Kurz und knackig: Seit 7 Jahren Muskelschmerzen - dauerhaft leicht erhöhter CK-Wert - V.a. metabolische Myopathie - Muskelbiopsie: leichte, weitgehend kompensierte chronische neurogene Muskelatrophie
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Hallo zusammen,
Ich bin Lebi, w, 27 und wie so viele andere hier noch immer auf der Suche nach einer Diagnose. Vielleicht hat jemand eine Idee? Ich bin für jeden Hinweis dankbar
Verlauf/Symptome:
Ich habe seit sieben Jahren reißende Muskelschmerzen in Oberarmen, Nacken, Rücken, Oberschenkeln und Hüftmuskulatur, starke körperliche Erschöpfung, Konzentrationsstörungen und ständiges Unterzuckerungsgefühl. Es fing damals recht plötzlich nach einem Infekt an. Im Laufe der Zeit ist eine leichte Gangstörung dazugekommen (mir knickt immer wieder mal spontan v.a. das linke Bein weg). Es scheint außerdem einen Zusammenhang zwischen den Muskelschmerzen und dem Blutzuckerspiegel zu geben (z.B. Morgens immer "Nüchternschmerz", der nach dem Frühstück verschwindet. Wenn ich keine Schmerzen habe, kann eine Mahlzeit Schmerzen auslösen usw.). Ich habe außerdem schon mein Leben lang v.a. bei längerer Aktivität ein auffälliges Verhalten gezeigt, dass sich nach dem Essen extrem schnell besserte und rückblickend mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel vereinbar ist. In den letzten Jahren gab es immer wieder deutlich bessere und schlechtere Phasen (vielleicht auch durch hormonelle Einflüsse, habe PCOS). Seit diesem Sommer nehme ich Astonin H (Fludrocortison) und damit sind immerhin die Erschöpfung und Konzentrationsprobleme weg und auch der Blutzucker ist viel stabiler.
Befunde:
Mein CK-Wert ist kontinuierlich gestiegen und liegt seit einem halben Jahr um 400. LDH auch immer ganz leicht erhöht (zuletzt 290). Der Neurologe hatte den Verdacht auf eine metabolische Myopathie/ Glykogenose. Dann die Überraschung in der Muskelbiopsie: keine pathologische Glykogenspeicherung, stattdessen eine "leichte, weitgehend kompensierte chronische neurogene Muskelatrophie". Ansonsten waren alle Untersuchungen o.B. (Lumbalpunktion, ENG, Trockenbluttest M. Pompe, Myositis-assoziierte Antikörper, Carnitin/Acylcarnitin usw.)
Eine metabolische Myopathie klang für mich am ehesten nach der richtigen Spur. Jetzt bin ich ziemlich ratlos?
Ich wäre euch für jeden Tipp und jede Idee super dankbar!
Liebe Grüße,
Lebi
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Hallo zusammen,
Ich bin Lebi, w, 27 und wie so viele andere hier noch immer auf der Suche nach einer Diagnose. Vielleicht hat jemand eine Idee? Ich bin für jeden Hinweis dankbar

Verlauf/Symptome:
Ich habe seit sieben Jahren reißende Muskelschmerzen in Oberarmen, Nacken, Rücken, Oberschenkeln und Hüftmuskulatur, starke körperliche Erschöpfung, Konzentrationsstörungen und ständiges Unterzuckerungsgefühl. Es fing damals recht plötzlich nach einem Infekt an. Im Laufe der Zeit ist eine leichte Gangstörung dazugekommen (mir knickt immer wieder mal spontan v.a. das linke Bein weg). Es scheint außerdem einen Zusammenhang zwischen den Muskelschmerzen und dem Blutzuckerspiegel zu geben (z.B. Morgens immer "Nüchternschmerz", der nach dem Frühstück verschwindet. Wenn ich keine Schmerzen habe, kann eine Mahlzeit Schmerzen auslösen usw.). Ich habe außerdem schon mein Leben lang v.a. bei längerer Aktivität ein auffälliges Verhalten gezeigt, dass sich nach dem Essen extrem schnell besserte und rückblickend mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel vereinbar ist. In den letzten Jahren gab es immer wieder deutlich bessere und schlechtere Phasen (vielleicht auch durch hormonelle Einflüsse, habe PCOS). Seit diesem Sommer nehme ich Astonin H (Fludrocortison) und damit sind immerhin die Erschöpfung und Konzentrationsprobleme weg und auch der Blutzucker ist viel stabiler.
Befunde:
Mein CK-Wert ist kontinuierlich gestiegen und liegt seit einem halben Jahr um 400. LDH auch immer ganz leicht erhöht (zuletzt 290). Der Neurologe hatte den Verdacht auf eine metabolische Myopathie/ Glykogenose. Dann die Überraschung in der Muskelbiopsie: keine pathologische Glykogenspeicherung, stattdessen eine "leichte, weitgehend kompensierte chronische neurogene Muskelatrophie". Ansonsten waren alle Untersuchungen o.B. (Lumbalpunktion, ENG, Trockenbluttest M. Pompe, Myositis-assoziierte Antikörper, Carnitin/Acylcarnitin usw.)
Eine metabolische Myopathie klang für mich am ehesten nach der richtigen Spur. Jetzt bin ich ziemlich ratlos?
Ich wäre euch für jeden Tipp und jede Idee super dankbar!

Liebe Grüße,
Lebi

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