Hallo zusammen,
kurz zu mir: Ich bin 31 Jahre alt geworden, männlich und im Bereich der Chemie beruflich untergekommen. Ich bin momentan ziemlich am Ende mit meiner Kraft, da ich sehr besorgniserregende Veränderungen in meinen Körper über das letzte 3/4 Jahr ca beobachten konnte. Ich möchte mich zunächst entschuldigen, dass die folgenden Ausführungen ziemlich ausschweifend sind. Ich weiß, dass die Beschwerden sehr diffus und möglicherweise hypochondrisch wirken. Ich bin mir aber wirklich sicher, dass irgendwas im Körper sehr schief läuft im Moment.
Es fing so ziemlich im März des letzten Jahres an: Zu der Zeit hatte ich mir einen Infekt eingefangen, der sich ganz anders gefühlt hat als die, die ich zuvor in meinem gesamten Leben durchgemacht habe. Bei diesem fing es mit einem Druck in der Lunge an und ich hatte ständig den Zwang mich räuspern zu müssen. Später fielen mir einfache Spaziergänge sehr schwer, ich war körperlich extrem erschöpft. Begleitet wurde das von plötzlich einsetzenden Angstzuständen. Am Höhepunkt der Infektion hatte ich ein richtiges Brennen in der Lunge, einen mehrstündigen Fieberschub sowie Geschmacks/Geruchsverlust für 2-3 Tage. Ich hielt es zu diesem Zeitpunkt für sehr möglich, dass ich mir den Coronavirus eingefangen hatte. Leider waren jedoch die Testkapazitäten in unserer Stadt erschöpft, sodass ich niemals einen Nachweis dafür erhalten sollte.
Über den Sommer hinweg ging es mir eigentlich ziemlich gut. Bis zum Ende des Sommers konnte ich eine gute körperliche Fitness im Joggen aufbauen, sodass ich später ca. 3 mal die Woche mehr als 1 h pro Tag laufen war. Lediglich ab und zu hatte ein beunruhigendes Benommenheitsgefühl (Gehirnnebel). In manchen entspannten Situationen wie Spaziergängen veränderte sich. meine Wahrnehmung der Umgebung; alles fühlte sich irgendwie unwirklich und leicht unscharf an. Bis auf diese Dinge war jedoch bis zum Spätsommer weiter viel passiert.
Ab August 2020 gab es zunächst gab es eine Episode mit Darmbeschwerden: Schleim im Stuhl, oft Durchfall, leicht erhöhte Entzündungswerte im Stuhl, starke Aufblähung die mir manchmal beim Joggen Probleme bereitet hat -> Eine spätere Darmspieglung war jedoch ohne Befund
Fließend in dieser Phase kamen Magenprobleme dazu (Sodbrennen, Aufstoßen nach jeglicher Aufnahme von Essen und Flüssigkeit), sowie gelegentliche Schmerzen in Schulter und Brust.
Kurz darauf brach meine Lungenleistung ein. Während ich eines Tages noch 13 km joggen war, musste ich ein paar Tage später nach 5 min aufhören weil ich gegen einen riesigen Widerstand atmen musste. Beim Lungenarzt wurde eine verminderte Lungenfunktion festgestellt, die zu allergischem Asthma passt (ich bin Pollenallergiker und bekomme seit einem Jahr eine Hyposensibilisierung). Das Abhören meiner Lunge + Röntgenthorax blieben ohne Befund. Seitdem nehme ich Asthmaspray, bisher jedoch ohne Besserung.
Von dort an, im Oktober, fing das ganze an neurologisch zu werden. Das erste Symptom in die Richtung war ein Schweregefühl im linken Arm, als ob Blut gestaut wäre. Dann kam ein eigenartiges Schwere / Taubheitsgefühl über der rechten Kniescheibe hinzu. Weitere Symptome waren:
Auf Basis dieser Beschwerden wurde ein Kontrastmittel-MRT gemacht, welches jedoch ohne Befund verlieb. Ab und an bekam ich eigenartige Symptomschübe, die sich wie der Beginn einer Grippe angefühlt haben, die aber irgendwie nicht rausgekommen ist. Während dieser Schübe kribbelte es teilweise im ganzen Körper, besonders stark unter den Fußsohlen und auf der Kopfhaut. Fast so als ob Ameisen auf der Haut laufen würden.
Die kognitiven Probleme wie die Vergesslichkeit haben sich über einen Monat hinweg dann gebessert. Allerdings fingen Mitte November Faszikulationen im gesamten Körper an, meistens "rasten" bestimmte Muskel zwischen 5-20 Sekunden aus und pochen wie ein zweites Herz unter der Haut. Die kurzen Schmerzattacken blieben, manchmal blieb über längere Zeit ein brennender Schmerz an einer Stelle ein wenig unter der Achselhöhle und mir taten die ganzen Arme weh.
Im Dezember lag ich dann wieder eine Woche flach: Durchfall, Übelkeit, Zucken + Gefühle eines elektrischen Schlags im Daumen, starke Fazikulationen in den Füßen, Brustschmerzen beim Atmen, subjektive leichte Atemnot, starkes Pulssynchrones Pochen im ganzen Körper sichtbar (bis heute), Abends einsetzende leichte Taubheit Schwäche im linken Bein und Arm. Während dieser Nächte bin ich oft mit einem komplett tauben Arm aufgewacht, wo das Gefühl dann relativ schnell wieder zurückkam (als ob der Arm komplett eingeschlafen gewesen wäre). Zum Glück hatte sich diese akut schlechte Phase wieder etwas gebessert. In der Neurologischen Ambulanz wurde festgestellt, dass die Hirnnerven o.B. sind und die Reflexe scheinbar alle normal waren. Die gesamten allgemeinen neurologischen Tests (ohne Messgeräte) waren in Ordnung.
An dieser Stelle wurde es dann ein wenig seltsam. Ende Dezember fing meine Frau an plötzlich erste neurologische Beschwerden bei sich zu bemerken. Sie hatte ab und an das Gefühl eine elektrischen Schocks im Daumen, wechselhafte Schmerzen in dem linken Arm/Hand und plötzlich einsetzende Schwächen im linken Arm (so stark, dass sie Schwierigkeiten hatte einen Nagelknipser mit der linken Hand zu bedienen). Ab und an beschrieb sie Fazikulationen, allerdings deutlich seltener als bei mir.
Im neuen Jahr bemerkte ich dann leider das erste Mal eine Atrophie meines linken Handmuskels (Handaußenseite, zwischen Daumen und Zeigefinger). Jetzt im März wurde diese Atrophie leider von einer Oberärztin der Muskelsprechstunde in einer neurologischen Krankenhausabteilung bestätigt. (Leider) zeigte ein ENG des Nervus Ulnaris keine Auffälligkeiten wie bei einem Karpaltunnelsyndrom. Das EMG zeigte keine Faszikulationen, keine Spontanaktivität, Normale Willküraktivität mit Ermüdungstendenz bei längerer Innvervation (Interferenzmuster aber bei maximaler Innvervation dicht). Sie sagte nur, das das EMG Resultat ganz gut wäre und es keinen Hinweis auf irgendeine Erkrankung gäbe. Eine Blutuntersuchung des CK-Wertes ergab einen Wert von 120 (knapp über 100 im November). Bis zum heutigen Tage sieht es leider so aus, dass sich nun eine leichte Kerbe bei demselben Muskel der rechten Hand zwischen Daumen und Zeigefinger bildet, also dass es langsam in dieselbe Richtung geht wie bei der linken Hand. Ich bin mir ziemlich sicher, dass im Januar bei der rechten Hand noch mehr Muskel an dieser Stelle vorhanden war und kaum eine Kerbe zu sehen war.
Bis heute verbleiben folgende Symptome:
Für den folgenden Satz tut es mir schonmal sehr leid, ich weiß das ihr im Forum sehr oft damit konfrontiert seid und ihr es wahrscheinlich kaum noch hören könnt. Ich habe die sehr starke Befürchtung bzw. das Gefühl das es vllt ALS bei mir sein könnte, besonders weil irgendwie die Muskel anfangen zu atrophieren und das für meinen Geschmack ein wenig schnell vonstatten geht. Mein Gesamtkörpergewicht (vor 2 Wochen) war jedoch zum Glück bisher stabil.
Auf der anderen Seite, wäre es natürlich ein sehr krasser Zufall wenn die sehr ähnlichen Beschwerden meiner Frau nur einen Monat zeitversetzt auftreten würden. Allerdings wüsste ich nichts, was bei zwei Personen im selben Hausstand solche komischen neurologischen / muskulären Symptome auslöst. Zusätzlich weiß ich nicht ob dies irgendwas mit Corona zu tun haben könnte. Allerdings hab ich noch nicht wirklich gelesen, dass Muskeln bei Corona Spätfolgen atrophieren. Lediglich von starken Muskelzucken / Schwäche / Schmerzen habe ich gelesen.
Ansonsten wurden folgenden Sachen abgeklärt bzw. als recht unauffällig befunden:
Einerseits müsste ich mich auf meine Arbeit konzentrieren um meinen Abschluss fertigzukriegen. Anderseits frage ich mich, ob ich überhaupt noch eine Zukunft habe für die ich Pläne machen kann.
Ich danke euch vielmals im Voraus!
Liebe Grüße,
Euer Nasgor
kurz zu mir: Ich bin 31 Jahre alt geworden, männlich und im Bereich der Chemie beruflich untergekommen. Ich bin momentan ziemlich am Ende mit meiner Kraft, da ich sehr besorgniserregende Veränderungen in meinen Körper über das letzte 3/4 Jahr ca beobachten konnte. Ich möchte mich zunächst entschuldigen, dass die folgenden Ausführungen ziemlich ausschweifend sind. Ich weiß, dass die Beschwerden sehr diffus und möglicherweise hypochondrisch wirken. Ich bin mir aber wirklich sicher, dass irgendwas im Körper sehr schief läuft im Moment.
Es fing so ziemlich im März des letzten Jahres an: Zu der Zeit hatte ich mir einen Infekt eingefangen, der sich ganz anders gefühlt hat als die, die ich zuvor in meinem gesamten Leben durchgemacht habe. Bei diesem fing es mit einem Druck in der Lunge an und ich hatte ständig den Zwang mich räuspern zu müssen. Später fielen mir einfache Spaziergänge sehr schwer, ich war körperlich extrem erschöpft. Begleitet wurde das von plötzlich einsetzenden Angstzuständen. Am Höhepunkt der Infektion hatte ich ein richtiges Brennen in der Lunge, einen mehrstündigen Fieberschub sowie Geschmacks/Geruchsverlust für 2-3 Tage. Ich hielt es zu diesem Zeitpunkt für sehr möglich, dass ich mir den Coronavirus eingefangen hatte. Leider waren jedoch die Testkapazitäten in unserer Stadt erschöpft, sodass ich niemals einen Nachweis dafür erhalten sollte.
Über den Sommer hinweg ging es mir eigentlich ziemlich gut. Bis zum Ende des Sommers konnte ich eine gute körperliche Fitness im Joggen aufbauen, sodass ich später ca. 3 mal die Woche mehr als 1 h pro Tag laufen war. Lediglich ab und zu hatte ein beunruhigendes Benommenheitsgefühl (Gehirnnebel). In manchen entspannten Situationen wie Spaziergängen veränderte sich. meine Wahrnehmung der Umgebung; alles fühlte sich irgendwie unwirklich und leicht unscharf an. Bis auf diese Dinge war jedoch bis zum Spätsommer weiter viel passiert.
Ab August 2020 gab es zunächst gab es eine Episode mit Darmbeschwerden: Schleim im Stuhl, oft Durchfall, leicht erhöhte Entzündungswerte im Stuhl, starke Aufblähung die mir manchmal beim Joggen Probleme bereitet hat -> Eine spätere Darmspieglung war jedoch ohne Befund
Fließend in dieser Phase kamen Magenprobleme dazu (Sodbrennen, Aufstoßen nach jeglicher Aufnahme von Essen und Flüssigkeit), sowie gelegentliche Schmerzen in Schulter und Brust.
Kurz darauf brach meine Lungenleistung ein. Während ich eines Tages noch 13 km joggen war, musste ich ein paar Tage später nach 5 min aufhören weil ich gegen einen riesigen Widerstand atmen musste. Beim Lungenarzt wurde eine verminderte Lungenfunktion festgestellt, die zu allergischem Asthma passt (ich bin Pollenallergiker und bekomme seit einem Jahr eine Hyposensibilisierung). Das Abhören meiner Lunge + Röntgenthorax blieben ohne Befund. Seitdem nehme ich Asthmaspray, bisher jedoch ohne Besserung.
Von dort an, im Oktober, fing das ganze an neurologisch zu werden. Das erste Symptom in die Richtung war ein Schweregefühl im linken Arm, als ob Blut gestaut wäre. Dann kam ein eigenartiges Schwere / Taubheitsgefühl über der rechten Kniescheibe hinzu. Weitere Symptome waren:
- Ab und an Muskelzucken an den teilweise unmöglichsten Stellen (Muskel im After)
- Kurze (aushaltbare) wandernde Schmerzattacken, stechend oder brennend (Meist Arme, aber auch Finger, Beine, Rücken), und auch Schläfen/Kieferschmerzen
- Spontan auftretendes Schwächegefühl speziell in den Oberschenkeln (z.B. nach leichtem Spaziergang)
- Starke Vergesslichkeit (vertraute Namen vergessen, obwohl Namen sonst sehr gut bei mir hängenbleiben), Wortfindungsstörungen, starke Konzentrationsprobleme, schnelle Erschöpfung
Auf Basis dieser Beschwerden wurde ein Kontrastmittel-MRT gemacht, welches jedoch ohne Befund verlieb. Ab und an bekam ich eigenartige Symptomschübe, die sich wie der Beginn einer Grippe angefühlt haben, die aber irgendwie nicht rausgekommen ist. Während dieser Schübe kribbelte es teilweise im ganzen Körper, besonders stark unter den Fußsohlen und auf der Kopfhaut. Fast so als ob Ameisen auf der Haut laufen würden.
Die kognitiven Probleme wie die Vergesslichkeit haben sich über einen Monat hinweg dann gebessert. Allerdings fingen Mitte November Faszikulationen im gesamten Körper an, meistens "rasten" bestimmte Muskel zwischen 5-20 Sekunden aus und pochen wie ein zweites Herz unter der Haut. Die kurzen Schmerzattacken blieben, manchmal blieb über längere Zeit ein brennender Schmerz an einer Stelle ein wenig unter der Achselhöhle und mir taten die ganzen Arme weh.
Im Dezember lag ich dann wieder eine Woche flach: Durchfall, Übelkeit, Zucken + Gefühle eines elektrischen Schlags im Daumen, starke Fazikulationen in den Füßen, Brustschmerzen beim Atmen, subjektive leichte Atemnot, starkes Pulssynchrones Pochen im ganzen Körper sichtbar (bis heute), Abends einsetzende leichte Taubheit Schwäche im linken Bein und Arm. Während dieser Nächte bin ich oft mit einem komplett tauben Arm aufgewacht, wo das Gefühl dann relativ schnell wieder zurückkam (als ob der Arm komplett eingeschlafen gewesen wäre). Zum Glück hatte sich diese akut schlechte Phase wieder etwas gebessert. In der Neurologischen Ambulanz wurde festgestellt, dass die Hirnnerven o.B. sind und die Reflexe scheinbar alle normal waren. Die gesamten allgemeinen neurologischen Tests (ohne Messgeräte) waren in Ordnung.
An dieser Stelle wurde es dann ein wenig seltsam. Ende Dezember fing meine Frau an plötzlich erste neurologische Beschwerden bei sich zu bemerken. Sie hatte ab und an das Gefühl eine elektrischen Schocks im Daumen, wechselhafte Schmerzen in dem linken Arm/Hand und plötzlich einsetzende Schwächen im linken Arm (so stark, dass sie Schwierigkeiten hatte einen Nagelknipser mit der linken Hand zu bedienen). Ab und an beschrieb sie Fazikulationen, allerdings deutlich seltener als bei mir.
Im neuen Jahr bemerkte ich dann leider das erste Mal eine Atrophie meines linken Handmuskels (Handaußenseite, zwischen Daumen und Zeigefinger). Jetzt im März wurde diese Atrophie leider von einer Oberärztin der Muskelsprechstunde in einer neurologischen Krankenhausabteilung bestätigt. (Leider) zeigte ein ENG des Nervus Ulnaris keine Auffälligkeiten wie bei einem Karpaltunnelsyndrom. Das EMG zeigte keine Faszikulationen, keine Spontanaktivität, Normale Willküraktivität mit Ermüdungstendenz bei längerer Innvervation (Interferenzmuster aber bei maximaler Innvervation dicht). Sie sagte nur, das das EMG Resultat ganz gut wäre und es keinen Hinweis auf irgendeine Erkrankung gäbe. Eine Blutuntersuchung des CK-Wertes ergab einen Wert von 120 (knapp über 100 im November). Bis zum heutigen Tage sieht es leider so aus, dass sich nun eine leichte Kerbe bei demselben Muskel der rechten Hand zwischen Daumen und Zeigefinger bildet, also dass es langsam in dieselbe Richtung geht wie bei der linken Hand. Ich bin mir ziemlich sicher, dass im Januar bei der rechten Hand noch mehr Muskel an dieser Stelle vorhanden war und kaum eine Kerbe zu sehen war.
Bis heute verbleiben folgende Symptome:
- Manchmal brennende Schmerzen an verschiedenen Körperstellen (manchmal tiefe Schmerzen wie im Muskel, aber auch manchmal oberflächennah als ob die Haut brennt)
- Ab und an Schläfen/Kieferkopfschmerzen
- Spontan einsetzende Gefühle einer Gereiztheit der Lunge (wie bei einem grippalen Infekt der leicht auf die Lunge geht)
- Faszikulationen, manche Tage recht stark mit Bewegungseffekt (z.B. rechter Unterarm oder Finger)
- Schwindel, spontanes Gefühl kurz vor dem Umkippen zu sein + inner kalter Schauer und Panik
- Muskelatrophie
- Schweregefühl / Fremdkörpergefühl linkes Bein (mal da, mal nicht)
Für den folgenden Satz tut es mir schonmal sehr leid, ich weiß das ihr im Forum sehr oft damit konfrontiert seid und ihr es wahrscheinlich kaum noch hören könnt. Ich habe die sehr starke Befürchtung bzw. das Gefühl das es vllt ALS bei mir sein könnte, besonders weil irgendwie die Muskel anfangen zu atrophieren und das für meinen Geschmack ein wenig schnell vonstatten geht. Mein Gesamtkörpergewicht (vor 2 Wochen) war jedoch zum Glück bisher stabil.
Auf der anderen Seite, wäre es natürlich ein sehr krasser Zufall wenn die sehr ähnlichen Beschwerden meiner Frau nur einen Monat zeitversetzt auftreten würden. Allerdings wüsste ich nichts, was bei zwei Personen im selben Hausstand solche komischen neurologischen / muskulären Symptome auslöst. Zusätzlich weiß ich nicht ob dies irgendwas mit Corona zu tun haben könnte. Allerdings hab ich noch nicht wirklich gelesen, dass Muskeln bei Corona Spätfolgen atrophieren. Lediglich von starken Muskelzucken / Schwäche / Schmerzen habe ich gelesen.
Ansonsten wurden folgenden Sachen abgeklärt bzw. als recht unauffällig befunden:
- Magenspieglung: Gastritis C + leichte Dünndarmentzündung -> Maßnahme: Bei Bedarf Säureblocker laut Magenarzt..
- Dünndarmbiopsie: keine Zölliakie
- TSH Schilddrüse normal
- Blutwerte normal
- MRT Rücken ohne Befund (Brust + Halswirbelsäule)
Einerseits müsste ich mich auf meine Arbeit konzentrieren um meinen Abschluss fertigzukriegen. Anderseits frage ich mich, ob ich überhaupt noch eine Zukunft habe für die ich Pläne machen kann.
Ich danke euch vielmals im Voraus!
Liebe Grüße,
Euer Nasgor

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