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Erheblicher Kraftverlust

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    #16
    *lach* Nein, ganz so einfach ist es leider nicht. Man sollte die Muskeln "moderat" bewegen, wenn dir das was sagt. Wenn man gar nichts tut, verkümmern die Muskeln noch schneller. Das kann man gut sehen, wenn man mal 6 Wochen einen Gips hatte. Dann braucht man 8 Wochen Krankengymnastik, bis die Muskeln wieder aufgebaut sind - zumindest bei Gesunden! Ich weiß von 2 FSHDlern, die sich beide ein bein gebrochen hatten und danach "nicht wieder an's laufen kamen", also von da an auf den Rollstuhl angewiesen waren, weil sie die Muskeln im betroffenen Bein einfach nicht mehr aufbauen konnten.
    Seit dem ich selber in meinem Garten gestürzt bin und dabei noch Glück hatte, weil ich mir "nur" einen Finger ausgekugelt und (wahrscheinlich) die Bänder im Fuss gerissen habe, bin ich sehr, sehr vorsichtig geworden.
    Ich meine, ich habe zwar einen Rolli den ich für alle Strecken außerhalb des Hauses nutze, aber im Haus möchte ich mich noch so lange wie irgend möglich zu Fuß bewegen können.

    Um nochmal zum Thema zurück zu kommen, warum es "normal" ist, dass man als Rechtshänder links mehr Kraft hat: solange ich noch nichts von der FSHD wußte, habe ich meine Muskeln im rechten Arm gerne mal überstrapaziert. Ich bin 9 x in meinem Leben umgezogen ... da habe ich viele Möbel ab- und wieder aufgebaut, Kartons geschleppt bis zum geht-nicht-mehr, tapeziert, gemalert und und und. Das war nicht so gut für meine Muskeln.

    Übrigens: blöde Fragen gibt es nicht, nur dumme Antworten ;-)

    LG
    Heike

    P.S.: für Heute habe ich genug Anführungszeichen verwendet *gg* ;-)
    Der Vorteil der Intelligenz besteht darin: Sich dumm stellen zu können. Das Gegenteil ist weitaus schwieriger.

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      #17
      Hallo Christin

      "Positive Lebenseinstellung" sowie "Anker" klingen stark nach NLP Hast Du Erfahrungen damit?

      Richtig. Manchmal ist es enorm schwierig, Positives an der Situation zu erkennen. Manchmal braucht es aber auch einfach länger, bis der Selbsheilungsprozess der Seele einsetzen kann. Und dann ist die Frage pötzlich wieder da: Ich kann x Minuten gehen und meinen Arm y Prozent heben. Was wird dadurch für mich NOCH möglich?

      Ich bin übrigens 48 und habe DM1.

      Herzlichst, Erich
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      Gib' mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen, und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.
      Franz von Assisi

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        #18
        Hallo Erich,
        ich habe nicht wirklich Erfahrung aber ich mache seit über 20 Jahren Yoga und autogenes Trainig auch jetzt noch .
        Ich habe da auch gemischte Gefühle , weil ich mich oft an Gedanken klammere, die dann wieder ganz schnell wie
        Seifenblasen zerplatzen .

        Viele Grüsse Christin

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          #19
          Hallo Christin

          Seufz. Ja, das mit den Seifenblasen kenne ich gut. Je nach Lebenssituation braucht es enorm viel Ziet und Geduld, bis sich wieder positive Gedanken einstellen. Und: Wir haben alle ein Recht darauf, manchmal müde, rat- und hoffnungslos zu sein. Solche - von aussen betrachtete - extreme Gemütsschwankungen sind Teil der Verarbeitung und ich möchte sie nicht missen. Aussert wenn ich mal selber wieder in einem tiefen Loch sitze;(

          Also, wie gesagt: NLP hilft mir immer wieder, positive Einsichten zu finden und für mich zu nutzen. Es ist eine von vielen Therapieformen, die man/frau an sich selbst anwenden kann. Und sie "passt" ebenso nicht zu allen Bedürfnissen. NLP arbeitet aber auch mit Schlüsselworten wie beisielsweise dem Wort "Anker." Deshalb habe ich vermutet, dass Du damit Erfahrungen haben könntest

          Herzlichst, Erich
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          Gib' mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen, und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.
          Franz von Assisi

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