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Seltsame Muskelschwäche

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    #31
    Hallo, das Propofol scheint mir etwas aus dem Gesichtsfeld entschwunden zu sein. Dabei sind doch erhebliche Nebenwirkungen beschrieben worden. Allerdings mehr in höherer Dosierung; eine Rhabdomyolyse braucht ja nicht immer gleich vor zu kommen, sei froh darüber. Warum etwas ganz Seltenes suchen, es genügte doch, der deutschen Arzneimittelkommission zu melden, dass es nach dieser Narkose zu Nebenwirkungen gekommen ist . Vielleicht haben die ja schon etwas vorliegen.
    Mfg
    Boh

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      #32
      Also es war eine Nasenscheidewand Korrektur. Das stimmt, allerdings sind Lagerungsschäden zu meist auf einen Körperteil begrenzt. Bei mir ist es der gesamte Körper, und das von Anfang an, der schwach ist, selbst die Gesichtsmuskeln sind geschwächt. Also müsste es etwas sein, was die gesamte Muskulatur betrifft. Auffallend ist, dass sich die Schwäche nicht wegtrainieren lässt, also wenn ich Sport mache wird es schlimmer. Wenn ich den ganzen Tag liege, wird es wieder besser. Ganz weg ist es nie. Es ist eine Schwere, die ich selbst im Liegen wahrnehme.
      hallo Boh, naja es geht mir ja darum die Symptome wieder wegzubekommen, da wird mir ein Melden der Nebenwirkungen nicht viel bringen. Arbeiten/Studieren geht derzeit auf Grund der Symptome nicht. Warum sollte Propofol bleibende Schäden hinterlassen, und keiner der Anästhesisten kennt sowas. Vlt doch eher die Kombination Propofol und Tetanus/Diphtherie Impfung. Auch wenn Impfschäden sehr selten sind, kenne ich jemanden der nach sowas Lähmungen hatte und das noch immer. Aber ja wahrscheinlich hilft eh nur abwarten, wenn die Ärzte nicht helfen können, muss man sich selbst eine Lösung zusammenstellen.

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        #33
        Deswegen frage ich mich ob ich ev. Wirklich dieses CFS/ME habe, das kann auch durch eine Operation ausgelöst werden. Typische Symptom dabei, ist ja die Verschlimmerung nach Aktivität.

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          #34
          Hallo LaLuna,

          Die Operation hat drei Stunden gedauert, das ist doch ziemlich lange für solch einen kleinen Eingriff . Auf jeden Fall sehr lange. Wenn es eine seltene Nebenwirkungen der Narkosemittel ist, dann wissen die Anaesthesisten das mit Sicherheit nicht, aber als zu meldende Nebenwirkung wäre es für die Arzneimittelkommission durchaus interessant, wenn die in seltenen Fällen schon etwas Ähnliches gemeldet bekamen, was sie noch nicht an die große Glocke hängen können.

          Dann wüsste man wenigstens, wodurch es kam, und braucht sich nicht in entlegene Spekulationen zu verlieren. Das Du es nicht auf trainieren kannst, ist durchaus auch bei einem CFS so, aber bei Dir ist ja unmittelbar nach einer sehr langen Vollnarkose der ganze Körper betroffen. Dann wäre die Narkose der Grund für das C F S , was ja nur ein Name ist.

          MFG

          Boh

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            #35
            Ja die Operationsdauer war eigentlich auf 4 Stunden angesetzt, war auch ein ästhetischer Teil dabei. Er arbeitet sehr genau, deswegen braucht das viel Zeit. Das wusste ich schon vorher. Ich kann es ja melden, ist die Frage, ob das so easy geht, wenn man während der Operation auch andere Medikamente bekommt, wie Antibiotika, Schmerzmittel, Fentanyl, Cortison,...der Beweis, dass es wirklich das Propofol war ist nicht ganz einfach.
            jetzt heißt sowieso abwarten und hoffen, dass sich der Körper heilt/regeneriert.

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              #36
              Hallo,

              Deine Geschichte hat mir keine Ruhe gelassen, oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, deshalb melde ich mich noch einmal: hat der Operateur Dich darüber aufgeklärt, warum er in einer Sitzung bei einer nicht lebensbedrohlichen Situation überhaupt drei bis vier Stunden operieren möchte? Er muss dokumentiert haben, dass er Dich über das Risiko einer so langen Narkose aufgeklärt hat. Die Anästhesisten haben nur das getan, wofür sie bezahlt werden, es obliegt nicht ihrer Verantwortlichkeit. Ein Narkosezwischenfall ist nicht passiert. Jedes Narkosemittel ist ein Nervengift, was Dich einschläfert und das Schmerzempfinden lähmt. Nach drei Stunden ist dreimal so viel drin wie nach einer Stunde, Leber und Niere müssen es ausbaden. Der Einbau einer künstlichen Hüfte erfordert 45 Minuten Narkose, zum Vergleich. Wenn ein Verkehrsunfall mit zerrissener Milz und zahlreichen Knochenbrüchen hereinkommt, kann es auch mal ein paar Stunden dauern. Jede Narkosenebenwirkung ist einer Mitteilung wert, schon im Interesse des Voranschreitens der Wissenschaft. Aber viel wichtiger ist bei Dir die Dauer, unabhängig von Propofol oder sonstwas. Warum hat man den Eingriff nicht auf mehrere Sitzungen verteilt? Bist Du privat versichert?

              Ich meine es gut, schreibe das nur, weil es niemand anders schrieb. Hoffentlich kann Dein Hausarzt die Situation richtig einschätzen und Dir falls nötig (hoffentlich nicht) mit Bescheinigungen, Krankschreibungen und so weiter helfen. Ich kann Deine Situation gut nachvollziehen, Du willst wieder, aber Dein Körper lässt sich nicht so schnell auftrainieren wie nötig.

              Alles Gute

              ​​​​​Boh

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                #37
                Vielen Dank für deine liebe Nachricht Bohuslav. Ich kann allerdings meinem Arzt dafür keine wirkliche Schuld geben, denn er hat mich darüber aufgeklärt gehabt, dass die Operation solange dauern wird und natürlich auch über die Narkose. Man hat davor auch ein Gespräch mit dem Anästhesisten bezüglich Aufklärung. Nasenoperationen sind nicht so einfach, wie sich das so mancher vorstellt, das ist ein recht komplexer Vorgang. Und man kann das ganze nicht so einfach auf mehrere Operationen aufteilen, weil man die Nase nach einer Operation, mehr als ein Jahr nicht mehr angreifen darf. Mit jedem Aufschneiden der Nase bildet sich Narbengewebe, was zu Deformierungen führen kann, auch können Teile absterben, wenn zu viel, oft operiert wird. Letztendlich muss ich selbst dafür Verantwortung nehmen, ich hätte ja die Operation nicht machen müssen, im Nachhinein ist man halt immer schlauer. Wichtiger wäre ev eine Schadstoff Ausleitung, vielleicht hat dazu jemand einen Tipp? Ich hab auch mit 4 anderen gesprochen, die auch solange operiert wurden bei meinem Arzt, keiner hat solche Nebenwirkungen. Deswegen vermute ich noch immer einen Zusammenhang mit der Impfung, ich hatte nach der Impfung schon eine ziemlich starke Reaktion bei der Einstichstelle. Impfschäden gibt es sehr wohl.

                Aber danke dir, ja ich muss selbst schauen, wie ich meinen Weg aus dieser Situation wieder rausschaffe. Ich glaube sehr stark an die Selbstheilungskräfte, der Körper regeneriert sich selbst. Das habe ich schon bei mir selbst und vielen anderen gesehen, man darf den Glauben daran nicht verlieren.

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                  #38
                  Ich war soeben bei einem Osteopathen, und er meinte, dass meine Halswirbelsäule sehr auffällig ist. Anscheinend ist der erste Halswirbel verschoben, ob das jetzt durch die Operation ist oder durch die muskuläre Schwäche, weiß ich nicht :/

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                    #39
                    Habe jetzt nicht alles gelesen, aber:
                    Drei bis vier Stunden Narkose sind per se nicht lang. Ist von der Dauer her im Mittel angesiedelt.
                    Ungewöhnlich ist nur, dass die Operation bzw. Narkose viel kürzer dauern sollte. Da solltest du nachhaken.

                    Ein niedriger Blutdruck während der Narkose, insb. wenn man eh schon eheren niedrigen BD hat, ist normal.
                    Propofol kann insb. bei manchen Patienten die HF verlangsamen, was dann natürlich auch Auswirkungen auf den BD haben kann.

                    Propofol ist in vielen Fällen völlig ungefährlich, und das Propofol-Infusionssyndrom kann ich bei dir auch nicht erkennen.
                    Aber es gibt natürlich immer Patienten, die auf ein Medikament anders/besonders reagieren.
                    Das Risiko ist höher, wenn man bereits Erkrankungen hat, aber es kann auch Gesunde treffen.
                    Ich vertrage das Propofol seit einigen Jahren nicht mehr.
                    BD und HF sacken ab, und ich bekomme starke Zuckungen in der Aufwachphase (also so, dass es mich wirklich hin und herschmeißt und man mich festhalten muss):
                    Aber ich habe auch eine Dysautonomie und eine Stoffwechselstörung.
                    Zuletzt geändert von pelztier86; 24.08.2020, 18:09.

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                      #40
                      Ich denke auch nicht, dass Propofol einen Schaden verursacht hat, eher das mein Gehirn nicht wieder zurück in den Soll Zustand gefunden hat. Wie ein Computer den man neu starten muss, bei dem dann immer die Fehlermeldung kommt. Bezüglich Dauer der Operation, das wurde falsch verstanden, die war schon für so lange angesetzt, also 4 Stunden.
                      Ich hätte eine Frage bezüglich MRT des Schädels, weiß hier jemand, wie genau diese Methode ist. Angenommen es wäre zu einer kleinen Minderdurchblutung, daher Sauerstoffmangel im Gehirn gekommen, würde man das im MRT sehen?
                      Update zu meinen Symptomen: Ganzkörperschwäche, alles recht symmetrisch, sehe auch einen Rückgang der Muskeln allerdings alles symmetrisch. Zunahme der Schwäche mit Belastung der Muskulatur.

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                        #41
                        Hast du mal nachgefragt, ob und welches Antibiotikum, du in der Narkose und danach bekommen hast?
                        Falls du gar keines bekommen hast, kannst du diesen Text als erledigt betrachten.

                        Antibiotika aus der Reihe der Fluorchinolone können zum Teil sehr schwerwiegende Nebenwirkungen haben, auch solche wie du sie bei dir beschreibst.
                        Vielleicht geht ja aus deinem Krankenbericht hervor, was du bekommen hast.

                        Liebe Grüße

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                          #42
                          Hallo Mörchen, danke für deine Nachricht! Ich habe Antibiotika bekommen und zwar Cefuroxim 1,5 g, kann das auch solche Auswirkungen haben?
                          vor etwa 3 Jahren hatte ich mal Antibiotika der Fluorchinolone, damals davon keine Nebenwirkungen gehabt.

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                            #43
                            Gibt es hier jemanden der ein Anästhesie Protokoll lesen kann? Ich verstehe noch immer nicht warum ein Blutdruck 80/40 normal sein soll während der Anästhesie. Der Grenzwert von MAP ist bei 60, meiner wäre 53?! Ich hab es einem Anästhesist geschickt und der meinte, der Blutdruck hat keine Aussage..ich kenne mich auch nicht aus. Fakt ist dass sich seit der Anästhesie eine Schwäche und Sehstörungen habe und der Blutdruck für mich sehr niedrig erscheint.

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                              #44
                              Ich habe auch mal mit einem Anästhesist gesprochen. Der hat auch gesagt, dass man nicht nur den Werten vertrauen soll sondern sehen, obs dem Patienten gut geht. Wenn man was am Nagel hat funktioniert zb das Pulsoxymeter auch nicht richtig. Da sollte man nicht in panik verfallen wenn der patient einen guten eindruck macht. Ebenfalls knn was an der blutdruckmessung schief gegangen sein oder?

                              Ich hab im Dez. 2019 auch Propophol bekommen (Magen und Darmspieglung). Meine Symptome kamen aber erst 4 Monate danach. Ich hatte auch mal daran gedacht ob was vom propophol kam...

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                                #45
                                Tanja87 vielen dank für deine Nachricht. Darf ich fragen, welche Symptome du nachher entwickelt hast?
                                Genau man weiß das eh nie genau, ob alles auch richtig funktioniert/gemessen wird. Hab mir nur das Protokoll angesehen und vlt ist der Blutdruck für eine Narkose auch normal.

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