Ja, ich habe mir bisher immer alle Laborbefunde und Arztbriefe kopieren lassen und habe zuhause eine eigene Akte angelegt damit, eben um alles selbst zu kontrollieren und im Blick zu haben, weil ich mich durch eine MTA-Ausbildung auch in diesem Bereich auskenne und weiß wo auch mal falsche Werte entstehen können, durch unsachgemäßen Transport, Medikamenteneinnahme, usw.
Und nein, obwohl ich gesetzlich versichert bin, musste ich noch nie für Blutuntersuchungen Zuzahlungen leisten oder etwas selbst bezahlen. Allerdings hat die großen, ausführlichen Untersuchungen mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen nicht der Hausarzt gemacht, sondern dafür war ich beim Internisten oder in der Crohn-Ambulanz im Krankenhaus. In der Neurologie der Uniklinik war es aber auch kein Problem, als sie zu Anfang auf Mangelerscheinungen untersucht haben.
Und nein, wenn ich nur von Wasser, Tee und Brühe lebe substituiere ich nichts nebenbei, maximal Vitamin B12 oder D, wenn das gerade sowieso ansteht. In der Zeit wird das Blut natürlich engmaschiger kontrolliert, aber es kam tatsächlich zu keinen Mangelerscheinungen. Allerdings habe ich in der Zeit sehr viel Wasser getrunken und auch darauf geachtet welches Wasser ich trinke, weil sich die darin enthaltenen Elektrolyte mengenmäßig extrem unterscheiden können. Natürlich sind in Wasser keine Vitamine enthalten und hätte ich noch länger so fasten müssen wäre es sicher irgendwann zu Mangelerscheinungen zu kommen, aber so hatte mein Körper wohl genug Reserven oder kann besonders gut damit haushalten.
Gerade weil das so gut funktioniert greife ich bei Schüben, unter ärztlicher Kontrolle, zuerst darauf zurück, bevor ich mich wieder darauf einlasse Medikamente einzunehmen, die mir unzählige Nebenwirkungen bescheren. Natürlich lässt sich nicht jeder Schub nur mit Schonung des Verdauungstraktes besänftigen, aber für mich ist es oft eine gute Alternative.
Dass viele Ärzte gerne sparen bei Blutuntersuchungen oder Untersuchungen im Allgemeinen habe ich auch schon erlebt, oder höre es von vielen. Genau deswegen hat es auch einige Arztwechsel gebraucht, bis ich zufrieden war. Bin jetzt aber schon viele Jahre sehr zufrieden mit meiner Hausärztin, die sehr gründlich und vorsichtig ist und lieber einen Bluttest zuviel, als zu wenig macht (und sie konnte das bisher auch immer problemlos der Kasse gegenüber rechtfertigen, frag' mich nicht wie) und auch mit meiner Betreuung in der Gastro-Ambulanz. Was andere Fachärzte angeht suche ich nach vielen Wechseln immernoch verzweifelt nach dem Richtigen. Gehört leider viel Glück dazu.
LG
Jule
Und nein, obwohl ich gesetzlich versichert bin, musste ich noch nie für Blutuntersuchungen Zuzahlungen leisten oder etwas selbst bezahlen. Allerdings hat die großen, ausführlichen Untersuchungen mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen nicht der Hausarzt gemacht, sondern dafür war ich beim Internisten oder in der Crohn-Ambulanz im Krankenhaus. In der Neurologie der Uniklinik war es aber auch kein Problem, als sie zu Anfang auf Mangelerscheinungen untersucht haben.
Und nein, wenn ich nur von Wasser, Tee und Brühe lebe substituiere ich nichts nebenbei, maximal Vitamin B12 oder D, wenn das gerade sowieso ansteht. In der Zeit wird das Blut natürlich engmaschiger kontrolliert, aber es kam tatsächlich zu keinen Mangelerscheinungen. Allerdings habe ich in der Zeit sehr viel Wasser getrunken und auch darauf geachtet welches Wasser ich trinke, weil sich die darin enthaltenen Elektrolyte mengenmäßig extrem unterscheiden können. Natürlich sind in Wasser keine Vitamine enthalten und hätte ich noch länger so fasten müssen wäre es sicher irgendwann zu Mangelerscheinungen zu kommen, aber so hatte mein Körper wohl genug Reserven oder kann besonders gut damit haushalten.
Gerade weil das so gut funktioniert greife ich bei Schüben, unter ärztlicher Kontrolle, zuerst darauf zurück, bevor ich mich wieder darauf einlasse Medikamente einzunehmen, die mir unzählige Nebenwirkungen bescheren. Natürlich lässt sich nicht jeder Schub nur mit Schonung des Verdauungstraktes besänftigen, aber für mich ist es oft eine gute Alternative.
Dass viele Ärzte gerne sparen bei Blutuntersuchungen oder Untersuchungen im Allgemeinen habe ich auch schon erlebt, oder höre es von vielen. Genau deswegen hat es auch einige Arztwechsel gebraucht, bis ich zufrieden war. Bin jetzt aber schon viele Jahre sehr zufrieden mit meiner Hausärztin, die sehr gründlich und vorsichtig ist und lieber einen Bluttest zuviel, als zu wenig macht (und sie konnte das bisher auch immer problemlos der Kasse gegenüber rechtfertigen, frag' mich nicht wie) und auch mit meiner Betreuung in der Gastro-Ambulanz. Was andere Fachärzte angeht suche ich nach vielen Wechseln immernoch verzweifelt nach dem Richtigen. Gehört leider viel Glück dazu.
LG
Jule


Vielleicht kennt sich Klaus damit besser aus bei euch in Deutschland.
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