...hat hier jemand ebenfalls im zerebralen MRT eine symmetrische Signalanhebung in T2 entlang des Kortikospinaltrakts oder weiß mehr darüber als das, was ich habe finden können?
Bei meiner Literaturrecherche bin ich nur immer wieder auf ALS und verschiedene Leukodystrophien (Krabbe, Adrenoleukodystrophie), allenfalls noch auf komplexe Formen von hereditären Neuropathien (CMT) gestoßen. In subtiler Ausprägung kann es wohl auch bei augenscheinlich Gesunden oder unspezifischen ZNS-Symptomen/Störungen vorkommen.
Hintergrund der Frage ist, dass bei mir eine Kombination aus verschiedenen Syndromen infolge eines größeren Defekts auf Chromosom 2 vorliegen könnte. Die bisherigen Daten lassen auf eine mitochondriale Dysfunktion schließen, doch ist damit noch nicht klar, ob es sich um eine Mitochondriopathie oder "nur" um eine mitochondriale Dysfunktion im Rahmen einer anderen neuromuskulären/degenerativen Erkrankung handelt. Theoretisch denkbar wäre auch eine Kombination aus einer mitochondrialen Enzephalomyopathie und einem weiteren (partiellen) Syndrom.
Eindeutig nachgewiesen ist bereits eine Mutation auf dem langen Arm von Chromosom 2, die jedoch nur für einen kleinen Teil meiner Probleme verantwortlich sein kann. Schaut man sich jedoch die angrenzenden Gene an, dann stellt man fest, dass Mutationen in diesen Genen mit Syndromen/Erkrankungen assoziiert sind, die bei mir theoretisch in Frage kommen könnten. Wie z.B. das DES-Gen, bei dem in Einzelfällen Mutationen beschrieben wurden, die eine Myopathie der glatten und Skelettmuskulatur verursacht haben. Außerdem ALS2, mit dem bestimmte Formen einer juvenilen ALS und einer hereditären spastischen Paraplegie, assoziiert wird. (...und die ausgeprägte Spastik in den Beinen ist ebenso wie die Zungenfaszis/bewegungen/was-auch-immer nach wie vor ein Rätsel...)
Momentan läuft bei mir noch die Exomsequenzierung. Wenn diese kein richtungsweisendes Ergebnis bringen sollte (wonach es momentan eher aussieht), dann soll evtl. eine chromosomale Analyse laufen, weil gerade solche größeren Defekte (Deletionen, Insertionen) der Exomsequenzierung entgehen, die vor allem sensitiv ist zur Detektion von Punktmutationen.
Bei meiner Literaturrecherche bin ich nur immer wieder auf ALS und verschiedene Leukodystrophien (Krabbe, Adrenoleukodystrophie), allenfalls noch auf komplexe Formen von hereditären Neuropathien (CMT) gestoßen. In subtiler Ausprägung kann es wohl auch bei augenscheinlich Gesunden oder unspezifischen ZNS-Symptomen/Störungen vorkommen.
Hintergrund der Frage ist, dass bei mir eine Kombination aus verschiedenen Syndromen infolge eines größeren Defekts auf Chromosom 2 vorliegen könnte. Die bisherigen Daten lassen auf eine mitochondriale Dysfunktion schließen, doch ist damit noch nicht klar, ob es sich um eine Mitochondriopathie oder "nur" um eine mitochondriale Dysfunktion im Rahmen einer anderen neuromuskulären/degenerativen Erkrankung handelt. Theoretisch denkbar wäre auch eine Kombination aus einer mitochondrialen Enzephalomyopathie und einem weiteren (partiellen) Syndrom.
Eindeutig nachgewiesen ist bereits eine Mutation auf dem langen Arm von Chromosom 2, die jedoch nur für einen kleinen Teil meiner Probleme verantwortlich sein kann. Schaut man sich jedoch die angrenzenden Gene an, dann stellt man fest, dass Mutationen in diesen Genen mit Syndromen/Erkrankungen assoziiert sind, die bei mir theoretisch in Frage kommen könnten. Wie z.B. das DES-Gen, bei dem in Einzelfällen Mutationen beschrieben wurden, die eine Myopathie der glatten und Skelettmuskulatur verursacht haben. Außerdem ALS2, mit dem bestimmte Formen einer juvenilen ALS und einer hereditären spastischen Paraplegie, assoziiert wird. (...und die ausgeprägte Spastik in den Beinen ist ebenso wie die Zungenfaszis/bewegungen/was-auch-immer nach wie vor ein Rätsel...)
Momentan läuft bei mir noch die Exomsequenzierung. Wenn diese kein richtungsweisendes Ergebnis bringen sollte (wonach es momentan eher aussieht), dann soll evtl. eine chromosomale Analyse laufen, weil gerade solche größeren Defekte (Deletionen, Insertionen) der Exomsequenzierung entgehen, die vor allem sensitiv ist zur Detektion von Punktmutationen.

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