Hallo,
ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 42 Jahre alt, verh. und habe 2 Kinder. Mir wurde 2008 wegen vieler Knoten die Schilddrüse entfernt, dabei auch die Nebenschilddrüsen. Damit fingen meine Probleme an. Ich hatte in schnellem Wechsel erst Hypocalcämien und Tetanien, dann eine Hypercalcämie, bei der ich Todesangst hatte und meine Nieren durch die Calzium-Vergiftung einen Schaden davon trugen.
Seit Ende 2008 verschärften sich nach und nach meine Muskelprobleme. Sie kamen irgendwie Schubweise, die Schmerzen und Muskelkrämpfe gingen immer wieder für ein paar Wochen, was jedoch blieb, war eine zunehmende Schwäche vor allem in Beinen, Armen und Händen, Brennen in den Muskeln, vor allem abends, wenn ich zur Ruhe kam.
Ich habe schon viel Diagnostik hinter mir. Wegen meiner Schilddrüsenwerte und der Calzium-Geschichte bin ich bei einem Endokrinologen in einer Uni-Klinik in guten Händen. Er schickte mich Ende 2010 zu einem Rheumatologen. Die Rheumawerte waren unauffällig, lediglich die Entzündungswerte waren immer erhöht.
Meine Probleme wurden aber immer schlimmer. Ich versuchte Ende letzten Jahres einen neuen Anlauf bei einem Neurologen, der mich 2009 das erste Mal eine Woche stationär umfassend untersuchte, aber keine Muskelerkrankung feststellen konnte. Er riet mir als letzten Versuch zu einer Muskelbiopsie. Das wurde im Januar 2012 in Halle durchgeführt. Während ich noch auf das Ergebnis wartete, erhielt ich von einem Internisten den Befund, dass ich Borrelien im Blut hätte. Deshalb nehme ich im Moment 30 Tage Doxicyclin, ein Antibiotikum.
Ich habe nun das Ergebnis der Muskelbiopsie in den Händen. Als Diagnose wurde in Halle von Anfang an eine endokrine Myopathie vermutet. Etwas anderes ist letztlich auch nicht rausgekommen. Trotzdem sind da einige Sachen, die mir aufgefallen sind. Vielleicht kennt sich jemand von Euch damit aus?
Im Befund steht unter Anderem: "... Zahlenmäßig mäßiggradige Prädominanz der Typ-II-Fasern mit geringgradig gestörtem Mosaikmuster...- saure Phosphatase: Lediglich in der unmittelbaren Umgebung der Gefäßwände der in den interfaszikulären Bindegewebssepten verlaufenden Gefäße Vermehrung lysosomaler Enzymaktivitäten in den ortsständigen Histiozyten. Keine patholog. Glykogenspeicherung, einzelne Fasern mit Glykogenverteilungsstörungen...Diagnose: Unauffälliger Skelettmuskel." Wirklich???
Ich suche noch immer nach Ursachen für meine Probleme, da mein Hausarzt meint, an den Borrelien könne es nicht liegen.
Die Neurologen sind sich einig: Meine Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenproblematik ist schuld - endokrine Myopathie halt - mit einer besseren Medikamenten-Einstellung könne eine Verbesserung meiner Probleme erreicht werden.
Ich bin aber seit längerer Zeit gut mit den Medikamenten eingestellt, da läßt sich nicht mehr viel drehen. Mir stellt sich halt die Frage, warum meine Muskeln trotzdem immer mehr schmerzen, häufig krampfen und immer schwächer werden, sich meine Gelenke (Knie, Sprunggelenke, Lendenwirbelsäule, Schulter) entzünden und die Schmerzen mich langsam aber sicher fertig machen.
Ich fühle mich von den Ärzten abgewimmelt und unverstanden. Natürlich - ich bin ja auch nur Kassenpatient. Aber trotzdem habe ich noch immer eine klitzekleine Hoffnung (chronischer Optimist halt), dass mir irgenwie geholfen werden könnte... Nur wie?
Hat jemand von Euch noch eine Idee?
Viele Grüße
mago
ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 42 Jahre alt, verh. und habe 2 Kinder. Mir wurde 2008 wegen vieler Knoten die Schilddrüse entfernt, dabei auch die Nebenschilddrüsen. Damit fingen meine Probleme an. Ich hatte in schnellem Wechsel erst Hypocalcämien und Tetanien, dann eine Hypercalcämie, bei der ich Todesangst hatte und meine Nieren durch die Calzium-Vergiftung einen Schaden davon trugen.
Seit Ende 2008 verschärften sich nach und nach meine Muskelprobleme. Sie kamen irgendwie Schubweise, die Schmerzen und Muskelkrämpfe gingen immer wieder für ein paar Wochen, was jedoch blieb, war eine zunehmende Schwäche vor allem in Beinen, Armen und Händen, Brennen in den Muskeln, vor allem abends, wenn ich zur Ruhe kam.
Ich habe schon viel Diagnostik hinter mir. Wegen meiner Schilddrüsenwerte und der Calzium-Geschichte bin ich bei einem Endokrinologen in einer Uni-Klinik in guten Händen. Er schickte mich Ende 2010 zu einem Rheumatologen. Die Rheumawerte waren unauffällig, lediglich die Entzündungswerte waren immer erhöht.
Meine Probleme wurden aber immer schlimmer. Ich versuchte Ende letzten Jahres einen neuen Anlauf bei einem Neurologen, der mich 2009 das erste Mal eine Woche stationär umfassend untersuchte, aber keine Muskelerkrankung feststellen konnte. Er riet mir als letzten Versuch zu einer Muskelbiopsie. Das wurde im Januar 2012 in Halle durchgeführt. Während ich noch auf das Ergebnis wartete, erhielt ich von einem Internisten den Befund, dass ich Borrelien im Blut hätte. Deshalb nehme ich im Moment 30 Tage Doxicyclin, ein Antibiotikum.
Ich habe nun das Ergebnis der Muskelbiopsie in den Händen. Als Diagnose wurde in Halle von Anfang an eine endokrine Myopathie vermutet. Etwas anderes ist letztlich auch nicht rausgekommen. Trotzdem sind da einige Sachen, die mir aufgefallen sind. Vielleicht kennt sich jemand von Euch damit aus?
Im Befund steht unter Anderem: "... Zahlenmäßig mäßiggradige Prädominanz der Typ-II-Fasern mit geringgradig gestörtem Mosaikmuster...- saure Phosphatase: Lediglich in der unmittelbaren Umgebung der Gefäßwände der in den interfaszikulären Bindegewebssepten verlaufenden Gefäße Vermehrung lysosomaler Enzymaktivitäten in den ortsständigen Histiozyten. Keine patholog. Glykogenspeicherung, einzelne Fasern mit Glykogenverteilungsstörungen...Diagnose: Unauffälliger Skelettmuskel." Wirklich???

Ich suche noch immer nach Ursachen für meine Probleme, da mein Hausarzt meint, an den Borrelien könne es nicht liegen.
Die Neurologen sind sich einig: Meine Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenproblematik ist schuld - endokrine Myopathie halt - mit einer besseren Medikamenten-Einstellung könne eine Verbesserung meiner Probleme erreicht werden.
Ich bin aber seit längerer Zeit gut mit den Medikamenten eingestellt, da läßt sich nicht mehr viel drehen. Mir stellt sich halt die Frage, warum meine Muskeln trotzdem immer mehr schmerzen, häufig krampfen und immer schwächer werden, sich meine Gelenke (Knie, Sprunggelenke, Lendenwirbelsäule, Schulter) entzünden und die Schmerzen mich langsam aber sicher fertig machen.
Ich fühle mich von den Ärzten abgewimmelt und unverstanden. Natürlich - ich bin ja auch nur Kassenpatient. Aber trotzdem habe ich noch immer eine klitzekleine Hoffnung (chronischer Optimist halt), dass mir irgenwie geholfen werden könnte... Nur wie?
Hat jemand von Euch noch eine Idee?
Viele Grüße
mago


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