Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Differentialdiagnosen psychosomatische Ursache

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    Zitat von KlausB Beitrag anzeigen
    Das scheint aber keine neuromuskulär Erkrankung zu sein.
    Ih denke das geht eher in Richtung einer Störung der Bewegungssteuerung im Gehirn.
    Also in Richtung Parkinson oder Ähnliches.

    Denkbar wäre auch, dass die Langzeiteinnahme von Omeprazol zu leichten Störungen des Elektrolytgleichgewichtes führt und dadurch die Erregbarkeit der Muskeln gestört ist. Nimmst Du das unter ärztlicher Kontrolle?
    Das verträgt sich übrigens nicht mit Johanniskraut und häufig auch nicht mit Beruhigungsmitteln.
    Falls Du noch weitere Medikamente nimmst: Omeprazol beeinflusst die Wirkung vieler Medis. Zu solchen Wechselwirkungen solltest Du immer den Arzt befragen oder, besser noch, auch den Apotheker (der weiß das meistens noch besser als der Arzt).

    Bearbeitung: Irgendwie hat es meinen Text hierzu nicht gespeichert. ALso was ich sagen wollte:
    Das mit Omeprazol ist mir bewusst, daher habe ich ja mal versucht ob Magnesium irgendwas hilft. Auch den Eisenmangel habe ich ausgeglichen. Kalium, Natrium oder Calcium sind bei mir in der Norm, da hat leider nichts geholfen. Ich muss es aufgrund einer Hernie nehmen, allerdings nehme ich es nur "bei Bedarf" und nicht täglich. So alle 2-4 Tage...

    Johanniskraut: Habe ich mal eingenommen und auch wegen dem Interaktionspotential und fehlender Wirkung abgesetzt. Auch Baldrian und co hatten keine Wirkung, ebenso wie Diazepam (das hab ich nur für eine Woche im Selbstversuch genommen).


    Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
    Die neuronuskuläre Ambulanz ist vermutlich auch nicht der richtige Ansprechpartner, obwohl jeder Neurologe die Symptomatik eigentlich in den Bereich der extrapyramidalen Bewegungsstörungen und Ataxien einordnen können sollte. Eigentlich....
    jedenfalls gibt es an Unikliniken auch Ambulanzen für hered. Ataxien und extrapyramidale Erkrankungen/Bewegungsstörungen.
    Ich habe halt einerseits auch das Gefühl aufgrund meines Alters und der zunächst gering ausgeprägten Symptome werde ich direkt als Hypochonder abgestempelt. Gleichzeitig habe ich diese Aussage "es is alles in Ordnung" nun von zwei verschiedenen Ärzten gehört und der eine hat einen richtig guten Ruf als Neurophyiologe... also auch wenn das nicht sein Fachgebiet ist, hätte er das doch merken müssen...

    Da jetzt die Symptome alle nochmal etwas stärker ausgeprägt sind, werde ich im Februar nochmal einen Termin ausmachen, bei einem dritten, niedergelassenen Neurologen. Ich wohne in Regensburg, wenn es nicht all zu weit weg ist, würde ich auch irgendetwas im Umkreis nehmen, falls jemand spezielle Tips hat an wen (oder welche Spezialisierung) man sich da wenden könnte...

    Viele Grüße,

    Anonym1234
    Zuletzt geändert von Anonym1234; 08.01.2020, 18:52.

    Kommentar


      #17
      Hallo, wie viel Vitamin B12 hast du denn gespritzt? Und wie ist das bestimmt worden? Diese lange Vorgeschichte mit magensäureblockern sowie die allgemeine Ungeschicklichkeit der Hände (tiefensensibilität) könnte ohne weiteres zu einem B12 Mangel passen Punkt mfg

      Kommentar


        #18
        Eine sensible Ataxie bei einer Läsion der Hinterstränge macht sich als erstes mit einer Gang/Standataxie bemerkbar, nicht mit einer Ataxie der Hände. Auch der Rest der Symptomatik passt nicht wirklich dazu.

        Kommentar


          #19
          Zitat von bohuslav Beitrag anzeigen
          Hallo, wie viel Vitamin B12 hast du denn gespritzt? Und wie ist das bestimmt worden? Diese lange Vorgeschichte mit magensäureblockern sowie die allgemeine Ungeschicklichkeit der Hände (tiefensensibilität) könnte ohne weiteres zu einem B12 Mangel passen Punkt mfg
          Ich habe mir 6 Ampullen Vitamin B12 im Abstand von je einem Monat s.c. gespritzt... Festgestellt habe ich das quasi gar nicht, aber ich dachte im schlimmsten Fall pinkel ich das als wasserlösliches Vitamin wieder aus. Aber wie Pelztier sagt, passt es inzwischen auch nicht mehr so wirklich gut dazu. Ich habe gestern auch mit einem klinischen Pharmakologen bezüglich Omeprazol-Dauertherapie sprechen können und der meinte, es seien zwar viele Nebenwirkungen bekannt, sowas wie ich es beschreibe habe er noch nicht gehört

          Ich werde für die zweite Februarwoche einen Termin bei einem dritten Neurologen ausmachen und dann mal schauen was der sagt. Ich fände eine erneute EMG Messung sinnvoll um das mit den Vorbefunden zu vergleichen. Ob er sich auf ein cMRT einlässt, wage ich zu bezweifeln. Falls bis dahin noch jemand weitere Ideen hat - immer her damit! Ansonsten würde ich mich nach meinem Termin wieder melden. Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass psychosomatisch wirklich zutrifft und ich einfach durch diese ständige Angst es könnte was schlimmes sein alles nur verstärke.

          Kommentar


            #20

            ​​​​​​Es ist also keine differenzierte Labordiagnostik hinsichtlich B12 durchgeführt worden. Magenblocker behindern bekanntlich die Aufnahme von B12. Eine Ungeschicklichkeit bei feinen Bewegungen ist eines der vielen Merkmale eines Mangels. Falls gewünscht, würde ich dir das per Privat Mail an Publikationen nachweisen. Typisch ist das alles natürlich nicht, sonst bräuchtest Du hier keine Hilfe bei uns.

            Kommentar


              #21
              WENN ein Mangel sein sollte, dann wäre eine Ampulle monatlich zu wenig.

              Kommentar

              Lädt...
              X