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Muskelprobleme, Sehstörung, Müdigkeit

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    Muskelprobleme, Sehstörung, Müdigkeit

    Hallo,
    ich habe diverse Beschwerden und es wurde schon einiges getestet... Anbei mal meine Geschichte:

    Mir geht es in diesen Forum darum meinen Arzt Impulse zu geben die richtigen Laborparameter testen zu lassen.
    Vordergründig habe ich Muskelzucken, am Tag, sowie in der Nacht. Sowohl leichte, als auch kräftige und zwar am ganzen Körper. Muskelschmerzen überwiegen Arme und Beine allerdings bevorzugt wenn ich in Ruhestellung bin. Beim Sport habe ich keine Muskelschmerzen. Und Müdigkeit/Erschöpfung sowie Sehstörungen.

    Symptome:
    Sehstörungen wie Scharfstellen, Bildrauschen, - immer Seit Anfang/mitte 2018
    Wackelbilder, leichter Schwindel
    Muskelzucken (von leicht bis heftig) - immer Seit Ende 2019
    Kribbeln an Arme/Beine - gelgentlich (bei Stress mehr) Seit Ende 2018
    Muskelschmerzen - bei Inaktivität (stressabhängig) Seit 2017
    Muskelzittern - bei Aktvitität Seit ende 2019
    Konzentrationprobleme - bei Arbeit/Denksportaufgaben Seit 2017
    Müdigkeit - sehr häufig streng genommen schon immer
    Tinnitis - immer , unter Stress mehr Seit 1998
    Verspannungen Rücken/Nacken/Schulter - immer Seit 2016
    Sexualstörung - immer Seit Anfang 2018
    Spastik – Gesicht - gelegentlich ( beim Tv gucken) min. seit 2013
    Panikattacke - nicht mehr 2003-2017
    Schlafstörung - öfter Seit Anfang Mai 2020
    Erschöpfung - oft Speziell nach Arbeit Seit 2016

    Diagnosen:
    Psychologe: Neurasthenie
    Panikattacke

    Neurologe: somatische Störung
    Panikattacke
    Auffälliges VEP

    Kardiologe: o.B.

    Radiologe: Krümmung der Hypophyse ohne morph. Befund, Zyste Rechte Kieferhöhle

    Dermathologe: Sebohorrisches Ekzem
    Diverse Allergien
    EBV

    Androloge: Azospermie (ausgelöst durch Testosteronsubbstitution)

    Urologe: Testosteronmangel

    Rheumatologe: o.B

    Ophtalmologe: Sehnververänderung, Glaukomverdacht, Auffälliges VEP

    Endochrinologe: Testosteronmangel, HDL zu Niedrig, Phosphatmangel, C-Peptid erhöht, IgE erhöht, vergrößerte Schilddrüse

    Umweltmediziner: Iodmangel, Chronische Schwermetallvergiftung, Vit. B6 Mangel, Noradrenalin Mangel, M2-PK erhöht, il10-stimuliert erhöht, Darmflora Dysbalance,

    Gastrologe: o.B.

    Orthopäde: Muskuläre Verspannung, Erhöhter Muskeltonus

    HNO: o.B.

    Betriebsarzt: o.B.

    Pulmologe: o.B.

    Allgemeinarzt: Vitamin C Mangel, Q10 Mangel, Androstendion grenzwertig niedrig


    Therapie:

    Psychologe: Gesprächstherapie

    Neurologe: 100mg Opipramol (abgesetzt) für eine dämpfende Wirkung

    Dermathologe: Nutradaica gegen das Sebohorisches Ekzem, Vermeidung von Allergene, Augentropfen/Nasentropfen + Citirizin (Antihistamin) gegen die Allergien bei Bedarf

    Endochrinologe: 2x pro Woche Fisch essen für Ausgleich des Iodmangels, Testosteronsubbstitution ( kann noch nicht begonnen werden)

    Umweltmediziner: Schwermetallausleitung mittels DMPS/DMSA, Einnahme von Vitamin B6 zur Erhöhung von B6 und Noradrenalin

    Orthopäde: 20mg Baclofen gegen Muskelverspannung und der Spastik, 2x pro Woche Massage

    Eigentherapie: 1500mg Omega 3/d, 600mg Magnesium/d, 500mg Calcium/d, 25mg Vitamin B6/Woche


    Was wurde bisher untersucht und war nicht auffällig/bzw auch auffällig:
    Entzündliche Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks mittels MRT negativ
    Nervenschäden mittels ENG und EMG negativ
    Neurologische Untersuchungen unauffällig (außer VEP)
    Diabetes negativ
    Leber soll in Ordnung sein
    Großes, kleines Differential Blutbild in Ordnung
    Hypophyse in Ordnung
    Nebenniere in Ordnung ( wobei ich eine Nebennierenschwäche vermute wegen schlechter Katecholaminsynthese)
    Osteoporose ausgeschlossen
    Nährstoffmängel weitgehend ausgeschlossen ( Mineralstoffprofil und Aminogramm war unauffällig)
    M2PK im Plasma erhöht
    Acethylcholinrezeptor Antikörper sind ok
    Nebennierenantikörper sind ok
    Leicht schlechtes Cholesterin
    CKisoenzym, CK Fraktion, CK-MM, CK-MB, CK-BB, Makro-CK Typ 1/2 in Ordnung
    Kein Anhalt für monoklonale Gammopathie
    Augenarzt findet nichts außer eine Sehnnervveränderung der aber meine Sehstörung nicht erklärt weil die Sehnnervveränderung nicht schlimm ist.
    Darmspiegelung ohne Befund
    Kardiologisch unauffällig ( Langzeitblutdruck/EKG, Ergometrie, Blutwerte)
    Darmfehlbesiedlung mittleren Ausmaßes (Escherichia Coli etwas zu wenig, Enterobacter extrem zu viel, Enterococcus Species leicht zu wenig, Bifido leicht zu wenig, Lactobacillus leicht zu wenig, Ph Wert leicht erhöht)
    Il-10 stimuliert erhöht
    ECP (eosinophiles cationisches Protein) erhöht
    HRV in Ruhe akzeptabel, unter Belastung eine Katastrophe
    Es wurden mal Yersinien gefunden und mit Antibiotika behandelt.
    Überstandene EBV Infektion
    Beim Rheumatologe gab es keine Auffälligkeiten ( Myalgien, Borreliose, Rheuma)
    HLA B27 negativ.

    Ich quote mal den Befundbericht des Labors vom Rheumatologe weil ich den so kaum verstehe ( nie mit beschäftigt):
    BSG10/16, Großes BB, Eisen, Kreatinin, Blutzucker, Harnsäure, CK, GOT, Gamma GT, LDH, Cholesterin, Elektrophorese,TSH Basal im Normbereich.
    CRP, CCP Antikörper, Rheumafaktor, ANA sowie Borrelien-Diagnostik negativ.
    EBV: VCA IgG-Ak (Clia) 170U/ml, VCA IgM-Ak (Clia) negativ, EA-D IgG-AK (Clia)

    Was könnte eine Verdachtsdiagnose sein und welche Laborwerte sollte ich checken lassen?
    Ich selbst denke an CFS, wobei das für mich nur eine Verlegenheitsdiagnose ist. Müde war ich eigentlich schon immer. Aber nicht so heftig wie die letzten 10 Jahre. Der große Absturz kam nach einer Erkältung im Jahre 2015 oder 2016. Ab da an häuften sich die Symptome.

    Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen

    Marc
    Zuletzt geändert von al_bundy; 28.10.2020, 20:31.

    #2
    Relativ Abwechslungsreich. Ich bevorzuge selber frisch zu kochen. Das klappt auch 3x pro Woche wovon ich gut 5x essen kann.
    Fastfood gibt es 2 bis maximal 3x Mahlzeiten pro Woche. (Döner oder Chinamann)
    Ich bin ein Morgenmuffel und esse daher normalerweise nur ein Joghurt.
    Abends gibts leider meistens Toast und Instantaufschnitt. Zwischendurch Obst bevorzugt Kiwi.
    Ich achte immer darauf das auch ein großer Gemüseanteil aufn Teller ist.
    Das sollte passen. Siehe gutes Vitaminprofil ( mit Ausnahme das Entgiftungsvitamin B6 [ Glutathionbildung]), gutes Aminogramm, gutes Mineralstoffprofil.

    Kommende Woche mache ich eine Stuhlprobe auf Methylquecksilber nach Mobilisation mit DMSA. Eine Belastung ist sicher, aber wie hoch sie ist, ist fraglich ( ich vermute leicht bis mittel).
    Ich gehe erstmal nicht (mehr) davon aus das meine chronische Schwermetallvergiftung für meine Muskelprobleme verantwortlich sind. Ich lenke aktuell den Verdacht auf Viren/Pilze, Parasiten ect. pp.. Das ist aber auch nur rumstochern ohne jegliche Evidenz.

    Das Problem beim Orthopäde ist wie folgt das der nur optisch/radiologisch guckt und keine Blutwerte abnimmt.
    Neurologisch werde ich als Somatiker abgestempelt sodass er keine weiterführenden Tests veranlasst ( für ihn war der Ausschluss einer MS wichtig und damit ist er durch)
    Der Rheumatologe ist vermutlich fähig und hat sich Mühe gegeben. So auch der Endochrinloge. Aber sind wir mal ehrlich. Normalerweise machen die Ärzte was sie tag täglich machen.
    Oft sind sie mit Ihrem Latain am Ende nach dem der Einheitsbrei abgedeckt ist. Über den Tellerrand schaut selten jmd.

    Die über 800 Krankheiten kann man doch sicher mit Labortests eingrenzen?! Vermutlich gibt es so extrem viel ja nicht mehr zu entdecken ( es sei denn man geht in die Laborgenetik die extrem teuer ist) da viele Basics ja schon gemacht wurden.

    Mein Physiotherapeut/Psychotherapeut bescheinigt mir auch das ich organisiert und abgeklärt bin. Kein Anzeichen von Stress ( obwohl die Masse meiner Symptome Folgen von Stress sein können [ das Cortisoltagesprofil spricht aber eine andere Sprache. kein Anzeichen einer Endochrinen Stressreaktion])

    Was ich noch vergessen habe: Ich bin auch oft Antriebslos, das ist aber durch Adrenalin und Noradrenalinmangel zu erklären. Per Definition habe ich eine Depression. Antidepressiva heben aber auch nicht meine Katecholaminsynthese genauso wenig wie Psychotherapie. Meine Ärzte behandeln aktuell eher Symptombezogen auf Basis von Stressverdacht (ohne labortechnischer Evidenz) oder einer Depression. Schlechte Gedanken habe ich zu keiner Zeit. Negativ eingestellt bin ich auch nicht. Hypochondrisch nein, ängstlich eher selten. Ich lebe mit den Symptomen in den Wissen das jeder vergangene Tag mich näher an meine Heilung bringt.

    Bis auf meine Müdigkeit habe ich im Alltag keine Einschränkungen. Ich brauche nur oft Pausen. Meine Rückenschmerzen stören nur beim sitzen (also bei Inaktivität) sodass ich mich nicht mal eben 2-3h hinstellen oder hinsetzen kann. Liegen geht aber ohne Probleme wobei es auch da zu Muskelschmerzen kommt. Aber erträglich.

    Für alle Diagnosen oder Symptome gibt es keinen eindeutigen Befund egal welche Fachrichtung. Bisher. Mit Ausnahme somatische Störung/Depression was für mich auch nur eine Verlegenheitsdiagnose ist ohne labortechnischer Evidenz ( außer Katecholamine).

    Zum Glück bin ich selbstständig und kann mir meine Arbeitszeit einteilen. Aber viel mehr als 5h täglich schaffe ich nicht mehr. Ein Angestelltenverhältnis ist zu dieser Zeit insbesondere seit einigen Jahren undenkbar. Auf Frührentner habe ich keine Lust. Ich bin 35 und habe noch viel vor.
    Zuletzt geändert von al_bundy; 28.10.2020, 21:19.

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      #3
      Liquor wurde bisher nie gemacht. Gab bisher auch keinen Anlass dazu ( außer diverse Symptome). Ich wollte das bisher auch nie auf biegen und brechen da ich mir besseres vorstellen kann.
      Wenn nun aber gar nichts mehr hilft, dann muss eine Lumbalpunktion her.

      Allerdings sollte sich Herpes doch auch im Speichel und/oder Blut darstellen lassen?! HPV 4 sicherer im Speichel, alle anderen soweit ich weiß im Blut.
      Oder irre ich?

      Irgendwelche Defizite habe ich nicht. Nur ein Problem genügend Belastbar zu sein, Sehstörungen, Muskelzucken und Schmerzen - Verspannungen, neben den Sexualstörung die durch Testosteronmangel kommen ( ebenfalls unklare Ursache). Also machen kann ich noch alles. Nur nicht sehr lange und nicht immer Schmerzfrei.

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        #4
        Ich meine, ist es wahrscheinlich das im Speichel/Blut nichts nachgewiesen wird, dafür aber im Nervenwasser?
        Ich bin kein Arzt, aber vermutlich nicht oder?

        Die Sexualstörung ist nicht sehr schön, aber ok. Eine Testosteronersatztherapie ist für mich noch keine Option. Weil ich erstmal Quecksilber frei sein muss.
        Testosteron macht Quecksilber im Hirn giftiger. Ganz speziell wenn man es künstlich zuführt ( Dr. Joachim Mutter).
        Das habe ich auch gemerkt. Ich habe 2018 - 2019 4Stk. Nebido 1000 bekommen und habe mich danach 2-3 Wochen komisch gefühlt.
        Ähnlich nach dem mein Zahnarzt das Amalgam ausgebohrt hatte. Auch da hatte ich 1-2 Wochen Probleme mit meinen Kopf.
        Ich gehe seit rund 1 Jahr auf den Grund wo mein Problem liegt.
        Der Schwachpunkt sind meine Hoden. Die Androstendionproduktion ist sehr niedrig. Ich vermute es liegt an der Pregnenolonschiene oder an die Hoden selbst.
        Auch hier gibt es keine Ursache. Es gab kein Trauma, keine bekannte Infektion der Hoden. Auch dieses Problem fing so ab 2016 an und erreichte 2018/2019 ihren Höhepunkt.
        Seit 2020 geht es leicht Berg auf. Vermutlich durch die Einnahme von ZMA. Ich konnte damit meinen Testosteronspiegel um knapp 30% heben.

        Im November will lich Indol 3 Carbinol nehmen um mein Östrogenspiegel zu senken. Der ist bei mir grenzwertig. Mit weniger Östrogen sollte dann mehr Substanz für die Testosteronproduktion vorhanden sein.

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          #5
          Wenn ich denn an einer Infektionskrankheit leider würde,
          dann hätte ich doch immer Symptome oder?
          Also auch beim Sport und am Nachmittag. Oder etwa nicht?

          Es kann doch nicht sein, das man mit einer Infektionskrankheit keine Muskelschmerzen hat wenn man Sport macht, oder die Verspannungen am Abend nach den man auf den Sessel gestiegen ist sich am meisten Bemerkbar machen. Und dann nach 4-5h wieder abklingen ( etwa 2h nach den man eingeschlafen ist).

          Oder ist meine Annahme falsch?

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            #6
            Wie erwähnt ist eine Liquoruntersuchung meine letzte Option.
            Die Schwermetalldiagnostik ist gesichert und kann alle diese Symptome auslösen.

            Heute habe ich nochmal meine letzten MRT Bilder gesichtigt und habe zweifelsfrei Schwermetallablagerung im Schädel identifizieren können ( Kieferbereich, Nasennebenhäle, an (nicht in der) Hypophyse ( oder Stammhirn), am Rende des Kleinhirns. Ob diese die Symptome auslösen ist noch offen.
            Was aber definitiv sicher ist, ich habe eine Winkelfehlsichtigkeit. Das ist deutlich im MRT erkennbar. Verifiziert vor 2 Stunden vom Optiker. Ich bekomme nun eine Prismenbrille.

            Meine Nackenverspannungen können dadurch weggehen genauso wie meine Sehstörungen.
            Das erklärt zwar noch immer nicht die Ursache der Winkelfehlsichtigkeit und woher meine Muskelschmerzen kommen,
            aber zumindest ist es ein wichtiger Schritt in der Diagnostik. Wenn ich im Januar noch immer Schulternackenbeschwerden sowie Sehstörungen habe, kommts nicht von der Winkelfehlsichtigkeit.
            Dann sind die Schwermetalle wieder interessant, oder eben eine Infektion. Die Muskelschmerzen können somatische Störungen sein. Stelle ich mit meinen niedrigeren Serotoninspiegeln nicht in Abrede.

            Die Yersinieninfektion sollte eigentlich weg sein, weil Antibiotikagabe. EBV Antikörper waren 2017 niedrig.
            Am Donnerstag bin ich wieder in Erfurt und werde auf Hirngifte getesten. Methylquecksilber im Stuhl.
            Allgemeine Entzündungsmarker wie im ersten Post angekündigt um ggf die Infektionsdiagnostik beginnen zu können.

            Was aber als Frage noch offen ist:
            Hätte ich eine Infektion, wären die Symptome immer da oder nicht?
            ... ich habe aber nicht immer Symptome.

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              #7
              Nee, am Wetter liegts auch nicht.
              Hätte ich eine Infektion, wären die Symptome immer da oder nicht?

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                #8
                Leider war es nicht möglich ein Labor zu finden welches Methylquecksilber im Stuhl misst. Auf der ganzen Welt nichts gefunden. 30 Mails geschrieben :-(Thema ist weiterhin offen.

                Neue Brille, mit Prsimen hilft bei den Sehstörungen und Verspannungen nicht.
                HPU wurde diagnostiziert. Das erklärt meinen B6 Mangel.
                Katecholamine schlecht wegen B6 Mangel. Entgiftung schlecht wegen B6 Mangel.
                Ich nehme jetzt 25mg P5P (B6) und meine Konzentrationsschwäche ist zu 80-90% weg.
                Katecholamine und B6 Spiegel sind wieder in Ordnung. Serotonin in Ordnung mit zusätzlich 100mg 5HTP sowie 240mg Vitamin C/Tag.
                Müdigkeit im geringeren Umfang vorhanden insbesondere bei Q10 Einnahme. 1000-1500mg Omega 3 und 600mg Magnesiumcitrat wurde beibehalten
                jedoch in Sachen Muskulatur keine Besserung.

                Es wurde ein Glutaminsäuremangel sowie GABAmangel festgestellt mit deutlicher Glutamat und Glutamindominanz.
                Ich habe daraufhin 1500mg GABA eingenommen was den Muskeltonus etwas lockerte dafür aber die Muskelzuckungen verstärkt hat.
                Bis hin zum heftigen Kribbeln und elektrisierende Muskelzuckungen. Wieder abgesetzt. Ich nehme nun seit eine Woche 500mg Taurin weil es für die Muskeln und Augen gut sein soll.
                Bisher ohne Effekt. Zwischendurch gab es langanhaltende Muskelschmerzen in Arme und Beine. Bis zu 2 Wochen am Stück insbesondere auch Nachts.
                Normalerweise war ich Nachts immer Beschwerdefrei. Also es wird tendentiell schlimmer. Seit 2 Wochen sind die Muskelschmerzen weg.
                Zuckungen bleiben jedoch und wurden auch schlimmer. In 1-2 Wochen möchte ich zusätzlich 500mg Glutaminsäure nehmen um die Glutamatdominanz etwas zu schwächen.
                Mache mir aber keine großen Hoffnungen das die Muskelprobleme am GABA/Glutamatverhältnis liegen.

                Mein Schwermetallarzt meint seit 3 Jahre ich habe Mitochondriopathie und Reizdarmsyndrom. Das habe ich jetzt mal näher untersucht und ich bekomme die kommenden Tage die ersten Werte.
                Ansonsten bin ich Virenfrei, das zeigt zumindest der Immunstatus. Da ist alles einigermaßen im Lot. Ratio NK Zellen CYT/REG ist erhöht. NK Zellen Reg grenzwertig niedrig, NK Zellen CYT. grenzwertig hoch. CD4/CD8 Ratio etwas erhöht. CD8 ist grenzwertig niedrig. T Zell Aktivierbarkeit ist auch weitgehend ok. CD86 auf APC relativ ist erniedrigt. Zytokinspiegel ist unschön. IL1 beta erhöht sowie MRP8/14 erhöht. Wegen der Zytokine schreibt das Labor:
                Hinweis auf akutes Entzündungssyndrom unter monozytärer/neutrophiler Beteiligung. Als Beispiel wird Lupus, chronisch entzündliche Darmerkrankung ( als Beispiel Reizdarmsyndrom [ habe aber keine Symptome]), Psoriasis, Cystische Fibrose oder Tumorgeschehen. Bzgl. Tumorgeschehen wäre möglich. M2PK im Blut exorbitant hoch ( über Messskala). Kurz vor diesen Befund gibt es Zeiten da bekomme ich schwerer Luft. Das hält nach wie vor an. Thorax Röntgen jedoch unauffällig. soll dennoch mal zum Lungenarzt.
                Ultraschall Leber, Niere, Blase, Galle unauffällig.

                Inzwischen fühlen sich auch meine Beine komisch an. Zittern in den Armen und Beinen inzwischen auch bei Belastungen. Wenn ich draußen in der Werkstatt arbeite.
                Thermin beim Neuroophtamologe ist angestrebt. Ich denke das meine Sehstörungen von den Muskeln kommen. Ich sehe nicht normal und es ist schwer zu beschreiben.
                Wenn ich faul bin folgen Doppelbilder. Dieser Symptomatikkomplex ist mit Sicherheit nicht mehr durch Psychosomatisch zu erklären. Dafür ist es zu Intensiv, schreitet zu schnell voran und das auch noch ohne Pause. Bei Stressfreieheit sollte es mir ja besser gehen. Was es jedoch nicht tut.

                Irgend eine Idee was ich testen lassen könnte? Mir schwebt ein SPECT vor sowie eine Zweitmeinung bei einen anderen Neurologe.
                Ich bin so langsam mit meinen Latein am Ende. Die Schwermetallentgiftung geht dennoch weiter.

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                  #9
                  Habe heute neue Werte bekommen. Die Werte sehen gut aus.

                  Calciumkanal Autoantikörper negativ
                  Kaliumkanalkomplex negativ
                  GOT, LDH, Aldolase, CK, Myoglobin, Ferritin unauffällig.

                  Pankreas Elastase, Calprotein, M2-PK im Stuhl unauffällig.

                  Somit weder ein Hinweis auf Mitochondriopathie noch auf Reizdarmsyndrom.
                  Bei Mitochondriopathie fehlt mir jedoch noch ein Test.
                  Laktattest auf Ergometer. Muss jetzt erstmal raussuchen wie der Test heist und muss einen Arzt suchen.
                  Vielleicht ist dort etwas auffällig was den extrem hohen M2-PK wert im Blut erklären könnte.

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