Keine Lust mehr auf alles einzugehen, aber wo schrieb ich, dass meine Muskelbiopsie weitgehend normal war?
Lichtmikroskopisch war eine ausgeprägte Typ2-Faseratrophie, hypertrophe Muskelfasern und Typ1-Prädominanz zu erkennen. Elektronenmikroskopisch fanden sich u.a. fokale Auflösungen der Myofibrillenstruktur und fokal mäßiggradige Glykogenakkumulationen. Aber um mich und meinen Fall geht es hier überhaupt nicht.
Irgendwie habe ich langsam das Gefühl, dass bei dir immer alles (besonders) schlimm und/oder ausgeprägt ist, du bei anderen aber gerne mal relativierst, zumindest wenn es da um Beschwerden geht, die du nicht (in der Form oder Ausprägung) hast. Oder aber du hattest die beschriebene schwere Symptomatik mindestens auch schon einmal, selbst wenn es sich um eine Symptomatik im Rahmen eines seltenen und schweren Krankheitsbild handelt, und man anhand deiner Beschreibung sicher sagen kann, dass du nicht das Gleiche erlebt hast. Wenn ich dir dann wie bspw. mit den Bildern über ausgeprägtere bis schwere vasomotorische Störungen, letztere mit schweren tropischen Störungen zeigen möchte, was schwere vasomotorische Störungen mit schweren tropischen Störungen wirklich sind (wo dann auch durchaus die Gefahr einer Nekrose gegebenen ist), scheinst du das nicht zu verstehen bzw. gehst darüber hinweg. Dass ich mich dabei tlw. verarscht vorkommen muss, wenn du mir mit meinen schweren vasomotorischen Störungen und tropischen Störungen sagen willst, dass xy noch funktionieren müsste, scheinst du gar nicht wahrzunehmen.
Sobald ich dir insb. in einer deiner Kernthesen nicht uneingeschränkt recht gebe (wobei ich dir auch schon öfters in verschiedenen Aspekten zustimmte), kommt diese Relativierung. Vor Kurzem maßtest du dir an (und ja, das habe ich als Anmaßung empfunden) zu beurteilen, dass meine Ileostomie hätte verhindert werden können, wenn ich mehr auf meine Ernährung geachtet bzw. hier mehr gewusst hätte. Und das nur, weil du mit (angeblichen) Mito-Patienten in Kontakt stehst, die (angeblich) eine eklatante Verbesserung ihrer (angeblich) ebenfalls schweren Magen/Darm-Problematik über eine angepasste Ernährung hätten erzielen können. Auf solche Geschichten habe ich langsam echt keine Lust mehr.
Ich glaube dir ja, dass du eine erhebliche, deutlich einschränkende Symptomatik hast, aber so oft, wie du laut eigener Angabe akut kritisch (erkrankt) warst, eigentlich der Hubschrauber hätte kommen müssen/sollen, man dich jemand notfallmäßig ins Spital hätte einweisen wollen, du aber abgelehnt hast, dir ein Gewebe abgestorben ist, du eine potenziell lebensgefährliche Fraktur hattest, du wegen Fehlbehandlung beinahe hopps gegangen wärst bzw. du trotz fehlender Behandlung überlebt hast, kommt mir das angesichts der Wahrscheinlichkeiten und der tlw. vorhandenen logischen Widersprüchen langsam auch etwas dramatisiert wahrgenommen von dir vor.
Ich unterstelle dir keine Lügen oder eine bewusste Manipulation oder gar Selbstprofilierung, denn ich schätze dich als ehrlichen, durchaus hilfsbereiten Menschen (ein). Ich heiße auch keine persönlichen Angriffe auf deine Person gut, aber sachlich vorgebrachte Kritik solltest du, auch in Bezug auf dein Verhalten, von allen respektieren bzw. gelten lassen und auch im eigenen Interesse überdenken und nicht gleich automatisch abwehren. MMn solltest du etwas selbstkritischer sein in Bezug auf deine Wahrnehmung deiner Erkrankung und zum Teil auch deiner selbst. Ja, du bist sicher ungewöhnlich und intelligent, aber eine so herausragende, geniale Person (wie du manchmal tust und du auch öfters in FB zu hören bekommst), bist du genauso wenig wie ich. Und ja, du hast einiges herausgefunden, was deine Erkrankung betrifft, was aber nicht heißt, dass du nicht bei einigem auch (zum Teil weit) falsch gelegen hättest, und weitere Annahmen deinerseits nicht falsch sein könnten. Der erstgenannte Umstand ist auch kein Argument gegen einen berechtigten, argumentativ belegten Zweifel (das du aber in letzter Zeit als Verteidigung selbst unlogischer Theorien vermehrt anführst). Auch du unterliegst einem Bias.
Wenn du schon so genau hämatologisch untersucht worden bist, dann bist du gründlicher untersucht worden als 99% der Patienten, bei denen eine hämatologische Abklärung in Richtung Hämolyse angezeigt wäre.
Man könnte jetzt natürlich noch die Gerinnung intensiv untersuchen (ADAMTS13-Aktivität gehört auch dazu, nur in zweiter Linie zur Diagnostik bei Hämolyse), aber wenn du eine Ursachenforschung bei angenommener Hämolyse anstrebst, dann wird dich das wahrscheinlich kaum weiterbringen. Und eine verstärkte Gerinnung bei Hämolyse würde ohnehin gleichartig behandelt werden, nämlich mit Heparin.
Nur bei der PNH gibt es ein spezielles Medikament.
Aber wenn du so rege mit Ärzten in Kontakt stehst, brauchst du meine Hilfestellung ohnehin nicht, denn dann kannst du ja diese fragen und im besten Fall von diesen die gewünschte Untersuchung erhalten. Und dafür, dass du ständig alles, was ich einwende, zerredest (was nichts mit berechtigter Kritik oder einer sinnigen, kontroversen Diskussion zu tun hat), schreibe ich hier keine langen Beiträge mehr.
Und noch ein Tipp als Letzes: Man sollte nicht immer alles zu 100% ernst nehmen, was ein Arzt sagt - und das sollte für beide Richtungen gelten, d.h. genauso für den Fall, dass ein Arzt trotz berechtigter Einwände etwas sicher ausschließt, wie für den Fall, dass er etwas Auffälliges, das er nicht näher zuordnen kann zu sehen glaubt, oder aber die Situation kritisch sieht, wenn die mögliche Diagnose dazu aber klinisch nicht wirklich passt. Da braucht es auch nicht immer unbedingt Fachwissen; manchmal reicht das schon gesunder Menschenverstand.
Lichtmikroskopisch war eine ausgeprägte Typ2-Faseratrophie, hypertrophe Muskelfasern und Typ1-Prädominanz zu erkennen. Elektronenmikroskopisch fanden sich u.a. fokale Auflösungen der Myofibrillenstruktur und fokal mäßiggradige Glykogenakkumulationen. Aber um mich und meinen Fall geht es hier überhaupt nicht.
Irgendwie habe ich langsam das Gefühl, dass bei dir immer alles (besonders) schlimm und/oder ausgeprägt ist, du bei anderen aber gerne mal relativierst, zumindest wenn es da um Beschwerden geht, die du nicht (in der Form oder Ausprägung) hast. Oder aber du hattest die beschriebene schwere Symptomatik mindestens auch schon einmal, selbst wenn es sich um eine Symptomatik im Rahmen eines seltenen und schweren Krankheitsbild handelt, und man anhand deiner Beschreibung sicher sagen kann, dass du nicht das Gleiche erlebt hast. Wenn ich dir dann wie bspw. mit den Bildern über ausgeprägtere bis schwere vasomotorische Störungen, letztere mit schweren tropischen Störungen zeigen möchte, was schwere vasomotorische Störungen mit schweren tropischen Störungen wirklich sind (wo dann auch durchaus die Gefahr einer Nekrose gegebenen ist), scheinst du das nicht zu verstehen bzw. gehst darüber hinweg. Dass ich mich dabei tlw. verarscht vorkommen muss, wenn du mir mit meinen schweren vasomotorischen Störungen und tropischen Störungen sagen willst, dass xy noch funktionieren müsste, scheinst du gar nicht wahrzunehmen.
Sobald ich dir insb. in einer deiner Kernthesen nicht uneingeschränkt recht gebe (wobei ich dir auch schon öfters in verschiedenen Aspekten zustimmte), kommt diese Relativierung. Vor Kurzem maßtest du dir an (und ja, das habe ich als Anmaßung empfunden) zu beurteilen, dass meine Ileostomie hätte verhindert werden können, wenn ich mehr auf meine Ernährung geachtet bzw. hier mehr gewusst hätte. Und das nur, weil du mit (angeblichen) Mito-Patienten in Kontakt stehst, die (angeblich) eine eklatante Verbesserung ihrer (angeblich) ebenfalls schweren Magen/Darm-Problematik über eine angepasste Ernährung hätten erzielen können. Auf solche Geschichten habe ich langsam echt keine Lust mehr.
Ich glaube dir ja, dass du eine erhebliche, deutlich einschränkende Symptomatik hast, aber so oft, wie du laut eigener Angabe akut kritisch (erkrankt) warst, eigentlich der Hubschrauber hätte kommen müssen/sollen, man dich jemand notfallmäßig ins Spital hätte einweisen wollen, du aber abgelehnt hast, dir ein Gewebe abgestorben ist, du eine potenziell lebensgefährliche Fraktur hattest, du wegen Fehlbehandlung beinahe hopps gegangen wärst bzw. du trotz fehlender Behandlung überlebt hast, kommt mir das angesichts der Wahrscheinlichkeiten und der tlw. vorhandenen logischen Widersprüchen langsam auch etwas dramatisiert wahrgenommen von dir vor.
Ich unterstelle dir keine Lügen oder eine bewusste Manipulation oder gar Selbstprofilierung, denn ich schätze dich als ehrlichen, durchaus hilfsbereiten Menschen (ein). Ich heiße auch keine persönlichen Angriffe auf deine Person gut, aber sachlich vorgebrachte Kritik solltest du, auch in Bezug auf dein Verhalten, von allen respektieren bzw. gelten lassen und auch im eigenen Interesse überdenken und nicht gleich automatisch abwehren. MMn solltest du etwas selbstkritischer sein in Bezug auf deine Wahrnehmung deiner Erkrankung und zum Teil auch deiner selbst. Ja, du bist sicher ungewöhnlich und intelligent, aber eine so herausragende, geniale Person (wie du manchmal tust und du auch öfters in FB zu hören bekommst), bist du genauso wenig wie ich. Und ja, du hast einiges herausgefunden, was deine Erkrankung betrifft, was aber nicht heißt, dass du nicht bei einigem auch (zum Teil weit) falsch gelegen hättest, und weitere Annahmen deinerseits nicht falsch sein könnten. Der erstgenannte Umstand ist auch kein Argument gegen einen berechtigten, argumentativ belegten Zweifel (das du aber in letzter Zeit als Verteidigung selbst unlogischer Theorien vermehrt anführst). Auch du unterliegst einem Bias.
Wenn du schon so genau hämatologisch untersucht worden bist, dann bist du gründlicher untersucht worden als 99% der Patienten, bei denen eine hämatologische Abklärung in Richtung Hämolyse angezeigt wäre.
Man könnte jetzt natürlich noch die Gerinnung intensiv untersuchen (ADAMTS13-Aktivität gehört auch dazu, nur in zweiter Linie zur Diagnostik bei Hämolyse), aber wenn du eine Ursachenforschung bei angenommener Hämolyse anstrebst, dann wird dich das wahrscheinlich kaum weiterbringen. Und eine verstärkte Gerinnung bei Hämolyse würde ohnehin gleichartig behandelt werden, nämlich mit Heparin.
Nur bei der PNH gibt es ein spezielles Medikament.
Aber wenn du so rege mit Ärzten in Kontakt stehst, brauchst du meine Hilfestellung ohnehin nicht, denn dann kannst du ja diese fragen und im besten Fall von diesen die gewünschte Untersuchung erhalten. Und dafür, dass du ständig alles, was ich einwende, zerredest (was nichts mit berechtigter Kritik oder einer sinnigen, kontroversen Diskussion zu tun hat), schreibe ich hier keine langen Beiträge mehr.
Und noch ein Tipp als Letzes: Man sollte nicht immer alles zu 100% ernst nehmen, was ein Arzt sagt - und das sollte für beide Richtungen gelten, d.h. genauso für den Fall, dass ein Arzt trotz berechtigter Einwände etwas sicher ausschließt, wie für den Fall, dass er etwas Auffälliges, das er nicht näher zuordnen kann zu sehen glaubt, oder aber die Situation kritisch sieht, wenn die mögliche Diagnose dazu aber klinisch nicht wirklich passt. Da braucht es auch nicht immer unbedingt Fachwissen; manchmal reicht das schon gesunder Menschenverstand.

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