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Myotone Dystrophie DM1 (Curschmann-Steinert-Batten-Syndrom)

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    Myotone Dystrophie DM1 (Curschmann-Steinert-Batten-Syndrom)

    Hallo,

    ich bin ganz neu hier und wollte einfach mal schauen, ob es auch hier Leute gibt, die an der gleichen Form der Muskeldystrophie erkrankt sind, wie ich.

    Ich selbst bin nun 28 Jahre, habe bislang zum Glück noch keine schwerwiegenden Symptome feststellen können, außer dass ich doch schon etwas an ursprünglicher Stärke verloren habe und leicht Faserrisse in den Muskeln bekomme.

    Ich sehe es aber immer wieder bei meiner Mutter, wie es sich wohl auch bei mir entwickeln wird. Sie ist nun 48 Jahre und hat bereits sehr stark abgebaut. Erschwerend kommt hinzu, dass wir parallel auch noch eine Systemerkrankung haben, die die Gelenke kaputt macht.

    Bisher sind alle Kontrollen (Auge und Herz) bei mir unauffällig, nur ein deutlicher Testosteronmangel wurde letztens bei mir festgestellt. Nun bekomme ich eine Hormonsubstitution und bin gespannt, was das bewirkt.

    Wie sind Eure Erfahrungen mit der Krankheit und wie sind bei Euch die Verläufe.

    Vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass momentan ein Medikament bereits im Teststadium ist, dass den Verlauf der Muskeldystrophie mildern oder gar ganz abbrechen soll, indem es den Prozess, der ja bei uns zu früh zu Ende geht (Muskelaufbau?), richtig zu Ende bringt und somit den Muskelverfall stoppen kann. Näheres dazu: http://www.heise.de/newsticker/meldu...en-219315.html. Weiß jemand mehr darüber? Ich weiß nicht, ob das Medi auch für DM1-Patienten wäre!?

    Liebe Grüße, Florian

    #2
    Hallo Florian,

    willkommen hier im Forum :-)

    Zu deinem Link: bei dem Fachtagesymposium kürzlich in Berlin wurde auch über diesen Therapieansatz gesprochen, aber leider gibt es dazu noch keine konkreten (positive) Ergebnisse.
    Wenn man sich das Datum der Veröffentlichung anschaut (vor fast 2 Jahren) und weiß, wie wenig bisher geschehen ist, weiß man, dass die Medien mal wieder etwas über das Ziel hinausgeschossen haben mit ihrer Meldung von einem neuen Wundermittel.

    Ich hoffe für uns alle, dass möglichst bald gute Medikamente oder andere Therapien gefunden werden, doch sollte man bis dahin solche Meldungen mit Vorsicht genießen ... als man vor 20 Jahren in der Genforschung einen großen Schritt nach vorn machen konnte, war alle Welt davon überzeugt, dass man spätestens nach Ablauf von 10 Jahren so gut wie alle genetisch bedingten Krankheiten heilen könnte ... wir wissen es ja leider besser.

    Liebe Grüße, Heike
    Der Vorteil der Intelligenz besteht darin: Sich dumm stellen zu können. Das Gegenteil ist weitaus schwieriger.

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      #3
      Hallo Heike,

      das ist natürlich richtig. So in etwa habe ich mir das auch gedacht. Natürlich brauchen solche Entwicklungen inklusive Tests seine Zeit, das ist vollkommen klar. Gerade derartige Medikamente, die ja wirklich auf Grundprozesse im Körper wirken, müssen natürlich umso genauer getestet werden, das kann ich auch verstehen.

      Es ist jedoch schon einmal schön, zu wissen, dass die Wissenschaft auch in diese Richtung neue Therapien entwickelt. Vielleicht bringt es eines Tages wirklich die gewünschten Effekte, man kann es nur hoffen.

      Besten Dank für das herzliche Willkommen hier. Ich finde es gut, dass es ein solches Forum gibt - wie ich ja auch das Internet generell für eine tolle Erfindung halte.

      Liebe Grüße, Florian

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        #4
        Hallo Florian. Auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum. Ich wünsche dir hier einen regen Austausch und Antworten auf deine Fragen.
        Viele Grüße von Mary

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