Seit drei sagen habe ich so Probleme mit der Atmung dass ich am liebsten ins Krankenhaus gehen würde. Wenn ich atme dann atme ich nur noch in den Bauch, alles andere geht gar nicht mehr. Außerdem kann ich weder tief Luft holen noch Gähnen. Ich bin so erschöpft und gleichzeitig hab ich Angst und mein Mann meint, ich soll mich zusammenreißen. Wollten heut am Haus arbeiten und bekomm schon im sitzen keine Luft.
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medien_wien -
Hallo Sparks,
Du solltest sicherhalber ins Krankenhaus fahren!
Was Du beschreibst ist meiner Meinung nach keine Paradoxe Atmung und auch keine Zwerchfellschwäche.
Du schreibst ja, dass Du so gut wie nur noch nit dem Zwerchfell atmest, also kann dort auch keine Schwäche aufgetreten sein.
Das ist eine typische Schonatmung. Das ist ein typisches Symptom einer Lungenentzündung.
Wenn das jetzt schon 3 Tage anhält und Du zudem körperlich erschöpft bist (Sauerstoffmangel?) kann es auch sein, dass sich in der Lunge Wasser ansammelt.
Schlimmstenfalls kann die Lunge kollabieren oder eine Lungenembolie eintreten. Das kann dann schnell ein echter Notfall werden.
Ich würde, an Deiner Stelle nicht bis nach dem Wochenende warten!It's a terrible knowing what this world is about
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Nichts anderes meinte ich ja. Mein Beitrag sollte zeigen, dass dies bei ihr nicht vorliegen kann, trotzdem sie Angst vor einer Zwerchfellschwäche hat.Was Du beschreibst ist meiner Meinung nach keine Paradoxe Atmung und auch keine Zwerchfellschwäche.
Also sorry - findest du es jetzt sinnvoll jemanden, der eindeutig zusätzlich zu dem, was er Körperliches haben mag, eine Angstproblematik hat, das zu sagen? Du kannst also offensichtlich das von mir Zitierte aus der Ferne diagnostizieren, allein anhand ihrer subjektiven Wahrnehmung?Das ist eine typische Schonatmung. Das ist ein typisches Symptom einer Lungenentzündung.
Körperlich erschöpft fühlt man sich bei vielen Dingen, und ja, auch bei einer Angstproblematik, oder auch im Rahmen einer autoimmunen Erkrankung, ohne dass irgendetwas mit der Lunge und/oder Herz sein muss.
Hier gleich zu einer Vorstellung in der Notfallaufnahme zu raten, finde ich sehr seltsam - gelinde gesagt. Wenn es wirklich so schlimm ist, dann sieht das auch jeder Angehörige, und rät nicht vom Besuch der Notfallaufnahme ab. Abgesehen davon hat man im akuten Fall mit Sicherheit andere Probleme als seine Befürchtungen mehreren Foren mitzuteilen.
Das Gefühl nicht richtig tief Luft holen zu können, beschreiben im Übrigen viele, die an einer psychisch bedingten Hyperventilation leiden. Nichts von sparks Beschreibung würde mich jetzt übermäßig besorgen.
Und auf was das Nicht-Gähnen-Können hinweisen soll, das weiß ich auch nicht...habe es nur schön öfter gelesen als Symptom, das Angstpatienten erwähnen.
Aber sparks kann sich ja am Montag beim HA vorstellen wegen der Dyspnoe. Eine Notfallaufnahme einer Klinik am WE ist dagegen eine schlechte Idee, und in meinen Augen auch völlig überflüssig. Eine Notfallindikation kann ich zumindest bisher nicht erkennen.Zuletzt geändert von pelztier86; 20.03.2016, 01:48.
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Sicher hast Du Recht mit der Angststörung oder Atoimmunerkrankung.
Aber dann wäre die Atemproblematik bei ersterem eher Anfallsartig und würde sich bei zweiten langsam entwickeln.
Wie ich das verstanden habe, ist die Problematik aber innerhalb einer kurzen Zeit aufgetreten und verschlechtert sich auch in relativ kurzer Zeit. Nur weil jemand ein grundsätzliches gesundheitliches Problem hat, heißt das nicht das man sich keine akute Erkrankung einfangen kann.
Wenn die kurzfristig eingetretenen Symptome nun mal für eine schwerwiegende akute Erkrankung sprechen finde ich es richtig auch darauf hinzuweisen. Auch wenn es nichts mit den Themen hier im Forum zu tun hat.
Auf ein Herzproblem deutet das alles allerdings nicht hin.Zuletzt geändert von KlausB; 20.03.2016, 02:39.It's a terrible knowing what this world is about
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Das tun sie aber nicht im vorliegenden Fall, und auch nicht generell, wie du es darzustellen versuchst. Sorry, ich verstehe jedenfalls unter einer schwerwiegenden akuten Erkrankung etwas Anderes. Wenn ich jedenfalls eine schwerwiegendere akute Erkrankung hatte, war ich nicht mehr in der Lage mehrere Foren zu konsultieren und zu überlegen, was es denn nun sein könnte. Ich brauchte mich allerdings auch nicht mehr zu fragen, ob es ein Fall für die Notfallaufnahme war oder nicht, das war schlicht evident, selbst wenn sich alles in mir sträubte wieder einmal ins KH zu gehen. Wenn man sich schon fragen muss, ob man in die Notfallaufnahme gehen könnte/sollte (und diesbezüglich auch noch in Foren nachfragt), dann ist es in aller Regel nichts, bei dem eine Notfallindikation besteht. Sorry, das ist meine Meinung und meine Erfahrung; habe viel Notfallaufnahmen-Erfahrung und zu 60% (wenn nicht mehr) sind die Leute, die dort hinkommen, keine Notfallpatienten; gerade bei Luftnot/Brustschmerzen-Beschwerden gibt es wahnsinnig viel psychosomatische Fälle.Wenn die kurzfristig eingetretenen Symptome nun mal für eine schwerwiegende akute Erkrankung
Im Übrigen gibt es eine recht einfache Methode den empfundenen Grad an Atemnot etwas zu objektivieren. Man bittet einen anderen die Anzahl der Wörter zu zählen, die man in einem Atemzug sprechen kann, und zwar in einem Moment, in dem man sich des Zählens durch den anderen nicht bewusst ist. Bei psychisch bedingter Dyspnoe liefert das oft ein erstaunliches Ergebnis...Zuletzt geändert von pelztier86; 20.03.2016, 03:15.
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medien_wien
Guten Morgen
das leidige Thema mit der Atmung ist mir bekannt.
Auch ich hatte erstickungsanfaelle(nachts) und bin mit einem hochroten Kopf aufgewacht. Das ging ueber 1 jabr so. Meine Lungenwerte waren in der Zeit schlecht. So schlecht, das die Aerztin (die sich mit neuromuskulaeren Sachen auskennt) auch soetwas in die Richtung nicht ausschliessen wollte. Obwohl ich chronisch hyperventiliere. Also jegliche Abweichung kann auf eine muskulaere Sache hinweisen. Wen es dafuer keine andere erkalerung gibt.
in der Notaufnahme war ich damit bevor ich zur lungenaerztin gegangen bin auch einige Male. Die koennen mit sowas gar nichts anfangen. Ich wuerde doch mal als als ersters wenn du es bis dort hin aushaltest zum hauserzt gehen. Ob wasser in der lunge ist und ob diese verlegt ist, schleim usw ann auch er mittels abhoeren feststellen. Und dann suche dir bitt einen guten Lungenarzt, der sich mit neuromuskulaeren sachen auskennt. Wir haben in wien genau 1 davon der auf kassa ist. Ich war bevor ich zu meiner aerztin kam ach bei 2 anderen, der eine meinte, da macht die lunge was aber was kann er nicht sagen. Und die andere war in einem spital auf der lungenambulanz und meinte, ich solle mich etwas entspannen.
was es letzt endlich ist, was bei mir nicht passt weiss man noch immer nicht. aber es wurde besser. Unter einnahme des AD. Nicht ganz gut aber besser.
Lass dir das ansehen. Auch waere es wichtig, wie deine blutgaswere sind. Vl. kann das dein Hausarzt auch machen.
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medien_wien
Grunsaetzich glaube ich aber auch: wenn es einem sehr schlecht geht, sollte man zu einem Arzt gehen. Der sich damit auskennt! Hier im forum kann dir niemand helfen.
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medien_wien
Die.rheuma sollte bei dir mal ein lungen ct veranlassen mit kontrastmittel. Oder der Hausarzt.
Das hat man bei mir gleich als ersters gemacht als der verdacht eine vaskulitis war.
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medien_wien
Was spricht denn dagegen unabhaenigig von der kollagenose oder genau deseegen zu einem guten lungenarzt zu gehen?
der.kann mit xen synthomen die du schilderst was anfangen.
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