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Viele Untersuchungen, kein Befund!

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    Viele Untersuchungen, kein Befund!

    Moin, ich möchte euch gerne mal mein Problem schildern und erhoffe mir durch das Schwarmwissen evtl. weitere Anhaltspunkte in welche Richtung es bei mir gehen könnte.

    Kurz zu mir:
    - 33 Jahre, Männlich, keine bekannten Vorerkrankungen

    Wie fing es an:
    - Vor ca. 4 Monaten war ich schlagartig von einen auf den anderen Tag extrem müde. Ich bin quasi morgens aufgewacht und konnte die Augen kaum aufhalten. Ich habs "damals" auf den Wetterwechsel geschoben, da ich dafür schon immer anfällig war. Einige Tage später kamen aber noch "schwache Beine" dazu. Ich konnte zwar noch alles machen, hatte aber das Gefühl, als würde ich in Sand laufen, bzw. meine Beine schwer sein. Ich bin daraufhin zum Hausarzt, der mich auch durchgecheckt hat, inkl. großen Blutbild. Blutbild war in Ordnung, inkl. Magnesium, Vitamin B-12, Eisen / Ferritin und Folsäure (die war nur leicht unterm Durchschnitt). Das einzige was durch eine Langzeit Blutdruckmessung festgestellt wurde war, das ich unter hohem Blutdruck leide. Daraufhin hab ich Blutdrucksenker bekommen (mein Arzt schob die Müdigkeit darauf).

    Die habe ich auch fleißig genommen, allerdings wurds nicht besser. Jetzt kamen komische Schmerzen in einzelnen Fingern / Zehen oder der Schulter dazu. Einen Tag tat mir der Zeigefinger Links weh, den anderen Tag irgendein Zeh am Fuß usw. Bin dann nach 3 Wochen erneut zum Hausarzt, der mir dann eine Überweisung zum Neurologen gegeben hat. Der Neurologe selber hat nicht viel gemacht, mich bisschen mit seinem Hammer abgeklopft und mir über die Beine / Arme "gestreichelt". Diagnose: Alles in Ordnung, ich soll zum Reumatologen gehen. (Ich hatte dem Neurologen gesagt das ich auch schon lange zittrige Hände habe, allerdings nicht immer). Der Reumatologe hat nichts gefunden und hat mich wieder zum Neurologen geschickt. Bin diesmal zu einem anderen gegangen, der aber auch nur "abgeklopft" hat und meinte es ist alles in Ordnung, wir können aber einen Termin für weitere Untersuchungen machen (in 3 Monaten).

    In der Wartezeit auf den Termin gings allerdings weiter, ich hatte auf einmal auch weniger Kraft in den Armen. Das habe ich daran gemerkt, das wenn ich z.B. im Schneidersitz saß und mich mit den Armen (Ellenbogen) auf meinen Oberschenkeln abgestützt habe, mein Oberkörper anfing zu zittern. Ca. 2 Monate nach den ersten Beschwerden kamen Muskelzuckungen dazu. Erst nur am rechten Oberschenkel (oben, immer an der gleichen Stelle), relativ schnell dann in den Armen, im anderen Bein, Waden, Füße usw. Ich habe mir erstmal nichts dabei gedacht und weiter gewartet. Zeitnah gings dann los das ich jedes mal wenn ich mich hingelegt habe, das Gefühl hatte, ich würde Krämpfe in den Füßen / Waden kriegen. Also es kam kein Krampf, aber es hat sich angefühlt als würde einer kommen wollen. Meine Waden wurden nach Belastung auch immer härter, bzw. steif. Wenn ich z.B. Einkaufen war, habe ich mich danach zu Hause hingesetzt weil meine Beine sich absolut schwer angefühlt haben. Ich brauchte dann auch immer eine längere Pause, bevor ich wieder aufstehen und mich richtig bewegen konnte. Ich hab auch die Angewohnheit wenn ich auf meinem Stuhl sitze, das ich auf Zehenspitzen mit den Beinen wippe, das hat die "harten" Waden verstärkt.

    Daraufhin bin ich in eine Klinik mit Neurologie gefahren. Die diensthabende Neurologin war auch sehr freundlich und hat mich 2 Tage später Stationär zur weiteren Abklärung aufgenommen. Es wurde erneut Blut abgenommen, ein MRT vom Kopf und der HWS, CT vom Thorax und weitere Neurologische Untersuchungen gemacht (EEG, EP, EMG).

    Befunde, bzw. die Beurteilung:

    MRT Kopf

    Kleine subkortikale Marklagerläsionen frontal links, am ehesten vereinbar mit einer Mikroangiopathie. Keine Demyelinisierungsherde in Balkenstrahlung. Kein Hirnödem. Keine Raumforderung. Kein Infarkt. Keine intrakranielle Blutung. Kleiner erweiterer Virchow-Robin-Raum im Mesencephalon rechts. Nebenbefundlich: Sinusitis maxillaris beidseits und Sinusitis sphenoidalis.

    MRT HWS

    Steilstellung der HWS. Breitbasige Bandscheibenprotrusion und medianer Bandscheibenprolaps im Segment HWK 5/6 mit Bedrängung des Duralsacks und geringer foraminaler Einengung rechts. Breitbasige Bandscheibenprotrusion im Segment HWK 6/7. Keine Myelopathie. Keine Spinalkanalstenose.

    CT Thorax / Abdomen

    Thorakoabdominell kein Tumornachweis. Steatosis hepatis sowie fokale Mehrverfettung an der Segmentgrenze IVa/IVb.

    EEG

    Alpha-EEG eines schlecht entspannten Patienten ohne Herd, ohne epilepsietypische Potentiale.

    EP

    Normalbefund der VEP links, verzögerte VEP rechts.
    Normalbefund des Blinkreflexes beidseits.
    Normalbefund des AEP beidseits.
    Normalbefund der Medianus-SEP beidseits.
    Normalbefund der Tibialis-SEP beidseits.
    Normalbefund der MEPs zu Armen und Beinen beidseits.

    EMG

    Frequenzstimulation des N. accessorius rechts: Nach Stimulation mit 3,5 und 10Hz finden sich normal konfigurierte Muskelsummenaktionspotentiale ohne signifikante Amplitudenänderung. Bei Stimulation mit 30 Hz kommt es zu einem Amplitudenanstieg um 17% (zwei Mal untersucht).

    Elektromyographie mit koaxialen Nadelelektroden: M. deltoideus rechts, M. biceps brachii rechts, M. iliopsoas und M. vastus lateralis rechts:
    Klinisch keine Parese, keine Atrophie. Normale Einstichaktivität, im M. biceps brachii einzelne Faszikulationen, sonst keine pathologische Spontanaktivität. Bei der Innervation finden vor allem im M. deltoideus und M. biceps brachii rechts, in den Beinmuskeln deutlich geringer ausgeprägt, polyphasische Potentiale mit Amplituden zwischen 300 und 700 uV. Keine erhöhte Polyphasierate mit erhöhten Amplituden.

    Beurteilung: Pathologische Frequenzstimulation des N. accessorius rechts mit Nachweis eines signifikanten Inkrements. In den untersuchten Muskeln myopathische Veränderungen, vor allem in den Armmuskeln. Zusammenfassend ist der Befund mit einem Labert-Eaton-Syndrom mit Myopathie vereinbar.

    Körperlicher Aufnahmebefund

    Einzelkraftprüfung der Beine: Durchgehend Kraftgrad 4. Einzelkraftprüfung der Arme: Durchgehend Kraftgrad 4. MER der Arme und Beine seitengleich mittellebhaft. Babinski bds. negativ. FNV und KHV bds. metrisch.



    Ich wurde dann auf Antikörper bzgl. Myasthenia Gravis und Lambert-Eaton-Syndrom getestet. Alle waren negativ, somit konnte weder ein LEMS noch eine Myasthenia gravis untermauert werden. Ich wurde nun für eine Zweitmeiunung bzw. weitere Untersuchungen an ein Zentrum für seltene Krankheiten verwiesen, da die Neurologen meinten, es könnte auch ein Congentiales Myasthenen Syndroms im Erwachsenenalter sein.

    Als Medikation hat man mir Mestinon 60mg, 5x täglich verschrieben. Ich würde sagen dadurch hat es sich etwas gebessert, aber ist immer noch nicht "gut". Die Ärzte haben es an Kniebeugen festgemacht. Bei Einlieferung habe ich 3-4 geschafft, bei Entlassung 10 (danach musste ich mich aber auch erstmal setzen und durchatmen). Meine Bauchmuskeln sind auch betroffen, wenn ich im Liegen die Beine anhebe, zittert mein Bauch, bzw. Körper wie sau. Morgens fühl ich mich echt beschissen, im laufe des Tages wirds besser und es gibt Abende wo ich fast sagen würde, das ich "symptomfrei" bin, bzw keine großen Einschränkungen in den Beinen spüre. Ob die Medikamente wirklich helfen, kann ich schlecht beurteilen. Ich habe mich die Wochen vor dem Klinikaufentalt kaum mehr aus dem Haus bewegt und nur gesessen, was die Situation wahrscheinlich nicht besser gemacht hat. Im Krankenhaus hab ich dann angefangen zu laufen, bzw. mich zu bewegen (3000-6000 Schritte pro Tag und Treppensteigen, wobei da ab der 3ten Etage schon eine Ermüdung in den Oberschenkeln spürbar war), das wird es wahrscheinlich auch besser gemacht haben.

    Ich bin der Meinung das sich die Neurologen wirklich mühe gegeben haben, ich wurde auch von der Oberärztin "betreut". Es wurde auch nichts auf die Psychoschiene geschoben (wie man hier im Forum häufig lesen kann), worüber ich sehr froh bin.

    Allerdings bin ich ja immer noch keinen Schritt weiter, ich versuche jetzt einen Termin in dem Zentrum zu ergattern, das natürlich dauern kann. Aber vielleicht gibt es ja Menschen hier die ähnliche Symptome, bzw. Erfahrungen gemacht haben, mit denen man sich Austauschen kann, ich bin wirklich ratlos. An sowas wie ALS will ich garnicht denken, bzw. mich verrückt machen. Ich glaube auch das man sowas in den Untersuchungen schon gesehen hätte. Aber die Befunde, grad vom EMG, sprechen ja eher für eine neuromuskuläre Übertragungsstörung.

    Mittlerweile sind die Symptome in den Händen ausgeprägter. Die fühlen sich schon unsicher an, wobei mir nichts aus der Hand fällt oder so. Allerdings zittern meine Daumen bei gewissen Bewegungen sehr, bzw im linken Daumen hab ich wenig Kraft (merke ich z.B. wenn ich das Handy mit der linken Hand halte / halten will). Nach 1-2-3 Minuten lässt die Kraft da spürbar nach. Wobei das auch schwankt, manchmal zitterts mehr, manchmal weniger. Schwächegefühle im Gesicht, bzw. den Kaumuskeln haben sich auch dazu gesellt + ein komisches Kloßgefühl im Hals wenn ich Spucke schlucke. Beim Essen/Trinken spüre ich das nicht, bzw. habe keine Probleme. Die Faszikulationen sind schlimmer geworden, was aber auch durchs Mestinon sein kann. Ich glaub 5x 60mg ist zu viel für mich, heute gings mir sehr schlecht, hatte das Gefühl mein Körper ist überreizt. Aber immernoch an verschiedenen Stellen, mal am Bein, mal in der Brust, mal am Arm. In den Füßen eher ein ziehen, bzw. vibrieren, aber auch nicht immer.

    Ich habe in den letzten 2-3 Monaten auch fast 20kg abgenommen, da es mir doch aufs Gemüt geschlagen ist und ich nicht mehr viel Lust hatte zu Essen. Meine Muskeln sind (zumindest für mich) optisch / spürbar weniger geworden, kann natürlich auch an der Gewichtsabnahme liegen. In den Daumenmuskeln hab ich kleine Dellen, die Neurologin meinte allerdings das dies keine Athropie ist. CK Wert im Blut war niedrig.

    So, das war jetzt ein langer Text, falls jemand bis hier her gelesen hat, bedanke ich mich schonmal im voraus dafür :-)

    Viele Grüße!​
    Zuletzt geändert von xavias1992; 31.05.2025, 21:03.

    #2
    Achja, ich kanns oben leider nicht bearbeiten da ich das 10.000 Zeichen Limit erreicht habe (ups).

    Ich habe auch das Gefühl das meine Augen in den letzten Monaten schlechter geworden sind (keine Doppelbilder, bzw. hängendes Augenlid) aber schlechtere Sehkraft, grad morgens (da manchmal verschwommen und auch ganz leichte Doppelbilder). Zusätzlich habe ich seit 3-4 Monaten das gefühl so schwarze Punkte, bzw. schwarzen Rauch vor den Augen zu haben, wenn ich z.B. an eine weiße Wand schaue, merke ich das stark.​

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      #3
      Also grundsätzlich spricht klinisch und aufgrund des typischen EMGs schon viel für die Verdachtsdiagnose LEMS. Gut ist schon mal, dass ein Lungenkarzinom als Auslöser ausgeschlossen wurde.
      Nach welchen AKs wurde erfolglos gesucht? Hast du autonome Störungen?
      Was hat der Neurologe zu den Marklagerläsionen im Kopf MRT gesagt?
      Zuletzt geändert von Hustinettenbaer; 01.06.2025, 12:44.

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        #4
        Antikörper waren folgende:

        AChR-Ak < 0.25 (Referenzwert < 0.40)
        LRP4-AutoAK negativ (Referenzwert negativ)
        MGT 30-AK < 1.25 (Referenzwert < 1.25)
        MuSK-AK < 0.01 (Referenzwert < 0.40)
        Skelettmusk-AAK < 1:10 A (Referenzwert < 1:10)
        VGCC-Ak (N-Typ) < 1.00 (Referenzwert < 110.00)
        VGCC-Ak (PQ-Typ) 12.80 (Referenzwert < 40.00)

        Autonome Störungen habe ich nicht großartig. Ich habe schon ewig Probleme mit der Verdauung / dem Magen, also Verstopfung / Durchfall im Wechsel, aber zwischendurch auch alles normal. Habe einfach n empfindlichen Magen denk ich. Ich schwitze übermäßig, aber schon seit der Pubertät. Beim Wasserlassen etc.. habe ich keine Probleme, aber ich geh eh nicht oft auf Toilette (sollte vllt mal mehr trinken). Im KH hatten sie auch n Urologen geholt, der mich untersucht hatte, da war alles in Ordnung. Allerdings muss ich sagen, das ich, seitdem die Symptome vor 4 Monaten anfingen, Schlafprobleme habe. Also obwohl ich teilweise morgens aufwache und totmüde bin, kann ich nicht wieder einschlafen. Nachts schlafe ich meistens so 5-6 Stunden durch. Aber sobald ich einmal wach werde, wirds schwierig wieder einzuschlafen.

        Zu dem MRT hat der Neurologe nichts gesagt, ausser das alles in Ordnung sei.

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          #5
          Gibt natürlich auch idiopathische LEMS, ohne AKs (zumindest keine die man kennt).

          Hast du noch weitere Untersuchungen bzw. wie geht's weiter?

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            #6
            Also weitere Untersuchungen hab ich vorerst nicht. Die Neurologin im Krankenhaus meinte, die haben alles gemacht, was man machen kann und mich dann entlassen. Nächster Schritt ist es einen Termin in einem Zentrum für seltene Krankheiten (Neurologie) in Bochum (Uniklinik Bergmannsheil) zu bekommen. Die hat mir die Oberärztin empfohlen. Dort soll ich mir eine Zweitmeinung holen, bzw in die Humangenetik für evtl. Congenitales myasthenes Syndrom. Die Oberärztin meinte, das kann auch im Erwachsenenalter auftreten, wäre aber eine absolute Rarität.

            Also auf dem Entlassungsbrief steht:

            Diagnosen
            V.a. Lambert-Eaton-Syndrom
            DD Congenitales myasthenes Syndrom

            Es wär natürlich schön eine gesicherte Diagnose zu bekommen, damit man sich darauf Einstellen kann. Wegen dem Mestinon muss ich nochmal mit einem Neurologen reden, ich habe das Gefühl das 5x60mg zu viel sind. Es hilft zwar gefühlt etwas, aber gestern gings mir richtig schlecht. Mein Körper hat sich komplett überreizt angefühlt, meine Gesichtsmuskeln wurden schwach und haben sich allgemein sehr komisch angefühlt. Habe dann erstmal keine Tabletten genommen und dann gings eigtl. wieder.
            Zuletzt geändert von xavias1992; 01.06.2025, 13:14.

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              #7
              Macht das in der Behandlung einen Unterschied? Gibt's außer Mestinon andere Optionen? Immunsuppressiva?

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                #8
                Also laut eigener Recherche schon. Das Mestinon habe ich im Krankenhaus bekommen als noch der Verdacht auf Myasthenia Gravis ODER LEMS bestand. Die Neurologin meinte, das die Leitlinie das dann vorschlägt. Laut Recherche wirkt Mestinon wohl eher bei MG, weniger bei LEMS. Dort soll der "Goldstandard" Amifampridin (3,4-Diaminopyridin) sein, meistens in Verbindung mit einem Immunsuppressiva, z.B. Azathioprin. Das hatte die Neurologin im Krankenhaus auch angesprochen, falls Mestinon nicht hilft. Sie war aber der überzeugung das dass Mestinon gut bei mir wirkt.

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                  #9
                  Moin, wollte mal n kleines Update bringen:

                  In der Zwischenzeit (am 31.07) hatte ich einen Termin in einer Muskelambulanz (Uniklinik Bergmannsheil). Dort wurde ein QMG-Scoring erstellt (4 Punkte, also doch recht mild) und paar Untersuchungen wiederholt:

                  Elektromyographie vom 31.07.2025

                  M. tibialis anterior links:
                  In Ruhe keine pathologische Spontanaktivität bei viel Willküraktivität. Bei Aufforderung zur leichten Willkürinnervation regelrecht konfigurierte Potentiale motorischer Einheiten von gelegentlich verlangsamter Dauer und teilweise erhöhter Amplitude. Teilweise Polyphasie. Bei Aufforderung zur Maximalinnveration dichtes Interferenzmuster.

                  M. rectus femoris rechts:
                  In Ruhe keine pathologische Spontanaktivität bei viel Willküraktivität. Bei Aufforderung zur leichten Willkürinnervation regelrecht konfigurierte Potentiale motorischer Einheiten von normaler Dauer und normaler Amplitude. Keine Polyphasie. Bei Aufforderung zur Maximalinnervation dichtes Interferenzmuster.

                  M. biceps brachii links:
                  In Ruhe keine pathologische Spontanaktivität bei viel Willküraktivität. Bei Aufforderung zur leichten Willkürinnervation regelrecht konfigurierte Potentiale motorischer Einheiten von teilweise verkürzter Dauer und normaler Amplitude. Teilweise Polyphasie. Bei Aufforderung zur Maximalinnveration dichtes Interferenzmuster.

                  Beurteilung:
                  Kein Hinweis auf akute Denervation.

                  Zwei von drei Muskeln (M. tibialis anterior und M. biceps brachii) zeigen diskrete neurogene Veränderungen, vereinbar mit chronischer Reinnveration, jedoch bei erhaltener motorischer Rekrutierung (dichtes Interferenzmuster). Der M. rectus femoris präsentiert sich elektromyographisch unauffällig.

                  Repetitive Stimulation vom 31.07.2025

                  Nervus accessorius rechts:
                  Bei niedrigfrequenter Stimulation unauffälliger Befund, bei hochfrequenter (30 Hz) Stimulation Dekrement von 50%.

                  Nervus axillaris rechts:
                  In Ruhe Dekrement von 13%, zwei Minuten nach Arbeit 32% Dekrement.

                  Nervus facialis rechts:
                  Unauffällig.

                  Diagnose:
                  Verdacht auf seronegative Myasthenia gravis.


                  -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

                  Ich habe mich ein wenig belesen und habe herausgefunden das bei einer Myasthenia Gravis das Dekrement eigtl nur im niedrigfrequenten Bereich (z.B. 3 Hz) vorkommt. Da ich bei der repetitiven Stimulation mit 30Hz auch sehr zur Seite gezuckt bin und die Dame die das durchgeführt hat mir sehr unbeholfen vorkam (ich glaube sie hat eine RNS vorher noch nie gemacht, zumindest wusste sie nicht wie man das Gerät richtig einstellt, dafür musste der Arzt kommen) glaube ich da ehrlich gesagt an einen Messfehler und mein Vertrauen in diese Untersuchung bzw. Befund ist jetzt nicht sooo hoch.

                  Die Ärzte haben mir Predinsolon verschrieben, welches ich jetzt seit 16 Tagen nehme (30mg täglich). Das Mestinon sollte ich weiter nehmen. Da ich mir zu der Wirkung vom Mestinon schon nach meinem ersten Klinikaufenthalt schon nicht sicher war, habe ich es jetzt mal 4 Tage nicht genommen und ehrlich gesagt auch keine Verschlechterung meiner Symptome bemerkt.

                  Im großen und ganzen gehts mir weder schlechter noch besseri m Vergleich zum Mai. Ich habe immer noch teilweise sehr zittrige Hände, mir fällt aber nichts aus der Hand oder so. Feinmotorik ist Ok, ich war bei der Ergotherapie, dort wurd eine Kraftprüfung der Hände vorgenommen (rechts Ok, links auch noch im unteren Durchschnitt, aber ich bin halt auch Rechtshänder). Bei einer Übung mit Gewichten an den Fingern wo ich kleine Muttern / Schrauben in ein Brett drehen musste, hatte ich jetzt keine großen Probleme. Wenn ich mit Links aber z.B. etwas halte, wie ein Blatt Papier oder mein Handy, fängt meine Hand nach ner Zeit schon an zu zittern. Danach hab ich komischerweise auch ein leichtes Ziehen / Stechen im Bizeps, das hab ich aber auch z.B. rechts nach dem Zähne putzen.

                  Die Faszikulationen sind mal mehr mal weniger, ich hatte jetzt eine Phase wo ich wenige hatte, dann wieder eine wo es extrem war. Am meisten habe ich sie nach dem aufwachen morgens, wenn ich noch im Bett liege. Teilweise kann ich die auch triggern indem ich bestimmte Muskeln anspanne und dann wieder locker lasse.

                  Diese Krampfgefühle in der Wade, bzw. den Füßen sind weg, hatte ich jetzt schon lange nicht mehr.

                  Allgemein kann man sagen das es gute / schlechte Tage / Phasen gibt. Meine Beine fühlen sich zwar immer noch komisch, bzw schwach an, aber es gibt Tage da kann ich gefühlt 10km laufen und Tage da ermüden die schon schneller (fühlt sich zumindest so an, ist ja auch immer subjektives Empfinden). Wenn ich bei der Physiotherapie zu stark die Waden trainiere spüre ich das schon sehr. Am gleichen Tag, bzw. den Tag danach geht es noch. Ab dem 2ten Tag laufe ich dann aber erstmal 2-3 Tage fast auf Zehenspitzen weil meine Waden so hart und angespannt sind. Beinpresse ist in Ordnung (60kg sind zwar anstrengend aber Ok, früher habe ich natürlich mehr geschafft, also Kraftverlust ist schon da). Kraftverlust in den Armen merke ich schon, also grad beim tragen von schweren Gegenständen fang ich schnell an zu zittern. Also allgemein kann man sagen das sich das Zittern unter Kraftanstrenung schon sehr verstärkt.

                  So viel dazu erstmal, ich wünsch euch noch ein angenehmes Restwochenende!
                  Zuletzt geändert von xavias1992; 17.08.2025, 12:41.

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von xavias1992 Beitrag anzeigen
                    Achja, ich kanns oben leider nicht bearbeiten da ich das 10.000 Zeichen Limit erreicht habe (ups).

                    Ich habe auch das Gefühl das meine Augen in den letzten Monaten schlechter geworden sind (keine Doppelbilder, bzw. hängendes Augenlid) aber schlechtere Sehkraft, grad morgens (da manchmal verschwommen und auch ganz leichte Doppelbilder). Zusätzlich habe ich seit 3-4 Monaten das gefühl so schwarze Punkte, bzw. schwarzen Rauch vor den Augen zu haben, wenn ich z.B. an eine weiße Wand schaue, merke ich das stark.​
                    interessant, diese augenphänomene (ich glaube in der fachliteratur heißen sie mouches volantes) kenn ich praktisch auch erst seit meinen neuromuskulären problemen....sie sollen ja sehr weit verbreitet in der alglemeinbevölkerung sein, sind bei mir ähnlich wie auch hauterscheinungen/pilze erst parallel zur entwicklung der neuromuskulären symptomatik erstmalig aufgetreten ...
                    seltener sind es auch richtig große schlieren bzw. streifen, die am aue vorbeifliegen und dann sehr störend sind, sodass mir fast etwas schwindlig wird ...

                    da du jetzt verdacht auf mg hast: hat ein arzt mal etwas dazu gesagt, auch in verbindung zu myasthenie oder lambert eaton?
                    izittrige hände, faszikulationen und feinmotorikprobleme kenne ich auch, habe auch eine klinische an handmuskeln bds., bei mir wird gerade aber eher myopathie abgeklärt ...

                    schade, dass die therapie bisher nicht große erfolge gebracht hat .. ich wünsche dir erst einmal alles gute ...
                    wie gehts dir mit diesen verdachtsdiagnosen?
                    ich finde das irgendwie nach wie vor etwas unbefriedigend ...
                    Zuletzt geändert von post lyme; 18.08.2025, 15:15.

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                      #11
                      Ich war damals beim Augenarzt, der meinte nur er würde mal den Augendruck überprüfen, hat aber zu dem Zeitpunkt keinen Sinn gemacht weil er mir eine leichte Entzündung an beiden Augen diagnostiziert hat. Habe dann Antibiotika / Augentropfen bekommen, war danach aber nicht mehr bei ihm vorstellig. Mittlerweile ists besser geworden, habe diese Schlieren nicht mehr so stark (damals waren die teilweise wirklich heftig wenn ich an eine weisse Wand geschaut habe). Habe noch vereinzelt welche auf dem rechten Auge, aber immer an der gleichen Stelle und die bewegen sich mit dem Auge auch mit, evtl. ne Trübung auf dem Glaskörper. Müsste ich bei zeiten nochmal abklären lassen.

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                        #12
                        Mal ein Update:

                        Ich hatte in der Zwischenzeit den Kontrolltermin in der Uniklinik. Da das Prednisolon zu keiner Verbesserung geführt hat wurde die Verdachtsdiagnose Myasthenia Gravis bzw. Myasthenie verworfen. Der Arzt hatte noch eine NLG machen lassen (Füße / Hände) meinte aber das war unauffällig. Er hat nochmal Reflexe getestet, bzw die üblichen neurologischen Tests gemacht (auf Zehenspitzen laufen etc..), war auch ok. Ich soll nun anfang Oktober Stationär gehen und dann wird eine Lumbalpunktion (NfL) und ein Muskel-MRT gemacht. Außerdem sollen die anderen Untersuchungen (EMG) etc. nochmal wiederholt werden. Ich habe bei dem Termin zum erstem mal das Wort "ALS" in den Mund genommen und den Arzt drauf angesprochen. Er meinte das sieht für ihn nicht danach aus aber ausschließen kann man nichts.

                        So im großen und ganzen zu meinem körperlichen befinden: Beine sind weiterhin schwach aber ok. Die Physio tut mir gut, auch hab ich mittlerweile nicht mehr tagelang so starken Muskelkater danach (teilweise gar keinen). Nur ein ziehen in den Waden wenn ich die Waden stark trainiert habe. Das Zittern allgemein ist schlimmer geworden hab ich das Gefühl. Also unter Anstrengung sowieso (z.B. wenn ich versuche Situps zu machen, zittert mein ganzer Bauch, das hatte ich aber auch schon vor 5-6 Monaten). Aber teilweise auch in Ruhe oder nach Belastung (nach anstrengendem Beintraining zittern die wie verrückt). Am schlimmsten in den Händen und im Oberkörper wenn ich sitze (ohne mich anzulehnen, oder nach vorne beuge).

                        Das einzige was mir in den letzten 1-2 Monaten aufgefallen ist, ist die Feinmotorik vor allem in der linken Hand. Also mir fällt immer noch nichts aus der Hand, ich kann auch alles damit machen, aber der Daumen fühlt sich telweise steif bzw. verspannt an. Auch ist der Daumenmuskel links deutlich kleiner/abgebauter als der an der Rechten Hand.

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                          #13
                          Moin, mal wieder ein Update:

                          Ich war die Woche in der Klinik wo nochmal einiges getestet wurde: Es wurde MEP/SEP gemacht, erneutes (umfangreicheres EMG), NLG, Muskel-MRT, MRT HWS, MRT Kopf, diverse Bluttests.

                          Die Lumbalpunktion hat leider 2 mal nicht geklappt, daraufhin wird jetzt der NFL Wert übers Blut bestimmt, dauert aber etwas, habe mitte Dezember einen Termin zum Besprechen der ausstehenden Laborergebnisse.

                          Die Verdachtsdiagnose der Myasthenie wurde komplett verworfen, ging in die falsche Richtung. Habe jetzt eine neue Verdachtsdiagnose "Sensomotorische Axonale Polyneuropathie". In der NLG kam raus das auch meine sensorischen Nerven Probleme haben, die Ärzte konnten sich das allerdings nicht erklären weil ich dafür keinerlei Symptome wie Missempfindungen habe (Vibrationsempfinden z.B. normal). Die meinten es ergibt sich noch kein klares Bild und man muss abwarten in welche Richtung es geht. Von den Symptomen her, bzw. der sehr langsame Verlauf, würde aber dazu passen.

                          Was mich positiv stimmt: Im EMG (M. vastus lat. links - M. deltoideus links - M. Bizeps Brachli rechts - M. abductor pollicis brevis links - M. tibialis ant. links - M. astrocnemius rechts) wurden keine Spontanaktivitäten gefunden, wie auch schon in den EMGs vorher (Juli und Mai, teilweise andere Muskeln) nicht. Das EMG wurd sorgfältig durchgeführt, teilweise an mehreren Stellen im gleichen Muskel gestochen.

                          Komischerweise waren jetzt überall leicht gelichtete Interferenzmuster unter anstrengung (vorher nie), dafür aber keine erhöhten Amplituden oder motorische Einheiten von verlängerter Dauer (die waren im EMG im Juli). Was das zu bedeuten hat, keine Ahnung. Insgesamt ists wieder ein diskreter chronisch neurogener Umbau. Also allgemein, auch in der NLG bzw. SEP sind zwar Abweichungen von der Norm da, aber alle sehr leicht.

                          Langzeitzucker, Vitamin B12, Eisen etc.. war alles Ok. Nur ein leichter Folsäuremangel. Man prüft jetzt noch auf Vitamin B1 und B6 Mangel. Insgesamt stehen noch 12 Laborergebnisse aus, die bis Dezember alle da sein sollten.

                          Vom Körperlichen Allgemeinbefinden her gehts mir nicht schlechter als vor 2 oder 3 Monaten (ist zumindest meine Wahrnehmung). Ich habe sogar das Gefühl das es in den Beinen besser geworden ist, also vom laufen und stehen her, kann aber auch ein Erfolg der Physio sein wo wir hauptsächlich die Beine bearbeiten. Faszikulationen sind nach wie vor da, mal mehr, mal weniger, mal hier, mal da.

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                            #14
                            Hallo Xavias,

                            das, was du hier berichtest, kommt mir auch bekannt vor. Bei mir fing es an mit Faszikulationen in einem Arm, dann am ganzen Körper. Zwischendurch immer so ein „waberndes/blubberndes“ Gefühl und dann kamen noch kleine Dellen im Unterarmmuskel hinzu. Zu guter letzt seit einigen Wochen jetzt noch leichte Sehstörungen (auch nicht wirklich doppelbilder, sondern einfach so eine Art „Vorhang“) und seit April mundtrockenheit bzw. eine so raue Zunge, dass ich mir vorkomme wie eine Katze.

                            bei mir wurde allerdings alles auf die Stressschiene geschoben und ich solle doch mal Verhaltenstherapie machen. Ich wurde in zwei unterschiedlichen neurologischen Praxen untersucht und weiß einfach nicht mehr weiter.
                            wie gehst du damit um bzw wie kommst du von einer Untersuchung zur anderen? Ich habe das Gefühl, die Ärzte schieben einen dann einfach ab im Sinne von „naja ich als Neurologe stelle nichts fest also hast du nichts, außer Stress“.

                            Einen schönen Abend wünsche ich dir

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                              #15
                              Zitat von xavias1992 Beitrag anzeigen
                              Moin, mal wieder ein Update:

                              Ich war die Woche in der Klinik wo nochmal einiges getestet wurde: Es wurde MEP/SEP gemacht, erneutes (umfangreicheres EMG), NLG, Muskel-MRT, MRT HWS, MRT Kopf, diverse Bluttests.

                              Die Lumbalpunktion hat leider 2 mal nicht geklappt, daraufhin wird jetzt der NFL Wert übers Blut bestimmt, dauert aber etwas, habe mitte Dezember einen Termin zum Besprechen der ausstehenden Laborergebnisse.

                              Die Verdachtsdiagnose der Myasthenie wurde komplett verworfen, ging in die falsche Richtung. Habe jetzt eine neue Verdachtsdiagnose "Sensomotorische Axonale Polyneuropathie". In der NLG kam raus das auch meine sensorischen Nerven Probleme haben, die Ärzte konnten sich das allerdings nicht erklären weil ich dafür keinerlei Symptome wie Missempfindungen habe (Vibrationsempfinden z.B. normal). Die meinten es ergibt sich noch kein klares Bild und man muss abwarten in welche Richtung es geht. Von den Symptomen her, bzw. der sehr langsame Verlauf, würde aber dazu passen.

                              Was mich positiv stimmt: Im EMG (M. vastus lat. links - M. deltoideus links - M. Bizeps Brachli rechts - M. abductor pollicis brevis links - M. tibialis ant. links - M. astrocnemius rechts) wurden keine Spontanaktivitäten gefunden, wie auch schon in den EMGs vorher (Juli und Mai, teilweise andere Muskeln) nicht. Das EMG wurd sorgfältig durchgeführt, teilweise an mehreren Stellen im gleichen Muskel gestochen.

                              Komischerweise waren jetzt überall leicht gelichtete Interferenzmuster unter anstrengung (vorher nie), dafür aber keine erhöhten Amplituden oder motorische Einheiten von verlängerter Dauer (die waren im EMG im Juli). Was das zu bedeuten hat, keine Ahnung. Insgesamt ists wieder ein diskreter chronisch neurogener Umbau. Also allgemein, auch in der NLG bzw. SEP sind zwar Abweichungen von der Norm da, aber alle sehr leicht.

                              Langzeitzucker, Vitamin B12, Eisen etc.. war alles Ok. Nur ein leichter Folsäuremangel. Man prüft jetzt noch auf Vitamin B1 und B6 Mangel. Insgesamt stehen noch 12 Laborergebnisse aus, die bis Dezember alle da sein sollten.

                              Vom Körperlichen Allgemeinbefinden her gehts mir nicht schlechter als vor 2 oder 3 Monaten (ist zumindest meine Wahrnehmung). Ich habe sogar das Gefühl das es in den Beinen besser geworden ist, also vom laufen und stehen her, kann aber auch ein Erfolg der Physio sein wo wir hauptsächlich die Beine bearbeiten. Faszikulationen sind nach wie vor da, mal mehr, mal weniger, mal hier, mal da.
                              Hallo Xavias ,


                              also ich könnte deine Erfahrungen eigentlich genauso niedergeschrieben haben.
                              Ich habe auch schon einen langen Weg hinter mir (Jahre) und leider konnte mir bis heute keiner helfen. Ich habe unzählige Untersuchungen (EEG,EMG,NLG,Nervenwasser,Blut,MRT,CT,Echos usw…) ambulant und stationär. Neulich war ich beim Augenarzt , da ich auch immer mehr diese schwarzen Punkte (mouches volantes) habe. Auch habe ich das Gefühl ,ich habe einen Schleier vor den Augen. Alle Ergebnisse waren negativ und es sein alles bestens…. Naja

                              Im November letzten Jahres erhielt ich aus dem Krankenhaus , wie sagten sie es „100% eine seltene genetische dystrophe Myotonie DM1 oder DM2 ( beides nicht wirklich verlockend). Sollte ich wissen wollen, welche ,dann muss ich zur Genetik. Sie wünschen mir alles gute ind raus war ich.
                              Die Diagnose hatten sie gemacht , weil mein EMG das typische Muster zeigte . Die 4 Ärzte nannten es Sturzkampfbomber Geräusche und diese seien einmalig.

                              Habe dann einen Termin in der Humangenetik im Jena gemacht. Dort haben sie ein ganzes Panel gemacht und nach langen warten kam dann schlussendlich raus .. nichts …keine genetische Erkrankung somit ist die 100% sichere Diagnose gegenstandslos… laut den Ärzten überraschend , aber man könne nichts weiter tun. Da die Symptome mal besser und schlechter werden ,neue kommen und alte gehen , lebe ich jeden Tag wie er kommt.

                              Die letzten Tage hatte ich wieder vermehrt Schmerzen in den Fingergelenken und ein brennen an der Schläfe (wenn man diese berührt, ist es wie Feuer… aber auch das wird schon besser) auch dein zittern kenne ich sehr gut. Vermehrt geht es mir bei den kalten Temperaturen schlechter…

                              Zuletzt geändert von Paracetamol; 15.11.2025, 06:04.

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