Schon klar. Da ich das alles sowieso eher kritisch sehe und selber hinterfrage, denke ich nicht, dass die Gefahr der Überbewertung durch mich besteht. Ich finde es aber interessant. Und wenn man da ein wenig die Hintergründe/Grundlagen verstehen könnte, wäre das sicher auch nicht schlecht.
Zu den Symptomen siehe den Beitrag #4
Ich war übrigens am Dienstag nochmal in der Rheumaambulanz der Charité bei Prof. Burmester. Tags zuvor hatte ich angerufen, um einen Kontrolltermin zu vereinbaren (war letztes Jahr schon dort, wo kein sicherer Hinweis auf eine entzündl.-rheumatische Erkrankung gefunden wurde). Da jemand kurz zuvor abgesagt hatte, bekam ich den sehr kurzfristigen Termin statt in einigen Monaten. Menschlich war das aber sehr enttäuschend. Die Schilderung meiner Symptome hat quasi überhaupt nicht interessiert, da sie aktuell am Tag nicht bestanden. D.h. ich wurde gefragt, was ich jetzt gerade, also heute für Beschwerden habe. Dann würden noch typisch rheumatische Sachen für die Vergangenheit abgefragt: Gelenkschmerzen, Fieber usw.
Also wiederholter Kraftverlust oder Muskelschmerzen in der Vergangenheit: völlig irrelevant. Da ich ja zuvor mit ausgestreckten Armen vom Stuhl hochkam (also ohne Hilfe der Arme) und auch bei seinem manuellen Krafttest keine Auffälligkeiten zeigte, hat ihn das auch auf meine Nachfrage hin nicht interessiert. Schwankender oder vorübergehender Kraftverlust würde also nicht für eine immunologisch/rheumatische Ursache sprechen und das wäre ja schon mal gut. Insgesamt kam mir aber sein Art so arrogant, überheblich und desinteressiert rüber, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich darauf wirklich vertrauen kann. Bspw. hat er den Arztbrief vom Neurologen lediglich nur kurz überflogen und wollte davon keine Kopie für seine Unterlagen. Von der zurückliegenden Schilddrüsentherapie hat er sich aber eine Kopie geben lassen. -> Passt für mich nicht zusammen. Außerdem habe ich ihn auch darauf angesprochen, dass 2011 mal bei mir von der Hausärztin bei der ENA-Differenzierung AK-PDGFR positiv waren (angeblich für Sklerodermie, Sensitivität 1%, Spezifität 100%). Er meinte, mein PDGFR+ Testergebnis hätte quasi nichts mit Sklerodermie zu tun. Außerdem scheint er auch sehr auf die Entzündungswerte im Blut (CRP, BSG) abzustellen, die bei mir eigentlich nie erhöht sind. Also auch nicht, wenn ich mal erkältet bin, sondern allenfalls bisher nach OPs. Aber er hat wieder Blut abnehmen und umfangreich Werte bestimmen lassen. Ein echtes inhaltliches Feedback, was er dazu meint, hat es aber nicht gegeben. Bin auf seinen Arztbrief gespannt.
Wegen der AK-PDGFR aus 2011, die mir beim Durchsehen meiner Laborwerte jetzt wieder aufgefallen waren, hatte ich am Montag auch gleich mal den Lungenarzt angesprochen, zu dem ich wegen Hyposensibilisierung (Allergiespritze) in Behandlung war (letzter Termin). Alle statischen Werte soweit in Ordnung (keine Restriktion, keine Obstruktion), sogar im Verlauf leichte Besserung der Vitalkapazität. Einsekundenkapazität leicht schlechter, aber auch nach Spasmolyse nicht entscheidend besser. Aber: mittelschwere globale und leichte spezifische Diffusionsstörung. Außerdem: normaler Atemwegswiderstand, leichte Überblähung, Normales FeNO, Normale Blutgasanalyse, negative Spasmolyse. Auskultation: o.B.
Beurteilung: "Da eventuell bei dem Patienten eine Mischkollagenose vorliegen kann (obwohl die jetzt vorgelegten Laborwerte nicht dafür sprechen) sollte bei jetzt nachgewiesener Verminderung des Gas Transferfaktor (Diffusionsstörung) eine Ergometrie erfolgen, um die AaDOs in Ruhe und unter Belastung zu erfassen". (Die Laborausdrucke mit dem PDGFR+ und RNP70+ hatte ich da nicht dabei, also nur ihm erzählt. Dem Rheumatologen, dem ich den Befund am nächsten Tag gezeigt habe, ist darauf auch nicht weiter eingegangen. Sinngemäß: naja leichte Diffusionsstörung, sollte man halt kontrollieren.
Bei einer umfangreichen Lungenuntersuchung in 2010 war die Diffussionskapazität noch in Ordnung, DLCOsb 91,8%, DLCO/VA 109,4%. In 2011 waren die ANA erhöht und PDGFR+. Kein Raucher, nie gewesen. Keine Exposition mit Schadstoffen.
Zu den Symptomen siehe den Beitrag #4
Ich war übrigens am Dienstag nochmal in der Rheumaambulanz der Charité bei Prof. Burmester. Tags zuvor hatte ich angerufen, um einen Kontrolltermin zu vereinbaren (war letztes Jahr schon dort, wo kein sicherer Hinweis auf eine entzündl.-rheumatische Erkrankung gefunden wurde). Da jemand kurz zuvor abgesagt hatte, bekam ich den sehr kurzfristigen Termin statt in einigen Monaten. Menschlich war das aber sehr enttäuschend. Die Schilderung meiner Symptome hat quasi überhaupt nicht interessiert, da sie aktuell am Tag nicht bestanden. D.h. ich wurde gefragt, was ich jetzt gerade, also heute für Beschwerden habe. Dann würden noch typisch rheumatische Sachen für die Vergangenheit abgefragt: Gelenkschmerzen, Fieber usw.
Also wiederholter Kraftverlust oder Muskelschmerzen in der Vergangenheit: völlig irrelevant. Da ich ja zuvor mit ausgestreckten Armen vom Stuhl hochkam (also ohne Hilfe der Arme) und auch bei seinem manuellen Krafttest keine Auffälligkeiten zeigte, hat ihn das auch auf meine Nachfrage hin nicht interessiert. Schwankender oder vorübergehender Kraftverlust würde also nicht für eine immunologisch/rheumatische Ursache sprechen und das wäre ja schon mal gut. Insgesamt kam mir aber sein Art so arrogant, überheblich und desinteressiert rüber, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich darauf wirklich vertrauen kann. Bspw. hat er den Arztbrief vom Neurologen lediglich nur kurz überflogen und wollte davon keine Kopie für seine Unterlagen. Von der zurückliegenden Schilddrüsentherapie hat er sich aber eine Kopie geben lassen. -> Passt für mich nicht zusammen. Außerdem habe ich ihn auch darauf angesprochen, dass 2011 mal bei mir von der Hausärztin bei der ENA-Differenzierung AK-PDGFR positiv waren (angeblich für Sklerodermie, Sensitivität 1%, Spezifität 100%). Er meinte, mein PDGFR+ Testergebnis hätte quasi nichts mit Sklerodermie zu tun. Außerdem scheint er auch sehr auf die Entzündungswerte im Blut (CRP, BSG) abzustellen, die bei mir eigentlich nie erhöht sind. Also auch nicht, wenn ich mal erkältet bin, sondern allenfalls bisher nach OPs. Aber er hat wieder Blut abnehmen und umfangreich Werte bestimmen lassen. Ein echtes inhaltliches Feedback, was er dazu meint, hat es aber nicht gegeben. Bin auf seinen Arztbrief gespannt.
Wegen der AK-PDGFR aus 2011, die mir beim Durchsehen meiner Laborwerte jetzt wieder aufgefallen waren, hatte ich am Montag auch gleich mal den Lungenarzt angesprochen, zu dem ich wegen Hyposensibilisierung (Allergiespritze) in Behandlung war (letzter Termin). Alle statischen Werte soweit in Ordnung (keine Restriktion, keine Obstruktion), sogar im Verlauf leichte Besserung der Vitalkapazität. Einsekundenkapazität leicht schlechter, aber auch nach Spasmolyse nicht entscheidend besser. Aber: mittelschwere globale und leichte spezifische Diffusionsstörung. Außerdem: normaler Atemwegswiderstand, leichte Überblähung, Normales FeNO, Normale Blutgasanalyse, negative Spasmolyse. Auskultation: o.B.
Beurteilung: "Da eventuell bei dem Patienten eine Mischkollagenose vorliegen kann (obwohl die jetzt vorgelegten Laborwerte nicht dafür sprechen) sollte bei jetzt nachgewiesener Verminderung des Gas Transferfaktor (Diffusionsstörung) eine Ergometrie erfolgen, um die AaDOs in Ruhe und unter Belastung zu erfassen". (Die Laborausdrucke mit dem PDGFR+ und RNP70+ hatte ich da nicht dabei, also nur ihm erzählt. Dem Rheumatologen, dem ich den Befund am nächsten Tag gezeigt habe, ist darauf auch nicht weiter eingegangen. Sinngemäß: naja leichte Diffusionsstörung, sollte man halt kontrollieren.
Bei einer umfangreichen Lungenuntersuchung in 2010 war die Diffussionskapazität noch in Ordnung, DLCOsb 91,8%, DLCO/VA 109,4%. In 2011 waren die ANA erhöht und PDGFR+. Kein Raucher, nie gewesen. Keine Exposition mit Schadstoffen.

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