Hallo Mitleidende,
wie so viele Verfasser vor mir, bin ich auf eure Hilfe angewiesen.
Kurz zu mir: weiblich, 35 Jahre, Mutter, Bürotätigkeit
Vorerkrankungen: Nur Hashimoto
Meine Geschichte:
Im Oktober des vergangen Jahres hatte ich einen kurzen Infekt. Ich schleppte mich dennoch auf die Arbeit, lag dann abends mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit auf der Couch.
Alle Corona Tests waren negativ. Zu diesem Zeitpunkt war ich auch schon seit 3 Monaten durchgeimpft.
Freitag begann dann das Elend.
Abends hatte ich ganz plötzlich ein Kribbeln in Armen und Beinen.
Nachts konnte ich nicht schlafen und tigerte durchs Haus.
Montags waren die Beschwerden immer noch da. In Ruhe waren sie am schlimmsten. Ich suchte meinen Hausarzt auf. Dieser überwies mich direkt zum Neurologen.
Hier bekam ich wie durch ein Wunder noch in der selben Woche ein Termin.
Zu diesem Zeitpunkt rechnete ich mir dem Schlimmsten.
Die Neurologin dagegen nahm mir schnell die Angst. Sie führte eine Messung der Nervenleitbahnen durch, die ohne Befund blieb. Zudem meinte sie, das man wirklich schlimme Sachen wie MS eigentlich direkt ausschließen können. Sie tippte eher auf Restless Leg.
Ich sollte nochmal eine Blutuntersuchung bei meinem Hausarzt machen lassen. Nährstoffe kontrollieren sowie mein TSH Wert.
Zudem verschrieb sie mir L-Dopra zum austesten.
Hierdurch stellte sich aber keine Verbesserung ein.
Die Blutwerte wurde kurz darauf gemacht. Alles ohne Befund.
Mein TSH Wert lag damals bei 0,9
Nach kurzem wurde das Kribbeln auch immer weniger. Verschwand dann komplett.
Einige Wochen später trat es in einer abgeschwächten Form wieder auf. Zudem hatte ich plötzlich Muskelbeschwerde. Diese "sprangen" von Muskel zu Muskel. Auch hier waren nur Füße, Beine, Hände und Arme betroffen.
Immer wieder hatte ich beim Laufen Schmerzen. Es fühlte sich an, als hätte ich mir ein Muskel gezerrt. Verschwand dann aber wieder.
Ich suchte also wieder meinen Hausarzt auf. Dieser überwies mich ins Krankenhaus. Er tippte auf Borreliose und es sollte eine Lumbalpunktion gemacht werden.
Auch hier wurde wieder Blut abgenommen. Alles ohne Befund.
Ich war tip top gesund.
Aber auch hier wurde wieder mein Hashimoto angesprochen.
Also beschloss ich auf Ursachensuche zu gehen. Ich googelte mich durch Google und kam zu dem Entschluss, dass es sich hierbei vielleicht um eine Falscheinstellung der Schilddrüse handeln könnte.
Ich lies mich zu einem Facharzt überweisen.
Ein wirklich toller Arzt, der sich Zeit nahm und erklärte, dass auch er meine Meinung teilte und man immer daran denken sollte, das die Schilddrüse trotz korrekten Werten, für einen persönlich falsch eingestellt sein könnte.
Er stellte mich auf ein anderes Medikament um und erhöhte leicht die Dosis.
Zu dieser Zeit war es mittlerweile so, dass ich mal mehr mal weniger Beschwerden hatte. Manchmal krampften plötzlich meine Waden für einige Minuten. Zu dieser Zeit begannen auch die Muskelzuckungen. Erst am Auge, dann überall am Körper. Immer mal wieder für kurze Zeit, aber nicht ständig.
Die springenden Schmerzen waren an manchen Tagen mal schlimmer, mal besser. Was besonders störend waren und sind die Oberarmschmerzen. Diese sprangen nicht und hielten manchmal stundenlang an.
Um es kurz zu machen, das ganze Einstellen brachte KEINE Besserung.
Die Schübe blieben, egal welche Dosis L-Thyroxin ich gerade nahm. An manchen Tagen spürte ich kaum etwas, dann warf mich ein Schub dermaßen aus dem Leben, dass ich mittags mich schon total erschöpft auch die Couch legen musste.
Am nächsten Tag war dann alles wieder wie wegegefegt und nur noch leichte Symptome vorhanden.
Irgendwann stellte sich dann auch die schnelle Ermüdung der Muskeln ein. Haare kämmen oder Treppen steigen fühlten sich plötzlich wie Schwerstarbeit an.
So als hätte ich schon 3 Stunden eine Glühbirne aufgehängt, dabei kämmte ich nur meine Haare oder telefonierte mit meinem Handy am Ohr.
Mittlerweile ist auch mein Schilddrüsenspeziallist der Meinung, dass meine Beschwerden wohl eher nicht von der Schilddrüse kommen.
Das letzte mal verschrieb er mich versuchshalber Prednisolon.
Aber auch hier stellte sich keine Besserung ein.
Interessant ist auch, dass meine Beschwerden sich durch Infekte verstärken bzw. einen Schub auslösen.
Ich versuche aktuell einen Termin bei DKD Wiesbaden zu bekommen. Dort gibt es eine Muskelsprechstunde.
Leider hatte mich vor kurzem die Uni-Klinik Mainz bereits abgelehnt.
Erkennt sich jemand wieder? kann mir jemand Mut machen?
Ich bin wirklich am Verzweifeln.
Ich bin ein lebenslustiger meist gut gelaunter Mensch. Von daher ist liegt hier auch sicher nichts Psychologisches vor.....
wie so viele Verfasser vor mir, bin ich auf eure Hilfe angewiesen.
Kurz zu mir: weiblich, 35 Jahre, Mutter, Bürotätigkeit
Vorerkrankungen: Nur Hashimoto
Meine Geschichte:
Im Oktober des vergangen Jahres hatte ich einen kurzen Infekt. Ich schleppte mich dennoch auf die Arbeit, lag dann abends mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit auf der Couch.
Alle Corona Tests waren negativ. Zu diesem Zeitpunkt war ich auch schon seit 3 Monaten durchgeimpft.
Freitag begann dann das Elend.
Abends hatte ich ganz plötzlich ein Kribbeln in Armen und Beinen.
Nachts konnte ich nicht schlafen und tigerte durchs Haus.
Montags waren die Beschwerden immer noch da. In Ruhe waren sie am schlimmsten. Ich suchte meinen Hausarzt auf. Dieser überwies mich direkt zum Neurologen.
Hier bekam ich wie durch ein Wunder noch in der selben Woche ein Termin.
Zu diesem Zeitpunkt rechnete ich mir dem Schlimmsten.
Die Neurologin dagegen nahm mir schnell die Angst. Sie führte eine Messung der Nervenleitbahnen durch, die ohne Befund blieb. Zudem meinte sie, das man wirklich schlimme Sachen wie MS eigentlich direkt ausschließen können. Sie tippte eher auf Restless Leg.
Ich sollte nochmal eine Blutuntersuchung bei meinem Hausarzt machen lassen. Nährstoffe kontrollieren sowie mein TSH Wert.
Zudem verschrieb sie mir L-Dopra zum austesten.
Hierdurch stellte sich aber keine Verbesserung ein.
Die Blutwerte wurde kurz darauf gemacht. Alles ohne Befund.
Mein TSH Wert lag damals bei 0,9
Nach kurzem wurde das Kribbeln auch immer weniger. Verschwand dann komplett.
Einige Wochen später trat es in einer abgeschwächten Form wieder auf. Zudem hatte ich plötzlich Muskelbeschwerde. Diese "sprangen" von Muskel zu Muskel. Auch hier waren nur Füße, Beine, Hände und Arme betroffen.
Immer wieder hatte ich beim Laufen Schmerzen. Es fühlte sich an, als hätte ich mir ein Muskel gezerrt. Verschwand dann aber wieder.
Ich suchte also wieder meinen Hausarzt auf. Dieser überwies mich ins Krankenhaus. Er tippte auf Borreliose und es sollte eine Lumbalpunktion gemacht werden.
Auch hier wurde wieder Blut abgenommen. Alles ohne Befund.
Ich war tip top gesund.
Aber auch hier wurde wieder mein Hashimoto angesprochen.
Also beschloss ich auf Ursachensuche zu gehen. Ich googelte mich durch Google und kam zu dem Entschluss, dass es sich hierbei vielleicht um eine Falscheinstellung der Schilddrüse handeln könnte.
Ich lies mich zu einem Facharzt überweisen.
Ein wirklich toller Arzt, der sich Zeit nahm und erklärte, dass auch er meine Meinung teilte und man immer daran denken sollte, das die Schilddrüse trotz korrekten Werten, für einen persönlich falsch eingestellt sein könnte.
Er stellte mich auf ein anderes Medikament um und erhöhte leicht die Dosis.
Zu dieser Zeit war es mittlerweile so, dass ich mal mehr mal weniger Beschwerden hatte. Manchmal krampften plötzlich meine Waden für einige Minuten. Zu dieser Zeit begannen auch die Muskelzuckungen. Erst am Auge, dann überall am Körper. Immer mal wieder für kurze Zeit, aber nicht ständig.
Die springenden Schmerzen waren an manchen Tagen mal schlimmer, mal besser. Was besonders störend waren und sind die Oberarmschmerzen. Diese sprangen nicht und hielten manchmal stundenlang an.
Um es kurz zu machen, das ganze Einstellen brachte KEINE Besserung.
Die Schübe blieben, egal welche Dosis L-Thyroxin ich gerade nahm. An manchen Tagen spürte ich kaum etwas, dann warf mich ein Schub dermaßen aus dem Leben, dass ich mittags mich schon total erschöpft auch die Couch legen musste.
Am nächsten Tag war dann alles wieder wie wegegefegt und nur noch leichte Symptome vorhanden.
Irgendwann stellte sich dann auch die schnelle Ermüdung der Muskeln ein. Haare kämmen oder Treppen steigen fühlten sich plötzlich wie Schwerstarbeit an.
So als hätte ich schon 3 Stunden eine Glühbirne aufgehängt, dabei kämmte ich nur meine Haare oder telefonierte mit meinem Handy am Ohr.
Mittlerweile ist auch mein Schilddrüsenspeziallist der Meinung, dass meine Beschwerden wohl eher nicht von der Schilddrüse kommen.
Das letzte mal verschrieb er mich versuchshalber Prednisolon.
Aber auch hier stellte sich keine Besserung ein.
Interessant ist auch, dass meine Beschwerden sich durch Infekte verstärken bzw. einen Schub auslösen.
Ich versuche aktuell einen Termin bei DKD Wiesbaden zu bekommen. Dort gibt es eine Muskelsprechstunde.
Leider hatte mich vor kurzem die Uni-Klinik Mainz bereits abgelehnt.
Erkennt sich jemand wieder? kann mir jemand Mut machen?
Ich bin wirklich am Verzweifeln.
Ich bin ein lebenslustiger meist gut gelaunter Mensch. Von daher ist liegt hier auch sicher nichts Psychologisches vor.....

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