Blixa, Du bringst es genau auf den Punkt.
Ich verstehe deine Argumentation und mir ist natürlich klar was „benigne“ aus medizinischer Sicht bedeutet.
Das Hauptproblem, welches ich hier in Österreich hauptsächlich damit habe, sind viele Ärzte aus nichtneurologischen Fachrichtungen, welche nicht wissen was diese gutartigen neurologischen „Syndrome“ für den Betroffenen bedeuten. Das wird aber vermutlich in Deutschland nicht anders sein.
Die Ärzte lesen das Wort und denken großteils, dass ist einfach eine Befindlichkeitsstörung ohne nennenswerte Symptomatik.
Das alleine kann ich natürlich keinen Arzt vorwerfen, schließlich kennen viele die Syndrome nicht und sie lesen ja das Wort gutartig in der Diagnose.
Aber wenn man dann versucht sie aufzuklären oder sie darum bittet sich schlau zu machen, erntet man bestenfalls lange Gesichter oder stößt gleich auf eingeschnappte Ablehnung.
Nur wenn dann zusätzlich objektivierbare Symptome bestehen oder man eine Symptombeschreibung vom Neurologen beilegt, wird man etwas ernster genommen.
Ich möchte aber nicht verallgemeinern, denn es gibt bei den Ärzten auch positive Ausnahmen, welche gerne zuhören und interessiert an einem Informationsaustausch mit dem Patienten sind. Einige wenige Ärzte sind sogar daran interessiert sich darüber selbst zu informieren.
Ich persönlich würde es trotzdem begrüßen, wenn das Wort „benigne“ zukünftig bei den Syndromen verschwindet. Jeder Arzt, welcher sich dann über die Syndrome informiert, findet dann in der Beschreibung dazu sowieso alle nötigen Infos.
Zudem gibt es ja als Beispiel nicht einmal ein „malignes“ Faszikulationssyndrom, sodass hier eine Differenzierung nötig wäre. Wenn die Faszikulationen nicht als gutartig einzustufen sind, hat die ursächliche (Verdachts-)Krankheit sowieso einen eigenen Namen und bringt die Faszikulationen als ein der Krankheit zugehöriges Symptom mit. Dann wäre das aber meiner Auffassung nach kein Syndrom, sondern ein Symptom einer zugrunde liegenden Krankheit.
Warum also gerade bei diesen Syndromen der Zusatz benigne gewählt wurde, ist mir nicht ganz ersichtlich.
Aber vielleicht verstehe ich die zugrunde liegende Idee hinter der Namensgebung auch nur einfach nicht.
Ich verstehe deine Argumentation und mir ist natürlich klar was „benigne“ aus medizinischer Sicht bedeutet.
Das Hauptproblem, welches ich hier in Österreich hauptsächlich damit habe, sind viele Ärzte aus nichtneurologischen Fachrichtungen, welche nicht wissen was diese gutartigen neurologischen „Syndrome“ für den Betroffenen bedeuten. Das wird aber vermutlich in Deutschland nicht anders sein.
Die Ärzte lesen das Wort und denken großteils, dass ist einfach eine Befindlichkeitsstörung ohne nennenswerte Symptomatik.
Das alleine kann ich natürlich keinen Arzt vorwerfen, schließlich kennen viele die Syndrome nicht und sie lesen ja das Wort gutartig in der Diagnose.
Aber wenn man dann versucht sie aufzuklären oder sie darum bittet sich schlau zu machen, erntet man bestenfalls lange Gesichter oder stößt gleich auf eingeschnappte Ablehnung.
Nur wenn dann zusätzlich objektivierbare Symptome bestehen oder man eine Symptombeschreibung vom Neurologen beilegt, wird man etwas ernster genommen.
Ich möchte aber nicht verallgemeinern, denn es gibt bei den Ärzten auch positive Ausnahmen, welche gerne zuhören und interessiert an einem Informationsaustausch mit dem Patienten sind. Einige wenige Ärzte sind sogar daran interessiert sich darüber selbst zu informieren.
Ich persönlich würde es trotzdem begrüßen, wenn das Wort „benigne“ zukünftig bei den Syndromen verschwindet. Jeder Arzt, welcher sich dann über die Syndrome informiert, findet dann in der Beschreibung dazu sowieso alle nötigen Infos.
Zudem gibt es ja als Beispiel nicht einmal ein „malignes“ Faszikulationssyndrom, sodass hier eine Differenzierung nötig wäre. Wenn die Faszikulationen nicht als gutartig einzustufen sind, hat die ursächliche (Verdachts-)Krankheit sowieso einen eigenen Namen und bringt die Faszikulationen als ein der Krankheit zugehöriges Symptom mit. Dann wäre das aber meiner Auffassung nach kein Syndrom, sondern ein Symptom einer zugrunde liegenden Krankheit.
Warum also gerade bei diesen Syndromen der Zusatz benigne gewählt wurde, ist mir nicht ganz ersichtlich.
Aber vielleicht verstehe ich die zugrunde liegende Idee hinter der Namensgebung auch nur einfach nicht.

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