würde man die Histologie außer Acht lassen und käme es nur auf die Molekulargenetik an z.B. im Falle einer Mito,
Die Histologie kann schon wichtige zusätzliche Infos bei Mito liefern bzw. die Verdachtsdiagnose weiter bestätigen, denn viele Veränderungen, die man im Rahmen einer Mito finden kann, sind prinzipiell zu einem gewissen Grad auch bei anderen Erkrankungen möglich.
Ich meinte nur, dass in MEINEM Fall die Molekulardiagnostik die wichtigere Untersuchung ist, da klinisch die Mito-Diagnose eigentlich so gut wie sicher ist.
Die Histologie kann bei Mito tatsächlich auch (weitgehend) normal ausfallen. Dass man eine Punktmutation findet, ist sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist eine Depletion oder multiple Deletionen sekundär zu einem Kern-DNA-Defekt. Den hätte man damit dann zwar immer noch nicht gefunden, aber die Mito würde trotzdem als genetisch abgesichert gelten.

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