärzte oder normale Internisten sind da sicher überfordert.
                            Gegen Diabetes sei es gar nicht so wichtig. Meine Hausärztin meinte (die auch Diabetiker behandelt), dass ich bei meinen Werten und
                            Langzeitwerten gar keine Tabletten bräuchte. Nur der Durst ist so schrecklich.

                            Es wäre nur schön, endlich was gegen diese erhöhten männl. Hormone zu bekommen.


                            LG Bella2


                            PS Ich laß gerade ein PCO Syndrom kann auch auf Dauer Diabetes auslösen. ( Welches ich ja laut Arzt habe.)
                            Zuletzt geändert von Bella2; 20.09.2017, 07:49.

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                              #59
                              Hallo Bella,


                              In Der Familie ist auch Diabetes bekannt.
                              Das wäre dann sogar ein weiteres Argument dafür, die Eisenspeicherkrankheit zu überprüfen.
                              Denn die ist nun mal genetisch und in den Familien, wo sie vorkommt, haben dann auch mehrere Angehörige eine oder gar 2 Mutationen für diese Krankheit.
                              Oft bleibt die Krankheit aber unerkannt, weil die Ärzte leider so "ticken", dass sie nur Folgeerkrankungen und Symptome behandeln und leider nicht fragen, ob eine unerkannte Grunderkrankung wie z. b. eine Eisenspeicherkrankheit das alles verursacht.
                              In meiner Familie gibt es diese Krankheit und einige sind Genträger dafür (ich auch).

                              Aber natürlich gibt es für Diabetes sicher noch andere Ursachen.

                              Wie hoch ist denn Dein HbA1C-Wert (Langzeitzuckerwert)?
                              Wurden auch andere Werte wie HOMA-Index bestimmt?

                              Es wäre nur schön, endlich was gegen diese erhöhten männl. Hormone zu bekommen.
                              Das müsste doch ein guter Endokrinologe hinbekommen?

                              Aber wenn Du übergewichtig bist von den Psychotabletten, so wäre es m. E. wichtig, die Psychotabletten und das Übergewicht zu reduzieren. Denn Übergewicht spielt beim Diabetes eine sehr große Rolle.

                              lg
                              Lilo

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                                #60
                                Hallo Lilo-6,

                                also mein HbA1c Wert beträgt: 6,2%

                                Ich werde ab heute beginnen mit der Reduktion der dick machenden Tabletten. Laut meiner ambulanten Ärztin soll ich mit dem Absetzen
                                in 20 Tagen durch sein. Viel zu schnell nach 5 Jahren. Habe jetzt schon wieder Ängste vor der Angst und der "nackten" ungeschützten
                                Seele.

                                Der Endokrinologe meinte es gibt nur das Metformin.- Was gegen Zucker und PCO hilft.


                                Der HOMA-Index wurde nicht bestimmt. Sagt mir jetzt auch nichts. Da müsste ich erst googlen.

                                LG Bella2
                                Zuletzt geändert von Bella2; 21.09.2017, 05:42.

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