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Totale Überreiztheit - keiner weiß Rat

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    #91
    Ich habe ein CFS / ME. Diagnostiziert. Aber die Diagnose ist ja nicht anerkannt. Wußte nicht, dass die auch Reizüberflutung macht.
    Wenn das so ist (das hattest du noch nie erwähnt oder ich habe es noch nie gelesen), dann liest sich der Eingangsbeitrag und die Mehrheit deiner Beschwerden ganz typisch nach CFS/ME. Die Erkrankung ist nach der WHO schon lange als somatische Erkrankung anerkannt, nur hapert's mit der Anerkennung in einigen Ländern, wie auch in D. Trotzdem gibt es mittlerweile einige Ärzte, die sie anerkennen und ein paar wenige, die an ihr forschen. Wie bspw. in der immunologischen Ambulanz in der Charite.
    Dann gibt es eine Klinik in Neukirchen, die sich u.a. auf CFS Patienten spezialisiert hat.
    Irgendwie glaube ich bei dir nicht wirklich an eine Mito bzw. wenn eine vorhanden wäre, dann würde ich nicht denken, dass sie für das Ausmaß der von dir beschriebenen Symptome verantwortlich ist.
    Und ja, eine Reizüberflutung bzw. die geringe Reiztoleranz ist bei CFS/ME-Patienten meist ein sehr großes Thema.
    Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass man in der Muskelbiopsie von CFS/ME-Patienten gewisse Veränderungen der mitochondrialen Funktion finden kann.

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      #92
      Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
      (das hattest du noch nie erwähnt
      Das meinte ich, als ich sagte, dass diese ganze Unterhaltung wenig Sinn macht, wenn Bella uns nicht endlich mal aufklärt welche Diagnosen sie hat und welche Medis sie nimmt.

      Mit dieser Salamitaktik wird sie hier kaum auch nur ansatzweise irgendwelche nützlichen Tips bekommen.
      Zuletzt geändert von KlausB; 21.10.2017, 15:37.
      It's a terrible knowing what this world is about

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        #93
        @Klaus, ist zwar OT aber du hast ja beruflich mit dem Zeug erfahren, bildet man auf die antiepileptische und antispastische Wirkung auch Toleranzen, oder nur auf das Benzo Feeling?

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          #94
          CFS/ME ist eine Erkrankung, die ich immer hinterfragen würde.
          Wenn ich die Symptome mir ansehe, so kommen dabei viele Symptome anderer Krankheiten vor, so dass man zuerst alle anderen Krankheiten mit diesen Symptomen prüfen sollte, bevor man zur Diagnose CFS/ME kommt.
          Wenn ich ehrlich bin, glaube ich eher, dass viele von CFS/ME Betroffenen eine andere, noch nicht diagnostizierte Krankheit haben.
          Denn die Ärzte prüfen oft doch gar nicht, ob der Patient nicht doch was anderes hat.
          Das würde immens teuer sein und vor allem viel fächerübergreifendes Wissen eines Arztes voraussetzen.

          Von daher kann ich verstehen, dass diese Krankheit auch von einigen Ärzten nicht ernst genommen wird - auch wenn man sie zu einer Krankheit "gemacht" hat.

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            #95
            Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
            @Klaus, ist zwar OT aber du hast ja beruflich mit dem Zeug erfahren, bildet man auf die antiepileptische und antispastische Wirkung auch Toleranzen, oder nur auf das Benzo Feeling?
            Wir sprechen hier von Neuroleptika (Seroquel). Das hat den von Dir genannten Anwendungen nichts zu tun.

            Neuroleptika haben die Toleranzbildung nicht. Die meisten Krankheiten, gegen die diese verordnet werden verändern sich im Schweregrad im laufe der Zeit, malpositiv oder auch negativ. Aus diesem Grund und weil die nicht unbedingt gut für den Körper sind versucht man im laufe der Behandlung von Zeit zu Zeit die Dosis dem Krankheitsverlauf anzupassen. Ein vollständiges Absetzen ist aber nur im Falle der Heilung möglich und da sind die Aussichten, gerade wenn es sich Folgeerkrankungen anderer Stoffwechselerkrankungen handelt eher schlecht
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              #96
              Ich hatte hier eine eigene Frage plaziert, auf die Bezog ich mich. Dort spreche ich von Temesta, da die Frage auch an den TE geht habe ich hier geschrieben.,

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                #97
                Das ist doch ein Benzo.
                Das haben wir doch schon ausführlich diskutiert.
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                  #98
                  Wo haben wir diskutiert ob die Toleranz auch die antispastische und antiepileptisch Wirkung betrifft? Ich denke antiepileptisch ja, antispastisch bin ich mir nicht sicher.

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                    #99
                    Benzos werden bei Epilepsie kurzzeitig in Phasen hoher Krampfneigung angewendet.
                    Bei schlecht behandelbarer Epilepsie werden die gelegentlich eingesetzt, verlieren aber schnell ihre Wirkung.

                    Um es nochmal deutlich zu sagen: Benzos sind Akutmedikamente. Eine Daueranwendung ist nur bei wenigen sehr schweren Erkrankungen gerechtfertigt.
                    Zuletzt geändert von KlausB; 21.10.2017, 18:26.
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                      Das ist mir soweit bekannt, aber der Effekt auf spastische Muskeln ist mir nicht bekannt, der müsste doch bleiben?

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                        Dafür gilt das selbe.
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                          Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
                          Das meinte ich, als ich sagte, dass diese ganze Unterhaltung wenig Sinn macht, wenn Bella uns nicht endlich mal aufklärt welche Diagnosen sie hat und welche Medis sie nimmt.

                          Mit dieser Salamitaktik wird sie hier kaum auch nur ansatzweise irgendwelche nützlichen Tips bekommen.

                          Du musst nur lesen können.

                          Richtig und

                          Alles.

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                            Hallo letzte Frage,

                            Zitat von letzte Frage Beitrag anzeigen
                            Bei einer Mito solle man alledins auch etwas aufpassen mit MNedis, sicher nen Benzos wirkt eher entlastend auf die Neuronen, beim Seroquel bin ich mir da nicht mehr so sicher, alternativ zum Seroquel kannst du mal reine Anthistamins nehmen, dann siehst du wie Histamin hier reinspielt.

                            Ich würde mal die Ernährung auf MCT umstellen (zB viel Kokosfett) wenig KH und Zucker, am besten täglich D Ribose wenn es was bringt, PQQ und Selen soll helfen dass sich die Mitos besser regenerieren. Gerade bei denMitos wird viel geforscht und es gibt auch moderate Möglichkeiten die Krankheit zu beeinflussen, Sport sollte man übrigens meiden! Jede erhöhte Belastung schädigt die Muskeln, hier deutlich mehr wie bei allen anderen Myophatien!

                            Welche Beratrung die Muskelsprechstunde hier bieten kann würde mich mal interessieren, igw ich laub DNG oder eh DGM hatte ich ein Merkblatt mit ein paar Tipps zur Mito gefunden, kannst ja mal googeln.

                            Rein von der Sache her, wenn du sagst du hast ein Problem mit dem GABA resp oder eben Glutamat dann treibst du deine Nervenzellen in eine Giftige Umgebung, da würde ich eher um eine Alternative zum GABA ausschau halten, also ev GLutamat Antagonisten oder andere GABA Agonisten oder sowas wie gabapeptin, als was das wenig oder keine Toleranz bildet. Jetzt die Neuronen wieder in die giftige Athomospäre zu werfen erscheint mir nicht sinnvoll!

                            Da gebe ich Dir Recht, dass je mehr man sich körperlich anstrengen muss, sprich Sport etc., umso schlimmer wird die Mito in Schüben. So geht es mir immer nach dem KH.


                            LG Bella2

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                              PS.

                              Wegen meiner Überreizung, die ich ohne den Seroquelentzug (auch) hatte, hatte ich schon Glutamin, GABA; Glycin, B12 und B1 probiert.

                              Habe das irgendwo schon geschrieben.

                              Das war leider alles ohne jegliche Wirkung.


                              LG Bella2

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                                Zitat von Bella2 Beitrag anzeigen
                                PS.

                                Wegen meiner Überreizung, die ich ohne den Seroquelentzug (auch) hatte, hatte ich schon Glutamin, GABA; Glycin, B12 und B1 probiert.

                                Habe das irgendwo schon geschrieben.

                                Das war leider alles ohne jegliche Wirkung.


                                LG Bella2
                                Hallo Bella,
                                hattest du einen Laktattest?
                                Eine Muskelbio ja nicht, oder?
                                Oder wie hat man bei dir die Mito diagnostiziert?
                                Lg

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