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KnochenMARKS Hyperplasie, Hämolyse und Einblutungen

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    KnochenMARKS Hyperplasie, Hämolyse und Einblutungen

    Hallo,

    also ich habe nun die genauen Begriffe recherchiert und möchte eine rein sachliche Diskussion zu meinem Problem anstreben, ich würde bitten alle Teilnehmer auf OT zu verzichten, da sonst der Thread gelöscht wird.

    Zunächst komme es immer wieder zu Hämolyse.
    Weiter kommt es hier zu moderaten HB & Hkt und Erys Abfällen. (Hkt bis 35)

    Das Problem sah wie folgt aus:

    1, MRT Knie o.B.
    2. Schmerzen der Knie und Knochenerweiterung, ob die Hypertrophie mit einer Morbus Paget Mutation zusammenhängt kann ich nur spekulieren. Neben der klinisch sichtbaren Erweiterung des Knochens kam es zu einer KnochenMARKS Hyperplasie. Diese war vermutlich zeitgleich mit der Knochenhypertrophie entstanden, da sie im vorherigen MRT nicht sichtbar war. Befundet wurde es mit fokalen Knochenmarks-Hyperplasien. Der Knochen konnte wegen fehlender Referenzbilder gar nicht befundet werden.

    Die Knochenatrophie entstand dann nach der Knochenhypertrophie, die Hyperplasie betraf lediglich das Knochenmark (nicht den Knochen). Ich hatte da eben nicht von einer Knochenhyperlasie gesprochen, sondern meinte auch das Knochenmark. Was ich mir vorstellen könnte, wäre, dass eine sichtbare Erweiterung durch eine Osteomalazie sowie der Hyperplasien des Knochenmarks die sichtbare Knochenvegrößerung erzeugt haben könnte.

    Welche Diagnostik würde ihr anstreben?
    Knochenbio?
    Blutuntesuchungen auf?

    Danke.

    MFG

    PS: Beim Versuch eine Sbkutanen Injektion von B12 Bluteten die Beulen stark, wie ich es auch beim EMG hatte, es ist also von Blut auszugehen, aber das erklärt die Hyperplasien auch nicht, ich schreibe gerade parallel dazu mit dem Arzt.
    Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

    #2
    Okay, nun ist zumindest die Knochenmarkshyperplasie mit der MRT (wie ich es vermutet hatte) sicher befundet worden (wobei das ganz korrekt eigentlich auch nicht ist, denn mit der MRT kann man ja keine Vermehrung der Zellen des Knochenmarks feststellen, nur eine Ausdehnung des Knochenmarks; da aber einer Ausdehnung des Knochenmarks meist eine Knochenmarkshyperplasie zugrunde liegt, kann man das mal so stehen lassen). Damit kann man etwas anfangen.
    Wie ich bereits in dem anderen Thread schrieb: Das ist eine unspezifische kompensatorische Reaktion auf eine Anämie bzw. Hämolyse. Da kann man jetzt hämatologisch weitersuchen (Diagnostik Hämolyse, ggf. eine Knochenmarksbiopsie) , muss es aber auch nicht zwingend tun; geringergradige, fokale Knochenmarksveränderungen sind insb. im Femur ein recht häufiger Befund, und oft von transienter Natur (hatte ich auch schon).

    Ansonsten geht mir schon wieder einiges durcheinander:
    1. Was meinst du mit Knochenerweiterung? Visuell oder auf MRT/Röntgen-Bildern? Meinst du eine visuelle Umfangsvermehrung des Knies? Wenn ja: dann kannst du nicht, sofern nicht radiologisch so befundet (Hypertrophie des Femurs bspw.), von einer ossären Hypertrophie (und erst recht nicht von einer Hypertrophie des Knies, das sich auch mehreren Knochen zusammensetzt) sprechen. Eine Umfangsvermehrung des Knies liegt meist in den Weichteilen bzw. Gelenkpathologien begründet.
    2. Die Knochenmarkshyperplasie hat mit einer Hyperplasie/trophie des Knochens gar nichts zu tun (das scheinst du ja nun auch verstanden zu haben). Eine Hyperplasie kann sowieso radiologisch nicht diagnostiziert werden. Eine Hypertrophie zwar streng genommen sicher auch nicht, aber sie kann angenommen werden.
    3. Wie dann die Knochenatrophie festgestellt wurde, ist mir weiterhin unklar (MRT, Röntgen?). Und dann schreibst du davon, dass aus der Knochenhypertrophie eine Knochenatrophie wurde. Aber wurde anfangs denn eine Knochenhypertrophie radiologisch festgestellt, oder hast du hier nur eine visuelle Umfangsvermehrung des Knies beobachtest, was du als Knochenhypertrophie gewertet hast?
    4.
    ass eine sichtbare Erweiterung durch eine Osteomalazie sowie der Hyperplasien des Knochenmarks die sichtbare Knochenvegrößerung erzeugt haben könnte.
    Das verstehe ich wiederum gar nicht. Eine Ausdehnung des Knochenmarks führt doch zu keiner äußerlich sichtbaren Volumenzunahme des Knochens.
    Und im Übrigen: hast du nun eine Osteomalazie oder eine Osteoporose? Das sind zwei unterschiedliche Dinge.
    5. Untersuchungen: Wie ich schon im anderen Thread schrieb, kann man bei Verdacht auf Knochenstoffwechselstörungen eine Knochen-Szintigraphie machen.
    Die ganzen Knochenstoffwechselparameter hatte man dir doch schon einmal meiner Erinnerung nach abgenommen, und da war nur ein Wert auffällig, der zur Osteopenie passt. Aber man könnte sie ggf noch einmal wiederholen.
    6.
    Beim Versuch eine Sbkutanen Injektion von B12 Bluteten die Beulen stark, wie ich es auch beim EMG hatte, es ist also von Blut auszugehen, aber das erklärt die Hyperplasien auch nicht, ich schreibe gerade parallel dazu mit dem Arzt.
    Verstehe ich auch nicht, deine Schlussfolgerung hier. Eine subkutane B12-Spritze geht doch gar nicht in den Muskel, sondern bleibt subkutan. Wenn es da etwas heftiger blutet, dann deutet das eher auf dünnes Blut bzw. eine Anämie bzw. eine verminderte Gerinnung (primär oder plasmatisch) hin. Aber sicher nicht auf eine Einblutung in den Muskel/ein Muskelhämatom (und von dem hast du ja zumindest im anderen Thread gesprochen). Ansonsten könnten die "Beulen" natürlich "normale", also subkutane Hämatome sein, wenn du eine Gerinnungsstörung hättest. Allerdings müsste diese dann bei dieser klinischen Ausprägung schon massiv sein, was ich mir wiederum wenig vorstellen kann.
    Zuletzt geändert von pelztier86; 20.01.2020, 17:37.

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      #3
      Ich sprach ja von Anfang an von einer Knochenmarkshyperplasie, nie von einer Knochenhyperlasie.

      Richtig befundet wurde bisher nur die Knochenmarkshyperplasie und eine Knochenatrophie neben der Osteopenie, die zwar nicht das Knie befasste sondern die Hüftknochen, hier aber klinisch ebenso die Abnahme bemerkbar war.

      Bei der Befundung im Verlauf (überfliegen) sah man eben solche Läsionen, dbzgl schickte ich dir ja auch damals die Bilder (vom Kopf). Beim Knie sieht man die Atrophie klinisch, das hat auch die Ärztin klinisch gesehen, ein Röntgen wäre dbzgl nicht notwendig. Im übrigen ist auch vor der Abnahme längere Zeit ein gründlich schillernder Fleck, so wie man es kennt wenn beim EMG ein Gefäß getroffen wird bzw so wie es sich bei mir so äußert. Ich vermute da ev eine mechanische Verletzung des Gewebes. Ev kann es dadurch zu der fokalen Knochenmarkshyperplasie kommen, da eben an der Stelle eine verstärke Hämolyse stattfinden könnte. Beim Zehen habe ich zB beim einmaligen Messen einen Hkt von 27. Beim Knie kann ich nicht messen, könnte aber ev passen.

      Ich kann die Volumszunahme des Knochens messen, das betrifft aber mehrer Knochen ua auch Kopfumfang sowie Kiefer. Das würde gut zum Morbus Paget passen, da aber nach einem Schub der Umfang wieder abnimmt bin ich mir nicht sicher.

      Wenn der Knochen erweicht ist, also eine Osteomalazie vorliegt, und sich das Knochenmark vergrößert, müsste auch der Knochen im Umfang zunehmen.


      Auf de Rest gehe ich gleich ein, sonst wirds wieder zuviel für einen Beitrag.

      Die Atrophie wurde radiologisch am Hüftknochen befundet, klinisch aber auch beim Knie. Wenn das gleiche Problem beim Hüftknochen asynchron vorliegt, bräuchte man bei der eindeutigen Klinik ein Röngten. Darum wurde hier darauf verzichtet.

      Beim Knie war es sichtbar, bei anderen Knochen auch, ua habe ich aber auch den Umfang gemessen (Schädelknochen, aber ist dann ja egal).
      Zuletzt geändert von DHKW; 20.01.2020, 17:53.
      Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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        #4
        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
        Und im Übrigen: hast du nun eine Osteomalazie oder eine Osteoporose? Das sind zwei unterschiedliche Dinge.
        Grundsätzlich kommt es häufiger zu beiden. Eine Osteomalazie kann man nur klinisch oder eben in der Bio feststellen, ich hatte keine Knochenbio. Es ist somit nur ein recht sicherer klinischer Verdacht. Die Osteophonie ist gesichert mittels Knochendichte, aber da kann sich beides gleich darstellen, bzw tut es meist, insofern ist das fraglich.

        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen

        5. Untersuchungen: Wie ich schon im anderen Thread schrieb, kann man bei Verdacht auf Knochenstoffwechselstörungen eine Knochen-Szintigraphie machen.
        Ich vermute primär ein Problem mit dem Blut. Ne Hämolyse macht auch ne Osteopenie / Osteoporose. Da wurde mE nicht ausreichend geschaut, es gibt wohl diverse Spezialparameter die ich nur nicht alle kenne. Da bräuchte ich einen guten Hämatologen.

        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
        Verstehe ich auch nicht, deine Schlussfolgerung hier. Eine subkutane B12-Spritze geht doch gar nicht in den Muskel, sondern bleibt subkutan. Wenn es da etwas heftiger blutet, dann deutet das eher auf dünnes Blut bzw. eine Anämie bzw. eine verminderte Gerinnung (primär oder plasmatisch) hin.
        Ich habe kein subkutuanes Fett, bei mir gibts Nur hat und darunter halt so was "muskelhängliches". Normal ist Subkutanes Fett unter der Haut und Bindegewebe, das ist bei mir eben nicht so. Da ist nur Haut und darunter so "muskelartiges" Gewebe. Jedenfalls ist unter der Haut Flüssigkeit und wenn ich da reinsteche kommt Blut raus. Wenn man nach dem EMG die Nadel rauszieht ist das auch so, da rinnt einiges an Blut raus. Früher war das bei noch eher normaler Muskel nie bei mir, obwohl EMGs zT 3h gedauert haben.
        Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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          #5
          Ich sprach ja von Anfang an von einer Knochenmarkshyperplasie, nie von einer Knochenhyperlasie.
          Nein, das stimmt schlicht nicht. Du hast im anderen Thread eine KnochenMARKShyperplasie, eine KnochenhyperPLASIE und eine KnochenhyperTROPHIE durcheinander geworfen. Das ist Fakt, und ich will das auch nicht schon wieder diskutieren.

          Richtig befundet wurde bisher nur die Knochenmarkshyperplasie und eine Knochenatrophie neben der Osteopenie,
          Die Osteopenie ist ja ein Befund des DEXA-Scans. Die Knochendichte war bei dir vermindert, und zwar im Bereich einer Osteopenie, dem Verläufer einer Osteoporose.
          Eine Osteomalazie ist dagegen etwas anderes, das ist eine Erweichung der Knochen. Und wie soll die bei dir festgestellt worden sein?
          Der Dexa-Scan wird meines Wissens nach immer am Hütfknochen durchgeführt, weil er für diffuse Störungen repräsentativ ist.

          Bei der Befundung im Verlauf (überfliegen) sah man eben solche Läsionen, dbzgl schickte ich dir ja auch damals die Bilder (vom Kopf)
          Soweit ich mich erinnere, waren die Kopf-Läsionen nicht als ossäre Läsionen gewertet worden, sondern als venöse Gefäße.
          Und mit "eben solche Läsionen" kann man auch nichts anfangen. Da müsste schon eine konkretere Beschreibung her.

          Im übrigen ist auch vor der Abnahme längere Zeit ein gründlich schillernder Fleck, so wie man es kennt wenn beim EMG ein Gefäß getroffen wird bzw so wie es sich bei mir so äußert. I
          Du meinst ein kleines subkutanes Hämatom? das ist das, was bei einem EMG passieren kann...wie das dann aber mit einer Atrophie des Knochens und erst recht mit der fokalen Knochenmarkshyperplasie zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Das Knochenmark reagiert auch als Ganzes, sonst würden KM-Biopsien am Beckenkamm auch keinen Sinn machen.
          Nur gibt es Prädiletionsstellen (große Knochen wie der Femur), wo sich diese dann bildmorphologisch am ehesten zeigen.

          Beim Zehen habe ich zB beim einmaligen Messen einen Hkt von 27.
          Den Hkt dort zu messen ist doch Unsinn, zumindest wenn man vasomotorische Störungen hat.

          Ich kann die Volumszunahme des Knochens messen, das betrifft aber mehrer Knochen ua auch Kopfumfang sowie Kiefer. Das würde gut zum Morbus Paget passen, da aber nach einem Schub der Umfang wieder abnimmt bin ich mir nicht sicher.
          Wie willst du eine Volumenzunahme des Knochens messen können?
          Und wie soll ein Wechsel aus Zu- und Abnahme pathophysiologisch zu erklären sein? Beim Morbus Paget kommt es dazu auch nicht, sondern zu bleibenden Hypertrophien.
          Eine Volumenzu- bzw. abnahme eines Muskels passiert zudem über eine längeren Zeitraum (und wir reden hier nicht von Monaten).
          Wie gesagt kann bei einer Muskelatrophie mit der Zeit auch der Knochen etwas atrophieren, insb. bei Immobilität.
          Bei fortgeschrittener Osteoporose kommt es ebenfalls zur Atrophie.

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            #6
            Bislang habe ich immer noch wenig brauchbare Infos bzgl der Hämat, aber mE sind die Hämatologen bei uns nicht die kompetentesten. Das Aumas der Hämolyse wird hier immer quantitativ am Hb festgemacht. Wenn nun aber eine Dehydration vorliegt oder passt das ja nicht mehr, ebenso kann wohl auch das HB generell einen Defekt haben. Du schriebst da igw das ich mir kopieren wollte, zwar noch ohne Quellen aber im Prinzip dbzgl dass auch eine subklinische Hämolyse im Labor klinisch relevant sein kann, ich vermute das ebenfalls. Konnte nicht kopieren, der Thread war dann ja weg.
            Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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              #7
              Eine Osteomalazie sieht man klinisch an Veränderungen der belasteten Knochen (insb der Beine), bei mir kann man auch die Zehen nach hinten biegen, da sich das zu schnell entwickelt ist von einer rein genetischen Komponente nicht auszugehen, bei EDS / Marfan entwickelt es sich langsam. Der Dexa-Scan wurde bei mir, wie bei den meisten, an der Hüfte und den Lendenwirbeln vorgenommen. Ein venöses Gefäß hat der Hämatologe vermutet, das war aber ne andere Stelle. Ist nun auch egal.

              Volumszunahmen kannst du einfach mit einem Maßband messen, geht aber noch einfach wenn der Hut nicht mehr passt. Das ist auch typisch für MP. Den Hkt habe ich natürlich zur Beurteilung der Störung dort gemessen.

              Bei einer lokalen Knochenschädigung kann auch das Knochenmark lokal anders reagieren. ist auch bei Knochenverletzungen (Brüchen) oder Krebs der Fall. Eine Hämolyse müsste mE dann generalisiert das Knochenmark betreffen. Also rein von der Logik wäre es für mich unlogisch, dass bei einer Hämolyse nur lokal am Knie das Knochenmark zunimmt. Ich vermute eher eine fehlende Befundung des Knieknochens im MRT wegen fehlender Referenzbilder.

              Eine Volumenzu- bzw. abnahme eines Muskels passiert zudem über eine längeren Zeitraum (und wir reden hier nicht von Monaten).
              Wie gesagt, das ist in kurzer Zeit sichtbar atrophier. Wie man auch an dem Bild gesehen hat deutlich rechtsbetont. Meiner Erklärung hatte ich ja angeführt, eine akute Schädigung des Knochens führt auch zu einer akuten Atrophie. Ich spreche von einer sichtbaren lokalen Atrophie des Knochens, nicht von einer generalisierten im Sinne einer Osteopenie, die in übrigen auch schneller bei schweren Hämolyse stattfinden kann. Wenn es zu Durchblutungsstörungen des Knochen kommt, kann es innerhalb kurzer Zeit zu einer Atrophie kommen, dazu hatte ich auch bei SFN gelesen. Schau doch mal in den EDS Foren, dort sind beim Überstrecken der Gliedmaßen sowohl solche Einblutungen, als auch Knochenatrophien als auch die Gefäßprobleme beschrieben worden. Die Frage ist nur, wie ich hier eine Hämatologische Komponente die als DD gelten könnte ausschließen kann. Lokale Knochenläsionen die sich in kürzester Zeit entwickeln kommen auch bei bestimmten Krebsformen vor. Das würde ich aber eher nicht sofort in den Fokus stellen, da sind meist die normalen Blutuntersuchungen schon auffällig.
              Zuletzt geändert von DHKW; 20.01.2020, 18:29.
              Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                #8
                Eine Osteomalazie kann man nur klinisch oder eben in der Bio feststellen,
                Wie soll denn eine klinische Feststellung einer Osteomalazie gehen?
                Wenn man einen starken Vitamin D Mangel hat, kann man von einer Osteomalazie ausgehen.
                Wenn man in bildgebenden Befunden eine Verformung der Knochen sieht, kann man davon ausgehen.
                Aber klinisch? Wie soll das gehen?

                Ich vermute primär ein Problem mit dem Blut. Ne Hämolyse macht auch ne Osteopenie / Osteoporose. Da wurde mE nicht ausreichend geschaut, es gibt wohl diverse Spezialparameter die ich nur nicht alle kenne.
                Es gibt nicht wirklich viele Hämolyse-Parameter. Standard: LDH, Bili, (direkt/indirekt), Retikulozyten, normales BB, Blutausstrich; Spezial: freies HB (am sensitivsten, aber artifizielle Erhöhung durch BE häufiger sowie Interferenz mit Myoglobin), Haptoglobin, evtl. Hämopexin
                Zur Abklärung der Genese: direkter/indirekter Coombs-Test (autoimmune Formen), HB-Elektrophorese (Hämoglobinopathien), Durchflusszytometrie (PNH), Test auf Kälteagglutine, Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase in Erythrozyten, ADAMTS13-Aktivität, evtl. Knochenmarksbisopie
                Damit LDH sich erhöht, muss die Hämolyse schon ziemlich ausgeprägt sein.
                Wenn die Erythropoese kompensatorisch gesteigert werden kann, dann muss eine chronische, geringergradigere (aber potenziell anderweitig (Gerinnung, Endothelzelldysfunktion) durchaus schon relevante) Hämolyse nicht zur Anämie führen.


                Ich habe kein subkutuanes Fett, bei mir gibts Nur hat und darunter halt so was "muskelhängliches". Normal ist Subkutanes Fett unter der Haut und Bindegewebe, das ist bei mir eben nicht so. Da ist nur Haut und darunter so "muskelartiges" Gewebe. Jedenfalls ist unter der Haut Flüssigkeit und wenn ich da reinsteche kommt Blut raus. Wenn man nach dem EMG die Nadel rauszieht ist das auch so, da rinnt einiges an Blut raus. Früher war das bei noch eher normaler Muskel nie bei mir, obwohl EMGs zT 3h gedauert haben.
                Natürlich hast du noch subkutanes Fett, halt nur wenig. Und wenn du dir eine subkutan gedachte B12 Spritze in den Muskel hauen würdest, das würdest du aber schmerztechnisch spüren. Ein Muskel-Hämatom tut sau weh, das habe ich genossen nach der Muskelbiopsie. Und vor allem braucht das lange, bis sich das abgebaut hat. Nichts mit Dellenentstehung - und Verschwinden über wenige Stunden oder Tage.
                Zuletzt geändert von pelztier86; 20.01.2020, 18:46.

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                  #9
                  Eine Osteomalazie sieht man klinisch an Veränderungen der belasteten Knochen (insb der Beine), bei mir kann man auch die Zehen nach hinten biegen
                  Spricht für ein Überbeweglichkeit der Gelenke bzw. schwaches Bindegewebe.
                  Du interpretierst schon sehr viel, ohne genaues Wissen, und das nicht immer logisch.

                  Volumszunahmen kannst du einfach mit einem Maßband messen,
                  Klar kann man das, aber dann weiß man trotzdem nicht, ob das vom KNOCHEN herrührt, oder am Weichteilgewebe. Der Knochen kann sich nicht schnell verändern, Weichteilgewebe zum Teil schon.
                  Das ist auch typisch für MP.
                  Eine persistierende ossäre Hypertrophie.

                  Hämolyse müsste mE dann generalisiert das Knochenmark betreffen. Also rein von der Logik wäre es für mich unlogisch, dass bei einer Hämolyse nur lokal am Knie das Knochenmark zunimmt.
                  Es ist Fakt, dass es bei diffusen Knochenmarksveränderungen (bspw. infolge einer Hämolyse) v.a. in den großen Knochen zu radiologisch sichtbaren Veränderungen kommt. Das ist auch logisch, wenn man sich hier ein bisschen auskennt. Und ich habe jetzt keine Lust und Nerven das alles auszukramen. Lies dir die Literatur halt selbst durch.

                  Bei einer lokalen Knochenschädigung kann auch das Knochenmark lokal anders reagieren. ist auch bei Knochenverletzungen (Brüchen) oder Krebs der Fall.
                  Wir gingen von einer Hämolyse, die zumindest so stark sein müsste, dass sie leichte HB/Hkt-Veränderungen macht, aus.

                  Lokale Knochenläsionen die sich in kürzester Zeit entwickeln kommen auch bei bestimmten Krebsformen vor.
                  Ich sprach natürlich nicht von Prozessen mit starker Proliferation, wie bei Knochenkrebs. Das denke ich, sollte klar gewesen sein.
                  Zuletzt geändert von pelztier86; 20.01.2020, 18:39.

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                    #10
                    Ich mache für heute Schluss. Im Prinzip suchst du eh nur nach kompletter Bestätigung deiner Theorien.
                    Das, was ich bzgl. Hämolyse weiß, habe ich geschrieben.

                    Achja, noch zu "Knoten/Erhebungen" in der Muskulatur: das können auch Myogelosen sein.

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                      #11
                      Ich sehe das ja , ich kann nur die klinischen Bilder und Beschwerden interpretieren, ich benötige eine Abklärung warum diese da sind. Man sieht sehr wohl ob sich in kurzer zeit X beine Bilden (die auch meine Mutter hat) und sehr wohl kann sich der Knochen schnell verändern. Ich weiß nur nicht warum. Nach dem Warum suche ich. Eine Bildgebung der Knochen braucht man nur, wenn man sie nicht klinisch sieht. Keiner mit X Beinen braucht ein Röngten um zu sehen, dass er X Beine hat. D brauchst du dich nur gerade hinstellen, einen Stock als Maß nehmen, und dann ein Bild machen. Dann siehst du ganz ganz, ob sich der Knochen "verbiegt" wenn das dann auch noch Kliniker sehen, also ein Hausarzt weiß durchaus wie sich eine Knochenverformung darstellt, dann liegt diese vor. Da braucht man ja kein Röntgen. Das Röntgen wir dann gemacht, wenn es nicht nicht klinisch sichtbar ist. Derartige Verformungen, akut, kommen auch beim Stiff Men Syndrom vor, da aber die Tonuserhöhung nicht so hoch ist, wie sie zT war (ohne derartige Verformungen) kann ja nur ne Erweichung des Knochens vorhanden sein. Das ist ja keine These, sondern einfach eine Feststellung. Bei meiner Mum ist das gleiche, die hatte innerhalb von kürzester Zeit nach 2 Wochen oder so völlig breitgetretene Füße bekommen, was zuvor nicht war. Also vermutlich eher grundsätzlich was genetisches, aber nichts EDS/ Marfan typisches.

                      Wegen der Osteomalezie wurde auch an einen D Mangel gedacht. Der liegt aber nicht vor. Das war das erste aber auch da meinte die Ärztin schon "na das kann nicht sein, dann würde sich das über Jahre entwickelt haben". Die Spezialisten in Innsbruck meinten auch, dass das über Jahre entstanden sei, ist nur eben nicht so. Wenn ich einen Stock nehme und dann nach 2 Wochen ist eine eindeutig sichtbare Verbiegung, die nach den geschilderten Attacken im übrigen schon nach wenigen Metern zunimmt, dann muss da ganz gravierend was nicht passen. Wenn ich weiß, dass etwas vorhanden ist, dann muss ich wissen warum das so sein kann, dass es so ist, das weiß ich ja. Das ist wie wenn ein Arzt sagt die glatte und normale Muskulatur kann nicht gleichzeitig betroffen sein, da wusstest du auch aus Erfahrung, dass dem nicht so ist. Da ich zwischen den Schüben dbzgl keine Probleme hatte, konnte ich das leider nicht weiter verfolgen, da wären dann auch die Knochen-Blutwerte unauffällig. Die Hausärztin ist da auch total überfordert und hat sowas noch nicht gesehen, aber weiter bringen tut es mir ja auch nicht.

                      Scheint irgendwas ganz seltenes zu sein. Bisher hatte zumindest noch kein Arzt so einen Fall, eine Ursache müsste sich aber finden lassen-
                      Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                        #12
                        Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                        Ein Muskel-Hämatom tut sau weh, das habe ich genossen nach der Muskelbiopsie. Und vor allem braucht das lange, bis sich das abgebaut hat. Nichts mit Dellenentstehung - und Verschwinden über wenige Stunden oder Tage.
                        Sau weh ist relativ, ich hatte eines an der Zunge. Da ist man auf die Idee gekommen, dass man 20 mal von unten reinsticht bis man ein Gefäß getroffen hat. Das ist aber im vgl mit den Schmerzen nur moderat gewesen, war aber ein Hämatom. Du beschreibst zudem ein typisches geronnenes Hämatom, so wie es auch bei mir bei der Zunge war, im vgl zu den Knochenschmerzen ist das aber minimal, zumindest bei mir, auch die großflächigere Brandwunde ist vielleicht ne 1 und die Knochen ne 9 von 10. Also generell ist es in jedem Fall irgendwas das halt schon wesentlich mehr schmerzt, auch im vgl zB zur Zahn OP die ohne wirksames Schermittel durchgeführt wurde, bei mir wirkt diese zahnarztspritze nicht, da wurde auch rumgeschnitten ins Zahnfleisch, das war aber auch minimals im vgl. Es sit in jedem Fall eine Flüssigkeit, es ist keine harte Wölbung oder ähnliches.

                        Im übrigen schriebst du, dass bei dir der Muskel bei der Bio weitgehend normal war, das kannst du ja mit meinem nicht vergleichen, wo kein befund vorliegt.

                        Dass bei mir das Subkutante Fettgewebe fehlt meinte auch die OÄ im Wagner Jaurreg. "da fehlt das komplette Unterfetthautgewebe". B12 ist im vgl zu Natriumchlroid auch wesentlich sanfter, Testo ist darin gelöst, das brennt wesentlich mehr.

                        Wenn ich diesen 24h Blutzukermesser anbringe, dann blutet der auch dauernd an der Ausstichsstelle raus, das dürfte nicht sein und wurde damit erklärt, dass die Nadel in den Muskel geht weil das Fettgewebe fehlt. Darum soll ich das auch nicht mehr machen wegen Infektionsgefahr.
                        Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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                          #13
                          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen


                          LDH,
                          Bili, (direkt/indirekt),
                          Retikulozyten,
                          normales BB,
                          Blutausstrich; Spezial: freies HB (am sensitivsten, aber artifizielle Erhöhung durch BE häufiger sowie Interferenz mit Myoglobin),
                          Haptoglobin, evtl. Hämopexin

                          Zur Abklärung der Genese: direkter/indirekter Coombs-Test (autoimmune Formen),
                          B-Elektrophorese (Hämoglobinopathien), Durchflusszytometrie (PNH),
                          Test auf Kälteagglutine,
                          Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase in Erythrozyten, ADAMTS13-Aktivität, evtl. Knochenmarksbisopie
                          Bis auf die fetten habe ich alles mit nur zT leichten Auffälligketien, allerdings waren andere Sachen zT auffällig, zB APTT verlängert (jedoch zwar schon deutlich aber nach wenigen Stunden wieder normal?) zudem war noch irgendwas aufällig, da schaue ich nochmal.

                          Zitat von pelztier86 Beitrag anzeigen
                          Wenn die Erythropoese kompensatorisch gesteigert werden kann, dann muss eine chronische, geringergradigere (aber potenziell anderweitig (Gerinnung, Endothelzelldysfunktion) durchaus schon relevante) Hämolyse nicht zur Anämie führen.
                          Das müsste ich mal genauer abklären, bei der Gerinnung gibt es wohl extremst viele Parameter. In einem anderen Forum fand ich jemanden mit einem Mangel eines Gerinnungsfaktors, dadurch kam es immer wieder zu nicht entdeckten Blutungen und nach einem einmaligen fast tödlichen Ereignis wurde rein Gerinnungstechnisch über 10 Rörchen Blutwerte abgenommen. Leider hab ich den Kontakt verlieren. Der meinte die kannten dort extrem viele Werte die der normale Hämat und der Hausarzt noch nie gehört haben.

                          Eventuell ist aber auch ein SIRIS erneut möglich, ausgehend vom Darm oder dem Mund.
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                            #14
                            Wenn ein Kapillar Leck vorliegt wäre ja auch der Hkt falsch hoch:

                            Wir berichten über einen 47-jährigen Patienten, der aufgrund einer Synkope stationär aufgenommen wurde. Klinisch fand sich eine Schocksymptomatik mit generalisierten Ödemen sowie einer Hämokonzentration mit einem Hämatokrit von 70%. Unter der Gabe von 17 l kristalloider Flüssigkeit über 24 h kam es zur Stabilisierung des klinischen Zustands des Patienten.

                            Ich frag morgen mal welche hier angegeben Werte die HÄ ansehen lassen würde.
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                              #15
                              Wo wir übrigens beim Thema Beulen und Gerinnung sind. Ich war ja vor einiger Zeit im rechts der Isar, da war ich 2 mal stationär, Beim zweiten mal wollten sie mich nicht akut aufnehmen, 1 Weil ich einen "nicht mögliche Problematik" schildere, nämlich schmerzen an der HWS rechtsseitig mit Beule die auftritt und danach blau werden der Hand. Sowas gibts nicht, ich hätte was chronisches und sollte dann in 2 Wochen nochmal kommen. Dann machte die junge Ärztin den Klopftest an der HWS, ka wie der jetzt heißt, was passiert? Zack Beule und für 15 Minuten ein blaue Hand. Was macht sie? Sie ruft sofort den Oberarzt an, der dann meint "ne das gibts nicht, was was sie mir schildern ist nicht möglich", die junge Ärztin sagte locker 30 mal, das ist aber wirklich so. Er darauf jaja. Dann wollte sie ihm das beweisen, indem sie wieder raufhauen wollte... da hatte ich dann aber schon gesagt ob sie noch ganz .... Jedenfalls konnte die mich dann nicht entlassen mit der Problematik und der OA hat dann eingelenkt, herausgefunden was es das Problem war, war nicht möglich. Das hätte ich aufzeichnen müssen (mittlerweile nehme ich die meisten Arztgespräche auf, weil die dann oft behaupten das hätten sie nicht gesagt). Im Befund, kein Wort davon.

                              Das kann hier sicher auch niemand erklären, ich hab auch keine Erklärung dafür, aber irgendwas ist mit dem Bindegewebe / Gefäße definitiv nicht normal. Am nächsten Tag machte man dann ein umfassendes Sono mit VA vaskulärer Genese und MRT. Alles bland. (Das Sono hat eine junge Ärztin gemacht und paar mal komisch geschaut, da bin ich mir aber etwas unsicher).
                              Bitte keine PN oder nur in seltenen Fällen bei einer Frage die einen direkten Bezug zu einem Beitrag von mir hat, die nicht andere beantworten können. Danke.

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