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    #76
    Ja, ich habe mir bisher immer alle Laborbefunde und Arztbriefe kopieren lassen und habe zuhause eine eigene Akte angelegt damit, eben um alles selbst zu kontrollieren und im Blick zu haben, weil ich mich durch eine MTA-Ausbildung auch in diesem Bereich auskenne und weiß wo auch mal falsche Werte entstehen können, durch unsachgemäßen Transport, Medikamenteneinnahme, usw.
    Und nein, obwohl ich gesetzlich versichert bin, musste ich noch nie für Blutuntersuchungen Zuzahlungen leisten oder etwas selbst bezahlen. Allerdings hat die großen, ausführlichen Untersuchungen mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen nicht der Hausarzt gemacht, sondern dafür war ich beim Internisten oder in der Crohn-Ambulanz im Krankenhaus. In der Neurologie der Uniklinik war es aber auch kein Problem, als sie zu Anfang auf Mangelerscheinungen untersucht haben.


    Und nein, wenn ich nur von Wasser, Tee und Brühe lebe substituiere ich nichts nebenbei, maximal Vitamin B12 oder D, wenn das gerade sowieso ansteht. In der Zeit wird das Blut natürlich engmaschiger kontrolliert, aber es kam tatsächlich zu keinen Mangelerscheinungen. Allerdings habe ich in der Zeit sehr viel Wasser getrunken und auch darauf geachtet welches Wasser ich trinke, weil sich die darin enthaltenen Elektrolyte mengenmäßig extrem unterscheiden können. Natürlich sind in Wasser keine Vitamine enthalten und hätte ich noch länger so fasten müssen wäre es sicher irgendwann zu Mangelerscheinungen zu kommen, aber so hatte mein Körper wohl genug Reserven oder kann besonders gut damit haushalten.
    Gerade weil das so gut funktioniert greife ich bei Schüben, unter ärztlicher Kontrolle, zuerst darauf zurück, bevor ich mich wieder darauf einlasse Medikamente einzunehmen, die mir unzählige Nebenwirkungen bescheren. Natürlich lässt sich nicht jeder Schub nur mit Schonung des Verdauungstraktes besänftigen, aber für mich ist es oft eine gute Alternative.

    Dass viele Ärzte gerne sparen bei Blutuntersuchungen oder Untersuchungen im Allgemeinen habe ich auch schon erlebt, oder höre es von vielen. Genau deswegen hat es auch einige Arztwechsel gebraucht, bis ich zufrieden war. Bin jetzt aber schon viele Jahre sehr zufrieden mit meiner Hausärztin, die sehr gründlich und vorsichtig ist und lieber einen Bluttest zuviel, als zu wenig macht (und sie konnte das bisher auch immer problemlos der Kasse gegenüber rechtfertigen, frag' mich nicht wie) und auch mit meiner Betreuung in der Gastro-Ambulanz. Was andere Fachärzte angeht suche ich nach vielen Wechseln immernoch verzweifelt nach dem Richtigen. Gehört leider viel Glück dazu.

    LG
    Jule

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      #77
      Hallo Jule,


      dann hast Du aber Glück, wenn man bei Dir diese Untersuchungen gemacht hat, ohne dass Du zuzahlen musstest.
      Das hört man selten. Oft lassen die Ärzte die Patienten für solche Untersuchungen bezahlen, obwohl es auch bei anderen Patienten Gründe gibt, dass man Mängel prüft.

      Auch ich bekomme, obwohl privat versichert, von Ärzten öfters zu hören: Zahlt das Ihre Kasse denn?
      Da meine Kasse aber die Vitamine/Mineralstoffe meistens bzw. oft bezahlt, die bei mir im Mangel sind, bekomme ich von der Kasse dann wieder den Hinweis, dass sie nur dann diese Präparate bezahlt, wenn ich den Mangel auch beweisen kann.
      D. h. ich muss also schon wegen der Kasse immer wieder solche Untersuchungen machen lassen.
      Ich halte das auch für wichtig.
      Denn wenn man etwas einnimmt, was man nicht braucht, ist es bei manchen Vitaminen sogar schädlich (Vitamin A und Eisen sind 2 Beispiele, zuviel davon kann der Leber zusetzen).

      Auch bei mir ist es ein Dauerthema, die richtigen Fachärzte zu finden. Gerade wenn Krankheiten hat, die nicht zu den sog. Volkskrankheiten zählen, lässt das Interesse von Ärzten rapide nach. Denn sie müssten sich ja in eine neue Materie evtl. einarbeiten.


      lg
      Lilo

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        #78
        Wieder ein kurzes Update, weil ich euch an meiner "Freude" teilhaben lassen möchte:

        Ich hatte ja berichtet dass beim Abstrich doch Bakterien im/am Auge gefunden wurden und ich für 10 Tage Antibiotikum-Tropfen genommen habe. Wenige Tage später habe ich wiedermal nur verschwommen auf dem linken Auge gesehen. Meiner bisherigen Augenärztin habe ich nicht mehr getraut, also habe ich in der Uniklinik Heidelberg angerufen, die Sachlage geschildert und sie haben mir angeboten sofort vorbeizukommen. Das habe ich gemacht...und sie haben dort erst mal angemerkt dass das Antibiotikum unnötig war, weil das gefundene Bakterium in den wenigstens Fällen pathologisch wäre und dass man das erstmal hätte diskutieren sollen. Außerdem wurden mehrere Untersuchungen gemacht und festgestellt dass meine Augen extrem trocken sind, weswegen nun das Sjögren-Syndrom im Raum steht und abgeklärt werden muss. Im April habe ich einen Kontrolltermin in der Augenklinik und in der Rheumatologie deswegen.

        Gestern kam zumindest schon mal eine Antwort von der Krankenkasse:
        Der Antrag für die neuen Orthesen (gestellt von der Orthopädie der Uniklinik Heidelberg) wurde abgelehnt.
        Ich solle es doch erstmal weiter mit Physiotherapie und Winkelschienen zur Streckung der Sehnen versuchen. Haben wohl überlesen dass ich seit über 3 Jahren deswegen Physiotherapie habe und die Winkelschienen aus dem Katalog bringen mir nichts durch den beginnenden Klumpfuß, weil der Zug der Schienen dann nur aufs Sprunggelenk ausgeübt wird und das hat natürlich keinen Effekt auf die Sehne. Und nach 3 Jahren zu versuchen über so eine Schiene 6cm wettzumachen..da würde ich keine Wunder erwarten.
        Heidelberg hat direkt nochmal ein Schreiben fertiggemacht und an die Krankenkasse gefaxt, mal sehen ob das nun mehr bringt.

        Über die Therapie mit Immunglobulinen wurde bisher offenbar noch nicht entschieden, obwohl ich am 1.3. mit einer Antwort rechnen konnte...wieso nennt man das eigentlich Eilantrag, wenn man dann vier Monate warten muss?

        Bis bald, wenn ich von meinem nächsten Abenteuer berichte!
        Wünsche euch alles Gute,
        Jule

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          #79
          Hallo Jule,
          deine Kassa ist ja die Frechheit schlecht hin!





          Bei uns in Österreich kann man denen schon auf die Füsse treten.

          Ich würde dort auf jeden Fall noch mal nachhacken und fragen, was das soll Vielleicht kennt sich Klaus damit besser aus bei euch in Deutschland.
          Da kann ich dir leider nicht weiter helfen.

          Aber:

          Das Sjörgen Syndrom ist eine Rheumasache, also eher eine Autoimmunsache.
          Hast du schon mal gegoogelt, wann das immer auftritt?
          Am ehesten bei Kollagenosen. Und die greifen Nerven und Muskeln an.

          Ich denke, das es bei dir auch in diese Richtung geht.

          Bei mir hat man ja auch immer gesagt, das ist nichts Autoimmunmässiges und jetzt sieht es aber doch auch so aus...

          Die Dinge kann man angeblich wenn sie in den Nerven sitzen nur mittels Bio finden meinte mein Arzt. Und dann auch nur zu 55%.


          Alles ein Käse!

          Alles Liebe Marlies

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            #80
            Hallo, fleißige Leser!

            Es gibt wieder Neuigkeiten - gute und schlechte.

            @Marlies / voriger Beitrag:
            Bei mir war von Anfang an im Gespräch ob diese Myositis einen autoimmunen Ursprung hat, weil ich ja auch Morbus Crohn habe. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Dafür war ich in der Rheumatologie in Heidelberg und es wurden jede Menge Blutuntersuchungen gemacht. Nervenbeschwerden habe ich nicht, ENG war auch immer unauffällig, aber es wäre natürlich nicht ausgeschlossen dass die Muskulatur zusätzlich davon beeinflusst wird, falls ich tatsächlich das Sjögren-Syndrom haben sollte. Ich habe tatsächlich mehrere der Symptome, die zu diesem Syndrom gehören, aber im letzten Jahr wurde von der Rheumatologie ja erst mein Blut auf Antikörper, Entzündungswerte und was nicht sonst alles überprüft und sie kamen ja zum dem Schluss dass meine Myositis nicht rheumatoid ist und ich auch keine anderen auffälligen Werte habe. Ich warte mal ab was die Rheumatologen zu diesem Verdacht sagen - bin deswegen am kommenden Montag in Heidelberg.

            Von der Krankenkasse gab es noch keine neue Regung zum Thema neue und jetzt mal richtige Orthesen. Die Orthopäden aus Heidelberg hatten ja direkt einen Einspruch auf die Ablehnung mit weiteren, ausführlicheren Informationen an die Krankenkasse geschickt. Auch hier muss ich wohl erst mal abwarten und sehen was die neue Antwort der Krankenkasse ist.

            Neue Verletzung/Problematik:
            Montag (03.04.) 17 Uhr, ich war zuhause und habe Wäsche sortiert, weswegen ich strümpfig (zuhause trage ich nie meine Schuhe) am Tisch stand. Plötzlich schoss ein extrem starker Schmerz in meinen rechten Fuß (an diesem ist die Spitzfußstellung seit Anfang an ausgeprägter, als links), ungefähr in dem Bereich, mit dem ich immer auftrete, also der Vorderfuß im Bereich der Metatarsalköpfchen der 2.-4 Zehe. Die Schmerzen waren so stark, dass mir Tränen in die Augen schossen und ich habe mich natürlich sofort hingesetzt und eine Weile gegen die Schmerzen geatmet, bis es sich dann beruhigt hat. Ganz weg waren die Schmerzen nicht, aber gut auszuhalten. Ich zog meinen Strumpf aus, weil ich meinen Fuß massieren wollte, weil ich mir erst mal nicht viel dazu gedacht habe, konnte ich sehen dass sich um das Basisgelenk des 2. Zehs ein rot-violettes Hämatom bildet und wächst und der Fuß begann auch ein wenig anzuschwellen. An der Fußsohle, auf Höhe des Ballens konnte man ebenso ein Hämatom durchschimmern sehen. Auftreten war danach wegen starker Schmerzen nicht mehr möglich und wenn man den Fußrücken berührte, bitzelte es im ganzen Fuß..vermutlich drückten die Hämatome auf einen Nerv.

            Mir blieb also nichts anderes übrig, als mich in einer Notaufnahme vorzustellen. Nach längerem Überlegen, entschied ich mich für die städtische, zentrale Notaufnahme in Darmstadt, einfach weil ich dachte die könnten das genauso abklären und weil wir so einiges an Fahrtzeit (insgesamt über 2 Stunden) gespart haben.

            In der Notaufnahme haben sie mehrere Röntgenbilder gemacht und ein Ultraschall. Es konnte ausgeschlossen werden, dass ein Band oder eine Muskelfaszie angerissen oder ganz gerissen war (war eine DD laut Arzt) und es war auch kein verschobener Bruch zu erkennen. Nur ist es so, dass ein Ermüdungsbruch (der in meinem Fall nicht unwahrscheinlich wäre, nach den fast 4 Jahren extremer Spitzfußstellung und falscher Orthesenversorgung) per Röntgenbild erst 3-4 Wochen nach dem Vorfall erkannt werden kann, wenn die Bruchenden dann eine Entkalkung aufweisen. Im Akutfall ist so ein Bruch nur per MRT oder Knochenszintigramm zu diagnostizieren und das spart man sich normalerweise wegen der Strahlenbelastung und der Kosten. Das heißt ein begründeter Verdacht und anhaltende Beschwerden reichen normal, damit es als Fraktur behandelt wird und dann bekäme man einen Vorfußentlastungsschuh, mit dem man auf der Ferse laufen kann (Ermüdungsbrüche passieren nämlich überwiegend im Mittelfußknochenbereich). So ein Schuh bringt bei mir natürlich nichts. Ich wurde mit der Empfehlung entlassen das doch weiter in Heidelberg abklären zu lassen, wenn ich dort sowieso Patientin bin, weil sie dort in der Orthopädie auch mehr Ahnung hätten, als in der zentralen Notaufnahme. Das MRT solle dann in Heidelberg gemacht werden.

            Am nächsten Tag hatte ich meinen regulären Termin in der Augenambulanz in Heidelberg und habe auf dem Rückweg kurz bei meinem Neurologen vorbei gesehen um ihn auf den neuesten Stand zu bringen. Er betonte dass es sehr wichtig sei dass das MRT noch diese, spätestens nächste Woche gemacht würde, weil man absolute Sicherheit bräuchte, was da genau im Fuß passiert ist. Denn vom 24.4. bis 28.4. bekomme ich den ersten Zyklus der Immunglobulin-Therapie und sollte ein Bruch vorliegen, der sich entzündet hat, oder eine andere Komplikation, dann muss die Therapie natürlich nochmal verschoben werden.

            Gestern und heute versuchen ich also krampfhaft einen Termin in der Orthopädie HD zu bekommen, weil dort ein Arzt ja erst mal das MRT anordnen muss (das geht nämlich nicht durch externe Ärzte oder Überweisung). Der Arzt, bei dem ich bisher in der Orthopädie war, arbeitet plötzlich nicht mehr in Heidelberg und über die allgemeinen Patientennummern werde ich nur von Ambulanz zu Ambulanz weitergeschickt oder bekomme Termine im Mai oder Juni angeboten. Ich kann auch nicht einfach in die Notaufnahme dort fahren, weil mein benötigtes MRT keinen Notfall darstellt und ich sehr wahrscheinlich weggeschickt würde.

            Aber wem erzähle ich das? Die meisten kennen so was ja auch zu Genüge!
            Wollte nur mal das kleine Update hierlassen und mir was von der Seele schreiben.
            Wünsche euch alles Gute, viele Grüße,
            Jule

            P.S.: Falls es untergegangen ist, die gute Nachricht ist, dass es einen baldigen Termin für den Beginn der experimentellen Therapie mit Immunglobulinen gibt (erster Zyklus vom 24.4. bis 28.4.). Unter den derzeitigen Umständen ist aber unklar ob es dabei bleibt, oder ob es auf einen späteren Termin verschoben wird. Werde ich aber trotzdem als positiv! Ätsch.

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              #81
              Das mit dem Fuß kann eine Folge des Spitzfußes sein. Wenn Du beim Stehen den Fuß nur noch gegen Widerstand oder in einer Spitzstellung auf den Boden setzen kannst sind die Knochen und Sehnen stark belastet. Wenn Du dann plötzlich aus dem Gleichgewicht gerätst und das durch eine Gewichtsverlagerung auf den Fuß ausgleichen willst, wird eine Sehne überdehnt oder ein Knochen bricht. Die Brüche sind dann meistens feine Haarrisse die man nur im MRT sieht.

              So was Ähnliches ist mir vor 2 Jahren auch passiert.
              Das ist dann ein Problem für den Orthopäden und unabhängig von der Muskelgeschichte.
              Das MRT kann auch jeder niedergelassene Orthopäde anordnen.
              Zu dem solltest Du ohne Überweisung als Akutfall gehen. Normalerweise haben Orthopäden da eingeschränkte offene Sprechzeiten.
              Wenn Du mit Überweisung hingehst bekommst Du immer erst einen Termin in ein paar Wochen oder Monaten.

              Aber therapeutisch kann man da sowieso nichts machen, außer einer entlastenden Manschette (bekommt an im Sanitätshaus oder eine elastischen Verband. Das kann man auch schonmal selber machen und den Fuß natürlich nicht Belasten. Das reduziert schonmal die Schmerzen.

              Ich konnte meinen Fuß nach 3 Monaten wieder fast normal belasten. Ganz schmerzfrei war erst wieder nach einem Jahr.

              Du musst natürlich darauf achten, dass sich durch die Schonung der Spitzfuß nicht verschlimmert. Also immer den Fuß passiv bewegen ohne die Muskeln anzuspannen (ist sonst schmerzhaft und belastet den Bruch.

              Ich wünsch Dir noch gute Besserung

              Klaus

              PS: Nur weil man eine Muskelerkrankung hat ist nicht bei jedem Problem der Neurologe der richtige Ansprechpartner
              Zuletzt geändert von KlausB; 06.04.2017, 19:50.
              It's a terrible knowing what this world is about

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                #82
                Wünsche auch gute Besserung. LG brev

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                  #83
                  Ich glaube das war ein Missverständnis.
                  Natürlich ist das nicht Angelegenheit der Neurologie, mein Neurologe möchte nur gerne über alles, was auch nebenbei so passiert und läuft informiert sein, deswegen hatte ich kurz bei ihm vorbei gesehen. Lag auch direkt auf dem Weg innerhalb der Uniklinik.

                  Ein niedergelassener Orthopäde kommt leider nicht in Frage - ich habe schon alle in der Umgebung abtelefoniert.
                  Da ich bereits in der Notaufnahme war und im Arztbrief empfohlen wird das MRT und die weitere Abklärung bei Spezialisten in Heidelberg machen zu lassen, traut sich kein niedergelassener Orthopäde ran und da die Problematik bereits "behandelt" wird wie ein Bruch (kühlen, Hochlegen, nicht belasten) bin ich auch kein akuter Notfall.




                  Die sagen alle, wenn ich bisher in der Orthopädie Heidelberg in Betreuung war mit dem Spitzfuß usw. dann soll ich das lieber dort abklären lassen, schon weil sich die Knochen in meinem Fuß in den letzten Jahren verändert haben und es dann besser wäre, wenn sich Spezialisten das ansehen. Außerdem ist mein Problem kein Notfall (das sagen auch die Kliniken). Ich entlaste den Fuß ja bereits und normalerweise würde man gar keine Diagnosesicherung mehr bemühen. Das wird eher als Sonderwunsch der neurologischen Abteilung gewertet, um zu wissen ob die Therapie verschoben werden muss oder nicht und dann haben echte Notfälle natürlich Vorrang.

                  Ich habe heute nochmal Emails nach Heidelberg geschrieben und meine Lage erklärt..vielleicht ist ja mehr Verständnis da, wenn es in Ruhe gelesen wird - am Telefon wird ja manchmal etwas selektiv gehört.

                  So ein wenig hoffe ich noch, dass es vielleicht doch kein Bruch ist (wobei ich dann keine Ahnung hätte, was es sonst sein könnte), weil sich bereits die zusätzliche Belastung der letzten Tage am linken Fuß extrem bemerkbar macht. Jetzt trägt ja der linke Spitzfuß alleine alles Gewicht. Natürlich versuche ich so wenig wie möglich mit Krücken zu laufen, aber ganz zu vermeiden ist es nicht.

                  Mal sehen wie das alles weitergeht...

                  Viele Grüße,
                  Jule

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                    #84
                    Wie willst Du denn ohne Krücken laufen ohne den kaputten Fuß zu belasten, was Du bei Verdacht auf einen Bruch keinesfalls tun solltest.
                    Das ohne Krücken hab ich die ersten 2 Tage auch getan (nur wenige Schritte in der Wohnung). Hätte mich fast den Fuß gekostet.
                    Zuletzt geändert von KlausB; 06.04.2017, 23:56.
                    It's a terrible knowing what this world is about

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                      #85
                      Indem ich gar nicht laufe, sondern den Rollstuhl benutze, den ich sowieso zuhause habe. Aber 2 Zimmer kann ich nicht mit dem Rollstuhl befahren und wenn ich das Haus verlasse und ins Auto steigen will muss ich erstmal Treppen überwinden. Also ich reduziere das Laufen soweit es geht und sonst nehme ich eben die Krücken. Ohne Krücken Laufen ist, wie du schon sagtest nicht möglich, das wäre auch viel zu schmerzhaft.

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                        #86
                        Hallo Jule, vielleicht kann dir dein Hausarzt wenigstens das MRt besorgen, du kannst ja dann die CD mit den Bildern nach Heidelberg mitnehmen ..
                        LG und gute Besserung
                        Birgit

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                          #87
                          Hallo Jule,
                          Mir hat ein Orthopäde mal gesagt, dass man ein Bruch im MRT gar nicht sehen kann, was sich bei mir auch bestätigt hatte weil ich sechs Monate lang mit einem Teilabbruch an der Hüfte rumgelaufen bin und in dieser Zeit drei MRT's bekommen hatte und jedes Mal hieß es " da ist nichts, muss psychisch sein". Bis ich halt auf besagten Orthopäden traf. Er selbst konnte auf den MRT-Bildern auch keinen Bruch erkennen und veranlasste eine Röntgenaufnahme (war allerdings auch schon die zweite, die erste wurde in einer Notaufnahme gemacht und da hieß es ebenfalls "da ist nichts". War ganz am Anfang). Na, jedenfalls hatte dieser Orthopäde sich die Zeit genommen und sich das Bild mit mir zusammen angeschaut und gesucht weil ich ihm gesagt habe, " wenn er auch nichts findet, dann muss er eben das Bein, die Hüfte oder Beides abnehmen weil ich die Schmerzen nicht mehr aushalte"... Kein Scherz. Es tat wirklich höllisch weh. Aber ich hatte Glück und bekam sofort einen Termin für eine Endoskopie. Übrigens war das in einer Orthopädischen-Notfallambulanz.
                          Wenn du mit Verdacht auf einen Bruch in die Notfallambulanz überwiesen wirst müssen die dem doch nachgehen, ob nun mit MRT oder durch 'ne Röntgenaufnahme, ist ja nun völlig wurscht. Dich nach Hause zu schicken und zu sagen, " das soll mal Heidelberg machen", finde ich frech und unverschämt.
                          Knuddelige Grüße, Sharon

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                            #88
                            Bruch ja, Nervenkompressionen sieht man aber ab MRT super. Ist immer die Frage was indiziert(er) ist, notfalls halt beides machen.

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                              #89
                              Wenn Dich der Orthopäde mit der entsprechenden Fragestellung zum MRT schickt kann manauch feinste Brüche erkennen. Daher nicht vom Hausarzt dahin schicken lassen.
                              Andererseits ist das MRT eher eine Sicherheitsmaßnahme mit begrenztem therapeutischem Nutzen.
                              Aber das ist für Dich (Uns) zunächst mal egal wie sich das verhält. Das kann der Orthopäde sicher besser entscheiden.

                              Aber warum erzählst Du bereits der Terminanfrage von Deiner "schlimmen Muskelkrankheit". Das kannst Du Deinem Frisör erzählen.
                              Und dann noch, dass Du irgendwann einen Termin bei einem Orthopäden in Heidelberg hast. Wenn Du das unbedingt erzählen willst kannst Du das immer noch in der Sprechstunde tun.
                              Die akute Verletzung des Fußes hat doch überhaupt nichts mit der Muskelkrankheit zu tun. Im Krankenhaus hast Du doch nur eine Notversorgung bekommen. für die Behandlung ist der niedergelassene Facharzt zuständig. Du willst doch den Fuß irgendwann auch mal wieder richtig gebrauchen können und der Orthopäde weiß meistens auch wie man den Fuß am besten stabilisieren kann und dadurch für weniger Schmerzen sorgen kann.
                              Die Orthopäden in Heidelberg mögen zwar die Spezialisten für Folgeerscheinungen an den Knochen durch Muskelerkrankungen sein aber die große Erfahrung mit der Diagnose und Behandlung von Brüchen werden die nicht haben und wenn dann nur mit der klinischen Erstversorgung oder mit Komplikationen.

                              Wenn ich eine überlaufene Praxis hätte und jemand anruft sagt ist ja eigentlich nicht so schlimm, ich bin ja sowieso muskelkrank und demnächst hab ich sowieso einen Termin bei einem Orthpäden, dann würde ich den auch abwimmeln.

                              Was der Neurologe mit Deinem Fuß zu tun hat erschließt sich mir immer noch nicht. Natürlich interessiert ihn sowas und man sollte ihm das auch erzählen. Das kann man aber auch nachdem der Fuß versorgt ist.

                              Was für ein Selbstverständnis hast Du denn von Dir? Ich bin "Die Muskelkranke"?
                              Zunächst mal bist Du doch ein Mensch wie jeder andere. Nur hast Du eben eine sch.. Krankheit. Das hat manch anderer auch oder kann jederzeit eine schwere Krankheit bekommen oder einen Unfall haben oder morgen vom Bus überfahren werden.

                              Das ist doch genau so dämlich wie die Frage wenn Du zu einem Arzt kommst: "Worunter leiden Sie denn?"
                              Ich sag dann immer: "Wenn ich leiden würde, würde ich mich erschießen. "
                              It's a terrible knowing what this world is about

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                                #90
                                Also auch wenn Klaus oft psychologischen Unsinn verzapft, da mag er Recht haben. Nur weil man eine Krankheit hat muss man den Selbstwert nicht geringer ansetzen, siehe Hawking und co.

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