Hallo, zusammen 
mein Name ist Jackelin. Seit kurzem bin ich auch hier im Chatraum angemeldet. Hatte schon Kontakt mit einem der Chatmitglieder, was mir schon viel gebracht hat. Bald möchte ich auch Mitglied bei der DGM werden, da ich schon seit einigen Jahren mit der Krankheit multi-mini-core zu tun habe. Deshalb stelle ich meine Nachricht nochmals für alle im Chatraum ein, um so vielleicht noch mehr Kontakte zu knüpfen.
Mein gesundheitlicher Zustand hat sich durch die im Jahr 2000 von den Ärzten (u.a. Neurologische Universitätsklinik, Neurozentrum in Freiburg und Friedrich-Baur-Insititut, München) diagnostizierte Muskelerkrankung „Multi-Mini-Core-Myopathie ICD: G71.2“ im Verlauf der Jahre verschlechtert. So habe ich mittlerweile erheblich an Stabilität beim Laufen und auch beim Stehen verloren hat. Beim Verlassen der Wohnung und vor allem beim Treppensteigen bin ich auf fremde Hilfe angewiesen. Ein Schwächung der Rückenmuskulatur führt zunehmend zu Fehlhaltungen, die wiederum zu weiteren Erkrankungen und Schmerzen des „Gehapparates“ (Hüfte, Wirbelsäule) führen. Auch die Atmung ist laut einer Untersuchung des Pneumologen durch fehlende Muskulatur teilweise betroffen (Einschränkung der P0.1-Max-Messung) und soll auch weiterhin in regelmäßigen Abständen untersucht werden.
Für den Fall einer kurzfristigen Operation, die sich beispielweise bei einem Unfall ergeben könnte, hat mein Hausarzt die für mich wichtigen „Gesundheitswerte“ in einem „Infobrief“ zusammengestellt. Unter anderem steht darin, dass vor Narkosen der Narkosearzt über die Erkrankung zu informieren ist, da möglicherweise eine Disposition zu maligner Hyperthermie besteht. Somit sollte auf gar keinen Fall eine standardisierte Narkotisierung durchgeführt werden. Ist also auf jeden Fall hilfreich, ein solches Schreiben oder „Datenpass“ ständig mitzuführen.
Generell gibt es keine wirkliche eindeutige Behandlungsvorgabe seitens der Ärzte, die in meinem Fall, so scheint es, keine wirklichen Erfahrungswerte haben. Auch die bislang molekulargenetischen Untersuchungen haben noch zu keinem konkreten Ergebnis hinsichtlich der Ursache meiner Erkrankung geführt.
Im Allgemeinen heißt es immer, ich soll mich, soweit es in meinen physischen Möglichkeiten liegt, bewegen und leichte Übungen machen (z.B. Wassergymnastik, Hometrainer oder Physiotherapie wie beispielsweise nach dem Therapiekonzept Pfeiffer-Meisel (TPM), welches für den Organismus nicht so belastend ist). Dabei gilt es, den Körper nicht zu sehr anzustrengen und vor allem „Muskelkater“ zu vermeiden. So soll die vorhandene Beweglichkeit und zur Verfügung stehende Muskelmasse erhalten bleiben.
Die Krankheit ist laut den Ärzten höchstwahrscheinlich genetischbedingt und somit bereits bei Geburt „mit in die Wiege gelegt“. In meinen Jugend- und Teenagerjahren habe ich davon aber nichts mitbekommen und erst allmählich leichte Schwächen in den Beinen und Armen festgestellt. Mittlerweile bin ich 42 Jahre alt und die Krankheit hat sich doch in erheblichem Maße bemerkbar gemacht. Da die Myopathie doch immer noch langsam aber beständig voranschreitet, macht man sich doch auch Gedanken, wie sich alles weiter entwickeln wird. Deshalb bin ich dankbar für jeden Tipp, wie man sich verhalten sollte bzw. bei welchen Ärzten und Institutionen (Kliniken) man vielleicht weitere Hilfe bekommen kann. Bei meiner Familie und bei den Freunden und Bekannten bin ich als positiv denkender und lebensfroher Mensch bekannt. Bei allen Problemen, die die Krankheit so mit sich bringt, sollte man doch nie den Lebensmut und Freude verlieren.
Wäre schön, wenn ich auch von anderen Betroffenen Tipps und Anregungen sowie von deren Erfahrungen hören könnte.
Bis bald einmal, Jackelin

mein Name ist Jackelin. Seit kurzem bin ich auch hier im Chatraum angemeldet. Hatte schon Kontakt mit einem der Chatmitglieder, was mir schon viel gebracht hat. Bald möchte ich auch Mitglied bei der DGM werden, da ich schon seit einigen Jahren mit der Krankheit multi-mini-core zu tun habe. Deshalb stelle ich meine Nachricht nochmals für alle im Chatraum ein, um so vielleicht noch mehr Kontakte zu knüpfen.
Mein gesundheitlicher Zustand hat sich durch die im Jahr 2000 von den Ärzten (u.a. Neurologische Universitätsklinik, Neurozentrum in Freiburg und Friedrich-Baur-Insititut, München) diagnostizierte Muskelerkrankung „Multi-Mini-Core-Myopathie ICD: G71.2“ im Verlauf der Jahre verschlechtert. So habe ich mittlerweile erheblich an Stabilität beim Laufen und auch beim Stehen verloren hat. Beim Verlassen der Wohnung und vor allem beim Treppensteigen bin ich auf fremde Hilfe angewiesen. Ein Schwächung der Rückenmuskulatur führt zunehmend zu Fehlhaltungen, die wiederum zu weiteren Erkrankungen und Schmerzen des „Gehapparates“ (Hüfte, Wirbelsäule) führen. Auch die Atmung ist laut einer Untersuchung des Pneumologen durch fehlende Muskulatur teilweise betroffen (Einschränkung der P0.1-Max-Messung) und soll auch weiterhin in regelmäßigen Abständen untersucht werden.
Für den Fall einer kurzfristigen Operation, die sich beispielweise bei einem Unfall ergeben könnte, hat mein Hausarzt die für mich wichtigen „Gesundheitswerte“ in einem „Infobrief“ zusammengestellt. Unter anderem steht darin, dass vor Narkosen der Narkosearzt über die Erkrankung zu informieren ist, da möglicherweise eine Disposition zu maligner Hyperthermie besteht. Somit sollte auf gar keinen Fall eine standardisierte Narkotisierung durchgeführt werden. Ist also auf jeden Fall hilfreich, ein solches Schreiben oder „Datenpass“ ständig mitzuführen.
Generell gibt es keine wirkliche eindeutige Behandlungsvorgabe seitens der Ärzte, die in meinem Fall, so scheint es, keine wirklichen Erfahrungswerte haben. Auch die bislang molekulargenetischen Untersuchungen haben noch zu keinem konkreten Ergebnis hinsichtlich der Ursache meiner Erkrankung geführt.
Im Allgemeinen heißt es immer, ich soll mich, soweit es in meinen physischen Möglichkeiten liegt, bewegen und leichte Übungen machen (z.B. Wassergymnastik, Hometrainer oder Physiotherapie wie beispielsweise nach dem Therapiekonzept Pfeiffer-Meisel (TPM), welches für den Organismus nicht so belastend ist). Dabei gilt es, den Körper nicht zu sehr anzustrengen und vor allem „Muskelkater“ zu vermeiden. So soll die vorhandene Beweglichkeit und zur Verfügung stehende Muskelmasse erhalten bleiben.
Die Krankheit ist laut den Ärzten höchstwahrscheinlich genetischbedingt und somit bereits bei Geburt „mit in die Wiege gelegt“. In meinen Jugend- und Teenagerjahren habe ich davon aber nichts mitbekommen und erst allmählich leichte Schwächen in den Beinen und Armen festgestellt. Mittlerweile bin ich 42 Jahre alt und die Krankheit hat sich doch in erheblichem Maße bemerkbar gemacht. Da die Myopathie doch immer noch langsam aber beständig voranschreitet, macht man sich doch auch Gedanken, wie sich alles weiter entwickeln wird. Deshalb bin ich dankbar für jeden Tipp, wie man sich verhalten sollte bzw. bei welchen Ärzten und Institutionen (Kliniken) man vielleicht weitere Hilfe bekommen kann. Bei meiner Familie und bei den Freunden und Bekannten bin ich als positiv denkender und lebensfroher Mensch bekannt. Bei allen Problemen, die die Krankheit so mit sich bringt, sollte man doch nie den Lebensmut und Freude verlieren.
Wäre schön, wenn ich auch von anderen Betroffenen Tipps und Anregungen sowie von deren Erfahrungen hören könnte.
Bis bald einmal, Jackelin



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